Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
Message
Autor
LT35
Junior
Beiträge: 46
Registriert: Fr 16 Mär 2018 10:41

Hase und Igel

#61 Beitrag von LT35 » Mi 21 Mär 2018 17:30

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Jedenfalls bekomme ich so 4 Längsschläferbetten plus Platz für Naßzelle und Küche.
LT35 hat geschrieben:falls eine Umsetzung doch nicht ausgeschlossen ist, dann ist wohl auch eine weitere Anforderung, z.B. komfortabler Bettenbau, nicht ausgeschlossen.
WoMoL300 hat geschrieben:wenn ... wegen der Einbeziehung der Drehsitze die Sitzgruppe im Aufbau kleiner wird, ist der Bettenumbau nicht mehr so komfortabel.
Bei diesem Ansatz müssen 4 Einzelsitze gedreht, 2 Tische gesenkt und mindestens 1 geeignete Unterlage auf Sitzpolster und Tische gelegt (und tagsüber aufbewahrt) werden.
Zudem müssen 2 Einzelsitze mit integrierten 3-Punkt-Gurten und Drehlagerung beschafft und abgenommen, also unfallsicher montiert werden.

Gruß
Manfred

Benutzeravatar
Gode_RE
womobox-Spezialist
Beiträge: 312
Registriert: Sa 11 Mai 2013 17:28
Wohnort: Recklinghausen

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#62 Beitrag von Gode_RE » Do 22 Mär 2018 07:37

welchen Nährwert hat es, wenn ein eingefleischter LT-Fan etwas über Daimler Fuso oder Japaner schreibt? Was soll die Diskussion bringen?

LT35
Junior
Beiträge: 46
Registriert: Fr 16 Mär 2018 10:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#63 Beitrag von LT35 » Do 22 Mär 2018 08:14

Gode_RE hat geschrieben:welchen Nährwert hat es, wenn ein eingefleischter LT-Fan etwas über Daimler Fuso oder Japaner schreibt? Was soll die Diskussion bringen?
Sachliche Fragen oder Einwände beantworte ich gerne, siehe z.B.
Gode_RE hat geschrieben:Fusos kosten nicht 80.000 Euro, sondern rund 40.000 Euro. Ich habe für den größten lieferbaren 7,5 to ... nur 56.000 Euro bezahlt, neu und fahrbereit.
LT35 hat geschrieben:Von mir genannte 80.000 € betreffen ein fahrbereites "kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C", nicht nur die Basis ... knapp 30.000 €, die ich beim FUSO angenommen habe.

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5561
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#64 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 22 Mär 2018 09:32

Hi Manfred,

ich trauere meinen beiden LT1's (LT34 Karmann und LT55 MaBu) hinsichtlich des Verhältnisses Nutzfläche/Gesamtlänge sehr nach, da kann kein moderner europäischer Transporter mithalten. Allerdings war ich nicht in der Lage, den Wagen am Leben zu erhalten - ständig war etwas dran, immer hatte ich die (begründete) Sorge, nicht wieder aus dem Urlaub heim zu kommen (neues Getriebe, neuer Motor etc., also Sachen, die man nicht mal eben zurecht MacGyvert). Und am Strand trotz Zwillingsbereifung fast nicht wieder in Bewegung zu kommen, weil Motor (95PS) und Kupplung zu schwach waren, hmmm. Alle Autos haben ihre Vor- und Nachteile.

Mir geht es darum, Mathias einfach ein paar Ideen an die Hand zu geben, mit denen er spielen zu zu seinem Traumfahrzeug kommen kann. Und in einer Sache muß man auch ehrlich sein: für 4 Personen ein reisefertiges WoMo auf 5m Länge und nur 2m Breite zu schaffen, das wird immer irgendwo Kompromisse bedeuten. Welche davon Mathias am meisten zusagen, muß er selbst entscheiden. Meine letzte Idee bedeutet Bettenbauaufwand, schafft dafür aber viel Lebensraum inkl. leicht zugänglichem Stauraum.
Übrigens noch etwas: mit meinen 3,2m Gesamthöhe bei Happy Hobo komme ich bei 195cm Stehhöhe (unter der Dachluke) auf einen 36cm hohen Stauraum im Doppelboden - bei 3m Außenhöhe würden sich immer noch 16cm Doppelbodenhöhe realisieren lassen - Platz für Wassertanks, Leitungen und vielleicht sogar eine liegende Gasheizung (z.B. Truma VarioHeat). Bei der geringen Wohnfläche ein erheblicher Vorteil gegenüber höheren Fahrgestellen...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (21.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

L300Womo
Junior
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Seriosität.....

#65 Beitrag von L300Womo » Do 22 Mär 2018 10:11

Hallo zusammen,

wow, hier ist ja richtig was los! Ich habe schon viele wertvolle Anregungen bekommen. Es sieht so aus, dass der FUSO Canter tatsächlich für unser Vorhaben zu schwer ist (ist eben ein LKW im Kleinformat). Das heißt für mich, das insbesondere die Längenvorgabe von 5 m nicht haltbar ist. Aber der Reihe nach...
ThomasFF hat geschrieben:Manches, was ich so schreibe, lieber Mathias, musst du nicht so 100% ernst nehmen, da hab ich schonmal ein Auge bei zugekniffen. Obwohl, ein wahrer Kern ist meist drin, wenn Du genauer hinschaust und drüber nachdenkst....

Ich hab halt meine ironischen Momente, die aber nie weh tun oder beleidigen sollen...ok?
Hallo Thomas,

keine Sorge, ich habe Dir das nicht böse genommen - genau wie Du sagst, Du hast halt überspitzt formuliert, aber ein wahrer Kern war drin, und zwar, soweit ich das verstanden habe, dass Du der Meinung bist, dass meine Anforderungen nicht unter einen Hut zu bringen ist. Mittlerweile muss ich mir eingestehen, dass Du damit wahrscheinlich recht hast. Umso bitterer, als das vor 30 Jahren noch anders war...
LT35 hat geschrieben:
LT35 hat geschrieben:Ich würde ein Fahrzeug ohne AdBlue kaufen.
Schon diese Anforderung dürfte die Anfertigung durch einen professionellen Aufbauhersteller ausschließen.
Hallo Manfred,

ich hätte eines der letzten Euro 5-Fahrgestelle ohne AdBlue, mit Tageszulassung gekauft.
LT35 hat geschrieben:
L300Womo hat geschrieben:bezweifle ..., dass es überhaupt möglich ist, einen Sven Hedin oder Florida ... in "neuwertigem" Zustand zu bekommen. ... Außerdem: Automatikgetriebe Fehlanzeige.
Solche Angebot gibt es, nur einige Male im Jahr und nur kurz. Man kann sie bezweifeln ... oder sie (z.B. mittels http://www.autouncle.de oder in einschlägigen Foren) suchen und finden.
Vielleicht haben wir unterschiedliche Vorstellungen von "neuwertig"? Ich bezweifle nicht, dass hin und wieder Fahrzeuge in einem sehr guten, sehr gepflegten Zustand angeboten werden. Aber "neuwertig"?
LT35 hat geschrieben:z.B. von Woelcke mittels VW T6 (mit Automatikgetriebe) bauen lassen.
Wenn man den FUSO Canter ausschließt, halte ich genau das momentan auch für die beste Alternative!
LT35 hat geschrieben:
L300Womo hat geschrieben:Günstiger als ein individueller Aufbau auf FUSO Canter würde das aber auch nicht. Und das Fahrzeug wäre [als Wohnmobil] 60-80cm länger.
Bisher kenne ich keinen FUSO Canter 3C als Wohnmobil gemäß Deinen Anforderungen. Ich kenne auch kein Angebot gemäß anderen Anforderungen und nicht einmal einen Anbieter.
Was schrieb Woelcke denn auf Deine Anfrage?
Ich vermute, dass der Mangel an 3,5 to. Wohnmobilen auf FUSO Canter u. a. mit dem Gewicht zusammenhängt. Herr Woelcke hat mir damals mitgeteilt, dass es prinzipiell möglich sei. Ein zweiter Aufbauhersteller hat mir nun eine gegenteilige Rückmeldung gegeben. Wobei von anderer Seite bereits berichtet wurde, dass es die Fa. Woelcke im Einzelfall mit dem tatsächlichen Leergewicht bzw. der dann noch verbleibenden tatsächlichen Zuladung und dem Thema Überladung nicht immer so eng sieht. Das kann ich nicht beurteilen.
LT35 hat geschrieben:Bei T5/T6 ist -laut Woelcke-Prospekt Autark T6- die Innenlänge 2,60 m kürzer als die Außenlänge, hier also (5,00-2,60 =) 2,40 m.
Vorn ergeben Fahrerhaus+Alkoven 2 Sitzplätze und 2 Schlafplätze - die aber für Mathias zu kurz und daher für die Kinder sind.
240 cm Innenlänge im Aufbau sind für uns definitiv zu kurz. Bei einer Gesamtlänge von 550 cm ergäbe sich eine Innenlänge von 290 cm. Das ist machbar.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Bei einer Fahrzeuglänge von 5m würde ich immer auf Frontantrieb setzen - der besseren Traktion wegen.
Hallo Wolfgang,

ich bin kein Ingenieur. In Bezug auf Wohnmobile habe ich immer nur gelesen (in Fachmagazinen) und gehört, dass Heckantrieb - was die Traktion angeht - vorzuziehen sei. Dann gibt es noch den Punkt Wendekreis. Die einzigen mir bekannten Nachteile des Heckantriebs beim Wohnmobil sind das Gewicht und dass man nicht so einfach einen AL-KO Tiefrahmen an einen Zugkopf flanschen kann.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Würdest Du dieser Überlegung folgen, so wäre Dein Plan doch recht leicht umzusetzen - auf einem kurzen T5/T6-Fahrgestell. Keine Probleme mit einem Kippfahrerhaus, anständige bis sehr anständige Motorleistung, geringe Fahrerhaushöhe, die einen echten Schlafalkoven und dennoch die Gesamthöhe unter 3m erlaubt, sehr angenehmes Fahrverhalten...
Zu dieser Ansicht komme ich auch langsam.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Auch alle Deine anderen Wünsche lassen sich so realisieren.
Bis auf die Fahrzeuglänge. Aber wie wir alle wissen, der Bau eines Wohnmobils ist immer ein Kompromiss...
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Und wenn Du den Fahrkomfort noch erhöhen willst, nimmst Du das Fahrwerk von Al-ko. Dadurch wird der Wagen zwar wieder ein bißchen länger, aber um Welten komfortabler und auch sicherer
Aus folgenden Gründen würde ich eher das original VW-Fahrwerk nehmen:
- Allradantrieb bei VW Fahrwerk möglich
- Fahrzeugbreite bei AL-KO 215 cm
- Radstand bei VW 300 cm oder 340 cm, bei AL-KO mindestens 358 cm, somit größerer Wendekreis
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:(plus Raumgewinn durch niedrigeren Rahmen).
Das AL-KO Breitspurfahrwerk für VW T6 hat ein "Hochrahmen Chassis". Ich glaube nicht, dass das niedriger ist, als das Serienfahrwerk. Wenn, dann nur minimal. Bei FIAT Ducato sieht das anders aus.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Der Wohnbereich umfaßt dann halt auch das Fahrerhaus (wie bei den Teilintegrierten).
Auf VW T5/T6 gibt es kaum Wohnmobile mit Aufbau, die das Fahrerhaus in den Wohnbereich integrieren. Ich glaube, dass das daran liegt, dass die Fahrerhaussitze (auch wegen des vergleichsweise niedrigen Fahrerhauses) sehr niedrig positioniert sind. Man säße im Fahrerhaus also immer etliche Zentimeter niedriger, als die Gegenüber im Aufbau - nicht sehr angenehm zum Beispiel beim Essen. Deshalb wäre diese Lösung für mich ausgeschlossen.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Und ehrlich, auch mit meinem langen Radstand habe ich keine Wendekreisprobleme - mit unserem Smart kann ich auf einer Straßenbreite wenden, mit allen anderen Fahrzeuge brauche ich drei Züge. Und dann ist es auch egal, ob ich das dann knapp oder luftig in drei Zügen schaffe.
Der FUSO Canter würde es wahrscheinlich auch auf einer Straßenbreite schaffen: Wendekreis 8,6 m beim Canter 3C. Das ist etwas weniger als beim alten Smart Fortwo und 1,7 m mehr als beim aktuellen Smart Fortwo. Und 3,3 m weniger als beim VW T6 mit kurzem (!) Radstand. Aber das ist nun egal, weil der Canter gewichtsmäßig nicht in Frage kommt.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Ich denke eher an so etwas:
P_20180321_144235.jpg
Witzig! Schau mal, was ich vor 2 Jahren skizziert habe: BildBild
Aber, wie gesagt, in den Wohnraum integrierte Fahrerhaussitze sind beim VW T6 nicht so gut umsetzbar.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Meine letzte Idee bedeutet Bettenbauaufwand, schafft dafür aber viel Lebensraum inkl. leicht zugänglichem Stauraum.
"Bettenbauaufwand" ist bei der Fahrzeuggröße für 4 Personen für mich selbstverständlich (war auch im ursprünglichen Konzept enthalten). Bei gutem Wetter sind wir eh den ganzen Tag draußen und lassen dann die Betten einfach wie sie sind.

LG

Mathias

ThomasFF
womobox-Guru
Beiträge: 4368
Registriert: Di 30 Dez 2003 16:15
Wohnort: Schüttorf

Minimalismus

#66 Beitrag von ThomasFF » Do 22 Mär 2018 12:52

Unser Freund Sebastian, bekannt als GooSe_1977, ist mit einem Toyota PJZ75 mit Alkovendach unterwegs und zwar mit Frau, zwei Kleinkindern und Hund. Ob der Toyo auf 5 m kommt...kann vielleicht ein halber m mehr sein. Ich hab ihn auf dem Weg nach Marokko in Katalonien, wo ich überwinterte, getroffen. Das Wohnen war besonders, weil der eine Nachwuchs noch kein Jahr alt war, mit was Umräumen verbunden, aber die waren stets gut gelaunt und fröhlich...also sind sie gut zurechtgekommen. Ne Idee auch für Dich? Forsch doch mal nach.

Ich weiß nicht, ob alle Deine Ideen 1:1 in den beiden weiteren Vorschlägen umsetzbar sind, aber schau Dir doch mal den Hyundai H 1 und den Toyo Hi-ace an. Mit nem Reimo Hochdach müsste da doch was zusätzlicher Platz zu schaffen sein. Beim H1 bin ich sicher, dass er eine Automatik hat, beim Hi-ace weiß ich es nicht.

Bei einer Frage nach u.a. dem Ford Transit kann ich positives berichten. Ein Freund hat den 4 Jahre bis 2011 betrieben als Büromobil mit Toilette und dabei von 75000 bis 360000 den Tacho weitergedreht. Das Auto war absolut problemlos, ein bisschen sorgfältig gefahren (also keine Drehzahlorgien mit kaltem Öl, kein Stop & Go mit quietschenden Reifen) und alle Services bei einem zuverlässigen Händler, den er persönlich gut kannte, gemacht... gutes Öl verwendet, kein Baumarkt - Mist....jeden 5. Tank mit Ultimate +....das wars.

Und im übrigen: Tausende Türken können sich nicht irren....hihi......deswegen war der früher bei denen so beliebt...billig und zuverlässig jeden Sommer auf dem Weg von Köln nach Istambul...und diese Gene hat er wohl immer noch...
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5561
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Kleines Wohnmobil - auf welcher Basis?

