Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#31 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Do 09 Apr 2020 15:38

Hallo Jens,

ich hatte mir ja auch einmal eine Hubdachkabine gebaut (Zusammenfassung zum Verkaufsversuch unter viewtopic.php?f=7&t=6727). Der Grund für diese Konstruktion war, daß die Feuchtigkeit besser draußen bleibt als bei allen Klappwänden. Wenn die Klappwände in regennassem Zustand eingeklappt werden, läuft das anhaftende Regenwasser unkontrolliert irgendwo hin - am liebsten nach innen. Und wenn man das Dach bei Regen und Wind einklappt, holt man sich auch erst einmal einen Schutt Regen herein. Das Problem entsteht bei überstehender Wand am Dachteil gegenüber dem Unterteil nicht.
Zudem habe ich bei dieser Konstruktion das gesamte Dach um 75cm anheben können und so wirklich einen maximalen Raumgewinn (Stehhöhe in der gesamten Kabine) bei minimaler Fahrhöhe erzielt.
Und das Gewicht der Hubkonstruktion war auch überschaubar - wenn ich mich recht erinnere waren das inkl. der Hubzylinder mit Linearführungen und der Hydraulikpumpe um 10kg - bei ErgoSwiss kannst Du Dir einen Überblick verschaffen.

Auch wenn die Kabine für meine neue Familiensituation nicht geeignet war, halte ich sie nach wie vor für eine der besten Lösungen, wenn es um Kabinen geht, die zum Fahren klein und zum Leben groß sind!

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
erstes Juni-WE (05.-08.06.2020): Weinfest
?? 04.-06.09.2020: Leerkabinen-Treffen ??
vierter Sept.-Samstag (26.09.2020): Weinprobe in den Weinbergen

Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich

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urologe
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#32 Beitrag von urologe » Do 09 Apr 2020 16:33

Picco hat geschrieben:
Do 09 Apr 2020 07:15
Wie man immer wieder hört trafen sich mal drei Afrikafahrer. Dabei erzählte der Mercedes-G-Fahrer wo er überall Ersatzteile bekommen hat, der Landy-Fahrer erzählte wo ihm der Dorfschmied das Auto reparieren konnte und der Toyotafahrer erzählte wo er überall war. 8)
Picco , gefällt mir !
Du bist nicht gealtert während meiner Abwesenheit ,
Du bist gereift :D
der Urologe

Vorsorge tut gut - KAT fahren

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#33 Beitrag von Mythos » Fr 10 Apr 2020 20:39

Na, wenn ich die Witze von WoMoG und Picco ernst nehmen würde, müsste ich mir wohl auf jeden Fall den Toyo GRJ79 kaufen, ich will nix reparieren und mich auch nicht ausfliegen lassen müssen. :D

Hinterstes Afrika ist bisher nicht so geplant, man weiß aber nie, was noch kommen wird. Es könnte auch in ferner Zukunft mal Richtung Russland oder Mongolei gehen, das wären noch Sehnsuchtsziele von mir.

Wolfgang, deine Hubdachkabine sieht schon so ganz gut aus. Ich habs jetzt in dem Verkaufsthread nicht gelesen, aber weißt du, wie viel die ungefähr gewogen hat? Zusätzlich zu den ErgoSwiss Hydrauliksystem hattest du keine weitere Führung des Oberteils? Antrieb mit Motor oder mit Kurbel? Diese Konstruktion sollte doch eigentlich so auch mit gekauften GFK Sandwichplatten - Stumpf verklebt und mit angeklebten Aussenwinkeln - funktionieren, oder? Sehe ich das auf den Bildern richtig, du hattest auch einen Durchgang zum Fahrerhaus? Wie hast du den denn gemacht, so dass er sowohl mit heruntergefahrener als auch hochgefahrener Kabine funktioniert?

Sorry für die vielen Fragen, aber diese Kabine sieht schon so aus, als würde sie auch gut auf einen Pickup passen, ich würde mir hinten allerdings noch einen 45 Grad Winkel unten vorstellen, um noch den einen oder anderen cm Länge herauszubekommen. Du würdest für 2 Personen wieder so bauen, wenn ich das richtig lese, oder?

