Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2281 Beitrag von Hartwig » Fr 25 Okt 2019 16:18

und, vlt. ist das falsch rüber gekommen: den Kühlschrank habe ich so wie er ist fix und fertig gekauft, nur die Front habe ich lackiert. Webasto/Isotherm Webasto Indel Kühlschrank Cruise Elegance 130LArtikel Nr.: C130RSAAS11111AARV
Luftzuführung/Ableitung ist meinerseits nicht optimal gelöst. fertig. 8)

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Anton
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2282 Beitrag von Anton » Fr 25 Okt 2019 16:34

Hartwig hat geschrieben:
Fr 25 Okt 2019 15:54
Gut möglich daß meine Kühlschranklösung auch nicht fachmännisch ist, für mich ist sie ok. Oben in die Küchenarbeitsplatte könnte ich eine Öffnung machen damit die Wärme weg kann. Und wenn mal Flüssigkeit umfällt, habe ich die Sauce hinter den Möbeln wo ich unterwegs nicht drangehen möchte. Muß ich deshalb was schreiben? In nullkommanix wäre ich da der "Besserwisser". In Sachen Kühlschrank bin ich dagegen alles andere als Profi. Wie schon weiter oben erwähnt, funktioniert mein Kühlschrank ( mit der Nutzung der Abwärme) in der Kabine einwandfrei. Allenfalls bei sehr heißen Tagen besteht das Problem des vermutlichen (!) Hitzestaus. Ich schneide garantiert kein Loch in die Außenwand wo in der Kabinenaußenhaut nicht eine Schraube o.ä. verbaut ist um künftige Undichtigkeiten zu verhindern.
Hallo

Hartwig, warum stellst Du dann so was wie mit dem Kühli überhaupt ein?
Wie Du siehst, machen sich die Leute Gedanken und dann ist es nicht mehr als Anständig, sich zumindest zu bedanken oder Gründe anzuführen warum Du was nicht machen willst. Das hat mit Besserwisserei nix zu tun.

Oder schreibst du hier aus reinem Narsismus? Motto: "Was ich mache ist alles cool - labert ihr mal.... " :lol:


nochmals ein schönes Wochenende

Anton
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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2283 Beitrag von Hartwig » Fr 25 Okt 2019 16:39

Das Kühlschrankthema entstand aus dem Schlauchthema. Warum liest du hier wenn du alles so kacke findest?

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2284 Beitrag von Hartwig » Fr 25 Okt 2019 16:42

Aus den Anregungen hier bezüglich Kühlschrank wird sicherlich irgendwann eine Änderung gebaut. Aber erst wenn wichtiges abgearbeitet ist. 8)

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Anton
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2285 Beitrag von Anton » Fr 25 Okt 2019 17:13

Hartwig hat geschrieben:
Fr 25 Okt 2019 16:39
Warum liest du hier wenn du alles so kacke findest?

Hallo

nicht beleidigt sein, Hartwig. :wink:

Ich finde nicht alles kacke.

Nur manches! Und dann sag ich das auch! :)

Wenn ich alles kacke finden würde wär ich nicht hier und somit auch nicht über diese Begebenheiten gestolpert.

Schei.. Kritik - sie kommt fast immer unpassend. :? Für Mich, für Dich, für alle! Aber man kann ja was schönes daraus bauen. 8)


nochmals schönes Wochenende

Anton
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Myk
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2286 Beitrag von Myk » Fr 25 Okt 2019 17:45

Hallo zusammen,

da möchte ich doch dem Anton freundlich zur Seite springen.

Ich glaube, das wenige hier im Forum soviel positive Resonanz zu Ihrem Werk bekommen haben wie Du, Hartwig. Und das durchaus mit Recht, denn Dein Auto und Deine handwerklichen Möglichkeiten stechen ja auch heraus. So souverän wie Du mit dem positiven Feedback umgehst, darfst Du auch gerne mit Kritik umgehen.
Denn dieses Forum zeichnet sich dadurch aus, dass einem hier freundlich geholfen wird. Dazu gehört sowohl die höfliche und sachdienliche Kritik, wie auch der Dank für die Mühe der Anderen.
Im übrigen auch der Dank für eine positive Rückmeldung. Keiner muss machen was andere empfehlen, dies ist zum Glück ein freies Land. Aber respektieren sollte man die Meinung der anderen schon.

Viele Grüße und weiterhin fröhliches forumieren,
Myk


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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2287 Beitrag von Hartwig » Fr 25 Okt 2019 20:33

Dann bedanke ich mich natürlich für alle Rückmeldungen und wechsle wieder in alter Manier das Thema :lol:
Frage an die Kabinenbauer: meine Sandwichplatten habe ich ja unzugeschnitten gekauft. Nach nun etwa 3 Jahren bilden sich innen im Boden feine Risse da wo die Holzplatten gestoßen sind. Der Boden besteht aus 12mm Multiplex, 49mm Schaum und außen 3mm GFK. Rein technisch macht das natürlich nix aus, aber im falle einer Wasserleckage wie vor kurzem kommt da natürlich Wasser rein. Um eine "dichte Wanne" zu haben habe ich ja alle Ecken und kanten abgedichtet und danach den Boden mit einer 2K-Fußbodenbeschichtung gestrichen. Diese hat jetzt natürlich auch feine Risse, ist an den Stellen also nutzlos. Wie sieht der Boden bei euch unter dem Bodenbelag aus? Die dunklen Flecken sind die zugeschmierten versenkten Schraubenköpfe wo die Kabine mit dem Zwischenrahmen verschraubt ist.

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Die Holzplatten hätte man mit Lamellos o.ä. zusätzlich formschlüssig verleimen sollen, so hätte zumindest ich das gemacht.


Und hier noch ein Langzeitversuch: Ich hatte ein lackiertes Sandwich nun fast 3 Jahre im Mutterboden stehen um zu sehen wie es auf Feuchtigkeit / UV reagiert. Der Schaum nimmt also (das ergaben auch damals die Versuche mit dem Wasser) keinerlei Feuchtigkeit auf. Kratzt man den Schaum 1mm tief auf, ist er darunter jungfräulich.

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2288 Beitrag von Anton » Sa 26 Okt 2019 07:07

Hartwig hat geschrieben:
Fr 25 Okt 2019 20:33
Frage an die Kabinenbauer: meine Sandwichplatten habe ich ja unzugeschnitten gekauft. Nach nun etwa 3 Jahren bilden sich innen im Boden feine Risse da wo die Holzplatten gestoßen sind. Der Boden besteht aus 12mm Multiplex, 49mm Schaum und außen 3mm GFK. Rein technisch macht das natürlich nix aus, aber im falle einer Wasserleckage wie vor kurzem kommt da natürlich Wasser rein. Um eine "dichte Wanne" zu haben habe ich ja alle Ecken und kanten abgedichtet und danach den Boden mit einer 2K-Fußbodenbeschichtung gestrichen. Diese hat jetzt natürlich auch feine Risse, ist an den Stellen also nutzlos. Wie sieht der Boden bei euch unter dem Bodenbelag aus? Die dunklen Flecken sind die zugeschmierten versenkten Schraubenköpfe wo die Kabine mit dem Zwischenrahmen verschraubt ist.


Die Holzplatten hätte man mit Lamellos o.ä. zusätzlich formschlüssig verleimen sollen, so hätte zumindest ich das gemacht.


Und hier noch ein Langzeitversuch: Ich hatte ein lackiertes Sandwich nun fast 3 Jahre im Mutterboden stehen um zu sehen wie es auf Feuchtigkeit / UV reagiert. Der Schaum nimmt also (das ergaben auch damals die Versuche mit dem Wasser) keinerlei Feuchtigkeit auf. Kratzt man den Schaum 1mm tief auf, ist er darunter jungfräulich.

Hallo

man hätte die Bodenplatten aus Multiplex tatsächlich an den Fugen verbinden sollen. Nicht nur wegen der Risse, auch wegen der Stabilität. Es macht schon einen Unterschied ob ein Sandwitsch auf beiden Seiten eine Durchgehende Oberfläche hat oder nicht. Im schlimmsten Falle ist das eine Sollbruchstelle. Zumindest bei frei tragenden Platten. Nun wird hoffentlich die Bodenplatte genügend Auflage haben das da nix passiert.

Es gibt glaub ich Bodenbeschichtungen mit einer Faserverstärkung, evtl. wäre ein Nacharbeiten damit eien Möglichkeit die Risse zu schließen.
Wenn aber das Zeug so unverrottbar ist der Versuch zeigt, würde ich mir keine zu großen Gedanken machen. Das bisschen Feuchte die in den Rissen steht wird auch wieder verdunsten. Solange es nicht zu Ablösungserscheinungen der Multiplexplatte vom Sandwitsch kommt, kann das Wasser ja nicht weit wandern. Schleißlich steht ja nicht dauernd Wasser auf dem Fußboden.

Es bleibt aber trotzdem das Problem der Optik. Risse im Boden sieht einfach doof aus.

Die Versuchsplatte sieht aus wie eine Seitenwandplatte. Es wäre noch interessant zu wissen, wie denn wohl die Bodenplatte mit dem einseitigen Multiplex diesen Versuch überstehen würde.

