Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Sa 10 Mär 2018 16:57

CC?? hat geschrieben:Bei dem vorgeschlagenen Grundriss frage ich mich aber wo Platz fürs Gepäck, das Gerödel und die "Souvenirs" bleibt, also die etwaigen Sportutensilen, Weineinkäufe beim Erzeuger :wink: und ähnliches?
Es soll einen großen Stauraum im Seitensofa geben (zumindest teilweise bis unter die Bodenhöhe), außerdem Hochschränke, großer Kleiderschrank, etwas in den Sitzbänken. Und da wo keine Tanks oder Räder sind, ist auch neben dem Fahrzeugrahmen noch Platz für Staufächer, und für Wassertanks idealerweise zwischen dem Rahmen. Und wenn es keinen Alkoven mehr gibt, kann das Fahrerhausdach ggf. noch für Stauraum genutzt werden. Natürlich insgesamt nicht übertrieben viel, aber es sollte für uns ausreichen, hoffe ich.
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Mo 12 Mär 2018 10:37

Hi Mathias,

mein T5 (Pritsche mit langem Radstand) ist knappe 5,5m lang. Damit komme ich auch noch auf (fast) jeden Parkplatz, notfalls steht der Hintern etwas über Gebüsch o.ä. über. Dafür habe ich aber mehr Luft und vor allem ein ruhigeres Fahrverhalten: 5m kurz bedeutet einen kurzen Radstand, und darauf einen 3m hohen Aufbau, das macht das Fahrverhalten nicht unbedingt seitenwind- oder spurrillenunempfindlich...

Was Deine Umplanung auf 'Kofferaufbau' angeht, so erleichterst Du Dir damit so einiges. Ich hätte dazu jetzt noch zwei Ideen: entweder das Hubbett quer gesetzt, dann schafft man Platz für zwei zusätzliche Hängeschränke und man könnte noch eine Dachluke einbauen, die auch im 'Wohnzustand' Licht in die Sitzgruppe bringt. Zweitens: Ein Art Topsleeper auf dem Fahrerhausdach - den könnte man auch vom Koffer her zugänglich machen und so eine Person halbwegs vernünftig unter bringen.

Viele Grüße
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mo 12 Mär 2018 12:36

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für Deine Anregungen!

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:mein T5 (Pritsche mit langem Radstand) ist knappe 5,5m lang.

Wie lang ist der Aufbau bei der Außenlänge?

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:5m kurz bedeutet einen kurzen Radstand, und darauf einen 3m hohen Aufbau, das macht das Fahrverhalten nicht unbedingt seitenwind- oder spurrillenunempfindlich...

Weshalb sollte ein kürzeres Fahrzeug empfindlicher gegen Seitenwind sein? Ich denke, das Verhältnis Höhe zur Spur ist hier relevanter. Unser L300 hat einen Radstand von 220cm (!) und vorne und hinten eine Spurbreite von 144cm (Hinten hatte er ursprünglich sogar eine schmalere Spur - nur 138cm! Wir haben dann eine Spurverbreiterung von je Seite 3cm einbauen lassen, jetzt ist die Spur vorne und hinten gleich.). Der L300 ist mit Aufbau 270cm hoch und gut fahrbar.

Der Canter hat vorne eine Spur von 166,5cm (hinten 150cm, aber das ist wegen Zwillingsbereifung nicht vergleichbar). Zudem hat der L300 vier 185er-Reifen, der Canter sechs 195er. 3m soll auch die maximale Gesamthöhe sein (inkl. Dachluken etc.), nicht die des Aufbaus. Ich denke, das sollte "sich ausgehen". :wink:

Ein kurzer Radstand bedeutet beispielsweise auch einen kleinen Wendekreis... Beim Canter 8,6m!!

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:das Hubbett quer gesetzt, dann schafft man Platz für zwei zusätzliche Hängeschränke und man könnte noch eine Dachluke einbauen, die auch im 'Wohnzustand' Licht in die Sitzgruppe bringt.

Für ein Querbett in komfortabler Länge wird der Aufbau zu schmal. Ich verstehe allerdings nicht, weshalb ich durch ein Querbett Hängeschränke gewinnen würde?! Das Längs-Hubbett soll ja zwischen den Oberschränken herunterfahren: Bürstner Hubbett
Eine Dachluke würde ich direkt im Anschluss an das Längshubbett einbauen, das sollte ausreichen. BAWEMO hat üblicherweise aus Überzeugung überhaupt keine Dachluken eingebaut und das ging auch.

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Ein Art Topsleeper auf dem Fahrerhausdach - den könnte man auch vom Koffer her zugänglich machen und so eine Person halbwegs vernünftig unter bringen.

Den Raum über dem Fahrerhaus möchte ich definitiv nutzen, aber eher als zusätzlichen Stauraum - der ist nämlich bei dem geplanten Grundriss eher knapp ist. An einen Topsleeper habe ich auch schon gedacht, der ist aber bei unserer Nutzung nicht wirklich nötig. Da würde ich ggf. eher ein Dachzelt auf's Fahrerhaus setzen.

LG

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mo 12 Mär 2018 13:31

holger4x4 hat geschrieben:Zum Thema Hubbett: Ich hab mir dazu auch gedanken gemacht und die idee aus folgenden Gründen verworfen:
Die Kabine muss ca 20cm höher werden dafür
Hallo Holger,

die Kabine muss nur dann höher werden, wenn man im Bereich der Sitzgruppe volle Stehhöhe erwartet, was aus meiner Sicht nicht zwangsläufig der Fall ist. 185cm unterhalb des Hubbettes wären jedenfalls voll ausreichend, etwas weniger auch noch in Ordnung. Wichtig ist, dass in Küche und Bad volle Stehhöhe gegeben ist. Bei einem Fahrzeug, das so kompakt werden soll, wie von uns geplant, müssen selbstverständlich Kompromisse gemacht werden. Andere machen zu viert im Caddy Urlaub: Zu viert im Caddy Maxi :wink:

LG

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Mo 12 Mär 2018 17:48

Hi Mathias,

L300Womo hat geschrieben:
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:mein T5 (Pritsche mit langem Radstand) ist knappe 5,5m lang.

Wie lang ist der Aufbau bei der Außenlänge?

Ich habe eine Doppelkabine, die nimmt schon einiges an nutzbarer Länge. Meine Bodenlänge sind 2.8m, damit komme ich auf eine Gesamtlänge bei aufgesattelter Kabine von 6,25m.

L300Womo hat geschrieben:
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:5m kurz bedeutet einen kurzen Radstand, und darauf einen 3m hohen Aufbau, das macht das Fahrverhalten nicht unbedingt seitenwind- oder spurrillenunempfindlich...

Weshalb sollte ein kürzeres Fahrzeug empfindlicher gegen Seitenwind sein? Ich denke, das Verhältnis Höhe zur Spur ist hier relevanter. ... Ein kurzer Radstand bedeutet beispielsweise auch einen kleinen Wendekreis...

Darauf ein ganz klares "Jein!". Für das Rollen um die Fahrzeug-Längsachse ist - wie Du schon richtig schreibst - das Verhältnis Spurweite/Fahrzeughöhe relevant. Das Schlingern wird aber (abgesehen von der Ladungverteilung) sehr stark von dem Radstand beeinflußt. Wenn Du aus dem Windschatten eines LKW heraus fährst oder eine Unebenheit an den Rädern zieht bzw. drückt, dann ist die Adrenalinausschüttung bei einem kurzen Radstand erheblich höher! Wir fahren einen Smart und meinen T5 (mit und ohne mit Kabine) - während der T5 mit seinem relativ langen Radstand sehr gelassen auf plötzliche seitliche Kräfte reagiert, kann man das vom Smartie überhaupt nicht sagen. Was den Wendekreis angeht: der ist beim Smart schon etwas geringer als beim Bus. Aber was juckt mich das? Dann wird halt einmal mehr rangiert... ;-)

L300Womo hat geschrieben:
Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:das Hubbett quer gesetzt, dann schafft man Platz für zwei zusätzliche Hängeschränke und man könnte noch eine Dachluke einbauen, die auch im 'Wohnzustand' Licht in die Sitzgruppe bringt.
Für ein Querbett in komfortabler Länge wird der Aufbau zu schmal. Ich verstehe allerdings nicht, weshalb ich durch ein Querbett Hängeschränke gewinnen würde?! Das Längs-Hubbett soll ja zwischen den Oberschränken herunterfahren...

Ok, ein zu kurzes Bett ist ein NoGo - aber fahrt Ihr mit vier Erwachsenen?
Dort, wo das Bett in hochgefahrenem Zustand hängt, kommt Ihr an keinen Schrank mehr dran, das ist also relativ toter Stauraum. Bei einem Bett von 130cm Breite und 2m Länge hast Du bei Quereinbau 70cm mehr Platz, um beidseitig einen immer zugänglichen Hängeschrank zu montieren. Und da Ihr kaum Platz für zugänglichen Stauraum haben würdet, ist das mit dem zusätzlichen leicht zugänglichen Stauraum m.E. ein Argument, das man nicht außer Acht lassen sollte.

Viele Grüße
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon holger4x4 » Mo 12 Mär 2018 18:17

Topsleeper ist ja eine charmante Idee, aber wie kommt man aus der Kabine da rein? Geht dann nur durch das runter gekurbelte Hubdach. Das ist relativ umständlich.
Und so ein Teil kostet auch rund 2000€!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Mi 14 Mär 2018 09:29

Hi Holger,

der geplante Kofferhaufbau ist so hoch, daß er oben mit dem Topsleeper abschließen könnte. Und dann wäre ein Durch(krabbel)gang ähnlich wie zum Fahrerhaus vorstellbar. Und um ganz spinnert zu werden: ich könnte mir auch eine individuelle Lösung aus Sandwichplatten vorstellen - sozusagen eine kleine Kabine auf dem Fahrerhausdach und ein großer Kofferaufbau hintendran, verbunden durch einen Faltenbalg o.ä.

Aber Mathias hat den Bereich über dem Dach ja auch schon anderweitig (Stauraum, Dachzelt) verplant...

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Rolf1 » Mi 14 Mär 2018 09:43

Die Idee mit dem Topsleeper ist mir in den letzten Jahren auch schon mehrfach durch den Kopf gegangen.

Zumal die auch "Top" aussehen! Besser als die meisten Alkoven. Natürlich dann entsprechend angepasst, dass man von hinten her (von der Kabine aus) hineinkrabbelt, nicht von unten vom Fahrerhaus aus. Zwischen Topseleeper und Kabine dann eben eine Gummidichtung wie bei Fahrerausdurchgängen üblich.

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Gode_RE » Mi 14 Mär 2018 15:25

Rolf1 hat geschrieben:Die Idee mit dem Topsleeper ist mir in den letzten Jahren auch schon mehrfach durch den Kopf gegangen.
Rolf1


... dann macht nicht den Fehler, den ich gemacht habe, so´n Topsleeper bei ABC-Aeroline zu bestellen. Mit denen bin ich zur Zeit vor Gericht, weil ich nach Vorkasse 3000 Euro und anschließender Lieferung massive Qualitätsmängel feststellen musste, z.B. ne rausgebrochene Ecke, Kratzer, kleinere Risse und sich lösende Velourbespannung.

Weil trotz Fotos die sofortige Reklamation nicht anerkannt wurde und auch der dann irgendwann folgende Rücktritt vom Kauf nicht, musste ich leider nen Rechtsanwalt einschalten. Am meisten befremdet mich, dass ABC-Aeroline selbst bei so massiven Schäden die Reklamation nicht anerkannt hat. Die Korrespondenz mit denen habe ich gleich von Anfang an als völlig überzogen stur erlebt und jenseits jeglicher Gesetzeskenntnis.

Mittlerweile zieht es sich schon über Monate hin. Wann ich jemals mein Geld wiedersehe, steht in den Sternen...
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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mi 14 Mär 2018 17:39

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Für das Rollen um die Fahrzeug-Längsachse ist - wie Du schon richtig schreibst - das Verhältnis Spurweite/Fahrzeughöhe relevant. Das Schlingern wird aber (abgesehen von der Ladungverteilung) sehr stark von dem Radstand beeinflußt. Wenn Du aus dem Windschatten eines LKW heraus fährst oder eine Unebenheit an den Rädern zieht bzw. drückt, dann ist die Adrenalinausschüttung bei einem kurzen Radstand erheblich höher!

Hallo Wolfgang,

da der Radstand 30 cm länger, die Spur deutlich breiter, die Reifen breiter und zahlreicher sind als bei unserem L300, gehe ich davon aus, dass der Canter vernünftig fahrbar ist. Mit einem T6 oder Sprinter aber natürlich nicht zu vergleichen...

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:Dort, wo das Bett in hochgefahrenem Zustand hängt, kommt Ihr an keinen Schrank mehr dran, das ist also relativ toter Stauraum.

Zumindest wäre dieser Stauraum nur bei runtergefahrenem Bett zugänglich, das stimmt. Dort könnte man zum Beispiel Bettwäsche verstauen oder Dinge, die seltener benötigt werden.

Rolf1 hat geschrieben:Die Idee mit dem Topsleeper ist mir in den letzten Jahren auch schon mehrfach durch den Kopf gegangen.

Zumal die auch "Top" aussehen! Besser als die meisten Alkoven. Natürlich dann entsprechend angepasst, dass man von hinten her (von der Kabine aus) hineinkrabbelt, nicht von unten vom Fahrerhaus aus. Zwischen Topseleeper und Kabine dann eben eine Gummidichtung wie bei Fahrerausdurchgängen üblich.

Das Problem mit dem Topsleeper ist, das man dort auf jedenfall quer schlafen würde. Dafür ist das Fahrzeug zu schmal.

LG

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Rolf1 » Mi 14 Mär 2018 17:51

Wenn man den Topsleeper Richtung Kabine mit einer Öffnung versieht, könnte man das Bett doch nach hinten ausziehbar machen!? Oder nimmst halt ne Doppelkabine mit einem entsprechenden Topsleeper für Doppelkabinen ;-)

Generell kann ich es gut verstehen, kompakt zu bauen und einen Frontlenker zu verwenden. Ich mag das auch :-)

Kürzerer Radstand UND Heckantrieb sind windanfälliger als langer Radstand und Frontantrieb. Habe es auch nie verstandend, weshalb :oops:
Ist ja auch egal, weshalb.

Aber: Dafür hat man andere entscheidende Vorteile wie einen brauchbaren Wendekreis und mehr Platz auf gleicher Grundfläche.

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Mi 14 Mär 2018 18:00

Hi Mathias,

Du schreibst weiter vorne
L300Womo hat geschrieben:...Nun ja, ich plane folgende Außenabmessungen: Breite 2,00 bis 2,05m (siehe oben) ...

gehen wir von 205cm aus und Wänden aus dem häufig verwendeten 30mm Sandwich, dann bleiben innen 1,99cm Breite - und das ist mehr, als viele andere Fahrzeuge mit Längsbetten haben...

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mi 14 Mär 2018 18:02

Rolf1 hat geschrieben:Wenn man den Topsleeper Richtung Kabine mit einer Öffnung versieht, könnte man das Bett doch nach hinten ausziehbar machen!?

Hallo Rolf,

das hört sich aufwändig an.

Rolf1 hat geschrieben:Oder nimmst halt ne Doppelkabine mit einem entsprechenden Topsleeper für Doppelkabinen

Eine Doppelkabine würde das Fahrzeug 1m länger und rund 250kg schwerer machen; das kommt nicht in Frage.

Rolf1 hat geschrieben:Kürzerer Radstand UND Heckantrieb sind windanfälliger als langer Radstand und Frontantrieb.

Wie gesagt: unser L300 hat 220cm Radstand (!!) und 185 R 14 Räder, Einzelbereifung hinten und lässt sich auch vernünftig fahren!

LG

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mi 14 Mär 2018 18:05

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:gehen wir von 205cm aus und Wänden aus dem häufig verwendeten 30mm Sandwich, dann bleiben innen 1,99cm Breite - und das ist mehr, als viele andere Fahrzeuge mit Längsbetten haben...

Hallo Wolfgang,

das stimmt. Aber das Problem, das ich bei einem solchen 199cm langen Bett sehe, ist, dass es an Kopf- und Fußende von der Außenwand begrenzt ist. Größere können also nicht mal die Zehen "überstehen" oder Füße rausbaumeln lassen... :wink:

Kurz gesagt: an sich wären 199cm in Ordnung, aber nicht zwischen zwei Wänden.

LG

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Re: Kleines Wohnmobil auf Basis ... (welche?)

Beitragvon LT35 » Fr 16 Mär 2018 13:44

Hallo, Matthias!

Dein hiesiger Thread veranlasste mich zur Anmeldung in diesem Forum. Denn auch ich suche ein Wohnmobil, das (relativ) kurz ist und daher z.B. ein Frontlenker-Fahrgestell hat.

Ich bin 63 Jahre alt, 1,90 m lang, etwa 100 kg schwer und von Beruf u.a. Dipl.-Ing. Maschinenbau.

Seit knapp 5 Jahren habe ich mein erstes Wohnmobil, einen "Karmann Distance Wide Gold" mit Alkoven, Bj. 1996, auf einem VW LT35, dem Frontlenker der ersten Baureihe. In diesem Wohnmobil wohne und arbeite ich, überwiegend allein und während des gesamten Jahres. Das Wohnmobil hatte beim Kauf vom Erstbesitzer nur 64.000 km und hat jetzt 132.000 km. Es hat nominal 95 PS, die aufgrund professionellen "Papmahl"-Tunings beim Erstbesitzer und Nacharbeit bei mir so kräftig sind, dass "die Berge flacher werden" (Papmahl-Werbung der 1990er Jahre für Wohnmobile).

Mein jetziges Wohnmobil hat Heckantrieb, Einzelbereifung 215R14, Radstand 2,95 und Spurweite VA/HA 1,75/1,72 m. Seine Maße sind außen B 2,17 x H 2,95 x L 5,80 und innen b 2,04 x h 2,05/1,92 m. Das gesuchte Wohnmobil soll in den Außenmaßen nur wenig größer sein, z.B. B 2,20 x H 3,00 x L 6,00 m, aber in Alkoven und Bad etwas höher und im Wohn- bzw. Arbeitsraum deutlich länger sein.

Die von mir angestrebten Änderungen liegen -wie bei Dir- überwiegend im einstelligen cm-Bereich. Daher unternehme ich -Ingenieur-mäßig :-) - mittels Umbau diverse Praxis-Versuche. Aktuelles Beispiel ist der Versuch, welche lichte Alkovenhöhe ich als ausreichend empfinde. Denn die bisher max. 0,60 m über einer 7 cm "dicken" Matratze sind für mich eindeutig inakzeptabel. Meine Vesuche und meine Gespräche mit anderen Nutzern dieses Fahrzeugtypes ergeben eindeutig, dass die für Bettlänge, Bad- und Alkovenhöhe akzeptablen Maße von den Körpermaßen abhängen: die 1,92 m Stehhöhe ist für mich ohne Schuhe gerade ausreichend, weil ich die Decke nicht berühre, aber mit Schuhen zu niedrig; das Querbett war mit 1,98 m (wegen Hinterlüftung) gut ausreichend und ist mit 2,04 m (nach Entfernen der Hinterlüftung) jetzt länger als nötig.

Bezüglich der Maße stand bei Deinem ersten Wohnmobil, dem L300, es habe Doppelbetten 1,95 x 1,40/1,30 m und ihr hättet sehr schöne Touren unternommen. Jetzt schreibst Du, 1,98 m reichten nicht. Daher rege ich an, Körperlängen und Gewichte der Familienmitglieder als Benutzer anzugeben und größere Außenmaße zu erproben. Dazu würde ich ein modernes Wohnmobil mit Vollkasko mieten.

Als "Benchmark" -bis auf die Länge- geeignet erscheint mir ein Bürstner Brevio T645, den z.B. der ADAC testete, https://www.adac.de/infotestrat/adac-im ... ltest.aspx

Gruß
Manfred
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