Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1951 Beitrag von Hartwig » Do 17 Jan 2019 11:31

in der Tat ein schönes Spielzeug 8)
Ich wollte auch Videos machen und die Drohne hinterher fliegen lassen. Aber jedes Mal wenn die Örtlichkeit es zugelassen hätte, war kein passendes Wetter. Ich bin aber noch etwas ungeübt mit dem Teil....

ich habe nur Bilder :oops:

https://www.youtube.com/watch?v=ibQHpeggNpA


die Tour 2019 steht schon fest, vlt. wirds ja da was mit Videos :wink:

https://www.wildatlanticway.com/highlights

Jetzt kommt im März aber erst mal der Motor dran :roll:

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Urs
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1952 Beitrag von Urs » Do 17 Jan 2019 23:28

Hartwig hat geschrieben:
Do 17 Jan 2019 07:12
Ich glaube ich bin der Lösung des Kühlwasserstandproblems ein großes Stück näher. Wie erwähnt, hat mein exArmy Blazer einen wunderbar kleinen Wasserstandsensor mit Gewinde. Ich wunderte mich immer wie der denn bei der Minimalelektrik verschaltet sein soll. Bei Zündung an, leuchtet die entsprechende Kontrolllampe auch kurz auf, genau so wünsche ich mir das .
Jetzt muß ich nur noch wissen wie das Ding angeschlossen wird.

https://www.us-army-military-shop.de/Ch ... 10562.html
Ich meine da auf dem Chip die Nummer 9114 zu erkennen...das könnte (und wird wohl auch) einen Schmitt Trigger sein. Drum herum ein bisschen Beigemüse als Schutzschaltung, Spannungsanpassung usw ... zu dem Thema hab ich glaub an anderer Stelle schon was darüber geschrieben. Stolzer Preis für ein paar zusammengelötete Cent-Artikel, könnte man wohl relativ einfach reverse-Engeneeren, aber wenn man die Zeit rechnet wird es unter dem Strich auch nicht billiger.

So wie es aussieht hat das Teil nur 4 Kontakte. Das müsste dann wohl +12V, Masse, Sensor und LED sein...sollte keine Hexerei sein das zum laufen zu bringen. Aber warten wir mal bis Du den Schaltplan dazu hast. Weiss nicht ob es den Stecker dafür noch gibt (vielleicht findest Du eine Part-Nr auf dem Stecker am Blazer?) wenn nicht sehe ich da auch kein riesiges Problem. 4 Litzen direkt an die Platine löten und dann einen 4-Poligen Stecker nach Wahl dran (den könnte man sich auch noch sparen, bin ich aber nicht Fan davon) den Sensor und eine LED mit Vorwiderstand dran und das ganze irgendwo Wassergeschützt verstauen, fertig ist Deine Anzeige.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1953 Beitrag von Hartwig » Di 22 Jan 2019 20:45

​Meine Recherchen ergaben leider nichts positives in Sachen HEUI-Injektoren-Reparatur in Deutschland.



Ich hatte es ja weiter vorne kurz erwähnt: oben kommt das Öl rein mit 500 psi bis 4000psi (gesteuert über einen runden "Ventilschieber" welcher wiederum von 2 Spulen (öffnen und schließen) betätigt wird ).



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zwischen weißem und schwarzen O-Ring wird der Injektor mit Diesel umströmt (min. 40psi sonst zerstört er sich selber)



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Die Dinger kann scheinbar wirklich niemand reparieren.​

Also wird das selber gemacht. Um die Injektoren überhaupt öffnen und wieder mit dem richtigen Drehmoment verschrauben zu können habe ich mir eine Aufnahme für den Schraubstock gebaut.



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Die Einstellschrauben für den Messing-Klemmkeil sind mit Teflonband umwickelt damit sie etwas "hemmen"



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Hier kann man die Keilform etwas erkennen



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Der Injector wird von unten eingesetzt



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gegen die Paßfeder geschoben



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und mit dem Keil geklemmt



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im Schraubstock eingespannt kann nun vernünftig gearbeitet werden



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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1954 Beitrag von Hartwig » Do 24 Jan 2019 20:34

Ich hatte mir ja an beide Trinkwassertanks unten Revisionsöffnungen gemacht, um die Tanks von innen reinigen und prüfen zu können. Weiter vorne (November) hatte ich dazu ja schon was geschrieben und wie vermutet festgestellt, daß Alu natur für sowas nicht geeignet ist. Mittelfristig werde ich das Alu durch POM ersetzen. Die kommende Saison werde ich aber noch den Versuch machen, das Alu pulvern zu lassen um zu testen, ob das evtl. eine Alternative wäre.



