Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
Message
Autor
Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1876 Beitrag von Hartwig » Mi 12 Sep 2018 20:45

Da sich der Gasgrill im Urlaub bestens bewährt hat, wird er nun öfters genutzt, wir werden uns sogar noch einen Pizzastein dafür zulegen.. Da ich nie gedacht hätte, daß ich einmal mit Gas grille , habe ich mir damals beim Bau auch keine Gasaußenentnahme gebaut.
Aber die Version mit der Entnahme aus dem Gaskasten mittels 3m-Schlauch hat sich sehr bewährt, also bleibts auch so.
Ich mache den Schlauch einfach an den Anschluß der Reserveflasche an der DuoControl. Für die jeweils nicht benötigte Überwurfmutter habe ich mir heute einen Stopfen aus Alu gedreht.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


für die Handwerkerflasche habe ich mir einen Messingadapter gedreht, so kann ich auch weiter weg vom Fz bruzzeln.

Bild

ThomasFF
womobox-Guru
Beiträge: 4351
Registriert: Di 30 Dez 2003 17:15
Wohnort: Schüttorf

Es macht immer große Freude......

#1877 Beitrag von ThomasFF » Do 13 Sep 2018 11:44

...Dir bei Deinen Eigenbaudrehteilen über die Schulter zu sehen... Ingeniosität und Handwerkskunst vereinen sich da aufs Schönste....stark!
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

restler
womobox-Halbgott
Beiträge: 634
Registriert: Sa 17 Jul 2010 18:16

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1878 Beitrag von restler » Fr 14 Sep 2018 18:29

Hallo Hartwig
Ja, ich muss FFF recht geben. Manchmal könnte man fast neidisch werden auf deine Drehereien. Ist ein Teil erforderlich, zack, Hartwig machts.
Aber zu dem Gasschlauch mit 3m Länge. Da ist eine Schlauchbruchsicherung vorgeschrieben.
https://www.gok-blog.de/2016/03/31/ab-w ... sicherung/

Das wird in deinem Fall natürlich nie jemand beanstanden, weil der Schlauch bei der Gasprüfung nicht montiert ist.
Bleibt die Frage, ob du so etwas aus Eigeninteresse trotzdem montieren möchtest.
Schadensfälle sind halt häufig nicht vorhersehbar. Oder bist du irgendwann auf den Gedanken gekommen, dass du in Norwegen einen Platten bekommst, weil du dir einen Schmutzfängerfixiergummistraps in die Flanke rammst?
Gruß Restler

Benutzeravatar
Anton
womobox-Guru
Beiträge: 1336
Registriert: Do 24 Aug 2006 13:42
Wohnort: Eslohe - Niedersalwey

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1879 Beitrag von Anton » So 16 Sep 2018 07:28

restler hat geschrieben:Das wird in deinem Fall natürlich nie jemand beanstanden, weil der Schlauch bei der Gasprüfung nicht montiert ist.
Bleibt die Frage, ob du so etwas aus Eigeninteresse trotzdem montieren möchtest.

Hallo

Aus, Jürgen!

Ist doch nur ein bissel Gas............ :?



VG

Anton
Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!

Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1880 Beitrag von Hartwig » So 14 Okt 2018 18:33

In der Zwischenzeit hat sich das Auto auch bei ein paar Kurzurlauben bestens bewährt und macht richtig Spaß, im November fahren wir noch ne Woche weg, wahrscheinlich ostwärts.
Seltsamerweise hatte ich vor einer Weile einen kleinen Gasverlust bemerkt, ich habe die Anlage mit 150mbar abgedrückt und mit Lecksuchspray schnell den Schuldigen gefunden, die Verschraubung vom Gaskasten in die Wohnkabine war leicht undicht. Verschraubung etwas fester angezogen, dicht.

Bild


Außer dem Schalter für die Feststellbremse, der mir in Schweden abgebrochen war, waren in letzter Zeit keinerlei Reparaturen nötig.