Viele Grüße,
Jens

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#34 Beitrag von Canoe » Sa 11 Apr 2020 10:48

Meine Erfahrungen bezüglich Basisfahrzeug decken sich 100% mit Piccos. Seit 2010 bin ich nunmehr mehr als 150.000 km in Afrika (Alles südlich der Linie Angola-Tansania) und in Lateinamerika (Mexiko und südlich) gereist. Das war mit einem Ford Transit Allrad, der nicht einmal liegen geblieben ist (außer Reifenpannen). Dazu noch fast 200.000 km in Nordamerika mit US Pick ups und im Rest der Welt mit Mietwagen. In allen Ländern mit Ausnahme Kubas, die ich gesehen habe, war die weit überwiegende Zahl der Autos ziemlich modern mit Common Rail Dieselmotoren, allerdings meist ohne Partikelfilter und AdBlue. Probleme mit den komplizierten europäischen nueren Abgasreinigungsanlagen der Dieselmotoren können lokale Mechaniker daher häufig nicht lösen. Sehr häufig waren Pick ups (natürlich außer Mercedes).Es gibt in jeder größeren Stadt Toyota, Mercedes, Nissan und Fordwerkstätten, die in der Ausstattung durchaus vergleichbar mit den europäischen sind. Andere Marken waren deutlich seltener flächendeckend vertreten, hatten aber regionale Schwerpunkte. Übrigends Landrover Service und Defender gibt es außer in Südafrika praktisch nirgends. Die LR Fahrer, die ich getroffen habe, hatten häufig technische Probleme und wochenlange Wartezeiten für Ersatzteile. Auch an einem Defender kann der berühmte Dorfschmied oder besser Dorfmechaniker die meisten Probleme nicht lösen. Der kennt die obengenannten häufigen Marken, LR hat er noch nie gesehen und hat auch keine Teile oder passende Altautos, die er als Spender nutzen kann. HZJ 78/79 sind übrigends in Nordamerika unbekannt und in Lateinamerika nur in einigen Ländern vertreten. Deren Revier ist Afrika, Australien und Arabien.
Mechaniker mit Kenntnis der Womo Technik oder gar Teile für Womo Technik gibt es in der 3. Welt nicht. Ausnahmen sind Brasilien, Argentinien, Chile und Südafrika. Nutze also so viel wie möglich normale Kfz oder Haushaltstechnik. Ein Beispiel ist der Wasserhahn (richtig blöd, wenn der ausfällt). Campinghähne mit Mikroschalter gibt es nirgends, normale Grohe oder ähnlich in jedem der zahlreichen Baumärkte. Einen Solarcontroler oder einen normalen Inverter kannst Du nach einigem Suchen finden, da gerade in sonnigen Ländern mit nicht flächendeckender Stromversorgung Solar sehr populär ist. Ein womospezifisches Kombigerät gibt es nicht. AGM Batterien sind selten und teuer, aber es gibt sie, Lithium gibt es nicht, Blei-Säure Batterien an jeder Tankstelle für kleines Geld.
Staub und Sand wird in jede Ritze, jedes Gelenk und jede Gleitfläche kriechen. Wenn die Stellen das nicht aushalten, hast Du ein Problem. Unterschätze die Vibrationen einer Wellblechpiste nicht. In der 3. Welt wirst Du Tausende KM Wellblech fahren, schon nach ein paar hundert weisst Du, welche Klebeflächen unterdimensioniert waren. Schraubverbindungen ohne Locktide oder selbstsichernde Muttern lösen sich.
Das Design eines Womo für die 3. Welt folgt einer anderen Logik als ein Womo für Nordamerika und Europa.
gruß Stefan
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Urs
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#35 Beitrag von Urs » Sa 11 Apr 2020 13:35

Mythos hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 18:34
Ich hab halt nicht wirklich eine Werkstatt, um wochenlang daran zu schrauben.
Ich auch nicht, brauchst Du auch nicht...
Mythos hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 18:34
Allerdings eine Motorenrevision oder Getriebe auseinanderbauen wie Arno würde ich eher nicht machen.
Wenn ein Ami, dann ein neueres, 1-2 Jahre alt mit 20-40tkm (oder auch neu wenn Du es Dir leisten kannst und willst) dann eine anständige Rostschutzvorsorge (allenfalls machen lassen) einen Satz Stossdämpfer, gute Reifen und du hast erstmal für die nächsten 200tkm Ruhe bis auf Service, Öle und Verschleissteile wechseln. Für Service und Verschleissteile wechseln wäre eine Hebebühne oder Grube sicher nicht so schlecht, aber auch nicht nötig. Ich mache es auch ohne.
Ami- oder auch Europa-Alteisen ist was für Enthusiasten welche mehr Zeit ins Schrauben als ins Reisen stecken wollen...das kannst du dann in 20 oder 30 Jahren dann mal bei Bedarf machen. Die Wahrscheinlichkeit dass du dafür dann noch Teile für ein Ami bekommst ist...wenn ich die verschiedenen Foren so anschaue...eher grösser als bei einem G oder Iveco, von den Aufgerufenen Preisen reden wir da noch gar nicht.
Mythos hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 18:34
Und wie ist das dann mit Tüv in Deutschland wenn man die Sachen in den USA bestellt? Die Teile sollten ja auch alle eingetragen sein.
Kommt drauf an was du dran schrauben willst. Stossdämpfer gibt es legale Möglichkeiten. Bei 37" Reifen und entsprechende nicht OEM Felgen oder dergleichen kann das schon zum Problem werden, da die Schraube diesbezüglich wohl auch bei euch in DE angezogen wird. Aber wenn ich so zurückschaue was bei eich in den letzten 30 Jahren problemlos eingetragen werden konnte, war das nur eine Frage der Zeit...
Mythos hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 18:34
Ich weiß, du wohnst in der Schweiz.
Glaub mir, bezüglich Tüv/MFK willst du nicht mit mir (und der Schweiz) tauschen! Ich hab in der Zeit vom Import vom Fahrzeug über den Bau der Kabine bis hin zur Homologation nicht wenige Stunden mit dem Studium und Abklärungen der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen verbracht.

Mythos hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 18:34
Daher wird es wie oben schon geschrieben eher kein 30 Jahre altes Auto werden, auch wenn die Elektronik da noch nicht vorhanden bis simpel ist.
Wie einige hier bin ich der Meinung dass dem Thema Elektronik im Auto zu grosses Gewicht beigemessen wird. Ich finde man sollte sich darauf einlassen, sich mit möglichen Diagnosemöglichkeiten und den Grundlagen zur Funktion schlau machen und die Elektronik (um welche man eh nicht drum herum kommt) einfach als das akzeptieren was es ist, eine recht problemlose Komponente am Fahrzeug welche viele Diagnosemöglichkeiten zur verfügung stellt. Klar kann auch da mal was kaputt gehen, so wie bei Mechanik auch. Die Lebensdauer eines Fahrzeugs wird allerdings eher selten durch die Elektronik sondern viel eher durch ein Crash, Rost, oder der Mechanik vorgegeben, oder auch weil es sich Heute ja nicht mehr rechnet ein Motor zu reparieren, es ist billiger den zu tauschen, aber schon das kann ein wirtschaftlichen Totalschaden sein...Und auch Elektronik kann von den entsprechenden Leuten repariert werden.
Fakt ist dass wenn man ein Fahrzeug ohne Elektronik will eines welches mindestens 30, eher 40 oder mehr Jahre auf den Buckel hat nehmen muss. Ob man damit glücklicher wird steht auf einem anderen Blatt, ich denke da an Fahrcomfort, nicht mehr verfügbare Ersatzteile, noch exotischer als die heutigen modernen Fahrzeuge, usw ...
Canoe hat geschrieben:
Sa 11 Apr 2020 10:48
HZJ 78/79 sind übrigends in Nordamerika unbekannt und in Lateinamerika nur in einigen Ländern vertreten. Deren Revier ist Afrika, Australien und Arabien.
Wobei ein Europäischer HZJ, auch wenn es auf den ersten Blick gleich aussieht, ein komplett anderes Fahrzeug als ein Australischer ist (andere Abgasvorschriften, 12V vs 24V, Rechts- vs Linkslenker usw.) Daher ist ein Europäischer HZJ in Down Under genau so ein Exot wie jedes andere Fahrzeug und Ersatzteile vielfach nicht vor Ort verfügbar (selbst erlebt)...da, wie auch hinter Busch 735 hilft eines der Paket-Um-Die-Welt-Versender, nur ein wenig Zeit und je weniger Zeit desto mehr Geld sollte man mitbringen.
PS: Auch ein HZJ braucht Ersatzteile...und auch in Australien hat nicht jede Busch-Werkstatt die passenden Ersatzteile für den Australischen HZJ...auch selbst erlebt.

