Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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akro
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#16 Beitrag von akro » So 12 Apr 2020 13:54

Hallo Picco,
schön, dass Du Deine Klappkabine noch einmal in Angriff nehmen möchtest. Du kennst ja unsere Kabine noch von Bodenheim. Als ich die Gebaut habe, hat mich Dein Baubericht damals sehr inspiriert und fand es schade, als Deine Kabine schon so fortgeschritten war und dennoch so ein jähes Ende genommen hatte.
Bin gespannt, wie Du diesmal bauen wirst. Aber bitte nicht mehr in die Finger sägen, als Kabinenbauer kommt man mit allen 10 Fingern wesentlich schneller voran :wink:
Zum Styrodur Schneidversuch kann ich nur sagen, dass man viel üben muss, dann klappt es auch! Ich bin auch Flugmodellbauer und unsere Tragflächen werden oft über 2 Rippen mit einem elektrischen Schneidedraht aus Konstantan geschnitten. Also auch mit Rundungen die durchaus bei einiger Übung sehr sauber und glatt werden können.
Man muss nur viel experimentieren mit Strom, Drahtspannung und Ziehgeschwindigkeit. Und Längen über 1 Meter sind schon anspruchsvoll.
Zu den Vor- und Nachteilen von Klappkabinen ist schon viel gesagt worden. Bei mir kam wegen Platzmangel zu Hause nur eine Klappkabine in Frage.
Bin gespannt wie es weitergeht,
Akro

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#17 Beitrag von Picco » Mo 13 Apr 2020 09:46

Hoi zämä

Danke für die weiteren Antworten!
Was die Garage angeht so wäre es schon schön die Kiste in eine solche reinzustellen wenn sie nicht gebraucht wird.
Die Vandalen sind überall...
Wird bei der hohen Kabine aber auch kaum möglich sein.
Die Seitenwände der Plattform ergeben zum Einen eine sehr gute seitliche Halterung für die Kabine, die ich bei der Grossen Kabine deutlich vermisst habe!
Die war zwar auch fest auf der Plattform befestigt, aber nach einigen Kilometern musste man nachziehen und meist war dann die Kabine nicht mehr ganz so drauf wie vorher...da fehlte definitiv eine seitliche Führung!
Wie gut da die Seitenwände sind hab ich bei der kleinen Kabine bemerkt!
Einmal eingermassen drunterfahren, die Seitenwände hochklappen und schon ist die Kabine zentriert. Dann noch die Kabine nach unten verzurren und fertig ists!
Dazu ist damit auch gleich die Auszugstreppe gesichert und man sieht auf den ersten Blick dass es Ladung ist.
Am Urlaubsort steht einem dann auch eine vollwertig nutzbare Pritsche zur Verfügung, was man zwar selten braucht aber auch kein Nachteil ist.
Und die nicht mal 10kg Mehrgewicht kann ich verkraften.
Der Platz der durch den Einzug verloren geht ist minimal, wir sprechen von den untersten 25cm der Kabine, da hätte bei meinem Grundriss nur der Kühlschrank ein Platzproblemchen zu beklagen.
Da ich aber in einem anderen Thread über 12V-Kühlschrankkompressoren gestolpert bin denk ich über einen Umbau meines Absorberkühlschrankes mit hinterer Aussparung nach. Und schon ist auch der Platzverlust kein wirkliches Problem mehr!
Staukästen, Technik usw hab ich eh alles unter einem Teil des Bettes, darum bin ich mir trotz 2,9m langer Kiste (plus Alkoven) sicher dass der Schwerpunkt weit vorne ist.
Mit der Breite hat Holger natürlich recht, bei uns darf so eine Ladung seitlich nicht überstehen.
Darum steht auch im Raum eine Alupritsche mit 1,75m Breite zu bauen, die noch 8cm tiefer und einige Zentimeter weiter vorne zu liegen kommt als die Aktuelle.
Und dementsprechend auch etwas länger wird ohne die Fahrzeuglänge zu verändern.
Oder das Fahrzeug etwas verkürzt.
Mehr kann ich auf dem nur 1,65m schmalen MD21 nicht bauen und auf dem allenfalls später mal diesen ersetzenden Pickup siehts dann auch nicht so schmal aus, da ja die Meisten heutzutage um die 1,79m breit sind.
Die gezeigten Versuche waren auf die aktuelle Pritsche und trotzdem 1,75m Kabinenbreite ausgelegt.
Eventuell kleb ich einfach eine 30mm-Sandwichplatte auf eine andere 30mm-Sandwichplatte um die benötigten 30mm Differenz zu kriegen....mal schauen!
Gestern bin ich übrigens durch eine Unterführung gefahren die mit 2,60m angeschrieben war und bei der man gut sehen konnte dass da schon etliche Aufbauten daran zerstört wurden....hmmmm....ich glaub es geht wirklich in Richtung Hutschachtelkabine....aber fix ist (noch) nix!
Danke Akro zum Styrodurschneidversuch-Tipp, ich werds versuchen!

