Hausautomation

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)
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Urs
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Hausautomation

#1 Beitrag von Urs » So 28 Jul 2019 01:46

Da ich weiss dass hier auch einige Techies unterwegs sind hätte ich da mal eine Frage zu Hausautomation. In naher Zukunft werde ich in eine andere Wohnung umziehen. Dort möchte ich auch einiges mehr automatisieren als das heute der Fall ist. Im moment liegt eine Harmony 900 hier rum womit die ganze Multimediageschichte und sehr Rudimentär auch 2 Leuchten seit Jahren erfolgreich gesteuert werden.
Vor kurzem musste ich neue Glühlampen besorgen. Dabei bin ich über das Philips Hue System gestolpert und nachdem ich einen Abend mit den ersten Leuchtmitteln herumgespielt habe, habe ich weitere Leuchtmittel bestellt. Ja, sie sind nicht gerade billig, aber ich finde sie genial. Und da fängt jetzt mein Dilemma an, denn deswegen bin ich jetzt über ioBroker gestolpert. Die Möglichkeiten welche das Tool wiederum eröffnet sind ja gewaltig. Innert kurzer Zeit läuft schonmal das Licht, die VU+ Box, der Verstärker und die Telefonanlage (Fritzbox) zumindest rudimentär darüber...grafische Oberfläche hab ich erste Gehversuch gemacht...kommt noch...

In der neuen Wohnung soll dann irgendwann mal auch die Regelung der Bodenheizung und die Sonnenstoren darüber laufen. Soweit so gut. Dafür brauche ich ein paar weitere Sensoren und Aktoren. Als Temperatursensoren ist mir die Netatmo Wetterstation ins Auge gestochen. Ein Aussensensor, die Hauptstation und 2 weitere Innensensoren würden mir vorerst reichen. Luftfeuchte und CO2 wäre auch cool, die einfache Einbindung in ioBroker mittels Adapter sowieso. Hat jemand von euch damit Erfahrungen? Was spricht dafür? Was dagegen? Andere brauchbare und zahlbare Systeme welche mindestens die gleichen technischen Gegebenheiten erfüllen?

Danke und Gruss
Urs
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willy
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Re: Hausautomation

#2 Beitrag von willy » So 28 Jul 2019 08:22

Hoi Urs

Edomi ist auch ein Programm aus der Hausautomation. Wird kostenlos zur Verfügung gestellt und kann alles. Ist wohl sehr umfangreich und etwas kompliziert.
Ich persönlich habe auf KNX gesetzt, da professionell und mit hoher Lebenserwartung. Ist leider noch ziemlich kostspielig. Es gibt neuerdings den Funk-Standard KNX-HF.
KNX ist für einen Neubau sehr zu empfehlen, zum Nachrüsten eher schwierig.
Jede Menge günstige Sensoren laufen bei mir mit dem 1-Wire Bus. Temperatursensoren ab 2.-€.
Ich werde auch in meinem zukünftigen Womo 1-Wire verwenden um einige Temperaturen abzulesen und mit Debian Linux eine Steuerung verschiedener Vorgänge implementieren.
Ein interessantes Forum ist das KNX-UF.
Grüsse Willy
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mrmomba
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Re: Hausautomation

#3 Beitrag von mrmomba » So 28 Jul 2019 10:49

Leider gerade wenig Zeit:
Ich nutze die iobroker
Sensoren werden zum Teil selber gebaut, auf Basis von esp8266 mit Espeasy oder Tasmota
Und nutzen das WLAN als Informationsschnittstelle. Setzt eine dauerhafte Stromversorgung voraus.
Da hast du keine Grenzen.
Zwave nutze ich auch. Kann ich NICHT empfehlen. Auch andere Protokolle empfinde ich merkwürdig.
Smarte Rauchmelder die ohne zentrale arbeiten gibt es NUR und ausschließlich von Homematic. Die können sich untereinander verständigen.
Aktuell nutze ich ein alten PC,da läuft eine Virtualisierung drauf und u.a. Iobroker.
Wenn du so eine Art Server brauchst ist das der beste Weg.
Sonst wäre der neue raspberry 4 ein Gangbarer weg.
Denke aber ernsthaft und wirklich Frühbeet nach, ob du immer mit einem PC/ Server auskommt. Sobald du die Frage mit nein beantworten kannst, nimm ein Intel nuc.

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Urs
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Re: Hausautomation

#4 Beitrag von Urs » So 28 Jul 2019 14:22

Danke ihr Beiden für die Tips. Edomi kenne ich noch nicht. Wenn Du schreibst es sei kompliziert wäre das ein Minuspunkt, denn in ioBroker habe ich mich auf Anhieb zurecht gefunden und recht schnell Ergebnisse gesehen. Aber das soll kein KO-Kriterium sein, muss ich mir mal anschauen.
willy hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 08:22
KNX ist für einen Neubau sehr zu empfehlen, zum Nachrüsten eher schwierig.
Was ich euch verschwiegen hab: Das wird eine Mietwohnung sein, es sollte also alles ohne allzu grossen Aufwand und Schäden rückbaubar sein. Ich kenne jetzt die Installation in der Wohnung noch nicht im Detail, aber die wahrscheinlichkrit dass sie KNX-tauglich verkabelt ist dürfte sich im Promillebereich bewegen. Daher hab ich KNX eigentlich auch schon ausgeschlossen. Es wird ein System werden wo alles was Sinnvoll erreichbar ist über LAN verbunden wird, für den Rest muss WLAN, Zigbee oder welcher Funkstandard auch immer herhalten. Btw. danke mrmomba für die Erfahrungen mit Zwave.
mrmomba hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 10:49
Ich nutze die iobroker
Sensoren werden zum Teil selber gebaut, auf Basis von esp8266 mit Espeasy oder Tasmota
Und nutzen das WLAN als Informationsschnittstelle. Setzt eine dauerhafte Stromversorgung voraus.
Selber bauen ist so eine Sache. Ich hab ja auch mal ein wenig mit Arduino/ESP herumexperimentiert, aber das ist mir irgendwie grad etwas verleidet. Es gibt da zwar eine Community, aber irgendwie komme ich da auf keinem grünen Zweig. Auch interessante Neulings-Fragen werden da regelmässig mit so Sprüchen wie RTFM, lerne die Grundlagen, Stell einen Code rein dann schauen wir weiter (wird schwierig wenn man keinen Plan hat wo anfangen) abgespeist. Fragen nach Beispielcode werden oft als Schmarotzertum und zu faul selber was zu tun abgestempelt. Etwas komplexere Themen münden dann meist in einem Monolog vom Threadersteller. Gerade gestern bin ich über einen solchen Thread gestolpert wo das passiert ist. Es ging um genau solche Wohnungs-Sensoren wie ich sie suche. Es ging um Eigenbauten auf Basis von ESP...von Tasmota war da auch die Rede...am Schluss schien es als ob der Threadersteller das Thema etwas entnervt aufgegeben hätte (aber vielleicht hab ich da was missverstanden). Threadersteller war ein gewisser mrmomba :shock: :wink:
Darum möchte ich das Rad jetzt nicht neu erfinden...es reicht schon wenn ich den Reifen auf die Felge ziehe...sprich an und für sich stabil laufende Komponenten in ein grundsätzlich stabil laufendes System einbinde und darin die einzelnen Sachen miteinander verknüpfe.. Ist für mich vorerst ein genug grosses Tummelfeld.

Rauchmelder sind bei mir noch nicht auf der Einkaufsliste, aber für die Heizungssteuerung hatte ich zumindest für die Aktoren schon auf Homematic geschielt.
mrmomba hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 10:49
Denke aber ernsthaft und wirklich Frühbeet nach, ob du immer mit einem PC/ Server auskommt. Sobald du die Frage mit nein beantworten kannst, nimm ein Intel nuc.
Da verstehe ich nicht ganz wie Du das meinst. Für die ersten Tests habe ich den normalen PC missbraucht. Aber den 24/7 lafen lassen möchte ich nicht und es gab auch schon mehrfach Probleme dass der iobroker und vis erst nach einem Neustart wieder erreichbar waren. Darum werkelt für die ersten Tests jetzt ein Raspi 3B+ bei mir auf dem Tisch. Für die ersten gehversuche ganz ok, aber wenn ich mir überlege z. B. die Temperaturen, Luftfeuchte usw. in eine DB zu schreiben vielleicht doch nicht das wahre... Muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen.

Danke und Gruss
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Re: Hausautomation

#5 Beitrag von mrmomba » So 28 Jul 2019 14:55

Haha, ich hatte mich direkt gefragt ob du über mein Thema gestoßen bist, bis du es aufgelöst hattest :-)
Jau ich habe das mqtt nicht stabil zu laufen bekommen.

Tasmota oder espeasy ist super stabil und lauffähig, ich schicke dir gerne die binäre.
Dann musst du nur noch löten, dass ist einfach genial. Darum bin ich auch ab vom Eigenbau Quellcode.

Ich habe jetzt aktuell ein Außensensor seit Start des Themas in einer undichten aufputzdose draußen am laufen
.
Der lebt noch. Nur das Betriebssystem hat sich geändert. Raspberry hat einfach zu wenig RAM und irgendwann stirbt die sd. Letzteres ist kein Problem weil hdd auch geht.
Aber der RAM ist ein totschlagargument

Ich kann dich gerne mal zu einer teamviewer Session einladen und ich zeig dir was ich meine. Ohne hochbeet ;-)
Wenn du darüber nachdenkst zur Automatisierung noch ein weiteren Server, eigene Cloud, o.A aufzusetzen, dann würde ich ein x86 basiertes System nehmen.

Edit es gibt deutlich freundlichere communitys,zwölf ich dir dann wohl
Zuletzt geändert von mrmomba am So 28 Jul 2019 15:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hausautomation

#6 Beitrag von willy » So 28 Jul 2019 14:56

Urs hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 14:22
Für die ersten Tests habe ich den normalen PC missbraucht. Aber den 24/7 laufen lassen möchte ich nicht und es gab auch schon mehrfach Probleme dass der iobroker und vis erst nach einem Neustart wieder erreichbar waren. Darum werkelt für die ersten Tests jetzt ein Raspi 3B+ bei mir auf dem Tisch. Für die ersten Gehversuche ganz ok, aber wenn ich mir überlege z. B. die Temperaturen, Luftfeuchte usw. in eine DB zu schreiben vielleicht doch nicht das wahre... Muss ich mir noch durch den Kopf gehen lassen.
Hoi

Es gibt bei pcengines in Zürich headless (ohne Gui) Server für den Zweck. Da sollte man sich halt mit Linux auskennen. Früher das Alix, jetzt das APU2 x86
RRD's sind Round-Robin-Databases, die speichern Temperaturwerte über Jahre, indem sie die Daten vergröbern/zusammenfassen mit der Zeit. Aber eben, Linux :shock:
Bildschirmfoto vom 2019-07-28 15-01-29.png
Grüsse Willy
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Re: Hausautomation

#7 Beitrag von willy » So 28 Jul 2019 15:10

Das APU2 Board ist recht modern, sparsam und dauerhaft. Mit Linux kann man ein dauerndes beschreiben der Karten/Festplatten vermeiden und mit Industrial-Grade Karten läuft bei mir das seit 9 Jahren mehrfach im Haus.
Grüsse Willy
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Re: Hausautomation

#8 Beitrag von Pelzerli » So 28 Jul 2019 20:19

Urs hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 01:46
... Andere brauchbare und zahlbare Systeme welche mindestens die gleichen technischen Gegebenheiten erfüllen? ...
Wir arbeiten mittlerweilen ausschliesslich mit Smart Home von Loxone.

Gruss Pelzer
http://dermuger.blogspot.com

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Re: Hausautomation

#9 Beitrag von Urs » Di 30 Jul 2019 01:59

mrmomba hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 14:55
Tasmota oder espeasy ist super stabil und lauffähig, ich schicke dir gerne die binäre.
Muss ich mir mal anschauen, kannte ich bisher noch gar nicht. Danke für den Tip und danke für dein Angebot mit der Binären, komme ich gerne mal darauf zurück.
mrmomba hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 14:55
Dann musst du nur noch löten, dass ist einfach genial. Darum bin ich auch ab vom Eigenbau Quellcode.
Wenn du mir jetzt noch sagst das so ein Sensor ein halbes bis ein Jahr mit 2 AA Batterien läuft wird mir das schon fast wieder Sympathisch :wink:
mrmomba hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 14:55
Raspberry hat einfach zu wenig RAM und irgendwann stirbt die sd. Letzteres ist kein Problem weil hdd auch geht.
Aber der RAM ist ein totschlagargument