#67 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 22 Mär 2018 13:08

L300Womo hat geschrieben:ich bin kein Ingenieur. In Bezug auf Wohnmobile habe ich immer nur gelesen (in Fachmagazinen) und gehört, dass Heckantrieb - was die Traktion angeht - vorzuziehen sei.
Das gilt für längere Wohnmobile, evtl. mit großem Hecküberhang, auf jeden Fall. Mit unserem ersten eigenen WoMo (7m auf Ducato Maxi mit fast 2m Hecküberhang) kamen wir auf einer leicht geneigten feuchten Wiese nur rückwärts im Slalom wieder raus. Aber bei kurzen Fahrzeugen wird das Hauptgewicht wohl immer auf der Vorderachse sein, deshalb macht hier ein Frontantrieb vielleicht mehr Sinn als ein Heckantrieb.
L300Womo hat geschrieben:Bis auf die Fahrzeuglänge
Der serienmäßige T5 Pritsche ist 5,1m lang - das paßt doch in Deine Vorstellung ;-)
L300Womo hat geschrieben:
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Der Wohnbereich umfaßt dann halt auch das Fahrerhaus (wie bei den Teilintegrierten).
Auf VW T5/T6 gibt es kaum Wohnmobile mit Aufbau, die das Fahrerhaus in den Wohnbereich integrieren. Ich glaube, dass das daran liegt, dass die Fahrerhaussitze (auch wegen des vergleichsweise niedrigen Fahrerhauses) sehr niedrig positioniert sind. Man säße im Fahrerhaus also immer etliche Zentimeter niedriger, als die Gegenüber im Aufbau - nicht sehr angenehm zum Beispiel beim Essen. Deshalb wäre diese Lösung für mich ausgeschlossen.
Da ist was dran - der Rahmen ist etwas erhöht gegenüber dem Boden in der vorderen Sitzreihe. Ich müßte mal nachmessen, wie viel. Aber die hintere Sitzbank in meiner DoKa steht auch auf diesem erhöhten Rahmen und ich komme mit meinen 1,83m nicht ans Dach. Vielleicht wäre ein höhenverstellbarer Vordersitz (Isri o.ä.) eine Möglichkeit, zum Zusammensitzen auf eine Höhe zu kommen.

Ich habe noch einmal nach Alternativen geschaut, aber außer dem T5/T6 gibt es wohl keine Pritschenfahrzeuge mit niedrigem Fahrerhaus mehr. Auch der Transit, der früher auch unter 2m Höhe zu bekommen war, kratzt inzwischen an der 2,2m-Marke... Tja, welcher Kompromiß wird's am Ende werden?

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (21.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

L300Womo
Junior
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Minimalismus

#68 Beitrag von L300Womo » Do 22 Mär 2018 13:24

Hallo Thomas, hallo Wolfgang,
ThomasFF hat geschrieben:Unser Freund Sebastian, bekannt als GooSe_1977, ist mit einem Toyota PJZ75 mit Alkovendach unterwegs und zwar mit Frau, zwei Kleinkindern und Hund.
Jeder muss den Kompromiss finden, der am besten passt. Für uns wäre das zu rustikal und klein.
ThomasFF hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob alle Deine Ideen 1:1 in den beiden weiteren Vorschlägen umsetzbar sind, aber schau Dir doch mal den Hyundai H 1 und den Toyo Hi-ace an. Mit nem Reimo Hochdach müsste da doch was zusätzlicher Platz zu schaffen sein. Beim H1 bin ich sicher, dass er eine Automatik hat, beim Hi-ace weiß ich es nicht.
Den Hyundai H1 gibt es aber nicht als Fahrgestell. Als ausgebauter Campingbus wäre der uns zu klein.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Der serienmäßige T5 Pritsche ist 5,1m lang - das paßt doch in Deine Vorstellung ;-)
Da müsste der Wohnaufbau aber sehr kurz sein - zu kurz.

LG

Mathias

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5561
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Minimalismus

#69 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 22 Mär 2018 14:13

L300Womo hat geschrieben:
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Der serienmäßige T5 Pritsche ist 5,1m lang - das paßt doch in Deine Vorstellung ;-)
Da müsste der Wohnaufbau aber sehr kurz sein - zu kurz.
Etwa 2,5-2,6m wären möglich - klar, deutlich weniger als bei einem Frontlenker...
Aber noch etwas, weil Du immer wieder von Allrad sprichst: mein T5 4motion wiegt erheblich mehr (2.1t) als ein 'einfacher' Ducato oder Sprinter (um 1.9t)! Und hat (eigentlich) ein zGG von nur 3t, 'Papierauflastung' auf 3.2t ist aufgrund der Achslasten möglich. Aber für 3.5t mußt Du schon technisch etwas tun - und die Bremsen etc. wachsen dabei nicht mit! Mal wieder ein Argument gegen T5/T6... :-(

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (21.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

ThomasFF
womobox-Guru
Beiträge: 4368
Registriert: Di 30 Dez 2003 16:15
Wohnort: Schüttorf

Es gibt eine Hyundai H 1 Pritsche 3,5 t, ...

#70 Beitrag von ThomasFF » Do 22 Mär 2018 16:37

... habe ich allerdings zu alt und zuviel km in Autoscout gefunden.

Dort gibts aber auch eine 350 Pritsche 3,5 t mit nem Neupreis von gut 21.000 €... ob es dazu den passenden Automatik gibt?
Google mal Hyundai 350 Pritsche...da findest Du vom Werk ne komplette Modellübersicht von allem, was die Plattform hergibt.
Wenn das fahrgestell zu lang sein sollte, da ragts gut über die Hinterachse weg und sowas kann man kürzen! Kann man gut bei den Fotos dieser Modelle sehen.
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

L300Womo
Junior
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#71 Beitrag von L300Womo » Do 22 Mär 2018 16:53

Hallo Thomas,

der Hyundai H350 ist ein ganz anderes Fahrzeug als der H1.

LG

Mathias

LT35
Junior
Beiträge: 46
Registriert: Fr 16 Mär 2018 10:41

neuwertige Gebrauchsfahrzeuge

#72 Beitrag von LT35 » Do 22 Mär 2018 17:51

L300Womo hat geschrieben:Vorstellungen von "neuwertig"?
"Fast neuwertig" finde ich folgenden LT Kastenwagen, bei www.mobile.de unter Pkw's. Er stammt von einem "normalen" Katastrophenschutz und soll knapp 17.000 € kosten.
"Neuwertig" sind manche LT's der Einsatzleitung von Bundes- oder Landesbehörden, die noch besser sind, weniger kosten ... und binnen 2 Stunden verkauft und gelöscht sind.

Gruß
Manfred

----------------------------------
PKW Zulassung +++ grüne Plakette +++ Servolenkung +++ orig.19tkm
+++ 6 Zylinder Einspritzer mit G-Kat +++
äußerst guter Zustand, Depotfahrzeug vom Katastrophenschutz mit Scheckheft,
stand immer in einer Halle, wenig benutzt dennoch aber regelmässig gewartet,
6-Sitze (3-3-0) in Kunstleder grau, Trennwand, Heckflügeltür mit 270° Öffnung, Heckauftritt, NSW, Dachblinker, original 19.400km !!! Satz Winterräder im Beipack
sehr ruhiger, kraftvoller Motorlauf dank 6 Zylinder mit Benzineinspritzung,
mit grüner Plakette freie Fahrt in Umweltzonen, durch Servolenkung und kompakten Außenmaßen leicht zu rangieren- kann auf normalem PKW Parkplatz abgestellt werden...
keine störanfällige Elektronik, Fzg befindet sich größetenteils noch im Originallack m
Innenraummaße:
- ab hi. Fahrersitz bis Trennwand : LxBxH in mm: 1560 x 1830 x 1420
- Heckraum [bis] hi. Trennwand : LxBxH in mm: 1670 x 1830 x 1420
Gesamtinnenraumlänge 3230 mm

LT35
Junior
Beiträge: 46
Registriert: Fr 16 Mär 2018 10:41

Kleines Wohnmobil auf VW-Fahrgestellen T6 und LT1

#73 Beitrag von LT35 » Do 22 Mär 2018 18:39

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:LT55 MaBu ... Motor (95PS) und Kupplung zu schwach.
Ein LT55 hat schon nominal 5,6 Tonnen zGG. Diese ergeben mit 95 PS nur 17,3 PS/Tonne. Ein LT35 mit 3,5 Tonnen und (auch von "LT-Pit" genannten) 140 PS hat 40 PS/Tonne.
Die Kupplung ist nicht selbst-nachstellend. Vermutlich war nicht Deine Kupplung zu schwach, sondern ihr Service oder die Sommerreifen oder ... der Fahrer.
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:mit meinen 3,2m Gesamthöhe bei ... [T6 DoKa] komme ich bei 195cm Stehhöhe (unter der Dachluke) auf einen 36cm hohen Stauraum im Doppelboden - bei 3m Außenhöhe würden sich immer noch 16cm Doppelbodenhöhe realisieren lassen - Platz für Wassertanks, Leitungen und vielleicht sogar eine liegende Gasheizung (z.B. Truma VarioHeat). Bei der geringen Wohnfläche ein erheblicher Vorteil gegenüber höheren Fahrgestellen...
falls bei jenen der Platz unter der Rahmenoberseite ungenutzt bleibt. Die Fahrgestelle der Heckantriebler sind zudem nicht oder kaum höher, z.B. VW LT1 [in cm]:
Rahmenhöhe 65 + Boden 4 = Bodenhöhe 69. Außenhöhe 300 - Fenster 11 - Decke 4 - Luke 2 = 283 cm => Innenhöhe 214.
Variante 1: Doppelboden: 16 + 2. Boden 3 = 19 => Stehhöhe 195 cm. 2. Variante Hubbett: 17 + Bettboden 2 + Luft 2 = Stehhöhe 195 cm.

Beim Stauraum entscheidend ist daher die Nutzung des Raums unter der Rahmenoberseite:
35 lichte Höhe + Unterboden 3 => ausreichende Bodenfreiheit (65-35-3 =) 27 und ausreichende Höhe für Aktenordner, auch in Eurobox, Getränkenkisten, Truma Combi, u.s.w.
220 Außenbreite reicht (beidseitig) unter dem Boden für Euroboxen L 60 ... und unter der Decke für Oberschränke mit Euroboxen B30 oder Aktenordner und Längs-Hubbett B 140.

Gruß
Manfred

Benutzeravatar
mrmomba
womobox-Guru
Beiträge: 2352
Registriert: Do 21 Feb 2013 12:10
Kontaktdaten:

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#74 Beitrag von mrmomba » Do 22 Mär 2018 18:54

Eigentlich... Je länger die Diskussion dauert, scheint es mir so klar wie sonst nichts, das du mit deinem 300er Ultra zufrieden bist....

LT35
Junior
Beiträge: 46
Registriert: Fr 16 Mär 2018 10:41

Seriosität ... bitte!

#75 Beitrag von LT35 » Do 22 Mär 2018 19:21

L300Womo hat geschrieben:von anderer Seite bereits berichtet wurde, dass es die Fa. Woelcke im Einzelfall mit dem tatsächlichen Leergewicht bzw. der dann noch verbleibenden tatsächlichen Zuladung und dem Thema Überladung nicht immer so eng sieht. Das kann ich nicht beurteilen.
Dieser "Bericht" und seine hiesige Wiedergabe sind nicht gerade ein Zeichen für Seriosität ... und zwar nicht bei Herrn Woelcke - meine ich:

Herr Woelcke muss das zGG seiner Serienvarianten, z.B. des vorbenannten VW T6 "Trentino", und Mehr- oder Mindergewichte gängiger Detaillösungen nennen und garantieren können. Er braucht dies nur sehr eingeschränkt für Sonderlösungen, z.B. drehbare Einzelsitze mit integriertem Drei-Punkt-Gurt im Wohnbereich eines T5 oder T6.
Der Kaufinteressent kann sich bei der Kaufverhandlung Mittelwert und Obergrenze des zGG nennen lassen. Er kann dann verlangen, im Kaufvertrag Mittelwert und Obergrenze sowie einen Preisänderung (in €/kg) für Über- oder Unterschreitung des Mittelwertes zu vereinbaren. Darauf kann Herr Woelcke seine Gewichtsangaben so erhöhen, dass er sie garantieren kann und es auch tut. Der Käufer kann dann entscheiden, ob er unterschreibt oder geht.

Gruß
Manfred

Antworten