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#18 Beitrag von holger4x4 » Mo 13 Apr 2020 11:10

Äh, les ich da richtig: 2,9m Aufbaulänge ohne Alkoven? Das finde ich aber deutlich zu viel! Ich hab 2,25m, zu kaufen gibts bis 2,60m was ich schon für sehr grenzwertig halte.

Was die Zentrierung der Kabine angeht, irgendwo gabs mal Bilder vom 2vgsrainer und seinem T5. Da tauchen so konische Zapfen in die Pritsche zur Zentrierung. Oder du machst das wie bei Bimobil.
Es braucht da nicht unbedingt die Ladebordwände für.
Gruß, Holger

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#19 Beitrag von willy » Mo 13 Apr 2020 12:26

Hoi Picco
Picco hat geschrieben:
Mo 13 Apr 2020 09:46
Darum steht auch im Raum eine Alupritsche mit 1,75m Breite zu bauen, die noch 8cm tiefer und einige Zentimeter weiter vorne zu liegen kommt als die Aktuelle.

Das finde ich eine gute Idee. Es gibt sogar Alubauteile für genau das.
Zuletzt geändert von willy am Mo 13 Apr 2020 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
Grüsse Willy
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#20 Beitrag von Picco » Mo 13 Apr 2020 12:27

Hoi Holger

Hab ichs doch gewusst dass der Einwand kommt! :D
Ja, 2,90m sind sehr viel, das ist mir bewusst.
Du weisst ja wie lange ich mich schon mit dem Thema beschäftige und da ist Dir sicher auch klar dass ich mir sehr viele Kabinen angesehen habe.
Eines haben die Kabinen alle gemeinsam: Sie haben zu viel Gewicht hinter der Hinterachse!
Schau mal Deine Kabine an.
Du hast durch die Original-Pritsche viel Platzverlust, insbesondere ab Hinterkante Radkasten bis Vorderkante Kabine.
Dadurch warst Du gezwungen vieles weiter hinten zu verbauen, was Gewicht nach hinten bringt.
Sei es die Türe mit Einstiegstreppe, sei es die Kühlbox usw.
Und Deine Kabine ist mit Sicherheit eine der durchdachtesten die ich bisher gesehen habe!
Bei mir setzen sich die 2,90m so zusammen dass in den vordersten 70cm zwischen Boden und Alkovenboden Wasser- und Abwasser, Heizung, Warmwasser, Gastank, Batterien, Pumpen, Porta Potty mit Reservetank und dazu noch ein Raum von 70x80x85cm für Gepäck noch vor der Hinterachse sind.
Auf der Beifahrerseite folgt die Küche mit 95cm Breite und auf der Fahrerseite die Türe mit Einschubtreppe. Kühlschrank und Türe/Treppe liegen mit der MItte knapp hinter der Radnabe, dahinter folgt der Teil der Küche für die Nudeln und das Geschirr.
Weiter hinten folgen 4 sehr bequeme Stühle, die schon zuhause stehen und je knapp 5kg auf die Waage bringen plus der Tisch, der sicherlich keine 10 kg wiegt.
Kein Stauraum, Kein Tank nichts dergleichen!
Lediglich noch die Befestigung der Absetzstützen oder eventuell sogar die Absetzstützen selbst.
Wobei auch die leichter sind als üblich, das Material liegt schon bereit.
Nach meinen bisherigen Gewichtsberechnungen wiegt die ganze Kabine unter 600kg, zumal kaum Möbelbau gemacht werden muss und die meisten Materialien schon hier rumstehen. Also dürfte auch die Hubdachvariante unter 650kg machbar sein.
Das Sandwich das ich bisher zusammengeklebt habe hat unter 5kg pro m2 hinbekommen.
Zum Vergleich: Die grosse Kabine hatte 880kg (3-5mm GFK mit porösem Schaum und etlichen Litern Wasser drin...), obwohl sie beinahe leer war! Der Schwerpunkt lag 'dank' grosser, schwerer Schubladen unter dem Alkovenbett (!!!) sehr hoch und recht genau auf der Hinterachse.
Der m2 Sandwich jener Kabine (hab ein Fenster eingebaut, ansonsten war die Kabine ein ebay-Gebrauchtkauf) hatte auch nach dem Austropfen mehr als 12kg!
Du siehst, die Kabine ist nicht nur lang sondern vor allem gewichtsmässig durchdacht.
Ich muss wohl eher auf die Vorderachse achten...
Sollte ich mich wider Erwarten irren und alle Berechnungen falsch gemacht haben so ist der Grundriss prädestiniert um ihn von einem Camper für 2 Erwachsene und 2 Enkelkinder (die es noch nicht gibt) in einen Camper für 2 Erwachsene umzubauen indem man die Kabine hinten um 40cm kürzt.
Dann bleiben noch immer 73cm breite Sitze übrig und die Kabine wäre wieder im auch von Bimobil usw gebauten Rahmen.
Nur wesentlich leichter und noch immer mit dem Gewicht vorne.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#21 Beitrag von Picco » Mo 13 Apr 2020 12:36

Hoi Willy
willy hat geschrieben:
Mo 13 Apr 2020 12:26
Das finde ich eine gute Idee. Es gibt sogar Alubauteile für genau das.
Genau mit solchen Teilen wurde die Pritsche für mein Auto auch unsprünglich gebaut, hier sieht man sie mal.
Zwischen Unterkannte Pritschenboden und Oberkannte Radkasten sind 8cm, wenn ich den Tankstutzen umbaue kann ich 8cm weiter runter mit der Pritsche, was wieder um gut ist für den Schwerpunkt.
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#22 Beitrag von holger4x4 » Mo 13 Apr 2020 14:51

Picco, dann hab ich noch eine andere Idee: Mach doch einen Slideout nach hinten für die Sitzecke! :idea:

Auch wenn du hinten nicht viel Gewicht einbaust, das Eigengewicht der Kabine bleibt und du hast einen riesen Überhang hinten. Das fährt sich trotz der Gewichtsverteilung bestimmt bescheiden.
Und nicht zu vergessen ist das ausschwenkende Heck beim Parken. Da muss ich ja jetzt schon aufpassen, dass ich das Nachbarauto nicht mit meinen Stützentellern aufschlitze :wink:

Bei den Gewichten hab ich ja auch alles schwere vorne. Hinten sind die 2 Stützen dran, innen ist Sitzbank, Porta-Pott (was meistens relativ leer sein sollte), 2 Campingstühle und der Abwassertank.
Wasser, Batterie, Kühlschrank, Heizung ist alles vor der Hinterachse.
Gruß, Holger

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#23 Beitrag von mrmomba » Mo 13 Apr 2020 15:31

Interessant wird halt jeder Kilo über den Hebel an der Hinterachse... Sind 20kg auf der Stoßstange noch zu vernachlässigen, machen die bereits 1 Meter dahinter richtig Spaß. Zumindest beim Wohnwagen...
Ich finde immernoch, das die 1985iger Tischer Kabinen, diese Kabinen sind, die man nachbauen sollte. Die hab es sogar für den Caddy und waren nunmal durchdacht, und hatten im Mittelteil halt ein Hubdach.

Ganz hinten war zwar mit dem portapotti schon etwas Gewicht drauf, dafür hab es die riesige Sitzbank mitten auf der Ladefläche und alles an Technik war das auch drin verschwunden und die Alkove konnte mitunter zum Schlafen genutzt werden....

Ich habe mich so richtig in die alten Tischer Kabinen verliebt,
Kenne halt auch beide, die lange für eine T3 Pritsche und die kurze für die Doka.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#24 Beitrag von willy » Mo 13 Apr 2020 15:47

Hoi Picco
Picco hat geschrieben:
Mo 13 Apr 2020 09:46
Mehr kann ich auf dem nur 1,65m schmalen MD21 nicht bauen.
Vielleicht kannst Du ja zwei 50'er Aluminiumprofile (Bosch/Item) seitlich an die vorhandene Pritsche fest verschrauben und die Bordwandhalter dann in das Profil einsetzen.
Dann hast Du für kleines Geld eine 10cm breitere Pritsche. (Eventuell sogar reversibel im Fall). Und Endkappen sollte es auch geben.

https://www.smt-montagetechnik.ch/img/t ... 105050.jpg
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#25 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 07:58

Hoi zämä

Holger, Holger, Holger....was bist Du denn für einer! :wink:
Hatte ich vorher zwei Varianten so hab ich nun drei! :shock: :o :roll:
Ihr solltet mir doch helfen mir eine Variante aus dem Kopf zu schlagen, nicht weitere Varianten dazu zu bringen! :lol: :lol: :lol:

Nein, im Ernst: Natürlich bin ich für jede Idee dankbar, einen Slideout seh ich aber vorläufig nicht.
Sollte ich mich für die grosse Kabine entscheiden so wäre ein Slideout aber durchaus vorstellbar!

@Willy: Da würde dann vorne auch eine Befestigung benötigt werden, die nach vorne gerichtet maximal 25mm Radius haben darf...und weiter nach unten käme die Pritsche auch nicht.
Da ist es besser gleich eine neue Pritsche zu bauen. Aber natürlich erst wenn die Kabine fertig ist.

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#26 Beitrag von willy » Di 14 Apr 2020 09:33

Hoi Picco
Picco hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 07:58
Da würde dann vorne auch eine Befestigung benötigt werden, die nach vorne gerichtet maximal 25mm Radius haben darf...und weiter nach unten käme die Pritsche auch nicht.
Da ist es besser gleich eine neue Pritsche zu bauen.
Ja, wie Du meinst. Ich dachte halt, Du könntest die Pritsche eventuell umbauen und sozusagen recyceln, wenigstens teilweise. :D
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#27 Beitrag von Krabbe » Di 14 Apr 2020 10:21

@Picco,

wenn Du eh darüber nachdenkst die Pritsche umzubauen und auch tiefer zu legen: Macht es dann nicht Sinn, dies vor dem Kabinenbau zu tun, damit Du die Kabine daran anpassen kannst?
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#28 Beitrag von Rudi » Di 14 Apr 2020 12:19

Hi Picco

Ich melde mich auch mal wieder zu Wort

Ich predige im anderen Forum immer von den langen Monster Kabinen Abstand zu nehmen und jetzt kommst du mit einer 290 er auf einem 1,5 er PU daher .

Auch wenn du Schwerpunktoptimiert ausbaust belaß es bei 260 cm .
Selbst da hab ich schon Kopfweh , absolutes Maximum bei einem 1,5 er PU
liegt meiner Meinung nach inkl. schwerpunktoptimierten Ausbau bei 240 cm .

Holger hats ja schon geschrieben , die Karre schwenkt da hinten sehr weit aus .
Außerdem mit 3 m Höhe wird das ein riesen Monster auf dem eher kleinen Nissan .

Mit deiner Bauweise komm ich noch nicht klar .
Du schreibst du hast Gfk in dein Büro getragen.
Dann schneidest du an PU Schaum rum und machst Rundungen .
Formst du die Kabine aus XPS und klebst dann Gfk drauf , oder was ??

Bin gespannt was da raus kommt

Gruß Rudi
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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#29 Beitrag von VWBusman » Di 14 Apr 2020 13:37

Hallo Picco,

was hatte denn die Alte Kabine für eine Bodenlänge? Nur das man mal ein Größengefühl bekommt wo die 290cm dann enden sollen.