Ich kann dich gerne mal zu einer teamviewer Session einladen und ich zeig dir was ich meine. Ohne hochbeet ;-)
Wenn du darüber nachdenkst zur Automatisierung noch ein weiteren Server, eigene Cloud, o.A aufzusetzen, dann würde ich ein x86 basiertes System nehmen.
Ui, das sieht nach einem Winterfüllendem Projekt aus :wink: Danke für die Ausführungen, aber ich bin erst am Anfang und noch weit weg von eigener Cloud usw. Den Raspi hab ich nur genommen weil er grad da rum lag und ich ein fertiges Image mit iobroker da drauf schmeissen konnte. Keine halbe Stunde später lief das Teil... Um zu schauen ob das System als solches was ist war das schon sehr hilfreich. Jetzt kan ich dann mal nach richtiger Hardware dafur umsehen...aber zuerst kommt Wohnung packen, zügeln und wieder auspacken... Danach komme ich gerne auf die Teamviewer Session zurück.
willy hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 14:56
Es gibt bei pcengines in Zürich headless (ohne Gui) Server für den Zweck. Da sollte man sich halt mit Linux auskennen. Früher das Alix, jetzt das APU2 x86
RRD's sind Round-Robin-Databases, die speichern Temperaturwerte über Jahre, indem sie die Daten vergröbern/zusammenfassen mit der Zeit. Aber eben, Linux :shock:
Bildschirmfoto vom 2019-07-28 15-01-29.png
Danke auch dir für die Tips. Das geht schon in die Richtung in der ich's mir vorstelle. Ich hab grundsätzlich keine Berührungsängste vor Linux, hab ja schon genug Geräte hier welche mit irgend einem Linux-Derivat rennen, der Staubsauger rennt sogar damit durch die Wohnung :mrgreen:
Aber mich damit auskennen, naja, ein paar Befehle über die Konsole ans entsprechende Gerät zu schicken schaffe ich, aber ein solches System "zu Fuss" ohne ein fertiges Image als Basis aufzusetzen ist eine andere Baustelle...mit einer guten Anleitung vielleicht, ohne eine solche dürfte es schwierig werden.
Pelzerli hat geschrieben:
So 28 Jul 2019 20:19
Wir arbeiten mittlerweilen ausschliesslich mit Smart Home von Loxone.
Was ich so schnell auf def Homepage gesehen habe ein interessantes System, aber es scheint, wie KNX, für den Einbau im Schaltschrank gemacht, für ein Neubau sicher gut, aber für mich in einer Mietwohnung wohl nicht so interessant.

Danke allen für die Tips ind Hilfe
Gruss
Urs
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Re: Hausautomation

#10 Beitrag von mrmomba » Di 30 Jul 2019 08:57

Nun,

ich nutze ESPEasy mittlerweile bei Sensoren lieber als Tasmota:
Hintergrund ist nämlich der, dass ESPEasy mittels MQTT die Werte einfach auslesbar zur Verfügung stellt. Bei Tasmota werden ALLE Sensorwerte in EINEM JSON-String geschmissen.
Diesen musst du mittels Script erstmal wieder zerhacken im IOBrocker. Dafür ist ESPEasy als Aktor einfach 'schmerzhaft'
Anhand dieser Anleitung siehst du, Wie einfach ein Wlanbewegungsmelder gebaut werden kann:
PIR: https://www.letscontrolit.com/wiki/index.php/PIR_Sensor
MQTT: https://www.letscontrolit.com/wiki/inde ... oticz_MQTT
Devices: https://www.letscontrolit.com/wiki/inde ... le=Devices

Ebenfalls ist eine DeepSleep-Funktion inplementiert - leider für Max 1. Stunde. Ist wohl technisch begründet.
https://www.letscontrolit.com/wiki/index.php/SleepMode
Diese Funktion habe ich jedoch nicht verwendet!!! Daher weiß ich darüber nichts.

Wo ich oben Tasmota angesprochen habe ... Wenn es um Schalten von irgendwas geht, ist Tasmota m.M.n etwas komfortabler.
Aber das ist geschmackssache. Mich hat es deutlich mehr genervt, den JSON String mittels Javascript zu zerlegen, als den entwas uncomfortableren Umstand der Schaltung in ESPEasy zu nutzen.

Ich bin von dem Propäritären Scheiß halt einfach Weg. Zuviel Einschränkungen durch die Hersteller, Produkt-Kaputt-Patching usw.
Von ZWave nutze ich halt Rauchmelder und Heizungsthermostat. Ich hatte die Rauchmelder gekauft, weil die klein, schick und "Mesh" können. Mesh bin ich drauf reingefallen.
Es gibt fast KEIN Protokoll, zigbee, zwave usw. welches Mesh kann - bzw. dass die Rauchmelder sich selbstständig untereinander verständigen können.
POPP wird damit, mittels ZWAVE, auf genaue Anfrage sagen die aber: maximal 3! Dann wäre das Protokoll am Ende - lt. Hersteller

NUR Homematic kann das!

