Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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canislupus6633
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#16 Beitrag von canislupus6633 » Mo 06 Apr 2020 18:44

Solltest du doch noch en FS machen, dann mach direkt den C und nicht den C1 bzw. gleich mit dem E dazu.
C1 und C kosten in der Regel gleich viel, sofern er nur für Privat genutzt wird. Für den gewerblichen Einsatz müsstest du noch die Module dazu machen und das macht ihn teuer.
Ich hatte mich bei uns mal schlau gemacht wegen FS CE, da wurde mir eine preisliche Hausnummer von 2800-3900 genannt, mit den Modulen wäre ich irgendwo zwischen 4000-5000 gewesen.
Der Stand ist aber schon en Weng her.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#17 Beitrag von WoMoG » Mo 06 Apr 2020 19:05

Hallo Jens,

ich empfehle dir zumindest darüber nachzudenken. Der G hat einen verwindungssteifen
Rahmen und ermöglicht die feste Verbindung von Kabine und Fahrerhaus. Eine
Karosserie zu kürzen ist nun wirklich nicht schwer, große Flex reicht, zack PU fertig ...

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

canislupus6633
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#18 Beitrag von canislupus6633 » Mo 06 Apr 2020 19:29

WoMoG hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 19:05
Hallo Jens,

ich empfehle dir zumindest darüber nachzudenken. Der G hat einen verwindungssteifen
Rahmen und ermöglicht die feste Verbindung von Kabine und Fahrerhaus. Eine
Karosserie zu kürzen ist nun wirklich nicht schwer, große Flex reicht, zack PU fertig ...

Gruß Arno
En Bundeswehr G evtl., da ist nicht so viel abzuflexen und klein bekommt man die eigentlich auch nicht.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#19 Beitrag von mrmomba » Mo 06 Apr 2020 20:03

Vieles liest sich schlimmer als es ist :-)
...
Du sollst ja auch nicht so flach wie die esterell bauen sondern dir Mal die super einfache aufklappmechanik anschauen.
Und ich glaube mit > 1m Höhe kann man sich nicht von flach sprechen.
Eriba hat auch ein Pop-updach aus Stoff, in einer Höhe wo der normale Mensch nicht mit dem Messer hinkommt und auch nicht unbedingt durchpasst....
Bei solchen Gedanken ... Ja- bin ich ganz ehrlich - sollte man lieber hotel buchen.
Übrigens eine Ständerbauweise Wand fällt mit Elektro-Säbelsäge auch in einer halben Minute... Was willst du dann tun?
Oder wenn sie versuchen einzubrechen, du aber nicht wegfahren kannst? Weil absetzkabine..

Meine größte Sorge beim Camping ist eigentlich Regen und Magen-Darm.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#20 Beitrag von Mythos » Mo 06 Apr 2020 20:12

canislupus6633 hat geschrieben:Solltest du doch noch en FS machen, dann mach direkt den C und nicht den C1 bzw. gleich mit dem E dazu.
C1 und C kosten in der Regel gleich viel, sofern er nur für Privat genutzt wird. Für den gewerblichen Einsatz müsstest du noch die Module dazu machen und das macht ihn teuer.
Ich hatte mich bei uns mal schlau gemacht wegen FS CE, da wurde mir eine preisliche Hausnummer von 2800-3900 genannt, mit den Modulen wäre ich irgendwo zwischen 4000-5000 gewesen.
Der Stand ist aber schon en Weng her.
Ja, das hätte ich wohl schon gemacht, aber dann müsste nicht nur ich sondern auch meine Frau den machen und schon ist es doppelt so teuer. Und ich hatte nur mit so 2.500 pro Person gerechnet...
WoMoG hat geschrieben:ich empfehle dir zumindest darüber nachzudenken. Der G hat einen verwindungssteifen
Rahmen und ermöglicht die feste Verbindung von Kabine und Fahrerhaus. Eine
Karosserie zu kürzen ist nun wirklich nicht schwer, große Flex reicht, zack PU fertig ...
Meint ihr so etwas mit offenem Verdeck? Oder als geschlossener Kasten? Sind halt stolze Preise, die für so ein 20-30 Jahre altes Auto aufgerufen werden. Und dann kommt noch die Revision dazu. Problem dabei ist, ich habe kein Haus mit viel Platz zum Abstellen während der Umbauphase... Da müsste ich erst einmal gucken, wo ich so was unterstellen kann, am Besten in der Nähe der Werkstatt. Arno, hast du die Totalrevision bei deinem Auto eigentlich selber gemacht?
mrmomba hat geschrieben:Vieles liest sich schlimmer als es ist :-)
Damit beziehst du dich auf einen Defender?
mrmomba hat geschrieben:Eriba hat auch ein Pop-updach aus Stoff, in einer Höhe wo der normale Mensch nicht mit dem Messer hinkommt und auch nicht unbedingt durchpasst....
Bei solchen Gedanken ... Ja- bin ich ganz ehrlich - sollte man lieber hotel buchen.
Übrigens eine Ständerbauweise Wand fällt mit Elektro-Säbelsäge auch in einer halben Minute... Was willst du dann tun?
Oder wenn sie versuchen einzubrechen, du aber nicht wegfahren kannst? Weil absetzkabine..
Meine größte Sorge beim Camping ist eigentlich Regen und Magen-Darm.
Regen und Magen-Darm hatte ich beides schon beim Camping, nicht schön aber je nach dem wie lange der Urlaub ist auch nicht so schlimm. Bei Regen "einfach" weiter fahren. Ich schrieb ja auch gefühlte Sicherheit, weiß schon, dass das nicht wirklich so ist.
Hotel ist keine Option, ich hab keine Lust, alle 2-3 Tage in ein neues Hotel einzuchecken, auszuchecken und erst immer ein Hotel suchen... Wir sind eher so die Typen Rundreise und das finde ich einfach angenehmer z.B. im immer gleichen Bett.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#21 Beitrag von mrmomba » Mo 06 Apr 2020 20:18

Ne ich meine die 3,5T.
Der liebe nunmachmal hier fährt bei dem Gewicht ein höchst individualisierten Camper mit Waschmaschine/Trockner-Combi und Generator spazieren.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#22 Beitrag von Urs » Mo 06 Apr 2020 20:40

Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
mehr als 3,5t bedeuten leider viele Einschränkungen (z.B. Tempo 100) und direkt mal 4.000-5.000 Euro mehr wegen neuen Führerscheinen.
Ja, es gibt Beschränkungen bei über 3.5t...so wie es auch welche bei unter 3.5t gibt. Mit welchen du besser leben kannst , kannst eigentlich nur du für dich beantworten, denn da gehen die Meinungen diametral auseinander und das was jemand als Einschränkung empfindet ist für jemand anderes gar kein Problem und umgekehrt guckst du da.

Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
Bedneken hab ich auch etwas wegen der Ersatzteilversorgung außerhalb Amerika und Europa (Asien, Afrika).
Dann müsstest Du auch Bedenken haben einen Europäer oder Asiaten nach Afrika zu fahren ;)
Aber ist schon so, in Europa kannst Du für die Amis (in den meisten Fällen) nicht einfach an irgend eine Teiletheke und dein Teil kaufen, aber dafür gibt es Dhl und Konsorten inklusive Containerversand, alles kein Problem. Versandkosten sind dann natürlich höher, aber dafür bei Teilepreise welche Du hier nur davon träumen kannst... Und in Asien/Afrika spielt es eh keine Rolle ob Dhl dir das Teil aus den Staaten oder Europa liefert. Wichtig ist nur die Teileverfügbarkeit auch in 20 oder 30 Jahren und die dürfte bei den Amis (Massenprodukt) eher sichergestellt sein als bei manchen Europäern wo in Frage kommende Fahrzeuge eher Exotenstatus haben.
Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
Bei 30.000 neu und den Möglichkeiten in Kanada würde ich wahrscheinlich auch nicht überlegen. Aber wer kennt sich hier gut mit einem F150 aus,
Wenige. Hast du nicht die Möglichkeiten oder willst du nicht selber dran schrauben ist ein Ami eher das falsche Fahrzeug. Andererseits sind die Fahrzeuge kein Hexenwerk und man kommt problemlos an Werkstatthandbücher und auch zahlbare Diagnosegeräte ran welche nicht nur die paar OBD-Daten sondern alle Steuergeräte auslesen können usw.
Gerade bei einem Reisefahrzeug ist es meines Erachtens sogar zum Vorteil wenn man vieles selber macht. Jedes Teil dass man schon daheim unter kontrollierten Bedingungen und ohne Zeitdruck in der Hand hatte kann bei einer nötig werdenden Buschreparatur gold wert sein.
Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
was machen Zubehörteile wie ein Schnorchel, etc.
Da US-Pickups Massenware sind gibt es auch entsprechend viele Anbieter von "Veredelungsteilen"...von Schrott bis Top ist alles erhältlich.
Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
Gut, bekommt man alles auch hier, zur Not aus den USA importiert, aber so billig ist er hier nun mal nicht zu bekommen.
Ich hab mal einen Ölfilter für meinen hier in CH bestellt (nichts Exotisches, wird auch in Europäischen GM-Produkten eingesetzt). Kostete mich mit Versand 36.-Chf, bekommen hab ich ein Noname-Filter. Die nächste Lieferung hab ich in den Staaten bestellt...für etwas mehr als den doppelten Preis hab ich 10 Marken-Ölfilter, 2 Marken-Luftfilter und 2 Getriebe-Ölfilter inklusive Versand, Zoll und Mwst bekommen. Seitdem heisst es für mich nicht mehr "zur Not" sondern "grundsätzlich in den USA bestellen"...
Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 17:05
Ich seh schon, wird doch ein C1 Führerschein mit einem Daily 4x4...
Hmm...spontan kommt mir da grad der Gedanke an langfristige, zahlbare Ersatzteilversorgung und Bremsleistung in den Sinn... ;) Aber da kann ich auf dem Holzweg sein da ich keine eigenen Erfahrungen aufweisen kann...hab nur das eine oder andere in verschiedene Foren aufgeschnappt.
Mythos hat geschrieben:
Mo 06 Apr 2020 20:12
Sind halt stolze Preise, die für so ein 20-30 Jahre altes Auto aufgerufen werden. Und dann kommt noch die Revision dazu.
Ist halt ein Liebhaberfahrzeug...mit vor und nachteilen wie jedes andere auch. Die Teile, wenn noch verfügbar, dürften einem da auch nicht für ein Appel und ein Ei nachgeworfen werden.


Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#23 Beitrag von WoMoG » Mo 06 Apr 2020 22:37

Hallo Jens,

wie oben geschrieben, vielleicht mal ein wenig einlesen

http://www.viermalvier.de/ubbthreads.ph ... Post515574

Gruß Arno
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#24 Beitrag von Mythos » Mi 08 Apr 2020 18:34

Urs hat geschrieben:Wenige. Hast du nicht die Möglichkeiten oder willst du nicht selber dran schrauben ist ein Ami eher das falsche Fahrzeug. Andererseits sind die Fahrzeuge kein Hexenwerk und man kommt problemlos an Werkstatthandbücher und auch zahlbare Diagnosegeräte ran welche nicht nur die paar OBD-Daten sondern alle Steuergeräte auslesen können usw.
Gerade bei einem Reisefahrzeug ist es meines Erachtens sogar zum Vorteil wenn man vieles selber macht. Jedes Teil dass man schon daheim unter kontrollierten Bedingungen und ohne Zeitdruck in der Hand hatte kann bei einer nötig werdenden Buschreparatur gold wert sein.
Ich hab halt nicht wirklich eine Werkstatt, um wochenlang daran zu schrauben. Interesse ist schon da und technisch und handwerklich sehe ich mich auch. Allerdings eine Motorenrevision oder Getriebe auseinanderbauen wie Arno würde ich eher nicht machen. Und im Rhein Main Gebiet eine solche Halle / Scheune bezahlbar als Untermieter zu finden, wo man so etwas für ein paar Wochen / Monate machen kann, wird sich auch eher nicht finden. Da guck ich schon immer mal nach.
Urs hat geschrieben:Da US-Pickups Massenware sind gibt es auch entsprechend viele Anbieter von "Veredelungsteilen"...von Schrott bis Top ist alles erhältlich.
Und wie ist das dann mit Tüv in Deutschland wenn man die Sachen in den USA bestellt? Die Teile sollten ja auch alle eingetragen sein. Ich weiß, du wohnst in der Schweiz.

Ein 30 Jahre altes Auto hab ich eigentlich schon für mich ausgeschlossen, gerade weil ich z.B. Getriebe und Motor nicht auseinander nehmen will.
WoMoG hat geschrieben:wie oben geschrieben, vielleicht mal ein wenig einlesen
Hab ich gemacht und das, was du da am Anfang gemacht hast mit komplettem Auto auseinander nehmen, bis nur noch der Rahmen vor einem liegt, schließe ich für mich dann wohl aus. Daher wird es wie oben schon geschrieben eher kein 30 Jahre altes Auto werden, auch wenn die Elektronik da noch nicht vorhanden bis simpel ist.

Viele Grüße,
Jens

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#25 Beitrag von holger4x4 » Mi 08 Apr 2020 19:41

30 Jahre alt ist BJ1990, da ist auch schon einiges an Elektronik drin, Motorsteuerung, ABS, Zentralsteuergerät, das gabs da alles schon.
Schlimm wirds dann wenn diese alte Elektronik die Flügel streckt und es sich kein Ersatz mehr finden lässt!
Ohne Elektronik bedeutet dann ehr 40Jahre und älter!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#26 Beitrag von mrmomba » Mi 08 Apr 2020 20:03

Und ich weiß jetzt nicht ob Unterdruck-, Fliehkraftgesteuerte Einspritzer mit Zündzeitpunkt Verstellung, Mengenteiler dosierte Motoren wirklich besser sind...

PS.: Unser 1984iger hat zwar weniger Steuergeräte, dafür aber den anderen Hokuspokus. ( Setzte hier ein sich Aufhängsmilie hin )

Mitsubishi hat beim Vorgänger L200 Pickup, ich meine sogar Doka war es, 1050kg Zuladung...

Was ich positiv beim Ford Ranger finde, ist das es noch ein richtigen 3.2 Diesel-Motor gibt, die Verarbeitung, zumindest in xlt ist eher.... Shit.
VW hat jetzt auch wieder im Amarok ein großen 3L Diesel, Verarbeitung etwas besser als Ford, aber mein 1999 Golf 4 hatte bessere Haptik.
( Beide Fahrzeuge vor 3 Jahren verglichen)
Ford in Dorf weiter sagt bei uns: Inspektion immer mindestens 650€ ...
Weil jedes Jahr alle Öle getauscht werden, Achsen, Differential, Motor Getriebe.
Zuladung bei größeren Motoren könnte kleiner werden, was die können weiß ich aktuell nicht.

Nissan narvara würde ich auf kein Fall mehr kaufen, man ließt immerhin von Problemen und selbst hab ich mit einen Bekannten auch schon des öfteren dran eingeschraubt... Primär an der Elektrik fürs Allrad .. Kabelabriss, Kurzschluss durchgebratener Drehregler...
Rahmenbrüche, leistungsstarke Motoren die nicht Volllastfest und noch weniger Vollgas fest sind.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#27 Beitrag von canislupus6633 » Mi 08 Apr 2020 21:31

Das Alter des Fahrzeuges würde ich eher vom bevorzugten Reiseland abhängig machen.Wenn du nur in Europa oder z.B. den USA/Australien usw. unterwegs sein willst, dann eines der neueren Fahrzeuge.
Aber wenn du überwiegend im tiefen Afrika oder östlich von Moskau unterwegs sein willst, dann eher ein älteres Fahrzeug, was gut gewartet wurde.
Meine Begründung dafür, je moderner die Gegend ist, um so schwieriger ist es dort eine alte Technik repariert zu bekommen.
In Afrika oder Ost-Russland findest du Kfz-Schlosser, die auch noch mit den einfachsten Mitteln dein Fahrzeug wieder zum Laufen bringen, so dass du vom Arsch der Welt es wieder in die Zivilisation schaffst. Bei Problemen mit der Elektrik ist da aber Ende.

Ein alter G hat zwar auch schon en Weng Elektronik drin, aber der lässt sich feldmäßig instandsetzen.
Ein alter Ami ist genauso simpel, en ollen V8 egal ob Windsor von Ford oder die in den GM-Marken bekommt so gut wie jeder wieder zum laufen.

Also imo ist für dich ausschlaggebend wo ihr euch damit herumtreiben wollt.
Nur für Europa würde ich mir keinen alten zulegen, außer ich hätte ein Faible für genau die Fahrzeug.
Immer nur außerhalb Europas, da kämen nur alte Fahrzeuge, die auch Militärs einsetzen, in Frage.

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#28 Beitrag von Picco » Do 09 Apr 2020 07:15

Hoi zämä
canislupus6633 hat geschrieben:
Mi 08 Apr 2020 21:31
Aber wenn du überwiegend im tiefen Afrika oder östlich von Moskau unterwegs sein willst, dann eher ein älteres Fahrzeug, was gut gewartet wurde.
Meine Begründung dafür, je moderner die Gegend ist, um so schwieriger ist es dort eine alte Technik repariert zu bekommen.
In Afrika oder Ost-Russland findest du Kfz-Schlosser, die auch noch mit den einfachsten Mitteln dein Fahrzeug wieder zum Laufen bringen, so dass du vom Arsch der Welt es wieder in die Zivilisation schaffst. Bei Problemen mit der Elektrik ist da aber Ende.
Da hast Du aber ein anderes Afrika erlebt als ich!
Natürlich ist es von Vorteil mit wenig Elektronik unterwegs zu sein, aber auch in Afrika ist die Mehrheit der Autos mit Elektronik unterwegs!
Man denke nur an all die vielen Minibusse und Pickups der letzten 30 Jahre!
Ich hab in den von mir bereisten afrikanischen Ländern (Kenya, Tansania, Uganda, Ruanda; Botswana; Sambia; Demokratische Republik Kongo) kaum Autos ohne Elektronik gesehen!
Und wenn dann waren es Landcruiser der 70er Serie mit dem 4,2-Liter Sechszylinder-Saugdiesel, den aber zumindest in den von mir bereisten Ländern hauptsächlich Anbieter für Safaritouren haben.

Ich würde eher darauf achten welche Fahrzeuge mit welchen Motoren wo verkauft werden!

Und immer daran denken dass Ersatzteilversorgung erst dann wichtig ist wenn eines benötigt wird!

Wie man immer wieder hört trafen sich mal drei Afrikafahrer. Dabei erzählte der Mercedes-G-Fahrer wo er überall Ersatzteile bekommen hat, der Landy-Fahrer erzählte wo ihm der Dorfschmied das Auto reparieren konnte und der Toyotafahrer erzählte wo er überall war. 8)

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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#29 Beitrag von WoMoG » Do 09 Apr 2020 07:48

Hoi picco,

naja, wenn der G Fahrer in der Wüste liegen bleibt, lässt er sich einfach von Secutity ausfliegen.
Der Landyfahrer hat genug Wasser, der Mitsubischifahrer folgt seiner Rostspur und der
Nissanfahrer seiner Ölspur heim. Und der Toyotafahrer ... der versteht garnicht worum es hier
geht.

OT Grüße

Arno
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Re: Anfangsgedanken zu einer Popup Kabine mit festen Wänden

#30 Beitrag von canislupus6633 » Do 09 Apr 2020 13:37

Picco hat geschrieben:
Do 09 Apr 2020 07:15
Wie man immer wieder hört trafen sich mal drei Afrikafahrer. Dabei erzählte der Mercedes-G-Fahrer wo er überall Ersatzteile bekommen hat, der Landy-Fahrer erzählte wo ihm der Dorfschmied das Auto reparieren konnte und der Toyotafahrer erzählte wo er überall war. 8)
WoMoG hat geschrieben:
Do 09 Apr 2020 07:48
naja, wenn der G Fahrer in der Wüste liegen bleibt, lässt er sich einfach von Secutity ausfliegen.
Der Landyfahrer hat genug Wasser, der Mitsubischifahrer folgt seiner Rostspur und der
Nissanfahrer seiner Ölspur heim. Und der Toyotafahrer ... der versteht garnicht worum es hier
geht.
Both made my day 😁
*SCNR*

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