Bild


Was mich immer noch massiv nervt, sind die Knackgeräusche innen im Alkoven, verursacht durch die Markise. An Schlaf bei ausgefahrener Kabine ist nicht zu denken, sobald auch nur das kleinste Lüftchen dagegen weht. Zumindest weiß ich jetzt woher die Geräusche kommen.
Man könnte grad meinen Merkel hat Verwandte bei Thule sitzen. Natürlich ist das Problem so selten, daß aus ihrer Sicht von Einzelfällen gesprochen werden kann. Aber spricht man Thule wegen dieses Problems an, wird einem sofort ein "Reparaturkit" geschickt.
Um es vorweg zu nehmen: spart euch die Zeit und verbrennt das Kit gleich, taugt weniger als nichts.
Am WE war ich auf einem kleinen Treffen und hatte Zeit mich der Problematik zuzuwenden.
Unter der Planenrolle der Markise ist ein Kunststoffprofil aus einem "lobbeligen" Kunststoff (vermutlich PE) das mit 4 Blechstreifen gegen diese Planenrolle gedrückt wird. Und genau an den 4 Punkten entstehen scheinbar die Geräusche.
Die schlauen Herren bei Thule wollen das Problem mit hauchdünnen transparenten Klebestreifen, etwa 5x2cm, beheben, welche an den stellen an das Kunststoffprofil geklebt werden, an der es an der Planenrolle anliegt ( da wo von unten die Blechstreifen anliegen).
Das ganze klappt so gut wie Merkels Flüchtlingspolitik, ich schreibe Thule erneut an, evtl. kriege ich ja ne Antwort vor Ostern 2019.
Der Feldversuch mit Spüllappen brachte Besserung, leider war hinterher zu wenig Wind um es zu testen, evtl. schicke ich Thule mal ein Bild davon oder lasse sie mal bei mir eine Lehre machen, damit sie lernen wie man Fehlersuche betreibt und erfolgreich beseitigt.
Wie ich jetzt da oben dauerhaft Spüllappen installiert kriege ist nun die Frage.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Mit den Styroporklötzen wird etwas Platz geschaffen, so sieht die Replösung von Thule aus:

Bild

Bild

Bild

Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1881 Beitrag von Hartwig » Fr 19 Okt 2018 21:00

Habe nun eine Flasche aus dem Link eines Bekannten bestellt, danke dafür.

https://ore-shop.de/N2-Stickstoffflasche-2L-200-Bar


Nach wochenlangem Gezanke habe ich nun endlich meine Kohle wieder von Real.

Vor dem Laden kann ich nur warnen, das hier war der Auslöser für das Theater

https://www.real.de/product/135364901/? ... TcQAvD_BwE

Kontakt direkt zur Geschäftsleitung wird natürlich nicht herausgegeben,

Deren Lieferant ist der hier:

https://www.ich-zapfe.de/?gclid=CjwKCAj ... 1oQAvD_BwE

hier wird man schlicht und einfach angelogen. Die übliche Masche: per mail keine Antwort, bei Anruf wird vertröstet und versprochen, bliblablubb....

Hoffe die Flasche kommt bald, in 1 Woche will ich los Richtung Ostdeutschland....

visual
Experte
Beiträge: 143
Registriert: Do 10 Dez 2015 17:20

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1882 Beitrag von visual » Fr 19 Okt 2018 22:32

Ui,ich war bis jetzt mit ich-zapfe sehr zufrieden.

Ich drück die Daumen das es jetzt klappt.

Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1883 Beitrag von Hartwig » Di 23 Okt 2018 21:15

Also, es hat leider nicht geklappt mit ich-zapfe, den Laden kann man wirklich nur meiden, morgen dazu mehr :evil:

Mal wieder was technisches: ein großes Problem haben die 6,0 Powerstroke mit zu niedrigem Kraftstoffdruck (der Powerstroke mit seinem HEUI Einspritzsystem hat ja keinen Hochdruckdieselkreislauf wie ein CommonRail Diesel z.B.) dafür ein Hochdruckölkreislauf mit bis zu 4000psi Druck.
Der Druck im Dieselkreislauf wird standardmäßig leider nicht überwacht. Daher werde ich das im Winter ändern. Mein Edge CTS2 (das Diagnosegerät mit dem kleinen Bildschirm links) läßt es zu, mehrere Sensoren daran anzuschließen. Bei mir kommen hier die Abgastemperatur, der Kühlmitteldruck und der Dieseldruck dazu, im Winter dazu mehr. Der Dieseldruck darf 45psi nicht unterschreiten. Wie sich nun heute heraus gestellt hat, ist mein Dieseldruck verdächtig nahe an der unteren Grenze. Im Leerlauf und mit wenig Last bei 48psi, aber bei Last (s. Film ab 1:42min.) sinkt der Druck auf das Minimum von 45psi. Viele Werkstätten machen den Fehler und prüfen den Druck nur im Leerlauf, fahren tun sie nicht und bei einer Kraftstoffpumpe die nicht mehr richtig arbeitet wird das nicht immer bemerkt. In USA sind die Injektoren schon teuer. Aber bis ich einen originalen von Ford in D habe, kommen da mit Zoll, MwSt. usw. fast 900.-€ zusammen. Pro Stück wohl gemerkt. Und 8 Stck. hat das Wunderwerk der Technik =8-0 !
Ich habe mir mal wieder Adapter gedreht um Komponenten aus dem Hydraulikbereich nutzen zu können. Diese Meßadapter haben den Vorteil, daß sie im nicht angeschlossenen Zustand dichten, immer eine Schmutzschutzkappe dabei ist, und hohe Drücke aushalten.
Also die Diesel-Kunststofffilterkappe gegen die aus Alu getauscht und die Prüfanschlüsse angebaut.
Und siehe da: mein Kraftstoffdruck ist an der unteren Grenze. Eine weitere Baustelle hat sich hiermit aufgetan. Ich werde im Winter noch den Vorfilter unten am Rahmen erneuern und den Kraftstoffdruck erhöhen. Das geht mit einer stärkeren Federn am Druckventil am Sekundärkraftstofffilter.

Ich muß mir jetzt noch was überlegen wie ich den Manometer an der Windschutzscheibe befestigen kann, das Panzertape hinterläßt Klebstroffreste.

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Testfahrt:

https://youtu.be/65DkG245NXk

Benutzeravatar
mrmomba
womobox-Guru
Beiträge: 2317
Registriert: Do 21 Feb 2013 13:10
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1884 Beitrag von mrmomba » Mi 24 Okt 2018 07:15

Moin Hartwig,

war das einfach nur ein Test aus dem Bauch heraus, oder hattest du ein naheliegenden Verdacht?

Der Preis ist natürlich ausgesprochen happig! Für einen davon habe ich meine original VW grütze-VEP Einspritzdüsen 0.185iger komplett gegen 0.232iger Bosio getauscht gehabt und der Turbo war auch halb mit drin :-)
Ist das bei Ford wie ein PD? Oder auch Wie CR?

Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1885 Beitrag von Hartwig » Mi 24 Okt 2018 10:16

Ich möchte meinen Motor "bulletproof" machen wie der Ami sagt. Dazu zählt auch die Optimierung des Dieselvorförderdruckes.
Im Winter 18/19 werde ich das beginnen, Im Winter 19/20 dann der Rest mit geänderten Zylinderköpfen, ZK-Stehbolzen statt -Schrauben usw.
Ich teile es auf, aus einem einfachen Grund: Kohle :oops: Für den Tausch der beiden Köpfe ( es wird besseres verbaut) incl. "Kleinkram" bin ich bei einem 5-stelligen Betrag :|
Der Motor muß dazu raus, ein recht großer Akt.... wir reden hier wohlgemerkt nur von Materialkosten. Schrauben tu ich logischerweise selber, mittlerweile bin ich da recht tief drin in der 6,0 Powerstroke-Materie.

Zur HEUI-Frage: weder noch, deshalb haben die Besitzer auch die Probleme. Keine Werkstatt in D (EU?) kennt das System. Bei Pumpe Düse wird der Hochdruck - wie bei HEUI - zwar auch im Injektor erzeugt, aber mechanisch über die/eine Nockenwelle. Bei HEUI wird das mit Ölhochdruck gemacht (bis 4000psi). Beide Injektoren werden aber elektronisch "gesteuert".
Beim CommonRail wird der Diesel ja mit einer Hochdruck-Pumpe kompremiert, man hat also ein "System" mit hohem Dieseldruck, das gibt es beim HEUI nicht.
Bei zu niedrigem Kraftstoffdruck (<45psi) zerstören sich die Injektoren selber, (Details kann ich gerne schreiben, das führt aber vlt. etwas zuweit in einem Wohnkabinenforum?? :P ) daher werde ich diesen Druck überwachen und kann, wie mittlerweile auf viele andere Werte auch, direkt während der Fahrt in Echtzeit zugreifen. Wichtig ist ja, einen "Trend" zu erkennen, also wenn ein Wert sich plötzlich auffällig verhält. Nur so kann man frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen und Geld für teure Reparaturen sparen.

visual
Experte
Beiträge: 143
Registriert: Do 10 Dez 2015 17:20

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1886 Beitrag von visual » Mi 24 Okt 2018 11:35

:) ich fände die Details intressant

Benutzeravatar
Leerkabinen-Wolfgang
womobox-Guru
Beiträge: 5537
Registriert: Mi 24 Mai 2000 12:50
Wohnort: Rheinhessen
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1887 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mi 24 Okt 2018 12:11

Hallo Hartwig,

Du hast Du jetzt so tief in die F350-Materie hinein gearbeitet, hast Du dabei am Rande auch mitbekommen, ob es bei dem F150 auch so viele 'Optimierungsnotwendigkeiten' gibt? Nach dem Verhalten von VW in der Dieselaffäre suche ich nach alternativen Basisfahrzeugen, und der F150 könnte dazu gehören...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (28.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

Canoe
womobox-Spezialist
Beiträge: 362
Registriert: Mo 01 Feb 2010 12:04
Wohnort: Rhein Main/Alberta
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1888 Beitrag von Canoe » Mi 24 Okt 2018 15:09

Den F 150 gibt es in Europa nur mit Benzinmotor. Seit diesem Jahr gibt es ihn in Mordamerika auch mit einem 3 l Diesel, aber naturgemäß gibt es noch keine Erfahrungen. Ob der Diesel jemals über freie Importeure nach Europa kommt ist unsicher und zweifelhaft.
Bei den Benzinern gibt es 3 Motoren. Probleme wie beim 6,0l Powerstroke, der der mit Abstand schlechteste Motor war, den Ford jemals eingesetzt hat, sind bei den Benzinern nicht bekannt.
Gruß Stefan
Never confuse having a carreer with having a life

Benutzeravatar
holger4x4
womobox-Guru
Beiträge: 3867
Registriert: So 09 Sep 2007 19:52
Wohnort: Bergisches Land

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1889 Beitrag von holger4x4 » Mi 24 Okt 2018 15:19

Benziner mit LPG Umbau ist ja auch nicht die schlechteste Lösung. Aber es bleiben 2 Probleme: 1. die Auflastung auf 3,5to um genug Zuladung zu haben und 2. ist das Fahrerhaus niedriger als beim T5. Gerade bei Wolfgangs Eingang durch das Fahrerhaus halte ich das für keine gute Idee. Zumindestens mir wäre das deutlich zu niedrig.
Aber wir schweifen gerade etwas ab :roll: Wolfgang, willst du da nicht ein extra Thema draus machen?
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine [url=http://www.loeskenweb.de/Womo/index.html]hier[/url], und die neuen Kabine [url=http://www.loeskenweb.de/Womo2/index.html]--> [b]hier[/b][/url]
[img]http://www.loeskenweb.de/Womo/a/all.jpg[/img]

Benutzeravatar
Hartwig
womobox-Halbgott
Beiträge: 962
Registriert: Di 01 Sep 2015 00:26
Kontaktdaten:

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#1890 Beitrag von Hartwig » Mi 24 Okt 2018 16:09

Leerkabinen-Wolfgang hat geschrieben:
Mi 24 Okt 2018 12:11
Hallo Hartwig,

Du hast Du jetzt so tief in die F350-Materie hinein gearbeitet, hast Du dabei am Rande auch mitbekommen, ob es bei dem F150 auch so viele 'Optimierungsnotwendigkeiten' gibt? Nach dem Verhalten von VW in der Dieselaffäre suche ich nach alternativen Basisfahrzeugen, und der F150 könnte dazu gehören...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
Hallo Wolfgang, der 150 hat außer dem Hersteller nichts mit einem 350 gemein. Leg dich unter einen 150 und leg dich mal unter meinen...
zum 150 kann ich leider nichts sagen, ich habe mich auf den 6,0 "spezialisiert". Kuck mal: die meisten hier fahren ihr Fz an der Belastungsgrenze, vom ZGG mach ich das auch aber, kleines Beispiel: ich fahre mit meinen 6,3T eine leichte Steigung hinauf. Was passiert bei den meisten Automaten im Isuzu, Nissan, Mitsu, Toyota, Benz, VW und wie sie alle heißen? Die Motoren habe nicht genug Dampf, der Automat schaltet runter bzw. "wild" umher. Oft wirkt sich diese Schalterei/dieses Fahrverhalten als störend aus.
Mein 6,0 zieht da wie ein Stierlein den Berg rauf und wenn ich aufs Pedal trete, bläst der Turbo mit 30psi in den Motor, da kommen dann 330PS/760NM raus - ohne Drehzahlorgie. Das ist es, was für mich das Auto ausmacht, und für mich ganz wichtig ---> V8 :!:
Ich möchte nur Stefan teilweise widersprechen. Die Aussage schlechter Motor möchte ich nicht stehen lassen und "schlecht" gerne durch "anfällig" ersetzen. Der 6.0 ist nicht schlecht in dem Sinne. Ein urrobuster Rumpf mit Steuerung über Stirnräder (kein Zahnriemen, keine Steuerkette !!). Es sind einige Details die verbessert werden müssen (bulletproofing), dann läuft das Ding. Im Gegensatz zu Dodge und Chevy halten beim Ford das Getriebe und die Achsen 8)
Ich kenne auch sehr viele die über LandRover Defender schimpfen. Meiner läuft jetzt das 14. Jahr völlig problemlos, und ALLE Defender die ich beschraube ebenfalls (natürlich habe ich auch bei den Defendern das ein oder andere "optimiert"). Natürlich erwartet man als Käufer, daß ein Auto ab Werk bulletproof ist, egal ob Ford oder LandRover aber so ists nun mal geworden.
Auf alle Fälle kann ich meinen 6,0 so hinbekommen, daß er entsprechend hält. Mit welchem modernen Motor geht das noch?

Wenn es jemand interessiert, ich habe damals ne Kleinigkeit zu den 6,0 auf die Homepage gesetzt, ich hoffe das ist mit den Forenregeln vereinbar, wenn nicht, mach ichs wieder weg :roll:

http://moself.de/index.php?id=59

Antworten