Gruss
Urs
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#36 Beitrag von Mythos » Sa 11 Apr 2020 15:33

Da Picco schon weiter ist, verfolge ich seinen Thread mit viel Spannung. Vor allem das Thema (Not-) Durchgang zum Fahrerhaus ist für mich noch interessant. Und, ob das auch mit fertig gekauften Platten durchführbar ist.
Urs hat geschrieben:Wenn ein Ami, dann ein neueres, 1-2 Jahre alt mit 20-40tkm (oder auch neu wenn Du es Dir leisten kannst und willst) dann eine anständige Rostschutzvorsorge (allenfalls machen lassen) einen Satz Stossdämpfer, gute Reifen und du hast erstmal für die nächsten 200tkm Ruhe bis auf Service, Öle und Verschleissteile wechseln. Für Service und Verschleissteile wechseln wäre eine Hebebühne oder Grube sicher nicht so schlecht, aber auch nicht nötig. Ich mache es auch ohne.
Zählt denn ein Ford Transit 4x4 wie von Extrem auch schon zu einem Ami? Oder meinst du speziell importierte Pickups mit großen Benzinmotoren, was natürlich wieder den Vorteil fehlender DPF usw. bedeuten würde.

Ich werde mal den Markt in nächster Zeit beobachten, was es so an 1-2 Jahre alten Ford F-150 Single Cab mit Benziner so gibt. Kann man den 2.7 Liter Benziner auch schon gut nehmen, oder sollte es schon der 3.5 V6 oder 5.0 V8 sein?
Ich geh mal davon aus, LPG in einem Reisefahrzeug sollte man vermeiden, schon vom Gewicht und der Reparaturfähigkeit.
Urs hat geschrieben:Kommt drauf an was du dran schrauben willst. Stossdämpfer gibt es legale Möglichkeiten. Bei 37" Reifen und entsprechende nicht OEM Felgen oder dergleichen kann das schon zum Problem werden, da die Schraube diesbezüglich wohl auch bei euch in DE angezogen wird. Aber wenn ich so zurückschaue was bei eich in den letzten 30 Jahren problemlos eingetragen werden konnte, war das nur eine Frage der Zeit...
Ich meinte da nicht solche exotischen Reifen, sondern wie du schon meintest Stossdämpfer oder Schnorchel.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#37 Beitrag von Canoe » Sa 11 Apr 2020 16:19

Der 2.7l Ford hat mehr als genug Power. Allerdings hat er eine geringere Zuladung. Nur mit dem Heavy Payload Package (nur mit 3.5 und 5l) hat der F 150 serienmäßig genug Zuladung. Ob und wie man einen F 150 ohne das Package in D auflasten kann weiß ich nicht. Der Transit 4x4 ist kein Ami. Gibt es bei jedem Ford Händler. Extrem macht nur eine Höherlegung. Nett, Muß aber nicht sein. Ich hatte auch keine. Ob ich aber mit einem aufgeblasen 2l Motor mit dem modernsten Euro 6 auf Fernreise gehen würde, wage ich zu bezweifeln. In Europa ist das ja ok, aber in der Mongolei? Übrigens das letzte Auto, das noch serienmäßig ohne DPF gebaut wurde mit Allrad war der Transit. Bis Ende 2012 glaube ich.
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#38 Beitrag von Picco » So 12 Apr 2020 07:54

Hoi zämä
Mythos hat geschrieben:
Sa 11 Apr 2020 15:33
Da Picco schon weiter ist, verfolge ich seinen Thread mit viel Spannung.
Na ja, ich bin ja noch nicht mal so weit zu wissen obs eine Hub- oder eine Festkabine werden soll...da kann die 'Spannung' noch sehr lange anhalten... :lol:
Mythos hat geschrieben:
Sa 11 Apr 2020 15:33
Vor allem das Thema (Not-) Durchgang zum Fahrerhaus ist für mich noch interessant. Und, ob das auch mit fertig gekauften Platten durchführbar ist.
Was Du Dir mit geraden Holz- oder Kartonplatten zusammenleimen kannst kannst Du auch mit Sandwichplatten zusammenleimen.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#39 Beitrag von Mythos » Sa 02 Mai 2020 16:13

Wenn ich jetzt von so einem Schuhkarton als Grundform mit einem 50 cm Hubdach ausgehe und in den oberen Deckel feststehende (starre) Fenster einbauen will, suche ich mir gerade etwas die Finger wund für solche Fenster, die sowohl für hohe Höhen geeignet sind (also mit Höhenventil), für den KFZ Bereich zugelassen sind und nur 20-25mm Wandstärke benötigen.

Außerdem, wie viel Platz müssten man zwischen den Wänden des oberen und unteren Teils vorsehen? 2 cm oder auch weniger? Dichten dann mit den Bürstenbändern von beiden Seiten aus. Wenn dann der untere Teil der Schachtel 25-30 mm Wandstärke hat, bedeutet das ja, man benötigt sowohl für unten Fenster, die nicht weit nach außen stehen oder sogar bündig einbaubar sind sowie eine Eingangstür oder Türscharniere für eine Selbstbautür, die auch nicht auftragen. Auch da werde ich im Moment nicht so fündig.

Eine Überlappung vom oberen und unteren Teil von 5 cm im komplett ausgefahrenen Zustand sollte reichen, oder?

Für mich kein Problem bei einer solchen Bauweise ist, dass man nur in den Wohnbereich rein kann, wenn man dann das Dach hochgefahren hat.

Viele Grüße,
Jens

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#40 Beitrag von holger4x4 » Sa 02 Mai 2020 17:37

Mythos hat geschrieben:
Sa 02 Mai 2020 16:13
Für mich kein Problem bei einer solchen Bauweise ist, dass man nur in den Wohnbereich rein kann, wenn man dann das Dach hochgefahren hat.

Viele Grüße,
Jens
Ja, Vorsicht, was ist wenn bei der Hubmimik was klemmt oder defekt ist? Dann musst du mindestens einen Notweg in die Kabine haben!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#41 Beitrag von WoMoG » Sa 02 Mai 2020 18:21

Hallo Jens,

ich hab bis jetzt nur eine Bürste auf dem Unterteil, eine zweite könnte ich
noch problemlos unter den Deckel kleben. Der Abstand beträgt 3-5mm
und die Überlappung ca.4cm. Ist so dicht, daß unbedingt mindestens eine
Tür offen sein muss, sonst reißt der entstehende Unterdruck beim
Anheben die Bürsten ab. Vielleicht ist das Dach aber auch nur zu schnell ...

Bei einer Parallelhubdachkabine muss man einen Notzugang berücksichtigen,
teilintegriert und als Klappdach entlällt diese Sorge.

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#42 Beitrag von Mythos » Sa 02 Mai 2020 19:58

holger4x4 hat geschrieben:Ja, Vorsicht, was ist wenn bei der Hubmimik was klemmt oder defekt ist? Dann musst du mindestens einen Notweg in die Kabine haben!
Ok, dann müsste ich mal gucken, ob es so einen Noteinstieg als Dachfenster gibt, z.B. von außen und innen abschließbar. Wäre wahrscheinlich das einfachste, oder sonst eine zweigeteilte Eingangstür. Wobei die halt irgendwie dicht gehalten werden muss.
WoMoG hat geschrieben:ich hab bis jetzt nur eine Bürste auf dem Unterteil, eine zweite könnte ich
noch problemlos unter den Deckel kleben. Der Abstand beträgt 3-5mm
und die Überlappung ca.4cm. Ist so dicht, daß unbedingt mindestens eine
Tür offen sein muss, sonst reißt der entstehende Unterdruck beim
Anheben die Bürsten ab. Vielleicht ist das Dach aber auch nur zu schnell ...
Das hört sich doch schon mal gut an, wobei etwas offen lassen dann eher schwierig wird...

Viele Grüße,
Jens

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#43 Beitrag von Mythos » Mi 13 Mai 2020 11:31

Jetzt habe ich es endlich mal geschafft, mir die Broschüren von Ford anzugucken und sehe, dass ich die maximale Zuladung bei einem F-150 4x4 von ca. 1450 kg nur bekomme, wenn ich eine Regular Cab 4x4 mit dem 5.0 oder 3.5 Liter Motor und dem Heavy Duty Payload Paket kaufe. OK, das mit dem Motor und dem Payload Paket wusste ich schon, die Regular Cab noch nicht. Wenn ich mir hier so den Markt angucke, gibt es quasi keinen F-150 Regular Cab hier zu kaufen, ob mit oder ohne Heavy Duty Payload Paket. Der SuperCab 8 Fuß mit Heavy Payload Paket hat dann schon nur noch unter 1200kg Zuladung. Also importieren (würde ich eigentlich ungerne machen), warten oder doch nach was schauen, was es hier auch gibt.

Wenn ich mir jetzt Gedanken über einen Grundriss mache, wäre die Kabine ca. 2,80 Meter lang und ca. 2 Meter breit, incl. 45 Grad an den letzten 30 cm und einem festen Parallel-Hubdach mit 20 oder 25mm Stärke, aber dafür ohne Alkoven und alles zusammengefahren ca. 1,5 Meter hoch, ausgefahren 1,95 Meter.

Viele Grüße,
Jens

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#44 Beitrag von Urs » Mi 13 Mai 2020 12:43

Hallo Jens,

Bist Du schonmal in einem Single-Cab probegesessen? Wenn nicht, unbedingt machen. Ich sitze relativ Aufrecht, daher passt es bei mir, will man den Sitz aber etwas weiter nach hinten neigen könnte es knapp werden.

Es ist leider so dass die Singlecab hier in Europa eher Mangelware sind. Nich zuletzt deswegen hab ich meinen direkt aus den Staaten geholt. Bei uns hier in CH hat das unter anderem auch damit zu tun dass die PU über 3.5T, als Singlecab mit 8 Fuss Brücke zu viel Laderaum und zu wenig Personenraum haben. Daher müssen sie als LKW und können nicht als schweres PKW zugelassen werden, was dann heisst maximal 80km/h statt 100, Sonntagsfahrverbot usw... Wieso die Singlecab auch im Rest Europas eher unbeliebt sind weiss ich allerdings auch nicht.

Gruss
Urs
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#45 Beitrag von Mythos » Mi 13 Mai 2020 12:58

Hallo Urs,
Urs hat geschrieben:Bist Du schonmal in einem Single-Cab probegesessen?
Wir sind für 5 Monate in einem Nissan Patrol Single Cab BJ 1999 unterwegs gewesen, sollte doch nicht so viel anders sein als ein F-150, oder? Da Single Cab F-150 hier so selten ist, saß ich auch noch nicht in einem solchen. Blöd auch, dass man in dem Single Cab nur die Aufteilung 40/20/40 der Sitze hat, eine mittlere Konsole wäre mir viel lieber.

Hattest du deinen damals selbst importiert oder über einen Importeur? Ich werde wohl mal bei ein oder zwei Importeuren anfragen, wie teuer so etwas sein wird.

Grüße,
Jens

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