Ebenfalls nerven mit Dongels, Sticks, Gateways, darum finde ich WLAN toll.
Früher das Alix, jetzt das APU2 x86
Auf eben ähnlichen Level sind die Intel NUCs unterwegs. Nur dass es halt Massenware ist.

Hier mal ein Beispiel - aufbau und Imagen 30 Minuten... Mein PIR Melder.
index.jpg

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Re: Hausautomation

#11 Beitrag von holger4x4 » Fr 09 Aug 2019 17:48

Tja, was soll ich sagen, viele Wege führen da zum Ziel...
ich habe mich für OpenHab entschieden, läuft auf einem Raspi3 im Keller.
Man kann alle möglichen Systeme integrieren, aber man braucht schon eine Lernkurve bis das alles klappt.
Selbstbau Interfaces mit ESP8266 laufen über MQTT sehr gut, vorausgesetzt WLAN ist da.
ZWAVE läuft auch ok und ist unabhängig von WLAN.
Da kann man z.B. diese Stecker einsetzen.

POPP Raumelder hab ich mir auch geholt, das ist echt ein Schei...! Nach 9 Monaten sind die Batterie leer (Lithium 9V!), Batteriewechsel ist jedes mal ein Ärgernis weil sich die Dinger gegenseitig Alarmieren dabei :twisted: Das geht nicht ohne Ohrenschützer. Und die Batterieanzeige über ZWAVE ist immer 100%, nachdem die schon x-mal gepiepst haben gehen die dann irgendwann auf 0%, toll! Das kann man sich echt schenken.

Vorteil vom Openhab ist, dass man sich in Habmin schön eigene Oberflächen basteln kann, auch webseiten einbinden, Kamerabilder usw...
Bild1.jpg
Da die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems aber nicht 100% ist, würde ich da nur Komfortfunktionen drüber laufen lassen, und keine lebenswichtigen Systeme wie die Heizungsregelung.
Die besser autark lauffen lassen, und nur über die Automation beeinflussen (Anwesenheit/abwesenheit,...)
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Re: Hausautomation

#12 Beitrag von Urs » So 11 Aug 2019 14:40

Danke euch für eure Inputs. Das wird nun deffinitiv ein Winterprojekt. Ob ich die Sensoren selber baue weiss ich noch nicht. Im Moment gibt es für mich noch grosse relevante pro und contra sowohl für den Eigenbau als auch für die Kaufversionen. Da suche ich noch nach der eierlegenden Wollmilchsau :wink:

Openhub vs. Iobroker: Zurzeit gefällt mir Iobroker noch etwas besser, aber dieser Entscheid basiert mehr auf ein Bauchgefühl als auf eine handfesten pro und contra Abwägung.

Zur Einbindung der Heizungssteuerung bin ich grad am überlegen ob ich bei der Verwaltung mal nachfrage ob ich da ein Raspi dran hängen darf... Es hängen ja nebst meiner Wohnung nur noch 35 weitere Wohnungen da dran, kann ja fast nichts schief gehen und sollte daher sicher kein Problem sein... :shock: :lol: :mrgreen:
Aber im Ernst: Da muss ich noch schauen wie die jetzige Installation genau aussieht. Die Wohnung hat Bodenheizung aber (noch) keine Raumthermostate. Irgendwo wird es ein Verteiler haben, vermutlich mit von Hand eingestellte Durchflussventile. Wenn so, vielleicht nach und nach ein paar Stellantriebe dort drauf und mit der Temperatur/Zeit verknüpfen und fertig... Mal schauen was der Winter so alles bringt...

Gruss
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Re: Hausautomation

#13 Beitrag von mrmomba » So 18 Aug 2019 17:12

Den HAPPanel gibt es für IOB auch - was ich selbst besser finde.
Die VIS nimmt man her fürs "Monitoring" und den HABPANEL für schönes klicki-patschi :-)

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Re: Hausautomation

#14 Beitrag von Urs » Di 10 Dez 2019 00:00

Hole das Thema wieder mal hoch. Was sich in der Zwischenzeit getan hat: Nicht so viel ;) . Hab mal Habpanel (danke mrmomba) angeschaut und es macht ein sympathischen ersten Eindruck. Hab mir ein RasPi 4 geholt...eigentlich war angedacht den für die Steuerung vom 3D-Drucker/Octoprint zu nutzen aber als es hier auf dem Tisch lag konnte ich es nicht lassen IOBroker drauf zu schmeissen. Läuft schon eine Weile ohne Probleme. Mal schauen ob ich das beibehalte oder doch was leistungsstärkeres auf x86 er Basis hole...

Nun suche ich Funk-Stecker bzw Smart-Plug oder wie die Teile auch immer heissen. Funktionen sollten die folgende haben: über IoBroker (bzw. Alexa oder Harmony) ein- und ausschalten und Strom/Energiemessung (in mehr oder weniger Echtzeit). Ein Einsatz sollte sein z.B. die Waschmaschine zu überwachen und wenn sie fertig ist (also keinen Strom mehr zieht) irgendwie auf sich aufmerksam zu machen, sei es über Alexa oder dass eine Lampe ein paar mal blinkt... Sollte bevorzugt über WIFI kommunizieren. Cool wäre dazu noch wenn es schweizer Stecker daran hätte, für ein gutes Produkt bin ich aber auch bereit irgendwas mit Schuko-CH-Adaptern zu machen oder die selber zusammenzuschustern.
Hab mal ein MaxHauri Smartplug in die Hände bekommen. Sieht nach einer coolen Lösung aus, über die Umsetzung bin ich aber etwas enttäuscht. Der Verbrauch ist nur über die Cloud erreichbar. Damit könnte ich noch leben (obwohl ich lieber die Daten bei mir vor Ort verwalte) aber die Verbrauchsdaten sind erst irgendwann am nächsten Tag verfügbar, also irgendwie nicht so brauchbar. Die momentan aufgenommene Energie und das ein/ausschalten ist mehr oder weniger in Echtzeit verfügbar, damit liesse sich was machen, läuft aber auch alles über die Cloud/App und vor allem hab ich es nicht geschafft die Daten irgendwie in IoBroker zu bekommen.

Zweites Thema ist die Multimedia-Anlage. Im Wohnzimmer soll eine 5.1 Anlage aufgebaut werden, plus eine zweite Zone im Schlafzimmer mit 2 Lautsprechern und evtl noch ein Aktiv LS im Bad.
Die Lautsprecher, ausser das für's Bad, gibt es schon. Sind alles passive LS. Den AV-Verstärker gibt es eigentlich auch schon, nur hab ich jetzt in der neuen Wohnung das Problem dass ich die Kabel nicht ohne weiteres zu den Lautsprechern bekomme. Im Wohnzimmer kann ich 2 LS plus den Bass problemlos fest verkabeln, für die 3 restlichen LS machen mir bodenebene Fenster/Terrassentüren einen Strich durch die Rechnung mit dem fest verkabeln. Auf der Seite vom Wohnzimmer wo die hinkommen hab ich einzig eine 230V Steckdose. Natürlich wären Aktive Lautsprecher welche über Funk angesteuert würden eine Lösung, andererseits würde ich mich nur ungern von den doch recht guten Nubert-LS trennen.
Hab bei Nubert einen 3-Kanal Funk-Übertrager gefunden, dazu müsste ich dann noch ein 3- (bzw 4-) Kanal Verstärker dazu klemmen. Nicht ganz billig, würde -so wie ich die Nubert-Produkte kennengelernt habe aber wohl gut funktionieren. Dann hab ich einen Teufel-Übertrager gefunden, welcher offenbar auch ganz gut sein soll. Käme mit Verstärker in einem Gerät...leider nur 2-Kanalig...müsste ich also 2 Stück für's Wohnzimmer plus eins für's Zimmer haben was dann auch nicht ganz billig wird.
Lange Rede kurzer Sinn: Kennt ihr euch mit den Wireless-Übertragern aus? Was ist empfehlenswert?
Ins Zimmer habe ich eine CAT-6 Leitung welche ich unabhängig vom restlichen Netzwerk patchen könnte...Was haltet ihr davon da direkt die Vorverstärkerausgänge vom AV-Verstärker drauf zu schalten und im Schlafzimmer ein kleiner 2-Kanal Verstärker dran zu hängen?

Vielen Dank und Gruss
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Re: Hausautomation

#15 Beitrag von mrmomba » Di 10 Dez 2019 14:11

Schweizer haben andere Steckdosen? Oder gibt es ein Unterschied zwischen Nord und Südschweiz?
...
Egal: ich nutze Gosund SP1 mit der Firmware Tasmota, tasmota empfinde ich für Schaltzwecke besser, espeasy für Sensoren.

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