Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers

Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Mi 07 Mär 2018 18:30

Hallo zusammen,

wie hier schon angedeutet, haben sich meien Pläne geändert:

Der Plan: einen FUSO Canter 3C15 mit kurzem Radstand mit einem kompakten Alkovenaufbau versehen. Mein Bedenken: dafür müsste das Kippfahrerhaus fixiert werden.

Reicht es, wenn man eine große Wartungsöffnung mit abnehmbarer Haube einbaut (wie bei den alten L300 und Canter eh normal)?

Was haltet Ihr davon?

Herzliche Grüße

Mathias


edit Leerkabinen-Wolfgang: neuen Thread abgespalten
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon holger4x4 » Mi 07 Mär 2018 19:56

Hi,

ich denke das ist ein vernünftiger Entschluss. So ein älteres Womo lässt sich zwar noch mit erträglichem Aufwand restaurieren, aber ein Kompletter Neuaufbau macht nicht wirklich Sinn.

Zum Canter: Ich glaube das geht das Fahrerhaus fest zu setzen. Du hast dann die gleichen Verhältnisse wie bei der Doka Version.
Für normale Wartung sollte das funktionieren. Du hast nur ein Problem, wenn mal der Motor oder das Getriebe raus muss. Dann wird auch bei der Doka das Fahrerhaus gekippt. Also brauchst du dann eine Möglichkeit den Aufbau zu lösen und aufzubocken, oder nach hinten zu kippen.
Alles mit viel Aufwand verbunden.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
 
Beiträge: 3779
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon ThomasR » Mi 07 Mär 2018 21:39

Hallo Mathias,

schade um deinen wirklich schönen L300! Aber wenn es ein unkalkulierbares Risiko wird, ist ein Wechsel wahrscheinlich sinnvoll.

Zu deinen Plänen mit dem Fuso: der Canter ist für einen 3,5 Tonner mit den Zwillingsreifen schon massiv ausgelegt und dementspechend schwer. Als Einzelkabiner mit kurzem Radstand, ist es aber auf jeden Fall mit 3,5t zu machen. Alternativen wären noch der Toyota Dyna, der kommt von der Größe eher an den L300 hin, oder der Nissan Cabstar, der liegt irgendwo zwischen Dyna und Canter. Mit einem Nissanangebot, kannst du evtl. den Fusopreis auch noch runterhandeln, war bei mir zumindest so. Mir war der Dyna zu klein und der Canter ist mir wertiger vorgekommen, als der Cabstar.

Ich selber hab seit ca. 1 1/2 Jahren einen Fuso Canter 3c15d duonic. Ich fahr wirklich gerne mit dem Fahrzeug: Motor ist gut, Wendekreis super und das Fahrgefühl von dem Frontlenker mag ich auch. Hat auch Nachteile, aber das kennst du ja.

Zu deinem Automatik-Wunsch: ich hab hier zu den Problemen meines duonic schon mal einen Thread gestartet und muss ihn wieder aktualisieren. Kurzversion: wenn das Getriebe kalt ist, krachts beim zurückschalten und sie kriegen es nicht in den Griff. Du musst dir auch bewusst sein, dass es keine Mercedes Wandlerautomatic ist. Da ist schon ein Unterschied. Ist aber trotzdem angenehm zu fahren.

Das mit dem Kabine kippen ist glaub ich nicht so entscheidend. Aber Holger, auch die Doka kann man kippen, geht aber nur mit Hilfsmittel (Kran, o.ä.). Außer beim Motorenwechsel wirst sie nicht kippen müssen. Getriebetausch geht nach unten und für die Wartung ist eine große Klappe innen. Bevor die Kabine montiert wird, sollte es aber gekippt und ordentlich versiegelt werden.

schönen Gruß, Tom
Benutzeravatar
ThomasR
Experte
 
Beiträge: 100
Registriert: Di 01 Dez 2015 08:19
Wohnort: Niederbayern

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon VWBusman » Do 08 Mär 2018 10:40

Hallo Matthias,

wäre es eine Alternative für Dich einen Radstand länger zu nehmen und dafür auf den Alkoven verzichten?
Damit hättest Du die Kippproblematik vom Fahrerhaus umgangen und könntest eventuell ein deutlich flacheres Fahrzeug bekommen.
Für mich ist der Gedanke nicht richtig an den Motor ran zu kommen wenn eine Panne ist etwas beunruhigend.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer
Benutzeravatar
VWBusman
womobox-Guru
 
Beiträge: 3792
Registriert: So 16 Apr 2006 15:27
Wohnort: Nord-Schwarzwald

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Do 08 Mär 2018 12:53

Vielen Dank für Eure Beiträge!

ThomasR hat geschrieben:schade um deinen wirklich schönen L300!
Den L300 wird es definitiv weiter geben, es gibt schon mehrere potenzielle Käufer, die ihr Interesse angemeldet haben. Er würde wohl in Liebhaberhände gehen, so dass ich ihn beruhigt abgeben kann.

ThomasR hat geschrieben:Alternativen wären noch der Toyota Dyna, der kommt von der Größe eher an den L300 hin, oder der Nissan Cabstar, der liegt irgendwo zwischen Dyna und Canter. Mit einem Nissanangebot, kannst du evtl. den Fusopreis auch noch runterhandeln, war bei mir zumindest so. Mir war der Dyna zu klein und der Canter ist mir wertiger vorgekommen, als der Cabstar.
Das Automatikgetriebe ist mir sehr wichtig; deshalb kommt von den genannten nur der FUSO in Frage. Und dass FUSO mittlerweile zu Daimler gehört, sehe ich auch als positiven Aspekt. Die kleinere Größe des Toyota Dyna ist für mich nicht entscheidend; man könnte ja auch einen FUSO Canter mit S-Fahrerhaus nehmen (nur 1,70 m breit, genau wie der L300!). Bei unserem L300-Wohnmobil ist es allerdings so, dass der Wohnaufbau (2,04m) ja deutlich breiter ist als die Fahrerkabine - typisch bei Alkoven- und teilintegrierten Wohnmobilen. Die kleine Kabine spart also überhaupt nicht bei der Gesamtbreite. Beim FUSO Canter 3C15 würde ich einen Aufbau draufsetzen lassen, der quasi gleichbreit wie die Kabine ist (also etwa wie bei unserem L300-Wohnmobil). Ergebnis: Gesamtbreite gleich wie jetzt, aber wesentlich komfortableres Fahrerhaus.

ThomasR hat geschrieben:Zu deinem Automatik-Wunsch: ich hab hier zu den Problemen meines duonic schon mal einen Thread gestartet und muss ihn wieder aktualisieren. Kurzversion: wenn das Getriebe kalt ist, krachts beim zurückschalten und sie kriegen es nicht in den Griff. Du musst dir auch bewusst sein, dass es keine Mercedes Wandlerautomatic ist. Da ist schon ein Unterschied. Ist aber trotzdem angenehm zu fahren.
Tja, was soll ich sagen. Ich hoffe, dass Du in Bezug auf's Getriebe ein Montagsauto bekommen hast! (Dir persönlich wünsche ich natürlich, dass Du das Problem in den Griff bekommst!) Wie gesagt, die Automatik ist mir wichtig. Dass sie es vom Komfort her mit einem klassischen Wandlergetriebe nicht aufnehmen kann, ist mir klar. Ich hoffe aber, dass die Duonic dem unsäglichen automatisiserten Schaltgetriebe "Comfortmatic" im Ducato in jeder Hinsicht überlegen ist.

VWBusman hat geschrieben:wäre es eine Alternative für Dich einen Radstand länger zu nehmen und dafür auf den Alkoven verzichten?
Damit hättest Du die Kippproblematik vom Fahrerhaus umgangen und könntest eventuell ein deutlich flacheres Fahrzeug bekommen.
Nun ja, ich plane folgende Außenabmessungen: Breite 2,00 bis 2,05m (siehe oben), Höhe maximal 3,00m, Länge maximal 5,00m. Damit kommt man ohne Probleme auf jeden PKW-Parkplatz. Mit einem längeren Radstand käme man zumindest nah an 6m, das ist dann in spanischen Altstädten schon schlechter handhabbar. Die Kabine allein ist schon 2,16m hoch; wir möchten innen Stehhöhe, also viel niedriger als 3m wird nicht gehen. Parkhaushöhe ist jedenfalls ausgeschlossen. Ein Problem beim Kippfahrerhaus ist auch immer, dass der Durchgang zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich recht klein ist. Da während der Fahrt auf jeden Fall Passagiere im Wohnteil sitzen werden, möchten wir unbedingt eine so offen wie mögliche Gestaltung des Übergangs.

Der hier würde mir übrigens als Basis gut gefallen: https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/deta ... f35678065a

Und hier eine erste Entwurfsskizze zum Grundriss. Ich weiß, eine Hecktür ist ungewöhnlich, bietet aber meiner Meinung nach die beste Raumausnutzung im Innenraum. Die Nachteile, dass kein Fahrradträger am Heck montiert werden kann und nur eine sehr kleine Markise, sind für uns nicht relevant. Im breiten Gang soll à la "Raumbad" eine Duschmöglichkeit geschaffen werden (Bodenplatte entnehmbar, darunter Duschtasse, umlaufender Duschvorhang, Armatur im Bad).

Ein paar Planzahlen:
Innenlänge etwa 3m-3,25m.
Sofa und Dinette insgesamt 200cm lang - umbaubar auf ein sehr schmales und ein breiteres Einzelbett oder ein sehr großes Doppelbett; Sofa 60cm tief, Dinette 80cm tief (ich weiß, das ist schmal, aber meine Familie ist mit einer Ausnahme (ich) sehr schlank; während der Fahrt gibt es ja noch 3 Plätze im Fahrerhaus und beim Camping kann durch Tischverlängerung auch das Sofa als Sitzplatz beim Essen genutzt werden. Gang dazwischen mindestens 50cm.
Küche und Bad/Kleiderschrank jeweils 60cm tief, Gang dazwischen mindestens 70cm.

Bild

LG

Mathias
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon holger4x4 » Do 08 Mär 2018 18:12

2 Kommentare von mir:

1. Den verlinkten Fuso würde ich nicht nehmen. Das ist ein 2016'er mit nur Euro5. Ein aktuelles Modell mit Euro6 wäre da deutlich besser. Oder ist dir das egal?

2. 3m Höhe max, da wird die Kabine ca 2,2m. Das gibt aber nur einen ziemlich flachen Alkoven! Alles unter 80cm Innenhöhe ist nur noch was für Kinder.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
 
Beiträge: 3779
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Do 08 Mär 2018 19:01

Vielen Dank für Dein Input!
holger4x4 hat geschrieben:Das ist ein 2016'er mit nur Euro5. Ein aktuelles Modell mit Euro6 wäre da deutlich besser. Oder ist dir das egal?
Fahrverbote in deutschen Großstädten sind für uns nicht relevant. Ansonsten sehe ich eher Vorteile: wir ersparen uns das ganze Thema AdBlue und damit u. a. 45 kg Gewicht. Und möglicherweise ist der Motor etwas toleranter was die Dieselqualität angeht.

holger4x4 hat geschrieben:Das gibt aber nur einen ziemlich flachen Alkoven! Alles unter 80cm Innenhöhe ist nur noch was für Kinder.
Die Idee bezüglich des Alkovens ist folgende: ein möglichst großer und breiter Dachausschnitt im Fahrerhaus, schematisch hier dargestellt:
Ducato
und hier anhand vom Canter:
Canter 1
Canter 2
Canter 3
Und dann ein Längs-Hubbett (!) mit 130-140cm Breite, das von oben etwa 10-20cm in den Dachausschnitt reinfährt (um die Kopffreiheit im Alkoven zu erhöhen) und etwa 1m in den Wohnraum hereinragt (also bis etwa auf die Hälfte von Dinette/Sofa). Vom vorderen Alkovenabschluss bliebe ein Abstand von 30-40cm, damit das funktioniert. Die unteren Schläfer würden mit den Füßen Richtung Fahrerhaus liegen und hätten so oberhalb von Kopf/Rumpf noch die volle Stehhöhe.

Hier die geplante Lage des Hubbettes:
Bild

LG

Mathias
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon holger4x4 » Do 08 Mär 2018 19:38

Ui, das wird aber ein größerer Eingriff in die Fahrerhauskabine. Dann wird also deine Wohnkiste fest mit dem Fahrerhaus verklebt.
Und du handelst dir den Nachteil ein, dass das schlecht isolierte Fahrerhaus dann mit zum Wohn-/Schlafraum gehört.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
 
Beiträge: 3779
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Neuer Aufbau für einen Mitsubishi L300

Beitragvon L300Womo » Do 08 Mär 2018 22:34

holger4x4 hat geschrieben:Ui, das wird aber ein größerer Eingriff in die Fahrerhauskabine. Dann wird also deine Wohnkiste fest mit dem Fahrerhaus verklebt.
Genau. Deshalb ist auch kein Kippfahrerhaus möglich.

holger4x4 hat geschrieben:Und du handelst dir den Nachteil ein, dass das schlecht isolierte Fahrerhaus dann mit zum Wohn-/Schlafraum gehört.
Das stimmt grundsätzlich. Wir machen aber kein Wintercamping. Die Unterseite des Alovenbettes muss ausreichend isoliert sein, die deckt dann ja auch bereits zu einem großen Teil die Öffnung zum Fahrerhaus ab. Der Rest wird mit einem recht schweren Vorhang verschlossen. Das ist natürlich nicht ideal, wird aber für unsere Einsatzzwecke mehr als ausreichen (seit 2014 haben wir die Wohnmobilheizung im L300 nicht benutzt).
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon Balu » Fr 09 Mär 2018 10:11

Was ich zu der Längs-Hubbettlösung anmerken möchte, ist nichts technisches.
Wenn man oben im Bett ist, muss man erst mal wenden. Oder wollt ihr mit dem Kopf nach vorne schlafen?
In jungen Jahren (dazu zähle ich euch noch) macht das keinerlei Probleme. Mit zunehmenden Alter wird das immer beschwerlicher. Neben der generell schlechteren Beweglichkeit im Alter kommt noch dazu, dass mit zunehmender Leibesfülle der Rangierraum (übereinander) immer enger wird. Ich habe mich im "zarten Alter" von 50 entschlossen, auf einen Querschläfer-Alkoven umzusteigen. - Um Welten angenehmer. Inzwischen könnte ich mir sehr gut Längsbetten ganz ohne Turnübungen beim nächtlichen Klogang vorstellen. Wenn es der Platz hergäbe...
Der Platz wird bei dir auch der Zwang zum Längshubbett sein. Aber wie sich euer Projekt liest, wollt ihr das Fahrzeug ja länger fahren. Deshalb sind meine Gedanken zur Schlafstatt vielleicht auch nicht verkehrt. In jungen Jahren waren solche Themen für mich auch kein Thema. Da denkt man oft gar nicht so weit. Inzwischen habe ich eine Backup-Lösung mit verbaut, wie man mit wenig Komfort-Verlust auf das Alkovenbett ganz verzichten kann, wenn wir zu alt für die Kletterei in den Alkoven sind.

Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit
Benutzeravatar
Balu
womobox-Guru
 
Beiträge: 3125
Registriert: Do 27 Jul 2006 17:39
Wohnort: Unterfranken

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Fr 09 Mär 2018 14:18

Balu hat geschrieben:Wenn man oben im Bett ist, muss man erst mal wenden. Oder wollt ihr mit dem Kopf nach vorne schlafen?
Hallo Herby,

ja, ich hatte vor, mit dem Kopf nach vorne zu schlafen (und ein schönes großes Fenster in der Alkovenfront einzubauen). Spricht etwas dagegen, mit dem Kopf nach vorne zu schlafen? Das von Dir angesprochene Problem mit dem Umdrehen besteht dann jedenfalls nicht.

Balu hat geschrieben:Aber wie sich euer Projekt liest, wollt ihr das Fahrzeug ja länger fahren.
Länger auf jeden Fall, so etwa 15 bis 20 Jahre wären super. Ich bin jetzt 40. Es soll also unser vorletztes Wohnmobil werden... :wink:

LG

Mathias
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Fr 09 Mär 2018 14:32

So, jetzt habe ich mir nochmal Gedanken gemacht zu dem Thema Alkoven/Kippfahrerhaus/Hubbett. Wie wäre es mit folgender Version:
- Aufbau ohne Alkoven
- dennoch großer Durchgang zwischen Fahrerhaus und Aufbau wie bei Earthcruiser:
Klick mich!
- erhöhtes Fahrerhaus ähnlich Woelcke
- Fahrerhaus bleibt kippbar
- Hubbett komplett über der Sitzgruppe, wie zum Beispiel im Bürstner IXEO TL:
Klick mich!

oder hier im Video ab 1:28:
https://www.youtube.com/watch?v=_1CVwTZlqhw

Der Grundriss mit heruntergelassenem Hubbett sähe dann so aus: Bild
Bei Bedarf könnte man auf das Fahrerhaus noch ein Dachzelt setzen.

LG

Mathias
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon holger4x4 » Fr 09 Mär 2018 18:54

So finde ich das schon nicht schlecht!

Zum Thema Hubbett: Ich hab mir dazu auch gedanken gemacht und die idee aus folgenden Gründen verworfen:
Die Kabine muss ca 20cm höher werden dafür, und man hat während der Fahrt auch noch zusätzliches Gewicht unter der Decke.
Dann im Urlaubsbetrieb muss man ja erst mal das Bett hoch machen, damit man unten Platz zum Frühstück hat.
D.h. das Bettzeug kann nicht auslüften unter der Decke.
ich sag nicht, dass das nicht geht, aber optimal ist anders ;-)
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
 
Beiträge: 3779
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon L300Womo » Sa 10 Mär 2018 10:02

holger4x4 hat geschrieben:Zum Thema Hubbett: Ich hab mir dazu auch gedanken gemacht und die idee aus folgenden Gründen verworfen:
Die Kabine muss ca 20cm höher werden dafür, und man hat während der Fahrt auch noch zusätzliches Gewicht unter der Decke.
Dann im Urlaubsbetrieb muss man ja erst mal das Bett hoch machen, damit man unten Platz zum Frühstück hat.
D.h. das Bettzeug kann nicht auslüften unter der Decke.
ich sag nicht, dass das nicht geht, aber optimal ist anders ;-)

Hallo Holger,

natürlich wäre ein von drei Seiten begehbares Queensbett im Heck viel komfortabler... :wink:

Beim Wohnmobilbau geht's halt immer um Kompromisse; uns ist eine kompakte Größe sehr wichtig. Für uns ist das Fahrzeug auch eher Alternative zu einem Campingbus als zu einem Expeditionsmobil. In unserem ersten Wohnmobil hatten wir bereits ein Hubbett (zugegebenermaßen über Fahrer- und Beifahrersitz und nicht über der Sitzgruppe) und das hat sehr gut funktioniert. In unseren Urlauben spielt sich das Leben (inkl. Frühstück) meist draußen ab. Bei schlechtem Wetter müssen wir halt in den sauren Apfel beißen, aber immerhin hätten wir dann wenigstens bei 5m Außenlänge noch ein großes "Wohnzimmer" mit 4er-Dinette UND Seitensofa - gibt es heute nicht mehr so häufig wie früher, ein Grundriss, der uns sehr taugt.

Für Ideen sind wir immer offen!

LG

Mathias
L300Womo
Junior
 
Beiträge: 26
Registriert: Mo 18 Mai 2015 15:41

Re: Kleines Wohnmobil auf Basis FUSO Canter 3C

Beitragvon CC?? » Sa 10 Mär 2018 12:01

Dafür, bei den Außenmaßen kompakt zu bleiben, mit Höchstmassen unter 5m Länge und 3m Höhe und 2m Breite, habe ich großes Verständnis. Dass ist zwar mehr als Pkw Größe, aber nicht mehr so viel größer als manches SUV :roll:
Und es gibt kaum noch solche Fahrzeuge, was auch den verfügbaren Basisfahrzeugen geschuldet ist.
Bei dem vorgeschlagenen Grundriss frage ich mich aber wo Platz fürs Gepäck, das Gerödel und die "Souvenirs" bleibt, also die etwaigen Sportutensilen, Weineinkäufe beim Erzeuger :wink: und ähnliches?

Viel Erfolg!
CC??
CC??
Experte
 
Beiträge: 156
Registriert: Sa 25 Feb 2006 18:47

Nächste

Zurück zu Rund um die Leerkabine

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste