Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhänger

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Oeflingerdodge
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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#16 Beitrag von Oeflingerdodge » Sa 20 Mai 2017 13:40

Multivan hat geschrieben:
So ein Aufbau klingt für mich nämlich ganz gut:
Ein feuerverzinkter Grundrahmen (Hohlprofile 80x40mm), dann Siebdruckplatten, und dann ... :)



Holger
Willst du dir nen Bunker bauen, ich nehm ( wenn ich endlich mal daheim bin ) 60x60x3, 60x30x3 und für die Austeifung uns Regalbau 30x30x3 aber in ALU
En Gruas

Peter

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ThomasFF
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Sprich doch mal mit nem professionellen.....

#17 Beitrag von ThomasFF » So 21 Mai 2017 12:30

...Anhängerbauer, was der Dir für ein neues feuervezinktes Fahrgestell berechnen würde....

Wenn du einen Kabinenboden mit einem Hilfsrahmen drin baust, also die Kiste selbsttragend, dann hat er mit dem Fahrgestell wenig Mühe. Aber auch zu Kabinenbauweisen sollte der Dir Hilfestellung geben können...Auf jeden Fall solltest Du auch schon ein paar konkretere Vorstellungen zu den Abmessungen und zum Gewicht haben.

Als Ergebnis hast du eine dauerhaltbare und ohne zusätzliche Arbeiten sofort startbereite Basis....das sollte auch etwas zusätzliches Geld wert sein...

Einmal Abschleppen während der Fahrt vermieden, schon hast Du die extra ausgegbenen Kosten wieder raus...
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

Multivan
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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#18 Beitrag von Multivan » Mo 22 Mai 2017 22:06

mrmomba hat geschrieben:Uuuund?
Ich hab ihn gekauft!!! :mrgreen:
Für einen Moment war ich zwar etwas unsicher (bzw. bin ich noch) weil ich mich mit dem vorhandenen Papierkram nicht so
ganz auskenne, aber je länger ich mir das Fahrgestell angesehen habe, desto überzeugter war ich, das dies die Basis für mein
"Projekt" werden soll.
Es war einmal ein tschechischer Pferdeanhänger, Fabrikat "VOP Prelouc" bzw. "Vojensky CSFR". So ganz schlau werde ich aus den Dokumenten noch nicht. Jedenfalls wurde er im März 1992 in die BRD eingebürgert, und erhielt dann offenbar eine Betriebserlaubnis nach §21 für Anhänger (für Tiere zu Sportzwecken).

Diese Betriebserlaubnis, die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" des Zollamts nach der Überführung, die Bedienungsanleitung (in tschechisch) und 2, 3 TÜV-Berichte aus den 90er Jahren liegen mir vor. Sonst allerdings nichts!?! :(

Seltsamerweise konnte ich im WWW nichts aussagekräftiges über den Hersteller finden. Außer irgendwelche Verweise auf Militär-Ausrüstung. FZ-Brief sowie Abmeldebesch. fehlt auch. Der Verkäufer hat mir jedoch erklärt das dafür in so einem Fall (grünes Kennzeichen) nur die ABE da ist!? Wir hatten das vor Ort sogar noch am Handy "gegoogelt" und er scheint recht zu haben (hoffe ich jedenfalls :shock: !)

Na egal, das sind schon mal die ersten Fragen, die ich vor Baubeginn abklären muß, bevor ich ne böse Überraschung erlebe...
Reichen die vorhandenen Dokumente, um ihn hier als Mehrzweck-Anhänger zuzulassen?!

Technisch dürfte ich da (hoffentlich erstmal) verschont bleiben. Verbaut sind eine Knott-Auflaufeinrichtung KF20, und 2 sehr solide
Knott-Achsen mit je 1000kg. Auf einer Achse kann man noch ganz leicht die Aufschrift "bis 100 km/h" erkennen, was mir die Hoffnung macht später die 100 km/h-Zulassung erlangen zu können. Die Naben laufen relativ frei, man hört glaub ich in den Bremstrommeln nur leicht den Flugrost schleifen. Die verzinkten Teile sind in einem dem Alter entsprechend sehr guten Zustand, der Rest hat natürlich etwas Rost.
Die Reifen sind allerdings Schrott.

Wenn alles passt bzw. geklärt ist, soll wie gesagt eine Plattform drauf. Falls es ein Tieflader wird,
wahrsch. mit den Maßen 1,60 x ca. 3,60 m, falls doch Hochlader, dann am liebsten 2,10 x 3,80 m.
Da oben drauf dann steckbare Bordwände, oder eben alternativ die Absetzkabine, mit meinen bisherigen
Wunschabmessungen 2,10 x 3,80 x 2,0 m Höhe.

Ihr meint Stahlprofilgrundrahmen aus 80x40 ist zu viel?!? Kann sein.
Ich könnte mir auch Alu vorstellen, dann aber verschraubt, und nicht verschweißt. Bei letzterem habe ich schon
zu oft Dauerbrüche gesehen, außerdem ist Aluschweißen nicht meine Stärke...

Gruß

Holger

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#19 Beitrag von mrmomba » Mo 22 Mai 2017 22:57

Du kannst versuchen, das grüne Kennzeichen beizubehalten. Ich weiß nicht genau wie das läuft, aber es geht steuerbefreit, wenn er nachweislich für ein Hobby genutzt wird, wo man den Anhänger braucht um diesen Auszuführen - z.B. Reidsport, Motorcross, Autorennen etc.
Andernseits sind die steuern nun auch nicht der GAU.
Müsste da nicht irgendwo eine aufgepoppte Plakette sein - anhand derer du alle Infos ablesen kannst?

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#20 Beitrag von Multivan » Di 27 Feb 2018 11:00

Hallo zusammen,
ich wollte mich nur mal „zwischenmelden“ und damit deutlich machen das ich mein „Projekt“ durchaus noch verfolge – wenn auch leider nicht in dem Tempo das mir ursprünglich vorschwebte… :oops:
Nachdem ich das besagte Fahrgestell gekauft hatte, bin ich mit den Papieren die ich habe mal zum TÜV, und hab dem netten Ing. an der Empfangstheke mal kurz mein Vorhaben umrissen.
(Zumindest den Part mit „Plattform-Universalanhänger mit Steckbaren Bordwänden…“) Von der Absetzkabine habe ich erst mal noch nichts erwähnt,
soll diese ja auch später mal nur Ladung sein, doch wie gesagt, so weit bin ich leider noch lange nicht…
Der TÜV-Mann meinte das das soweit alles kein Problem sein dürfte. Ich soll mal Fotos von Auflaufeinrichtung und den Bremstrommeln machen, das sie nach den entsprechenden „Bremsberechnungen“ (oder so ähnlich) suchen können.
Wenn in deren Datenbank was passendes zu finden ist, und ich mich an die gesetzl. Rahmenbedingungen halte, soll es wie gesagt alles durchaus machbar sein…
Die entsprechenden Typenschilder / Nummern auf den Teilen (alles Knott) hab ich gefunden, lesbar abfotografiert, und könnte bzw. müsste damit so langsam mal wieder zum TÜV…

Dazu gleich meine erste Frage in die Runde: Das erste Gespräch dort war ja nur eher eine grobe Beratung.
Bekommt man wenn man konkret werden will irgendwann eine „Akte“, „Auftragsnummer“ oder was weiß ich, damit vielleicht Ansprechpartner & bereits Besprochenes schriftlich festgehalten werden?
Na ja wie gesagt, ich müsste mal wieder hin, da kann ich sowas ja erfragen…

So ganz untätig war ich das letzte halbe Jahr aber auch nicht. Der Hänger hat inzwischen neue Reifen, neue Bremszüge und 4 Stoßdämpfer.
Gekauft aber noch nicht verbaut sind Kabelbaum, Beleuchtung, Manschette für Auflaufeinrichtung, Halter für Unterlegkeile, Kotflügel und Reflektoren.
Außerdem hab ich mir ein Buch über „Anhängerbau“ besorgt, wo eigentlich alles drin steht was man so braucht…

Auch der Grundrahmen der Plattform existiert bereits. Dieser besteht aus Rechteckhohlprofil 100 x 50 mm, Außenabmessungen 3600 x 1750 mm. Dieser wird an den vorhandenen
Aufnahmebohrungen (zwischen den Rädern, also als „Tieflader“) 10 x mit dem Fahrgestell verschraubt. Die Laschen hierfür, div. Verstrebungen,
sowie die Befestigungslaschen des Siebdruckplattenbodens sind fast komplett fertig.
Ich muß mir noch überlegen wo bzw. wie ich Bohrungen/Ösen für spätere Zurrpunkte mache.

Für die steckbaren Bordwände (und auch für etwaige später hinzukommende Motorradhalter, Bootsauflager, die Absetzkabine, oder was sonst rein theoretisch noch kommen könnte,
möchte ich außen am Rahmen einige jeweils 90 mm lange 40 x 40 mm Hohlprofilstücke senkrecht anschweißen.
Das wiederum wollte ich wirklich erst nach Klärung beim TÜV machen, da im Handbuch was von „…keine abstehenden, kantigen Teile/Konturen…“ steht!?!
Allerdings würden diese bei mir nicht annähernd an die Gesamtbreite (voraussichtlich 2150 mm zw. den Kotflügelaußenkanten) heranreichen…?!?

Anschließend muß ich den ganzen Schweißverzug noch ein wenig Flammrichten, und dann hoffen das mir mein Bekannter den ganzen Rahmen mal auf seinen LKW packt und zum Feuerverzinker fährt.

Dann erst kann ich die ganze Kiste endgültig zusammenbauen, Boden & Beleuchtung dran, Bremsen einstellen (wird auch spannend) und dann hoffentlich auf eigenen Achsen zum TÜV….

Ja und dann:
Dann mach ich mich an die Kabine, die möglichst als „Ladung“ gelten soll. Ich habe glaube ich inzwischen mal irgendwo gelesen welche Bedingungen erfüllt sein müssen (Befestigung am Fz. oder so?!) weiß es aber nicht mehr so genau.
Ich muß mir dringend angewöhnen solche Infos irgendwie zu sammeln und abzuspeichern!!!
Und obwohl ich hier nun seit einiger Zeit mitlese, bin ich letztlich immer noch unschlüssig aus welchem Material die Kabine nun sein soll….
Aber mal vorab: Wenn´s Ladung ist, dann muß ich doch bezüglich Fenster, Tür, usw. eigentlich keinerlei Prüfzeichen oder sowas beachten?!?
Theoretisch könnte ich mir da doch nen Kachelofen reinstellen, oder?! :mrgreen:

Ich werde in nächster Zeit mal meine Vorstellungen konkretisieren und Euch das ganze mal unterbreiten…

Viele Grüße

Holger

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#21 Beitrag von paul stettiner » Di 27 Feb 2018 13:31

Im 22 stvo steht eigentlich alles drinnen. Wenn deine Kabine schön mit paar passenden Spanngurten befestigt ist, dürfte das vollkommen problemlos sein.
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__22.html
Grüße

Edit: „Anerkannte Regeln der Technik“ meint Ladungssicherung nach VDI

Andreas R.
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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#22 Beitrag von Andreas R. » Mi 28 Feb 2018 12:22

Ich war heute zufälligerweise wegen eines Umbau einer Pickupkabine bei dieser Firma, vielleicht sind da ein paar Anregungen für dich dabei
https://www.smartcamp-seite.de/speziala ... C3%A4nger/

Grüße, Andi

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#23 Beitrag von mrmomba » Do 01 Mär 2018 11:35

Ja, für den einmaligen Blickfang nicht schlecht,
aber selbst wenn ich es mir leisten könnte, wäre ich da nie Kunde.

Wenn ich ein Offroad Wohnanhänger anbiete, kann es ja nicht zuviel Verlangt sein, da eine Vernünftige Schwingen / Federdämpfung einzubauen.
Ich hab mir das Modell L angeschaut.
Sieht mir nach Starrachse aus, auch wenn es eine Gummitorossionsachse wäre, hätte man diese aufs Gewicht abstimmen können.
(Foto wo Anhänger auf Baumstumpfsteht)
und dann für 16k€?
Da fahr ich lieber mit nem QEK-Aero offroad und habe ein vernünftiges Fahrwerk.

ThomasFF
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Für richtige Offroad Wohnanhänger....

#24 Beitrag von ThomasFF » Do 01 Mär 2018 12:22

...muss man sich sowieso nach Australien wenden.... sucht mal bei you tube nach den Gall-Boys.....
Gruß vom Thomas
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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#25 Beitrag von Multivan » Mi 21 Mär 2018 12:41

Hallo zusammen,
mal ne Frage so zwischendurch:

Ich hatte zufällig bei "Norma" dieses Zeugs hier gesehen:

http://src.discounto.de/pics/Angebote/2 ... ix_xxl.jpg

Den Angaben nach fand ich das ganz interessant als Beschichtung der Außenhaut einer Wohnkabine?!?
(Also z.B. bei einer Siebdruckplatten-Konstruktion)
Dazu noch zu einem äußerst günstigen Preis.

Kann evtl. jemand was zu der Pampe sagen?!?
Ich hab vor Schreck gleich mal 2 Dosen gekauft... :D

Gruß

Holger

ThomasFF
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Dichtfix....

#26 Beitrag von ThomasFF » Mi 21 Mär 2018 12:53

Dazu sollte es ein Datenblatt geben...beim Norma oder vielleicht auch im Netz...
Das gibt Auskunft über Anwendungsmöglichkeiten, Verarbeitung und Zusammensetzung.
Gruß vom Thomas
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Re: Dichtfix....

#27 Beitrag von Picco » Mi 21 Mär 2018 13:36

Hoi zämä
ThomasFF hat geschrieben:Dazu sollte es ein Datenblatt geben...
Zumindest das hier: Klick mich!

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#28 Beitrag von Multivan » Do 22 Mär 2018 09:13

Genau das ist das Zeugs, und so steht´s auch auf der Dose.
Klingt doch eigentlich gar nicht so schlecht...?!?

Wie gesagt, ich hab leider keine Ahnung von chem. Eigenschaften oder so,
aber wenn´s dauerelastisch ist, wird es nicht überlackierbar sein, oder?!?

Gruß

Holger

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#29 Beitrag von G36AMG » Do 22 Mär 2018 10:14

Hallo,

an sich evtl. ganz gut.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, das eine Wohnkabine - wenn diese komplett damit gestrichen ist, etwas komisch aussieht.
Die einzige Farbe ist grau und ich kann mir nicht vorstellen das man auf das Zeug noch eine kunstvolle Gestaltung bekommt.
Wie immer eine Geschmackssache.

Ich würde allerdings auf keinen Fall streichen sondern rollen - dann wird die Oberfläche meist schöner (keine Pinselstriche/streifen)


Gruß Dirk

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Re: Vorstellung mich und mein Plan : Absetzkabine auf Anhäng

#30 Beitrag von Holzbock » Do 22 Mär 2018 11:05

Hallo, ich würde es höchstens auf dem Dach verwenden, glaube aber eher garnicht. Bestimmt schlecht sauber zuhalten da dauerelastisch und wenn Du das mal runter haben willst viel Spas.
Habe meine Kabiene mit Kunstharzfarbe gerollt und bin sehr zufrieden damit, das letzte mal vor 17 Jahren. Wenn Du eine Empfehlung brauchst welcher Hersteller melde dich. Den Farbe ist nicht Farbe.
Gruß Klaus

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