Frisch angefertigt sahen sie so aus:



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Nach 6 Monaten im Wasser (WM AQUATEC SILVERTEX WASSERKONSERVIERUNG)



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die Teile habe ich dann gestrahlt



https://youtu.be/un3ky-d3ZB8





erschreckend wie das Alu regelrecht aufgefressen wird



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mrmomba
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1955 Beitrag von mrmomba » Do 24 Jan 2019 22:40

Interessant: die selben Einschläge, so nenne ich es Mal, zeigt auch mein altes Bundeswehrgeschirr. Unglaublich.
OK, möglicherweise hat das Silberzeug dazu beigetragen...
Dennoch: das ist eine ordentliche Menge Löcher und überraschend, nach nur ein Jahr

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Gode_RE
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1956 Beitrag von Gode_RE » Fr 25 Jan 2019 07:04

Das überrascht mich jetzt aber auch. Woher stammen so viele Löcher? Wenn es tatsächlich eine chemische Reaktion sein sollte, womit auch immer, würde tatsächlich eine Pulverbeschichtung Abhilfe bringen. Du hättest dann aber rundum überall Materialzuwächse von ca. 1 mm. Passt dann noch alles, z.B. Deckel und Dichtung? Ne Möglichkeit wäre sonst auch ne 1:1 Anfertigung aus Kunststoff aus nem 3D-Drucker.

LG Gode

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Gode_RE
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1957 Beitrag von Gode_RE » Fr 25 Jan 2019 07:18

Hartwig hat geschrieben:
Di 22 Jan 2019 20:45
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Die Dinger kann scheinbar wirklich niemand reparieren.​

Also wird das selber gemacht. Um die Injektoren überhaupt öffnen und wieder mit dem richtigen Drehmoment verschrauben zu können habe ich ...
Whow, hast Du ne CNC-Fräsbank...? Sowas präzises kannst Du? Echt saubere Arbeit...!

Also Leute, wenn ich sehe, was hier einige drauf haben und für Möglichkeiten, dann müssten wir uns eigentlich zusammen tun, um unsre höchst unterschiedlichen Kompetenzen mit einander auszutauschen. Hab nur keine Idee, wie man das hinkriegen könnte. Vielleicht ne Tabelle als Datenbank? Aber so'n Treffen in Bodenheim kann ja schon mal ein Anfang sein.

LG Gode

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Balu
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1958 Beitrag von Balu » Fr 25 Jan 2019 14:04

Gode_RE hat geschrieben:
Fr 25 Jan 2019 07:18
Also Leute, wenn ich sehe, was hier einige drauf haben und für Möglichkeiten, dann müssten wir uns eigentlich zusammen tun, um unsre höchst unterschiedlichen Kompetenzen mit einander auszutauschen. Hab nur keine Idee, wie man das hinkriegen könnte. Vielleicht ne Tabelle als Datenbank? Aber so'n Treffen in Bodenheim kann ja schon mal ein Anfang sein.
Vielleicht wird ja am Ende eine Wohnmobil-Factory à la Airbus daraus? Da wird auch überall in Europa ein Teil gebaut und am Ende wird das Puzzle zusammengefügt.
Jede bringt seine Spezialkenntnisse (gegen Einwurf kleiner Münzen) ein und am Ende kommt ein Top-Wohnmobil heraus. Vom Eigner geplant und durch viele Expertenhände in ganz Europa zusammengebaut.
Ein Gedanke, der mir gefallen könnte... :D

Gruß
Herby
Probier's mal mit Gemütlichkeit

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#1959 Beitrag von ThomasFF » Fr 25 Jan 2019 20:53

Wenn schon, denn schon... kann man so Teile auch in VA herstellen, so Werkstoffnummer 1.4401 (X5CrNiMo17-12-2) ? Das ist ein V 4 A Stahl, der sollte das doch aushalten und nicht wie das Alu korrodieren?
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1960 Beitrag von Hartwig » Do 14 Feb 2019 12:46

Demnächst gehts hier weiter, bin schon am Planen mit der Motoroptimierung. Aktuell bin ich mit einem Tuner in USA in Kontakt von dem ich ein Tuning-File aufs PCM (power control module) spielen werde. Nach dem Entfernen des EGR-Kühlers wird die Motorsteuerung das CEL (check engine light) in hellem orange im instrument cluster aufleuchten lassen :-/
Ich möchte auch den "Gummibandeffekt" beim Beschleunigen ändern, hier werde ich durch das Tuning-File die shift-points verändern.
Das ist aber ein "heißes Eisen", die einzelnen Kupplungen die die Gänge schalten werden ja elektronisch geschaltet. Ist hier der Öldruck dann zu gering der auf die Kupplungen wirkt, kann das Getriebe ratzfatz übern Jordan gehen....schau mer mal...
Ich bin auf der Suche nach einem 5R110W (das ist das verbaute Automatik-Getriebe), ich möchte mir eins überholen und ins Regal legen für den Fall der Fälle.

Übrigens habe ich endlich einen gebrauchten Zylinderkopf gefunden, Hier möchte ich mir eine Prüfvorrichtung bauen zum Abdrücken (heiß im Wasserbad) für 6,0 Zylinderköpfe.
Der Kopf wird am Sonntag abgeholt...

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1961 Beitrag von Hartwig » Mo 18 Feb 2019 18:36

Mal wieder ein Paket aus USA.
Cold air intake :-)

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Am WE wird's eingebaut ;-)

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1962 Beitrag von Hartwig » Do 21 Feb 2019 20:01

so, die neue Luftansaugung ist verbaut. Leider hört man im Video den Unterschied des Ansauggeräuschs nicht zwischen den beiden Aufsätzen für das Gehäuse. Am Ende des Videos sieht man, daß man entweder das offene Gummiformteil verbauen kann ( dann wird Luft von vorn und oben angesaugt, man hört beim Beschleunigen ein deutliches Ansauggeräusch) oder nur die Plexiglasplatte (dann wird die Luft nur vorn angesaugt, sehr gut gefällt mir, daß ich auf einen Blick sehe, ob der Filter getauscht werden muß). Auf alle Fälle atmet der Turbo jetzt wesentlich besser, er zeigt das durch ein wunderschönes pfeifen wenn man vom Gas geht :-)

der topside creeper bewährt sich wieder mal

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alte Luftansaugung:

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und: im Video hört man das Rattern der Injectoren von 0:18 bis 0:33. Mit dem neuen tuning file werden die Injectoren jetzt beim Kaltstart 15 Sekunden lang betätigt, um dem "injector sticking" vorzubeugen.


https://youtu.be/r0Fqlwy1Ks4

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1963 Beitrag von Hartwig » Fr 22 Feb 2019 20:41

Bei meiner Skandinavientour letztes Jahr hatte ich ja einen schleichenden Plattfuß am inneren rechten Zwilling durch einen kleinen Reifenschaden. Leider war ich vorher nicht mehr dazu gekommen meine Druckluftanlage zu optimieren, ich hätte mir in den Ar... beißen können. Einige Tage mußte ich dauernd nach Tankstellen Ausschau halten um Luft nachzufüllen obwohl alles an Bord war, nur halt noch nicht fertig. Das passiert mir dieses Jahr garantiert nicht.

Folgendes Problem:

ich glaube ich muß mir einen besseren Kompressor zulegen, habe mir damals diesen verbaut:



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Dieser ist an eine kleine Schaltung angeklemmt die bei 7-8 bar ausschaltet. Die Zuleitung die bei dem Kompressor dabei war, dürfte irgendwas zwischen 4 und 6 qmm haben (dürfte irgendein Chinakabel sein).



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Fest eingebaut traute ich der Leitung nicht mehr als 40A zu, leider fliegt da bei ca. 11,5V und ca. 4bar die Sicherung. Fahrzeugseitig liegt bis zu der Schaltung ein 6qmm-Kabel (Länge ca. 1,2m), nach der Schaltung zum Kompressor liegt das originale ca. 4-6qmm Kabel (ca. 40cm).

Die Schaltung an sich ist auch mit 6qmm verkabelt, prinzipiell ein Druckschalter der ein 70A-Relais steuert.



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Klemme ich den Kompressor direkt an die Zuleitung schafft er gerade so die 8 bar bei 11,XXV, dann spricht das Überdruckventil an.



Wie habt ihr das gelöst? Ich lege jetzt eine neue Leitung mit 10qmm zum Kompressor, hätte aber gerne eine Schaltung vorne dran die ein- und ausschaltet. Der Kompressor drückt in einen Kessel mit 6L



https://www.youtube.com/watch?v=wkGIzGm ... =youtu.be​

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1964 Beitrag von WoMoG » Fr 22 Feb 2019 21:05

Hallo Hartwig,

mein "Notaus" der gesamten WoMo Bestromung inkl. der Hydraulikpumpe für das Hubdach, gehen über folgendes Relais

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Eigentlich ständig "angezogen" verrichtet es zuverlässig seit Jahren seinen Dienst.

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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Urs
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1965 Beitrag von Urs » Sa 23 Feb 2019 01:15

Hallo Hartwig,

Genau so ein Kompressor (in Schwarz aber sonst Baugleich) hatte ich auch verbaut. Das ist mir im wahrsten Sinne des Wortes abgeraucht. Hatte da einen kleinen Fehler eingebaut und er lief die ganze Zeit wenn der Motor lief und da er nicht 100% ED hat, ist er nach ein paar Stunden den Hitzetod gestorben. Das Teil hat nämlich keinerlei Übertemperaturschutz! Kommt noch dazu dass bei mir der Schlauch im normalem Betrieb unmittelbar hinter dem Griff geplatzt ist, durch die Hitze welche darin eingebracht wird...richtige Kompressoren kommen mit Metallschlauch damit genau das nicht passiert.
Lädst Du damit einen Kessel oder hast Du noch das original offene Ende dran? Das Teil ist mit 45A auf dem Leistungsschild angegeben, ich hatte ihn mit 50 oder 60A abgesichert und das war kein Problem, konnte ich so auch unter Druck anlaufen lassen. Bei 40A könnte es knapp werden, vor allem wenn Du ihn unter Druck anlaufen lässt. Da könnte einen entsprechend in die Leitung eingebauten Rückschlagventil helfen.
Ständiges ein-, aus- und wieder einschalten wird eine sehr knapp dimensionierte Sicherung nach ein paarmal auslösen, da ein solcher Elektromotor geschätzt einen 3-5-fachen Anlaufstrom hat.

Ich hab inzwischen aus den Staaten einen Air Zenith OB2 Compressor geleistet. Diese werden auf der anderen Seite vom grossen Teich gerne in der Lowriderszene benutzt und haben dort einen sehr guten Ruf und hat mich bisher auch bei längerem Einsatz nicht im Stich gelassen. Der bringt soviel Luftdurchsatz wie 2 Viair (kostete aber auch soviel wie 2 Viair ;) ) , schafft bis 200psi und kann das bei 100% ED liefern (die Viair haben nur bis zu einem gewissen Druck 100% ED, danach nicht mehr, müsstest du die Datenblätter wälzen für konkrete Zahlen).
Der AZ kommt fertig verkabelt mit Relais und Übertemperaturabschaltung. Gut, die Kabel sind auch nicht üppig dimensioniert, aber bei den maximal 50cm Länge welche da dran hängen auch kein Problem. Die weiteren Leitungen von der Sicherung zum Kompressor sind bei mir 25mm2, eigentlich overkill, lagen halt noch ein paar Meter davon rum...
Dazu kam der AZ mit einem Metallschlauch und ein Rückschlagventil, damit er auch unter Druck problemlos eingeschalten werden kann. Ich hab da noch einen kleinen 4-Gallonen-Kessel dazu gebaut...braucht man zum Reifen füllen nicht unbedingt, hilft aber dass er nicht ständig ein und ausschaltet und damit hab ich auch schon einen Pneumatischen Meissel erfolgreich betrieben (natürlich mit gewissen Pausen dazwischen). Dazu einen einstellbaren Druckschalter der den Kompressor bei um die 8 Bar abstellt und als zusätzliche Sicherheit einen mechanischen Überdruckventil der bei glaub 12 Bar abbläst.

Ich hab es noch über die Zündung geschalten, werde ich aber ändern. Bei einem Fahrzeug mit nur einer Batterie würde das Sinn machen dass man den nur bei laufendem Motor betreibt, bei uns, mit 2 Batterien kann ich die halbe Stunde den Motor auch aus lassen und die Batterie dann auf der anschliessenden Fahrt wieder laden.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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