Ich würde die Kabine lieber ein klein wenig in die Breite bauen als unnötig in die Länge zu ziehen.
So ein ausschwenkendes Heck ist nicht zu unterschätzen und man muß arg aufpassen.
Mein Vario hat ca. 240cm Hecküberhang bei 425cm Radstand und da wird es oft schon knapp wenn es in engere Gassen oder Parkflächen geht.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

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Re: Schuhschachtelhubdachkabine vs. Kabine aus einem Stück

#30 Beitrag von Picco » Di 14 Apr 2020 16:06

Hoi zämä
Krabbe hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 10:21
wenn Du eh darüber nachdenkst die Pritsche umzubauen und auch tiefer zu legen: Macht es dann nicht Sinn, dies vor dem Kabinenbau zu tun, damit Du die Kabine daran anpassen kannst?
Was war zuerst, das Huhn oder das Ei? 8)
Ob ich die Kabine mit den entsprechenden Massen mache und dann die Pritsche gemäss den effektiven Massen milimetergenau anfertigen oder umgekehrt ist halt vor allem eine Frage mit welchem Material man genauer arbeiten kann.
Und ich arbeite mit Metall garantiert genauer als mit GFK-Sandwich.
Darum erst die Kabine und dann die Pritsche.
Rudi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 12:19
Ich predige im anderen Forum immer von den langen Monster Kabinen Abstand zu nehmen und jetzt kommst du mit einer 290 er auf einem 1,5 er PU daher .
Jaja, ich überrasche immer wieder 8)
Aber ich hab ja noch die Notfalllösung der Verkürzungsmöglichkeit ;-)
Rudi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 12:19
Holger hats ja schon geschrieben , die Karre schwenkt da hinten sehr weit aus .
Ja, ich kenn das Problem durchaus.
Hab schon etliche Male die Pritsche voller 3m-Bretter gehabt, das schwenkt etwas aus, ist aber nicht so dramatisch.
Die Kabine wird ja weniger als 3m und die Pritsche kann beim Neubau noch mehr als 10cm nach vorne 'rutschen', das passt schon.
Man darf nicht vergessen dass das Auto 2,95m Radstand und im schlimmsten Fall einen Überhang ab Mitte Achse von 2,22m hat.
Da muss man zwar beim Rangieren aufpassen, aber das Heck geht nicht so weit raus wie die Front.
Rudi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 12:19
Außerdem mit 3 m Höhe wird das ein riesen Monster auf dem eher kleinen Nissan .
Das ist weniger als die rund 3,10m mit der vorherigen, grossen Kabine.
Und die hatte den Schwerpunkt noch sehr weit oben, da im Alkoven unter dem Bett riesige, schwer gebaute Staukästen waren.
Hat trotzdem nicht so stark geschwankt wie man erwarten würde.
Da helfen die harten Federn hinten doch sehr.
Die kleine Kabine, die gemäss Verwerter auch schon über 400kg hatte, hab ich übrigens im Fahrdynamischen Bereich so gut wie nicht bemerkt.
Die Höhen die ich angegeben habe sind übrigens inklusive Dachfenster usw.
Rudi hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 12:19
Mit deiner Bauweise komm ich noch nicht klar .
Du schreibst du hast Gfk in dein Büro getragen.
Dann schneidest du an PU Schaum rum und machst Rundungen .
Formst du die Kabine aus XPS und klebst dann Gfk drauf , oder was ??
So inetwa...sofern es die grosse Kabine wird...genaueres dann im Baubericht, den ich starte nachdem ich die Kabine zusammengeklebt habe.
Was noch lange dauern kann...
VWBusman hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 13:37
was hatte denn die Alte Kabine für eine Bodenlänge? Nur das man mal ein Größengefühl bekommt wo die 290cm dann enden sollen.
Ich hab auf den Fotos genau von der Seite mal mit der Pritsche, die 2056mm lang ist, verglichen und komm so auf 2650mm.
Die Kabine hatte eine Innenhöhe von gut 2m, so dass sie rund 3,1m hoch aufragte. Breit war sie, wenn ich mich recht erinnere, innen 2m udn aussen 2,08m.
VWBusman hat geschrieben:
Di 14 Apr 2020 13:37
Ich würde die Kabine lieber ein klein wenig in die Breite bauen als unnötig in die Länge zu ziehen.
Das ist ja das Problem...denn das darf ich nach schweizer Recht nicht machen. Ladung darf bei uns nicht breiter sein als das Fahrzeug ohne Anbauteile.
Sonst hätt ich wohl auch eine breitere und kürzere Kabine mit Querschläferalkoven geplant.

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