Fuso Canter Trimobil

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Gode_RE
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Re: Fuso Canter Trimobil

#91 Beitrag von Gode_RE » Mo 08 Jan 2018 12:34

Hallo Tom,

danke für die Infos und den Link. Für die Doppelbatterie muss ich es tatsächlich stabiler bauen. Werde es daher mit denselben Konsolen bauen, mit denen ich schon meine Stauboxen befestigt habe.

Mein Fudo ist 8,40m ohne Fahrradträger, mit selbigem komne ich auf 9,60m. Da muss ich bei Kurvenfahrten schon auf's Heck achten.

Es gibt noch ne ganze Reihe von Fuso-Mobilisten, auch Selbstausbauer darunter. Schaue mal im Fuso-Forum von www.tomtur.de. Wur haben da auch immer wieder Fuso-Treffen, und schon Fuso-Workshops zur Selbsthilfe. Würdest da bestimmt gut reinpassen.

LG Gode

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Gode_RE
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Re: Fuso Canter Trimobil

#92 Beitrag von Gode_RE » Mo 08 Jan 2018 12:38

ThomasR hat geschrieben:Ich hab nochmal eine Frage an die Elektikerfraktion:

Ich setze ja auf HWK-Prinzip und möchte mir den Wechselrichter in den Batteriekasten bauen. Die Frage, ob sich das wegen eventueller Batteriegase verträgt hab ich oben schon gesellt (danke für die bisherigen beruhigenden Antworten!).

Jezt hab ich noch eine Frage zum Anschluss des Wechselrichters:
Grundbeschaffenheit ist die 140 A Lima. Ich hab sie letzten Freitag mit einem Voltmeter "kontrolliert" und sie regelt trotz Euro 6 nicht rauf und runter beim Beschleunigen/Bremsen. Maximal waren ohne elektische Verbraucher bei der Hinfahrt auf die Baustelle (ca. 1h) 14,4V, beim Heimfahren komischer Weise 13,9V. Mit Licht, Klimalüfter, Gebläse und Standgas ist sie minimal auf 13,2V abgefallen (alles am Zigarettenanzünder gemessen). Der Wechselrichter soll 1500W haben (https://www.autobatterienbilliger.de/Re ... r-Inverter), abgeriffen werden vom Ladegerät maximal 840W.
Jetzt ist mein Gedanke, dass ich den Wechselrichter direkt an die Batterie anschließe, und den Ein-/Ausschlalter ersetze oder überbrücke mit einem kleinen Trennrelais. Dann würde sich der Wechselrichter automatisch ein- und ausschalten, wenn die Lima Stom liefert, er kann aber aus der Batterie gegebenenfalls noch den Strom zum Nachkühlen holen. Weiterer Vorteil wäre, dass ich für kleine Verbraucher (Akkuladegerät, ein Schnitt mit der kleinen Handkreissäge,..) den Wechselrichter auch manuell einschalten kann und kurz mal über die Starterbatterie (100ah AGM) speisen kann.

Ist der Gedanke in Ordnung und meint ihr, dass das mit dem Trennrelais als Schalter funktionieren kann? Oder ist sonst ein Fehler in meiner Planung?

Danke und Grüße,

Tom
Hallo Thomas,

das kann man machen mit nem Relais, wobei 100A und mehr darüber zu schalten schon ein ziemlicher Verschleiß für die Schaltkontakte sind. Da darf nix schmutzig oder feucht werden, sonst brennen Dir die Kontakte ab.

Schau doch mal, ob dein WR nicht nen Remote-Anschluss hat. Da kannste dann nen kleines Relais anschließen.

LG Gode

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ThomasR
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Re: Fuso Canter Trimobil

#93 Beitrag von ThomasR » Di 09 Jan 2018 22:36

Hallo,

@Gode: wow, 8,4m ist ordentlich. 2,2m mehr wie ich. Das Heck sollte man bei unserem Lenkeinschlag schon im Auge haben, aber auf den Wendekreis möcht ich auch nicht mehr verzichten.
Bei dem Fusoforum hab ich mich mal angemeldet und schau ganz sporadisch mal rein. Sind teilweise auch für mich interessante Themen, nur das womobox Forum ist schon (positiver) "Zeitfresser" genug. Aber ich hab´s im Kopf und werd mich da auch mal vorstellen.

Wegen dem Wechselrichter: mein Gedanke war ja, dass ich nur eine Trennrelais als Schalterersatz einbaue und den Wechselrichter selber fest und permanent anschließe. Den Wechselrichter hab ich noch nicht, der verlinkte wäre nur günstig. Der Begriff Remonte Anschluss war mir nicht bekannt, der Hinweis ist gut. Von Votronic hab ich gesehen gibt´s so einen Anschluss, aber die Wechselrichter sind 3x so teuer. In die Kabine kommt hauptsächlich Votronic, aber in den Batteriekasten unter dem Auto, der auch das ganze Jahr mit spazieren gefahren wird, ist mir ein etwas günstigerer lieber...

Bei deiner Lösung, mrmomba, wird muss das Trennrelais wieder die ganze Last aushalten, das würd ich gerne vermeiden. Was ich nicht weiß (evtl. weiß es ja jemand), ob die Wechselrichter gerne den Lüfter nachlaufen lassen, das ginge nämlich bei der Lösung auch nicht.

Ich werd den Wechselrichter mir mal besorgen, und dann schaun, ob er einen Anschluss hat, oder ob ich den Schalter umbauen kann. Die Fernbedienung kostet auch nicht viel, die bestell ich mit. Evtl. kann man die irgendwie verwenden. Und wenn nicht´s geht, dann wird er direkt über ein spannungsgesteuertes Trennrelais bedient.

Heute sind endlich meine Eckwinkel gekommen, und mit der Kabine hab ich gestern zum Zusammenbauen angefangen. Der Grundrahmen ist noch nicht da, die Kabine steht jetzt auf einem provisorischem Holzrahmen. Wenn die Eckwinkel geklebt sind, heb ich sie mit dem Stapler hoch und dann kommt der Stahlrahmen drunter. Angeschliffen hab ich die Bodenplatte, dann muss ich nicht mehr unten rein kriechen.

Der Kleber Körapur 666/90 geht gut zu verarbeiten wenn er warm ist, wobei das rumbatzn (mir fällt gerade kein hochdeutsches Synonym ein) nicht meine Lieblingsbeschäftigung wird. Für die Eckwinkel werd ich mir noch eine Spachtel zuschneiden oder zuhobeln, damit ich auf die Winkel gleichmäßig 2-3 mm Kleber auftragen und verteilen kann. Wenn hier jemand einen Tipp zur Verarbeitung hat, nehm ich ihn gerne an!

Für die Fenster hab ich noch Dekaseal 1512 bestellt. Danke für den Hinweis!

Morgen Nachmittag möchte ich noch die Deckenplatte fertig herrichten, also 2. Dachfenster reinschneiden und vorallem die Einschnitte für die Alkovenrundungen machen. Vor der Schneiderei hab ich keine Angst, aber die eingeschnittene Platte dann wieder wenden wird schwierig. Und je nachdem wieviel Zeit nach der Arbeit noch bleibt, kommt sie evtl. noch drauf.

Und hier noch ein paar Bilder
IMG_0314.jpg
Vorbereitung für die 1. Wand
IMG_0315.jpg
Stirnwand
IMG_0316.jpg
Fahrerseite
IMG_0318.jpg
Rückwand
IMG_0321.jpg
Beifahrerseite
IMG_0322.jpg
und hier kann man´s schon erkennen, was es werden soll..
Schönen Gruß,

Tom

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Urs
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Re: Fuso Canter Trimobil

#94 Beitrag von Urs » Mi 10 Jan 2018 00:31

ThomasR hat geschrieben: Für die Eckwinkel werd ich mir noch eine Spachtel zuschneiden oder zuhobeln, damit ich auf die Winkel gleichmäßig 2-3 mm Kleber auftragen und verteilen kann. Wenn hier jemand einen Tipp zur Verarbeitung hat, nehm ich ihn gerne an!
Meine Türen und Klappenprofile hab ich mit einem Spatel mit feiner Zahnung geklebt: Sowas. Ging ganz gut. Kann man sich auch selber bauen, ob sich das bei dem Preis aber lohnt?
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mrmomba
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Re: Fuso Canter Trimobil

#95 Beitrag von mrmomba » Mi 10 Jan 2018 09:46

ThomasR hat geschrieben: Bei deiner Lösung, mrmomba, wird muss das Trennrelais wieder die ganze Last aushalten, das würd ich gerne vermeiden. Was ich nicht weiß (evtl. weiß es ja jemand), ob die Wechselrichter gerne den Lüfter nachlaufen lassen, das ginge nämlich bei der Lösung auch nicht.
Ich werd den Wechselrichter mir mal besorgen, und dann schaun, ob er einen Anschluss hat, oder ob ich den Schalter umbauen kann. Die Fernbedienung kostet auch nicht viel, die bestell ich mit. Evtl. kann man die irgendwie verwenden. Und wenn nicht´s geht, dann wird er direkt über ein spannungsgesteuertes Trennrelais bedient.
Tom
Hallo Tom,

die Remotesteuerung ist bei meinem Billig-WR stumpf ein RJ11 Kabel (Klassisches Telefon / ISDN - nicht mit dem RJ45 von Netzwerkkabeln zu verwechseln)
Ich kann mir sogar vorstellen, dass da evtl. 2 Adern nur für die Schaltung des Kippschalters genutzt werden und 2 weitere für die restliche Inteligenz :-) - ich weiß es aber nicht.

Stimmt, bei meiner Lösung hätte das Trennrelais die Last aushalten müssen - daher der Hinweis mit den 2 Relais (Lastteilung). Ich wüsste nicht, was es schadet, ein Relais bei nahe seiner Lastgrenze zu betreiben, immerhin sind die dafür entwickelt um als Lastschalter zu agieren. Da es Verschleißteile sind, tut es auch nicht weh wenn sie dann mal durchbrennen - bei meiner alten Yamaha war das nach 25 Jahren der Fall - 3 Wochen vor dem Motortod :-D.
Außerdem: hat der Abbrand der Kontakte auch was mit der Last beim Einschalten zu tun - heißt: Wie beim den Lichtschaltern in den alten VWs war Sofort die volle Last da.
Während bei dem WR vielleicht das Ladegerät nicht unmittelbar - sondern verzögert nach dem Schalten - anfängt zu laden.
UND
Dein Baugerät auch erst später eingeschaltet wird (von Hand) und nicht unmittelbar mit dem Umschalten des Relais.

Ich habe ein 80A oder 100A Relais - abgesichert mit 40A da rechnerisch mehr nicht ankommen sollte. Und wenn, dann himmelt es halt die Sicherung. Die Kabel sind eh für 80A ausgelegt.

So als Idee:
https://www.ebay.de/i/121285328775?chn=ps

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Urs
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Re: Fuso Canter Trimobil

#96 Beitrag von Urs » Mi 10 Jan 2018 20:28

Die Hochlast-Relais kann ich auch empfehlen. Habe in einer Berghütte in einer Solaranlage als Unterspannungsschutz eins von Nagares drin. Ist eigentlich 8 Monate im Jahr immer eingeschalten (ausser bei Unterspannung), im Winter für ca 4 Monate ausgeschalten. Funktioniert jetzt seit 7 Jahre einwandfrei. Aber ich schalte damit eigentlich selten bis nie eine Last direkt, sondern schalte es ein und dann werden die einzelnen Lasten erst zugeschalten. Wenn man natürlich den vollen Strom direkt darüber schaltet wird das Problem der Abgebrannten Kontakte früher oder später sicher zum Thema werden.
Was bei den Relais zu beachten ist, wenn da was von 200A steht heisst dass im Normalfall das er das als Spitzenstrom verträgt (wie oft ist dann noch eine andere Frage). Leider ist der Dauerstrom, gerade bei den Billiganbietern, meistens nicht angegeben. Als Faustregel kann man da etwas mehr als die Hälfte nehmen. Bei den Nagares 180A-Relais werden z.B. 100A Dauerstrom angegeben.
Achja, der Spulenstrom ist auch nicht zu vernachlässigen sofern er auch eingeschalten ist wenn nicht nachgeladen wird. Meiner nimmt sich knapp 200mA, summiert sich auf gut 4Ah pro Tag.

Gruss
Urs
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Re: Fuso Canter Trimobil

#97 Beitrag von ThomasR » Do 11 Jan 2018 22:28

Servus,

danke für die Antworten zum Wechselrichter. Ich schau mal, ob ich ihn nur den Schalter über ein Trennrelais ansteuern kann und wenn nicht dann kommt ein schweres Trennrelais zw. Batterie und WR. Ich muss auch noch nach nachschauen, ob meine Lima einen D+ Kontakt hat oder ob ich ein Spannungsgesteuertes Relais nehmen kann. Ich greif´s nochmal auf, wenn der WR da ist.

Gestern haben ich und mein Pa noch das Dach auf die Kabine gehoben. Das umdrehen mit der eingeschnittenen Dachplatte ist gut gegangen. Ich hab auf einer Seite die Platte mit 2 Brettern und Schraubzwingen stabilisiert, dann war´s kein Problem.

Dann haben wir eine Konstruktion gebastelt, an der wir die Platte stabil aufhängen konnten. Die 2 Dachfensterausschnitte waren da Gold wert! Kurzer Riegel innen, langer Riegel außen, mit Schraubzwinge zusammengespannt und das lange längs Holz mit 8x160er Tellerkopfspax draufgeschraubt. Bei den Einschnitten vorne hab ich noch einen Verstärkungsriegel druntergezwingt. Kurzer Probehub mit dem Stapler, dann Kran bereit gemacht und Kleber aufgetragen. Das Einheben hat auch wunderbar funktioniert. Das Dach war etwas hecklastig angehängt, sodass wir hinten erstmal die Position festmachen konnten und dann wurde langsam abgelassen.

Auf dem Dach hab ich Hölzer mit seitlichen Laschen gelegt, die genau das Kabinen Außenmaß als Abstand hatten. Die haben dann beim niederlassen die Wände gegen außen gehalten und die Deckenplatte ist sauber in die Gehrung gefallen. Das mittlere Holz habe ich, nachdem mit Klebeband fixiert wer, entfernt und vorne am Alkoven wiederverwendet. Das hätt ich nicht machen sollen: hab heute gesehen, dass das Klebeband nich voll gehalten hat und das Dach in der Mitte doch noch etwas nachgerutscht ist, und jetzt 2-3 mm durchhängt. Die Wände bauchen demnach auch etwas nach außen (nicht so viel, weil der Schnittwinkel kleiner 45° war). Ärgerlich, weil´s eigentlich gepasst hat, aber kein Schaden. Die Ecke wird zugeschliffen, dass der Eckwinkel sauber anliegt und dann muss gut sein.

Letzter Schritt war dann noch der Alkoven: bei einer Rundung ist ein kleiner Spalt von ca. 2mm, sonst passt es gut. Die Gesamtlänge stimmt, innen sind wir mit der Stirnwand exakt bündig.

Bis auf das Ärgernis mit dem zu früh entfernten Zugband bin ich voll zufrieden und es war gestern schon eine sehr große Freude, die Kabine "fertig" anzusehen (wohl wissend, dass die meiste Arbeit noch kommt). Die Form vom Alkoven gefällt mir, auch der Radius ist meiner Meinung nach passend. Hoffentlich gefällt´s mir am Auto auch noch...

Morgen Vormittag möchte ich Eckwinkel ablängen. Seitlich sind sie eher rund, da probier ich, ob ich sie nochmal über die Kreissäge oder über den Abrichthobel schieben kann. Eine rechtwinklige Kante würde mir nämlich zum Ausfugen besser gefallen. Nachmittag muss ich auf eine Baustelle, Samstag wird wieder weitergeklebt. Zahnspachtel ist besorgt, mal sehen wie´s funktioniert.

Mit der Klebermenge hab ich mich ordentlich verhaut. Ich hab irgendwo aufgeschnappt 300g/m². Da kommt man nicht hin. Ich verbrate jetzt noch den Kleber den ich hab, dann weiß ich genau wie viel ich pro lfm brauch und bestell nochmal nach.
IMG_0329.jpg
Einschnitte für Rundung 3-Stufig
IMG_0331.jpg
Differenz aus äußerem und inneren Radius ist freigeschnitten worden
IMG_0332.jpg
Probehub mit Stapler
IMG_0333.jpg
Kran vorbereitet und Kleber augetragen
IMG_0335.jpg
Einschweben
IMG_0336.jpg
Untere Einschnitte und Hilfsriegel
IMG_0337.jpg
"Hochzeit"
IMG_0339.jpg
Dach ist drauf
IMG_0340.jpg
Da ist das Ding...
IMG_0341.jpg
Ecke Fahrerseite mit kleinem Spalt

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ThomasR
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Re: Fuso Canter Trimobil

#98 Beitrag von ThomasR » Do 11 Jan 2018 22:31

IMG_0342.jpg
und noch Alkoven Beifaherseite
Ohne diese Forum hätt ich mich wahrscheinlich nicht an so einen Kabinenbau getraut. Danke an alle!

Gruß,

Tom

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holger4x4
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Re: Fuso Canter Trimobil

#99 Beitrag von holger4x4 » Do 11 Jan 2018 22:41

Ist doch Klasse geworden! Respekt!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine [url=http://www.loeskenweb.de/Womo/index.html]hier[/url], und die neuen Kabine [url=http://www.loeskenweb.de/Womo2/index.html]--> [b]hier[/b][/url]
[img]http://www.loeskenweb.de/Womo/a/all.jpg[/img]

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Re: Fuso Canter Trimobil

#100 Beitrag von WoMoG » Do 11 Jan 2018 23:10

Hallo,

aus einem Stück ! ? ! Astrein

Viel Spaß und Erfolg weiterhin.

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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ThomasR
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Re: Fuso Canter Trimobil

#101 Beitrag von ThomasR » Di 16 Jan 2018 22:15

Hallo,

heute Vormittag hab ich (und wie bei den meisten Arbeiten die helfenden Hände von meinem Pa) die unteren Winkel geklebt. Für die Winkel hab ich ein Rohr 75x40x3mm aufgetrennt, so dass ich 2 Winkel mit 67x40x3mm rausbekommen hab. Mein Stufenfalz zur Bodenplatte ist 2,5cm hoch, also hab ich jetzt an den beiden Deckschichten von Wand und Boden jeweils ca. 4cm Kleberbreite. In den Ecken sind ca. 3mm Luft, das wird dann mit Sika abgedichtet

Bei den Platten hab ich mir mit einem Abstandshalter die Schutzfolie bis zur Klebekante sauber entfernt und dann die Deckschickt noch angeschliffen und mit Aceton gereinigt.

Den Kleber hab ich auf die Winkel mit einer 4mm Zahnspachtel aufgetragen, eh so eine in der Art, wie Urs sie verlinkt hat. Mit der Kappsäge noch einen Winkel hingschnitten, damit schön in´s Eck kommt und nicht die andere Seite wieder abräumt. Hat wunderbar funktioniert. Die Winkel hab ich dann soweit hingedrückt bis etwas Kleber ausgetreten ist und dann unterbaut. Sollte halten. Kleber muss ich wie schon mal erwähnt, noch nachbestellen, und am Freitag oder Samstag geht´s weiter.

Neben der Kleberei beschäftige ich mich im Moment noch mit meinen Klappen- bzw. Türschlössern. In die Wohnraumtür kommt das Treibstangenschloss von GTO, bei den kleinen Türen (2x mit 40x60 und 1x 130x60) bin ich noch nicht sicher, bzw. hab ich noch keine 100% Lösung gefunden. Für die 130er Klappe hätt ich gerne eine Mehrfachverriegelung. Die meisten Klappenschlösser die ich gefunden hab gehen nicht bis 4cm Wandstärke. Ich hab jetzt bei EMKA mal angefragt, die hätten was vernünftiges, zumindest macht´s den Eindruck. Alternativ bin ich am überlegen, ob ich eine normale Drückergarnitur verbaue und bei der großen Klappe auch das Treibstangenschloss. Vielleicht hat ja hierfür noch jemand eine Anregung oder eine Lösung. Da wäre ich sehr dankbar.
20180116_092110.jpg
Auftrennen
20180116_161033.jpg
Ecke
Grüße,

Tom

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Re: Fuso Canter Trimobil

#102 Beitrag von Urs » Do 18 Jan 2018 01:53

ThomasR hat geschrieben: Neben der Kleberei beschäftige ich mich im Moment noch mit meinen Klappen- bzw. Türschlössern. In die Wohnraumtür kommt das Treibstangenschloss von GTO, bei den kleinen Türen (2x mit 40x60 und 1x 130x60) bin ich noch nicht sicher, bzw. hab ich noch keine 100% Lösung gefunden. Für die 130er Klappe hätt ich gerne eine Mehrfachverriegelung. Die meisten Klappenschlösser die ich gefunden hab gehen nicht bis 4cm Wandstärke. Ich hab jetzt bei EMKA mal angefragt, die hätten was vernünftiges, zumindest macht´s den Eindruck. Alternativ bin ich am überlegen, ob ich eine normale Drückergarnitur verbaue und bei der großen Klappe auch das Treibstangenschloss. Vielleicht hat ja hierfür noch jemand eine Anregung oder eine Lösung. Da wäre ich sehr dankbar.
Das nimmt ja zügig Formen an bei Dir ;)

Die GTO Treibstangenschlösser finde ich persönlich nicht mehr so toll, ist wahrscheinlich ein Stückweit Geschmackssache und bei mir kommt noch dazu dass auch da gepfuscht wurde mit den unterschiedlichen resultierenden Problemen...gebranntes Kind halt. Was mir persönlich da aber schon von Anfang an nicht gepasst hatte war dass man zum schliessen auch immer die Türfalle betätigen musste, also nicht einfach Türe zudrücken und die schnappte ein. Auch die Schliesszylinderabdeckung ist ein einfacher Kunststoff-"Zapfen" den man auf den Schliesszylinder raufdrücken (pfriemeln) musste...mal ehrlich, wer von euch der die Schlösser verbaut hat pfriemelt die jedesmal zu?

Als ich eh alles neu machen musste hab ich KCT mit Dreipunktverriegelung sowohl für die Türe als auch für die Klappen genommen. Dazu die Passenden Schliessbleche, Griffe, Griffschalen, Schliesszylinderabdeckungen und Dichtungen auch von dort. Nicht ganz billig aber absolut genial, bis ins kleinste Detail durchdacht und top Beratung gab es obendrein (nein, hab leider keine Aktien dort ;) ). Insbesondere die Schliesszylinderabdeckung finde ich absolut genial...einfaches Prinzip, extrem Anwenderfreundlich und Funktionell (in einer halben Sekunde ist sie offen und auch so schnell auch wieder zu und dann gibt es absolut kein Staub/Dreck/Wasser im Schloss)...waren allerdings Sacketeuer, die Dreher und Fräser unter uns könnten da sicher was ähnliches selber nachbauen. Auch ein Vorteil ist dass das Schloss verdeckt eingebaut ist und nicht auf der Türe aufgebaut ist, generiert dadurch aber beim Bau logischerweise einiges an Mehraufwand.
Nachteile: Preis, Mehraufwand beim Einbau und das ganze passt nur ab 53mm Klappenstärke, Wände sollten auch 53mm sein, kann man aber etwas "bescheissen"...klappte bei mir mit ca 43mm Wandstärke ganz gut.

Gruss
Urs
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Re: Fuso Canter Trimobil

#103 Beitrag von Anton » Do 18 Jan 2018 14:50

Hallo

die GTO Treibstangenschlößer gehen ja gar nicht, da fühlt man sich ja optisch wie im Kühllaster eingesperrt. :? Die Dinger haben mir noch nie gefallen.

KCT verwendet nach Studium der Internetseite scheinbar ganz "Normale" Haustürschlösser die ein wenig modifiziert sind. Z.B. in den Längen.

Haustürschlösser mit Dreipunktverriegelung lassen sich mit etwas Aufwand aber auch selber für Klappen kürzen. Das ist ja kein Hexenwerk, son' Schloss.

Und für die Eingangstür passt das in der Regel sowieso. Wenn der Drücker nicht unbedingt versenkt sein muss, geht eine ganz normale Edelstahl Sicherheitsgarnitur mit außen verkürztem Drücker der an den Ecken abgerundet ist. Funktioniert wunderbar, und der unser TÜV hatte auch nix dagegen.

Die Tür braucht dafür nur ein Falzmaß von etwa 25mm Tiefe in der Schoßfalz.

Bei unserer Stauraumklappe hab ich einfach ein ganz normales Türschloß eingebaut, und ein Türschloß nur mit Falle, also ohne Riegel. Die beiden Schlößer sind mit einem Betätigungsgestänge verbunden, drücke ich die Klinke, heben sich beide Fallen. Abschließen kann ich die Klappe mit dem Schloß wo auch der Drücker ist. Leider hab ich kein Fotto von der Klappe, aber eins von der Tür. Klappenfotto reich ich aber bei Bedarf gerne nach.
Urs hat geschrieben: die Schliesszylinderabdeckung finde ich absolut genial...
Ich auch, so was fehlt mir noch. Es geht aber auch Ohne....

VG

Anton
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Türschloß.jpg
Haustürschloß 3 Punkt in Holztür
Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

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Re: Fuso Canter Trimobil

#104 Beitrag von juergenr » Do 18 Jan 2018 21:19

Hallo,

Schliesszylinderabdeckungen gibt es doch diverse für kleines Geld Beispiel
Ich habe seit Jahren eine aus Kunststoff, wie in dem Beispiel, ohne Probleme.
Gruss Juergen
-----------------------------------------------
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Re: Fuso Canter Trimobil

#105 Beitrag von ThomasR » Do 18 Jan 2018 23:29

Hallo,

Urs: das KCT ist bestimmt gut, gefällt mir auch, aber ist mir definitiv zu teuer.

Anton: Nachteil am Haustürschloss im Gegensatz zu KCT oder GTO ist, dass es nur durch die Schlüsselbetätigung mehrfachverriegelt. Wobei ich nicht sicher bin, ob´s bei einem stabilem Türblatt überhaupt ein Nachteil ist. Aber Hauptproblem bei KCT oder Hautürschloss ist, dass ich einen Türfalz brauche. Ich hab die Rahmenwerke von Mekwa, da gibt´s keine Falz.

Beim Treibstangenschloss hätt ich das Problem nicht. Dass ich beim Zumachen den Griff benötige, damit könnt ich leben. Evtl. kann ja noch jemand über seine Erfahrung mit dem Schloss berichten.

Für die Stauklappen hab ich heute von Emka Verschlüsse angeboten bekommen. Auf den Bildern schauen sie vernüftig aus, Preis ist auch in Ordnung https://www.emka.com/de_de/transport-ro ... -1000.pdf/

Anton: die Lösung mit den normalen Türschloss oder einem Kastenschloss bei den Klappen hab ich auch überlegt. Hat den Vorteil, das man einen ordentlichen Schließzylinder einbauen kann. Das mit deiner Mehrfachverriegelung kann ich mir vorstellen, hast die 2 Griffe wahrscheinlich mit einem Gestänge verbunden. Im Endeffekt könnte man das bei der Eingangstür auch machen.

Aber ich würd allgemein bei solchen Sachen gerne auf fertige Lösungen zurückgreifen, weil sowieso noch viel zu tun ist. Und spätestens wenn der Februar mal rum ist, dann wird die Zeit wieder knapp. Über´s Wochenende überleg ich noch, dann möchte ich das Thema "Schloss" schließen. Morgen werden die restlichen Eckwinkel verlebt, dann muss ich mir Gedanken zum Laminieren machen. Aber eins nach dem anderen...

Danke für die Rückmeldungen!

Schönen Gruß,

Tom

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