Funkamateure?

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)
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Gode_RE
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Funkamateure?

#1 Beitrag von Gode_RE » Sa 30 Mär 2019 21:58

Hallo allerseits,

wie man an den vielen Antennen auf meinem Truck und all der Technik darin sehen kann viewtopic.php?f=5&t=7486&start=60#p117939, gibt es bei mir neben dem Womobau noch ein zweites technisches Faible - und das ist der Amateurfunk. Mein Rufzeichen ist DB5YY. Auch fast die gesamte Familie hat Amateurfunklizenzen, da gibt es z.B. DB4QP (Lissy), DO6JH (Jan Hendrik) und DN2VK (Sven Niklas). Und in der weiteren Familie gibt es noch mehr Rufzeichen. Aber nicht unbedingt Aktive im Amateurfunkhobby.

Früher war diese Kombination "Womo" und "Amateurfunk" häufig verbreitet, man traf sich regelmäßig auf der HAM RADIO in Friedrichshafen oder in Weinheim auf der UKW-Tagung. Die Bilder zeigen das Messe-Camping 1998-2001 am Bodensee.

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Vieles hat sich verändert seitdem. Im Zeitalter von Handys und Social Communitys ist der CB-Funk nahezu komplett ausgestorben, und im Amateurfunk hatr sich vieles auf digitale Betriebsarten verlagert. Man sieht kaum mehr Womos mit Rufzeichen dran. Daher würde mich mal interessieren, ob es hier unter den womobox-Mitgliedern noch lizensierte Funkamateure gibt, ob Ihr noch in dem Hobby aktiv seid und ob Ihr auch Afu-Technik eingebaut habt in Eurem Mobil.

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mrmomba
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Re: Funkamateure?

#2 Beitrag von mrmomba » Mo 01 Apr 2019 00:04

Da sprichst du ein hoch interessantes Thema an,
Ich bin ziemlich ah der alten Technik, des analog Funkens interessiert, Aber ich frage mich: Lohnt s sich noch? Ich erwarte keine Antwort....

Kannst du mir sagen, was solche eine Prüfung kostet?

In DE ist das mithören von lizenzpflichtigen Frequenzen schon seid ein paar Jahren erlaubt, aber es direkt tote Hose ...
Ich besitze kein CB und kein weiteren Geräte, Funken darf ich Nur im BOS-bereich und mir macht selbst pmr Oder Freenet Spaß...
Daher habe ich zum spielen immer mal wieder eine kleine spielzeugfunke dabei, und bin zum Teil erstaunt wie weit ich mit den motorola pmr komme...

Ps: Besitze aber ein 8m hirschmann alumast inkl. Rundstrahler für bos frequenzen ( oder freenet) von kathrein - nur nutzen darf und kann ich die nicht...

... Sowas wäre auch ein tolles Programm für Bodenheim, kleines Funk 1x1 :-)

Ich bin gespannt, wieviel Funker es hier gibt :-)

Ende

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Gode_RE
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Re: Funkamateure?

#3 Beitrag von Gode_RE » Mo 01 Apr 2019 01:22

Hallo mrmomba,

im Zuge des steigenden Bewußtseins zum Thema "Infrastrukturausfall" hat sich auch im Amateurfunk eine neue thematische Spezialisierung ergeben - der sog. "Notfunk". Ausgehend von dem Umstand, dass der gesamte Digitalfunk der BOS und HiOrgs sowie alle Handynetze und das gesamte Telefonfestnetz für nur wenige Stunden notstromversorgt ist und auch das Internet dann nicht mehr funktioniert, besinnen sich auch die KatS-Strukturen so langsam wieder des Amateurfunks - als letzte Rückfallebene.

Hieraus ergibt sich eine ganz interessante Spielart speziell für die Kombi "Amateurfunk" und "Womo" - nämlich autarke Überlebensmobile mit Kommunikationseinrichtungen. Also sowas, wie ich da mittlerweile in "Kleinserie" viewtopic.php?f=5&t=7486&start=60#p115364 baue. Das muss nicht auf "Amateurfunk" beschränkt sein, es gibt in diversen Foren auch CB-, Freenet- und PMR-Funker, die ähnlich professionelle Funkmobile bauen.

Und zumindest dort, wo es innerhalb der BOS und HiOrgs auch Funkamateure gibt, wird das Thema tatsächlich auch aufgegriffen, gepflegt und weiterentwickelt. Da Du was von "BOS-Funk" schreibst, nehme ich an, dass Du bei der FFW bist oder beim THW...?

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Die Prüfung kostet gar nicht so viel Geld, sondern mehr Fleiß. Man muss ein paar Gesetze kennen, einige Eckdaten der erlaubten Frequenzen und Betriebstechniken und grundlegendes Verständnis von Elektrik, Elektronik und Hochfrquenzen nachweisen. Ist in der Einsteigerklasse aber relativ leicht zu bewältigen. Wenn man keinen Bock darauf hat, sich die Lerninhalte selber zusammen zu suchen, macht man einfach einen Lizenzkurs beim nächsten Ortsverband des Deutschen Amateur Radio Clubs DARC e.V., der clubmässigen Organisation der Funkamateure: https://www.darc.de/einsteiger/amateurfunkausbildung/

Ist nicht viel mehr als der BOS-Sprechfunklehrgang + Digitalfunkausbildung (habe ich letztens noch bei der Feuerwehr Wolfsburg gemacht). Oder Seefunkzeugnis, das habe ich auch noch gemacht. Könnte auf nem Kreuzfahrtdampfer als Funkoffizier anheuern, aber mir wird ja immer schlecht dabei ... *lach" In Bodenheim können wir gerne auch über diese Themen quasseln, wir sind ja gleich mit zwei Funk-Autos da. Und auf CB Kanal 19 FM qrv.

LG Gode

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Re: Funkamateure?

#4 Beitrag von Multivan » Mo 01 Apr 2019 10:02

Hallo,
interessantes Thema, da man sich inzwischen wirklich vor Augen führen muß das es in Zukunft, bzw. schon jetzt
"im Falle eines Falles kommunikationstechnisch mal so richtig ruhig sein wird" :shock:
Und wie isses wenn´s Radios auch nur noch in "digital" gibt...?!
Dieses könnte man im Fall von Katastrophenalarm ja bisher (analog und mit Batterien) noch benutzen...

Mein Vater war Amateurfunker, was mich als Kind immer fasziniert hat, wenn er abends vor seiner riesigen selbstgebauten Blechkiste
mit Schaltern und Potties saß und irgend jemandem in Hammerfest zum Geburtstag gratuliert hat. :D
Die Antenne steht heute noch in dem elterlichen Reihenhausgarten. Bin gespannt wer DEN Masten mal abbauen darf bzw. muß... :oops:

Ich selbst war im Zuge meines Bootsführerscheins noch kurz davor das Seefunkzeugnis zu machen, hab es aber dann doch nicht gemacht,
weil keiner der anderen mitgemacht hat. Scheiß Gruppenzwang!
Wir hatten aber festgestellt das in dem Seegebiet in Norwegen, wo wir öfter Angelurlaub machen, sogar noch richtig weit draußen
noch 1a Handyempfang ist, und telefonieren dann halt miteinander oder dem Bootsvermieter, wenn was ist...

Was ist eigentlich mit CB-Funk? Hatten wir früher im Auto. Ist da doch was los?

@Gode: deine Kabinen haben für mich immer was von der "Zentrale von U-96" - nur mit Fenstern!!! :lol:

Gruß

Holger

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Gode_RE
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Re: Funkamateure?

#5 Beitrag von Gode_RE » Mo 01 Apr 2019 10:25

Multivan hat geschrieben:
Mo 01 Apr 2019 10:02
@Gode: deine Kabinen haben für mich immer was von der "Zentrale von U-96" - nur mit Fenstern!!! :lol:
Hallo Holger,

ja, die Fenster sind dafür da, dass wenn´s mal nicht mit dem Funken klappt, dass ich mich dann wenigstens noch mit Handzeichen verständigen kann ... *lach*
Multivan hat geschrieben:
Mo 01 Apr 2019 10:02
Was ist eigentlich mit CB-Funk? Hatten wir früher im Auto. Ist da doch was los?
Der CB-Funk ist drastisch (!) zurück gegangen, man hört kaum noch jemanden auf den Kanälen. Was sich zunächst wie ein Verlust anhört, ist aber eigentlich ein riesiger Vorteil. Denn alle Kanäle sind genehmigt geblieben, eher im Gegenteil, es sind sogar noch Kanäle hinzugekommen. Waren es anfangs nur 12 Kanäle in AM, so ist es europaweit auf 40 Kanäle FM und in Deutschland sogar auf 80 Kanäle ausgeweitet worden. Auf einigen Kanälen darf man sogar SSB machen und auch digitale Betriebsarten haben Einzug gehalten.

Die ganzen hässlichen Auswüchse durch die damalige Überflutung von niveaulosen und alkoholisierten Störern ist komplett verschwunden, die haben sich alle in die Social Communities verdrückt, Gott sei Dank. Das heißt, die Kanäle sind frei! Man kommt damit wieder richtig (!) weit. Einige Kilometer bis zig Kilometer ist im CB-Funk die Regel, und wenn man ein bisschen Drahtantenne spannt, sogar hunderte von Kilometern. