Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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L300Womo
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#46 Beitrag von L300Womo » Di 20 Mär 2018 11:41

mrmomba hat geschrieben:Das wäre für ein Wurst-Käse,Szenario doch durchaus legitim, wenn mit Aufwand die Wohnkabine etwas angehoben werden kann um dann das Fahrerhaus zu klappen.
So bräuchte man nicht auf einen Alkoven verzichten, in den Abmessungen meiner Meinung nach fast Pflicht.
Hallo,

der Alkoven wäre für mich nur sinnvoll, wenn ich den mit einem Längshubbett kombinieren kann (das zur Hälfte im Alkoven ist). Das geht mit einer anhebbaren Wohnkabine sicher nicht. Ein "normaler" Alkoven mit Querbett kommt als Schlafplatz für mich nicht in Frage (Bettlänge zwischen zwei Wänden, siehe oben, und sehr geringe Kopffreiheit).
holger4x4 hat geschrieben:Aber neu zugelassen bekäme man sowas mit den beworbenen Euro2 hier wohl nicht mehr.
Hallo Holger,

das stimmt, aber als Ersatzteilträger könnte man sich einen neuen importieren... :wink: Und der L300 in den Philippinen soll auf Euro 4 umgestellt werden:
Mitsubishi PHL to introduce Euro-4 compliant L300 vans
New L300 to be launched in 2019
Mitsubishi to update L300 with Euro 4 engine
holger4x4 hat geschrieben:Man sollte aber auch das größere Risiko diese Fahrzeugtyps bei Frontalunfällen bedenken.
Ja, das lässt sich nicht kleinreden. Glücklicherweise passieren ja mit Wohnmobilen relativ wenig Unfälle; die Fahrer sind meistens sehr defensiv unterwegs - und sollten ja auch im Urlaub entspannt sein. Allerdings sieht es bei der Sicherheit für Mitfahrer im Wohnaufbau auch bei modernen Fahrzeugen nicht sehr rosig aus.
mrmomba hat geschrieben:Zu den Frontlenkern gibt es noch den Isuzu
Der Isuzu Bison (L300-Lizenzbau in Indonesien) ist leider schon eingestellt :wink: Isuzu Bison
LT35 hat geschrieben:beim Fahrerhaus ist dessen Länge nur eine Komponente des Platzbedarfes; andere Komponenten sind etwaiges Kippens und Möglichkeit der Mehrfach-Nutzung, mittels Drehsitzen oder Hubbett,
Hallo Manfred,

die Einbeziehung des Fahrerhauses in den Wohnbereich funktioniert ja nur richtig gut in einem vollintegrierten Wohnmobil. Und wenn dann wegen der Einbeziehung der Drehsitze die Sitzgruppe im Aufbau kleiner wird, ist der Bettenumbau nicht mehr so komfortabel.
LT35 hat geschrieben:beim Rahmen kommt es auf Höhe und Breite an, aber auch auf Erhöhung zum Fahrerhaus (Nachteil NT), Heckabsenkung (Vorteil VT), Doppelbereifung (NT) und Aufbaurichtlinien (Hilfsrahmen? NT)
Was meinst Du mit NT und VT?
LT35 hat geschrieben:fixe Positionen von Baugruppen wie AdBlue-Tank
Ich würde ein Fahrzeug ohne AdBlue kaufen.
LT35 hat geschrieben:Der dortige "Florida" von Volkswagen und der "Sven Hedin" von Westfalia haben außen L 4,99 bzw. 4,84 x B 2,04 x H 2,95 m und innen 4 Schlafplätze mit (wohl am Ende freien) 2,00 m Länge.
Die Fahrzeuge sind Klassiker und wohl ohne Wert-Verlust. Für etwa 15 bis 20 T€ gibt es neuwertige Fahrzeuge, für weitere 10 bis 15 T€ moderne Abgastechnik, 4x 3-Punkt-Sicherheitsgurten und ABS.
Westfalia Sven Hedin und VW Florida sind sicherlich sehr schöne Fahrzeuge; die Preise halte ich auch für realistisch. Allerdings bezweifle ich, dass es überhaupt möglich ist, einen Sven Hedin oder Florida (gebaut bis 1995/96) in "neuwertigem" Zustand zu bekommen. Das ist ja kein Jaguar E-type. Und was meinst Du bei einem über 20 Jahre alten Fahrzeug mit "moderner Abgastechnik"?! Außerdem: Automatikgetriebe Fehlanzeige. Da könnte ich ja gleich zu meinem ursprünglichen Plan zurückkehren und einen neuen Aufbau auf den L300 setzen.
LT35 hat geschrieben:Er dürfte 80 T€ kosten und wäre mit 5,00 m Länge extrem kurz, also klein.
Dieses Fahrzeug dürfte im etwaigen Notfall faktisch nicht bzw. nur mit riesigem Wertverlust verkäuflich sein.
Ja, das ist mir bewusst. Ein Komplettpreis von 80 T€ wäre schon ziemlich gut.
LT35 hat geschrieben:(siehe "nunmachmal")
Ich stehe auf dem Schlauch. Worauf beziehst Du Dich?
LT35 hat geschrieben:Fahrzeuglänge (Rückfahrkamera, Fahrtraining)
Auch die beste Rückfahrkamera und das beste Fahrtraining machen das Fahrzeug nicht kleiner. Ich habe seinerzeit bei der Bundeswehr auch deutlich größere Fahrzeuge gefahren, auch mit langen Anhängern und glaube, dass ich das ganz gut im Griff habe. Ich möchte aber auch die Möglichkeit haben, mit dem Fahrzeug in Kroatien, Italien, Spanien etc. in alte Innenstädte zu fahren - das haben wir mit dem Hymer (auf Bedford) und unserem L300 auch gemacht - da ging es mehrere Male um Zentimeter. Wobei ich zugebe, dass Breite und Höhe eher relevant sind als ein paar Zentimeter Fahrzeuglänge.
LT35 hat geschrieben:Dethleffs Evan, Bürstner Brevio T645, Hymer Exsis T 1. Baureihe
Das sind alles Fahrzeuge auf FIAT Ducato Basis. Die kommen nicht in Frage wegen des automatisierten Schaltgetriebes. Frontantrieb haben sie noch dazu (wobei ich das eher verschmerzen könnte als die Comfortmatic).
LT35 hat geschrieben:Der Dethleffs Evan ist ein Integrierter auf Ducato-Basis mit flexiblem Hubdach und Länge ab 5,20 m.
Der Evan hat mir vom Konzept her prinzipiell gut gefallen (bis auf die Ducato-Basis...). Aber: das Hubbett ist 180cm lang - lächerlich!
LT35 hat geschrieben:http://www.woelcke.de bietet jetzt Fahrzeuge auf VW T5 und T6, Mercedes Sprinter und (bisher nur Allrad-) FUSO Canter. Der VW würde das bisher angestrebte Automatik-Getriebe ermöglichen.
Einen Woelcke Autark auf Mercedes Sprinter (Heckantrieb, Wandlerautomatik) oder VW T6 (Allradantrieb, Doppelkupplungsgetriebe) fände ich schon sehr interessant. Günstiger als ein individueller Aufbau auf FUSO Canter würde das aber auch nicht. Und das Fahrzeug wäre 60-80cm länger.

LG

Mathias

ThomasFF
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#47 Beitrag von ThomasFF » Di 20 Mär 2018 12:20

Wenn ich mir den Trööt zu Gemüte führe, dann sehe ich immer mehr ein, das ideale Auto gibbet nicht... Cinquecento während der Fahrt, 6 m Tabbert im Stand, etwas geländegängig und auf der Autostrada 150 km/h schnell bei 4,5 l Verbrauch und unter 2 t Gewicht mit nem CW-Wert von unter 0,29 oder so...hihi....
Ach ja, zum Parken die Luft raus und in den Rucksack mit dem Ding..... :oops: :roll: :lol: :lol: :lol:

Ich schlage vor, dass Du Dir in F ne gut erhaltene Kastenente bzw eher ne Acadyane besorgst, dort eine Sitzgruppe mit Kochkiste unterbringst, wobei man die Kochkiste auch zum draußen Kochen bei schönem Wetter rausschwenken oder -nehmen können sollte.
Dahinter kommt das Heckteil des gleichen Autos - Fahrerhaus mit Motorgedöns abgeschnitten und die Front schön dichtgemacht und das ganze zum Anhänger umgebaut. Da rein kommt das Bett und die Nasszelle.

Alles schön einheitlich lackiert...marineblau metallic würde super aussehen....mit schönen Chromfelgen optisch aufgewertet....

Auf dem Stellplatz werden die beiden übers Eck geparkt und das entstehende Dreieck mit einer quadratischen Plane, die an den Autos festgemacht und an der Spitze mit einer Zeltstange hochgehalten wird, überbrückt....eine tolle Terrasse.....

Die sind auch als Gespann wendig und klein genug, um durch mediterrane Altstädte durchzukommen. Wenn Du Dich festfährst, einfach trennen und in zwei Portionen durchziehen...hihi... hab ich dank Mover auch mit meinen 1,8 t Wohnanhänger schon gemacht...... :D

So ein Gespann wäre ein richtiger Eyecatcher und ließe sich für unter 30 Mille realisieren... Autos restauriert und lackiert und ausgebaut....

Mit 120 über die Autobahn würde gehen und das sollte als Urlaubsgespann völlig ausreichen....

Muss übrigens nicht unbedingt so ein Franzosengespann sein..... zwei ältere Caddys oder sowas ging auch....lass der Fantasie freien Lauf....und schau mal zB auch nach dem VW Fridolin (Typ 147) oder nach nem großen Leichenwagen auf DB oder Ami-Basis.... der Dreiachser Citroen auf DS wäre wohl zu exotisch und so verdammt schwer zu kriegen....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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mrmomba
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#48 Beitrag von mrmomba » Di 20 Mär 2018 12:55

*Rofl*
Hihi - Thomas, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen :-)
So ein Auto will ich auch :-)


Isuzu N.Serie:
https://www.isuzu-sales.de/n-serie/

Du solltest dir wirklich noch ein paar Autos anschauen, deine Wünsche gibt es einzeln ja schon ;-) Auf mehrere Autos verteilt
BRESLER >>JUNIOR<< 496 DK
Das ist 'Unser' Favorit!
Ein sowas von dermaßen geiles Konzept... nicht um sonst habe ich in Düsseldorf 7 Minuten angestanden bei diesem Wagen ...
Außen klein, innen SUPER HAMMER GENIAL GROSS!
Vor allem, du kannst unter dem Bett, wenn runtergeklappt, noch sitzen :-)
Preis: Dooof.

L300Womo
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#49 Beitrag von L300Womo » Di 20 Mär 2018 17:58

ThomasFF hat geschrieben:Wenn ich mir den Trööt zu Gemüte führe, dann sehe ich immer mehr ein, das ideale Auto gibbet nicht... Cinquecento während der Fahrt, 6 m Tabbert im Stand, etwas geländegängig und auf der Autostrada 150 km/h schnell bei 4,5 l Verbrauch und unter 2 t Gewicht mit nem CW-Wert von unter 0,29 oder so...hihi....
Ach ja, zum Parken die Luft raus und in den Rucksack mit dem Ding..... :oops: :roll: :lol: :lol: :lol:
Hallo Thomas,

eigentlich halte ich unsere Anforderungen für nicht so abwegig:
- nicht viel länger als 5m
- nicht viel breiter als 2m
- nicht höher als 3m
- tauglich für 4 Personen für Urlaube
- Höchstgewicht 3,5 to.
- Heck- oder Allradantrieb

Vor 30 bis 40 Jahren hatte man mit diesen Anforderungen Auswahl bei Serienherstellern, z. B. auf VW T3 (Karmann Gipsy, wie angesprochen), VW LT (Westfalia Sven Hedin, wie angesprochen), Mercedes T1 (Westfalia James Cook), Opel Bedford Blitz (Hymer 519/521), Mitsubishi L300 (Hymer, Eura Mobil, Frankia und weitere Anbieter). Und für T3, T1 und Bedford gab es sogar eine Wandlerautomatik! Und heute? Gähnende Leere.
ThomasFF hat geschrieben:Ich schlage vor, dass Du Dir in F ne gut erhaltene Kastenente bzw eher ne Acadyane besorgst, dort eine Sitzgruppe mit Kochkiste unterbringst, wobei man die Kochkiste auch zum draußen Kochen bei schönem Wetter rausschwenken oder -nehmen können sollte.
Dahinter kommt das Heckteil des gleichen Autos - Fahrerhaus mit Motorgedöns abgeschnitten und die Front schön dichtgemacht und das ganze zum Anhänger umgebaut. Da rein kommt das Bett und die Nasszelle.
Da behalte ich lieber unseren L300, was ja die ursprüngliche Idee war.

LG

Mathias

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#50 Beitrag von L300Womo » Di 20 Mär 2018 18:00

mrmomba hat geschrieben:BRESLER >>JUNIOR<< 496 DK
Das ist 'Unser' Favorit!
Hallo,

der Bresler ist nicht für 4 Personen geeignet - und ein Ducato.

LG

Mathias

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Seriosität.....

#51 Beitrag von ThomasFF » Di 20 Mär 2018 18:14

Manches, was ich so schreibe, lieber Mathias, musst du nicht so 100% ernst nehmen, da hab ich schonmal ein Auge bei zugekniffen. Obwohl, ein wahrer Kern ist meist drin, wenn Du genauer hinschaust und drüber nachdenkst....

Ich hab halt meine ironischen Momente, die aber nie weh tun oder beleidigen sollen...ok?
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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holger4x4
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#52 Beitrag von holger4x4 » Di 20 Mär 2018 18:59

Von dem Isuzu N halte ich nix, das Fahrerhaus ist 19cm schmaler als beim Fuso, nur 120PS im 3,5to, und kein Radstand um die 2,8m im Angebot. Das passt alles nicht vernünftig ins Konzept.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

LT35
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#53 Beitrag von LT35 » Mi 21 Mär 2018 03:25

Hallo, Mathias!
L300Womo hat geschrieben:Was meinst Du mit NT und VT?
LT35 hat geschrieben:Erhöhung zum Fahrerhaus (Nachteil NT), Heckabsenkung (Vorteil VT)
L300Womo hat geschrieben:eigentlich halte ich unsere Anforderungen für nicht so abwegig:
- nicht viel länger als 5m
- nicht viel breiter als 2m
- nicht höher als 3m
- tauglich für 4 Personen für Urlaube
- Höchstgewicht 3,5 to.
- Heck- oder Allradantrieb
Das sind aber längst nicht all Deine Anforderungen, z.B.
LT35 hat geschrieben:Ich würde ein Fahrzeug ohne AdBlue kaufen.
Schon diese Anforderung dürfte die Anfertigung durch einen professionellen Aufbauhersteller ausschließen.
Weitere Anforderungen sind z.B. Automatikgetriebe und -ohne Angabe der Körperlänge- eine Bettlänge deutlich über 2,00 Meter.
L300Womo hat geschrieben:was meinst Du bei einem über 20 Jahre alten Fahrzeug mit "moderner Abgastechnik"?!
Den VW LT1 gab es als Benziner serienmäßig mit geregeltem Katalysator. Dieser Motor kann in (fast) alle LT 1 eingebaut werden.
Für VW LT1 mit Dieselmotor gibt es (für 3.000 €) Katalysator+Russpartikelfilter, mit denen der LT1 die "Grüne Plakette" erhält.
L300Womo hat geschrieben:bezweifle ..., dass es überhaupt möglich ist, einen Sven Hedin oder Florida ... in "neuwertigem" Zustand zu bekommen. ... Außerdem: Automatikgetriebe Fehlanzeige.
Solche Angebot gibt es, nur einige Male im Jahr und nur kurz. Man kann sie bezweifeln ... oder sie (z.B. mittels http://www.autouncle.de oder in einschlägigen Foren) suchen und finden.
L300Womo hat geschrieben:Der Evan hat mir vom Konzept her prinzipiell gut gefallen (bis auf die Ducato-Basis...). Aber: das Hubbett ist 180cm lang - lächerlich!
Den Evan nannte ich als einen von mehreren "Benchmark-Fahrzeugtypen". Deren Lösungen kann man abstrahieren und z.B. von Woelcke mittels VW T6 (mit Automatikgetriebe) bauen lassen.
L300Womo hat geschrieben:Günstiger als ein individueller Aufbau auf FUSO Canter würde das aber auch nicht. Und das Fahrzeug wäre [als Wohnmobil] 60-80cm länger.
Bisher kenne ich keinen FUSO Canter 3C als Wohnmobil gemäß Deinen Anforderungen. Ich kenne auch kein Angebot gemäß anderen Anforderungen und nicht einmal einen Anbieter.
Was schrieb Woelcke denn auf Deine Anfrage?
L300Womo hat geschrieben:Da könnte ich ja gleich zu meinem ursprünglichen Plan zurückkehren und einen neuen Aufbau auf den L300 setzen [lassen].
Ja, aber bitte mit Automatikgetriebe und ausreichender Bettlänge.
L300Womo hat geschrieben:Da behalte ich lieber unseren L300, was ja die ursprüngliche Idee war.
Die damit verbundene Ersparnis von über 80.000 € ist mehr, als man von einem Thread erwarten kann.

Gruß
Manfred

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#54 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 21 Mär 2018 08:22

Hi Mathias,
L300Womo hat geschrieben:eigentlich halte ich unsere Anforderungen für nicht so abwegig:
- nicht viel länger als 5m
- Heck- oder Allradantrieb
Bei einer Fahrzeuglänge von 5m würde ich immer auf Frontantrieb setzen - der besseren Traktion wegen. Die Gewichtsverteilung bei meinem T5 DoKa 4motion ohne Pritsche beträgt etwa 1400kg/700kg. Wenn ich dann noch das Mehrgewicht der angetriebenen Hinterachse abziehe, bleiben vielleicht 1400/650kg. Selbst bei einer recht schweren Kabine kommt etwas Kabinengewicht noch auf die Vorderachse, d.h. es wird sich im schlimmsten Fall eine Gewichtsverteilung 50/50 auf die Achsen ergeben, vermutlich aber mehr Gewicht auf der Vorderachse bleiben. Somit ist es nicht verkehrt, auch den Antrieb an der Vorderachse zu haben. Deine Festlegung auf Heckantrieb kann ich deshalb nicht nachvollziehen (Allrad natürlich schon - sonst hätte ich ja nicht selbst einen solchen Antrieb gewählt).

Würdest Du dieser Überlegung folgen, so wäre Dein Plan doch recht leicht umzusetzen - auf einem kurzen T5/T6-Fahrgestell. Keine Probleme mit einem Kippfahrerhaus, anständige bis sehr anständige Motorleistung, geringe Fahrerhaushöhe, die einen echten Schlafalkoven und dennoch die Gesamthöhe unter 3m erlaubt, sehr angenehmes Fahrverhalten... Auch alle Deine anderen Wünsche lassen sich so realisieren. Und wenn Du den Fahrkomfort noch erhöhen willst, nimmst Du das Fahrwerk von Al-ko. Dadurch wird der Wagen zwar wieder ein bißchen länger, aber um Welten komfortabler und auch sicherer (plus Raumgewinn durch niedrigeren Rahmen).

Übrigens solltest Du Dir einmal die Bettenidee ansehen, die 'nunmachmal' in seinem Transit umgesetzt hat. Das würde sich bei meiner Konzeptidee auch sehr gut machen, mit gewissen Modifikationen sogar ohne die Absenkung, die er realisiert hat! Nebeneffekt: alle Hängeschränke sind im Wohnbetrieb voll zugänglich. ;-)

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (21.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis T5/T6

#55 Beitrag von LT35 » Mi 21 Mär 2018 11:01

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Dein Plan [wäre] doch recht leicht umzusetzen - auf einem kurzen T5/T6-Fahrgestell.
Die bereits genannten Anforderungen sind -falls überhaupt- nur äußerst schwierig umzusetzen.
Und falls eine Umsetzung doch nicht ausgeschlossen ist, dann ist wohl auch eine weitere Anforderung, z.B. komfortabler Bettenbau, nicht ausgeschlossen.

Bei T5/T6 ist -laut Woelcke-Prospekt Autark T6- die Innenlänge 2,60 m kürzer als die Außenlänge, hier also (5,00-2,60 =) 2,40 m.
Vorn ergeben Fahrerhaus+Alkoven 2 Sitzplätze und 2 Schlafplätze - die aber für Mathias zu kurz und daher für die Kinder sind.
Dahinter erforderlich sind 2 gesicherte Sitzplätze und -weil die Innenbreite nicht reicht- 2 Längsbetten mit Länge größer 2,00 m.
Damit bleiben an einer Stirnseite der Längsbetten höchstens 0,40 m, die gerade reichen für ... ja, was?

http://www.woelcke.de zeigt als Außenlänge im T6-Prospekt nur 5,95 m, im T5-Prospekt aber noch 2 Varianten mit 5,40 m (auf Radstand 3,00 m).
Eine T5-Variante, nämlich "Trentino", ist geeignet "für 2-4 Personen". Sie hat Heck-seitig 2 Stockbetten, leider quer.
Herr Woelcke zeigt mit "Trentino", wie sehr er "knautschen" kann.
Er wird für Mathias gerne die Höhe vergrößern, die Quer-Stockbetten durch ein Längs-Doppelbett ersetzen ... und dabei noch 40 cm Außenlänge sparen.

Mathias' Anforderung "Fahrbereites Wohnmobil" ergibt: er muss nicht -wie Selbstbauer- Details klären, sondern potentielle Hersteller anfragen.
Denn was nützt ihm z.B. ein Canter-Fahrgestell, wenn er und sein Aufbaulieferant nicht für Aufbaurichtlinie und Wohnmobil-Zulassung haften wollen?

Gruß
Manfred

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#56 Beitrag von ThomasR » Mi 21 Mär 2018 11:20

Ich versteh´s, wenn man möglichst klein bleiben will. Frontlenker bieten sich da an. Wenn man, wie von Mathias geplant, hauptsächlich im Sommer unterwegs ist, braucht man nicht soviel Platz in der Kabine. Und dass es geht, hat er ja mit dem bisherigen Womo bewiesen, also seh ich das alles nicht so negativ und die Wünsche auch nicht abgehoben.

Einzig das mit der Automatic würd ich mir überlegen, weil´s die Fahrzeugauswahl massiv einschränkt. Die neuen Auto´s haben ja auch ordentlich Leistung, da musst nicht mehr so viel schalten wie im L300.

Wegen Zulassung etc. würd ich mir keinen Kopf machen, das bekommen die Aufbaulieferanten schon gebacken...bist ja nicht der erste

Gruß, Tom

Rolf1
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#57 Beitrag von Rolf1 » Mi 21 Mär 2018 12:19

So wie Thomas sehe ich es auch. Frontantrieb schränkt die Wendigkeit i.d.R. auch erheblich ein (Wendekreis), das ist ja eines der Kriterien.
Ich hätte halt mehr Vertrauen zu Toyota, da gibt es den Dyna S U/ 100 (der kurze kleine). Neu gibt es den in Europa halt nicht mehr, aber es ist ja eh die Frage, ob es ein neuer sein muss. Klar, un dAutomatik füllt da auch weg.

Fahrerhäuser festsetzen für Aufbauten ist doch durchaus üblich.

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

#58 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 21 Mär 2018 13:15

Hi Ihr,

hee, da kommt ja mal eine richtig kontroverse Diskussion auf!

Ich habe gerade einmal in den VW-Aufbaurichtlinien nachgeschaut: der T5 Einzelkabine mit Pritsche hat eine Gesamtlänge von 5100mm, die Pritsche hat eine Außenlänge von 2594mm. Mit 2,6m kann man schon etwas anfangen - auch wenn es nicht üppig ist. Dafür bietet aber der Alkoven echten Schlafkomfort, das wäre auf einem höheren Fahrerhaus immer ein Problem. Man könnte sich sogar vorstellen, Fahrer- und Beifahrersitz um 90° zu drehen (Lehnen nach außen) und zwischendrin bis in den Aufbau hinein ein Bett zu bauen, evtl. vorne links und rechts an die Kabinenseitenwand jeweils ein Sitz, der sich mit in eine Schlafstelle integrieren läßt. So stünden im Aufbau noch etwa 1,5m zur Verfügung - ich habe der einen Fahrzeugseite eine 1,4m große Küchenzeile und auf der anderen eine 1,1m große Naßzelle mit Dusche ganz entspannt unter gebracht! Der Wohnbereich umfaßt dann halt auch das Fahrerhaus (wie bei den Teilintegrierten).

Und ehrlich, auch mit meinem langen Radstand habe ich keine Wendekreisprobleme - mit unserem Smart kann ich auf einer Straßenbreite wenden, mit allen anderen Fahrzeuge brauche ich drei Züge. Und dann ist es auch egal, ob ich das dann knapp oder luftig in drei Zügen schaffe. Allein die Kürze des angedachten Fahrzeugs sorgt schon für einen kleinen Wendekreis.

Ach ja, Automatik - im T5/T6 als DSG kein Problem...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis ... T5/T6?

#59 Beitrag von LT35 » Mi 21 Mär 2018 14:30

LT35 hat geschrieben:Ich würde
1. das Budget ermitteln und angeben,
2. den Anforderungskatalog prüfen -insbesondere Automatik, Heckantrieb (siehe "nunmachmal"), Fahrzeuglänge (Rückfahrkamera, Fahrtraining) und Bettlänge (Körperlänge=?)- und neu angeben,
3. ... und 4. ...
Die vorherigen Beiträge betreffen und bestätigen Punkt 2:
Da werden Automatik und Heckantrieb weggelassen oder die Fahrzeuglänge vergrößert. Das kann ich verstehen und Mathias vielleicht (gerade noch) akzeptieren.
Den Vergleich mit "Happy Hobo" samt Doka aber kann ich nicht verstehen und Mathias sicher nicht akzeptieren: wo ist der Tisch und wo sitzen die Kinder während der Fahrt?

Die dazu übliche Halbdinette erfordert wohl mindestens l 1,20 x b 0,90 m; sie schließt ein mittiges Längs-Doppelbett aus. "Trentino" von Woelcke dagegen zeigt, was auf L 5,40 m möglich ist.

Gruß
Manfred

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis ... T5/T6?

#60 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 21 Mär 2018 15:48

Hi Manfred,
LT35 hat geschrieben:Den Vergleich mit "Happy Hobo" samt Doka aber kann ich nicht verstehen und Mathias sicher nicht akzeptieren: wo ist der Tisch und wo sitzen die Kinder während der Fahrt?
Happy Hobo hat eine Kabineninnenlänge von rd. 2,7m - mit großer Hecksitzgruppe, die aber während der Fahrt nicht genutzt wird. 2 Passagiere fahren in der DoKa auf zwei Sitzen der hinteren Sitzreihe mit. Aber ich will meinen Happy Hobo gar nicht als Vergleich heran ziehen - mein Grundriß ist für Mathias' Anforderungen nicht adaptierbar. Ich denke eher an so etwas:
P_20180321_144235.jpg
Grundrißidee, Alkoven nicht eingezeichnet
Müßte natürlich noch weiter durchdacht werden, falls die Idee Interesse findet. Jedenfalls bekomme ich so 4 Längsschläferbetten plus Platz für Naßzelle und Küche...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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