Unser Bodenaufbau

Unter einer 15mm Dreischichtplatte aus Fichte ist Luft, die Platten liegen auf Hölzern, dazwischen ist XPS. Es gibt jede Menge Löcher und Öffnungen wo Wasser rein kann. Aber es kann auch wieder Raus weil nicht versucht wurde, alles hermetisch abzudichten.


Viele Grüße und schönes Wochenende

Anton
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2289 Beitrag von mrmomba » Sa 26 Okt 2019 14:38

Optische Lösung PVC

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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2290 Beitrag von Hartwig » Fr 01 Nov 2019 20:02

zum Saisonabschluß waren wir noch ein par Tage in Holland und 2 Tage in Belgien. Beeindruckend was die Holländer machen müssen damit das Meer nicht das land "schluckt". Es gibt viel zu erfahren darüber in Musseen, ich habe mich das erste Mal etwas "intensiver" mit der Flut von 53 befaßt. So etwas wünscht man wirklich niemand.

Fürs Reisemobil damals eine Halterung für den Fahrradträger vom Defender zu bauen war damals eine gute Idee, eine noch bessere Idee war es, diesmal die Fahrräder auch mit zu nehmen. Wir sollten mal ein paar deutsche Verantwortliche nach NL schicken damit die mal sehen wie Fahrradverkehr funktionieren kann. Ich gehe eh schon länger mit dem Gedanken schwanger mir ein E-Mountainbike zuzulegen, die Preise schrecken mich allerdings noch ab.

Paar lose Bilderleins:


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das dunkle, große ist die Straße, die klappen die einfach hoch.


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schönes Kennzeichen in Belgien

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Der Truck lief wunderbar, nur der Rippenriemen mußte alle 300-400KM mit Silikonspray eingetülcht werden, auch ein Punkt auf der todo-Liste für den Winter.

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2291 Beitrag von Hartwig » Sa 16 Nov 2019 20:25

Heute kamen die Spezialwerkzeuge für die Vorderachse. Damit werden die Dichtringe für die Vakuumbetätigung der Vorderradnaben auf die Welle gesetzt und dann die Welle komplett mit dem Ring jeweils in die Vorderachse eingeschlagen, und zwar auf die richtige Tiefe.

Hier für die Modelle vor 2004:

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und hier für die Modelle nach 2004, das ist LKW-Größe!

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habe das Fz heute winterfest gemacht, morgen muß ich noch alle 4 Batterien laden und die Hydraulikstützen ausfahren. Ich habe mir zum durchblasen der Leitungen extra einen Adapter für die Luftpistole gemacht.

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Irgendwie fehlt mir aber noch eine Lösung: ich würde am liebsten die Leitungen mit Warmluft durchblasen. Und zwar so lange bis alles durchgetrocknet ist. Überall wo Wasser stehen bleibt, kommen im Frühjahr so hellbraune Flocken aus der Leitung :-/
Hat jemand schon das Wasser über Winter drin gelassen und das System mit Frostschutz für Trinkwasserleitungen befüllt?

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2292 Beitrag von Albatross » So 17 Nov 2019 11:33

Hartwig hat geschrieben:
Sa 16 Nov 2019 20:25
...
Hat jemand schon das Wasser über Winter drin gelassen und das System mit Frostschutz für Trinkwasserleitungen befüllt?
Sowohl im Sommerhaus als auch in meinem Hänger spüle ich alle Zuleitungen mit etwas Methanol. Falls Abwasserleitungen ein Knie haben kippe ich dort genügend hinein damit kein eis sich bilden kann. Alle Hähne bleiben auch sicherheitshalber uber Winter offen. Im Frühjah wieder mit Wasser durchspülen.
Gruß Albatross
Ein hoher Preis wird mit der Zeit immer unwichtiger, über schlechte Qualität ärgert man sich mit der Zeit immer mehr
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WoMoG
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2293 Beitrag von WoMoG » So 17 Nov 2019 11:47

Hallo Hartwig,

ich habe anfangs auch versucht alles trocken zu bekommen, die letzten Winter hab ich mir
die Arbeit gespart. Wir waren auch immer mal wieder sporadisch im Winter unterwegs.
Meine Standheizung steht auf niedrigste Stufe und verhinderte bis jetzt das einfrieren.

Mordswerkzeug ist da gekommenen.

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2294 Beitrag von Canoe » So 17 Nov 2019 17:16

Ich fülle im Winter die Wasseranlage mit Frostschutz. Bei uns wird es kalt, - 30c kommt regelmäßig vor, und da will ich kein Risiko eingehen. Das Spülen im Frühjahr ist allerdings ziemlich mühsam.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2295 Beitrag von Hartwig » So 17 Nov 2019 18:03

in USA/CAN ist das gängig, Hier in D wird eher abgeraten.

Habe diesen interessanten Link hier bekommen:

https://rvexpertise.com/rv-antifreeze/

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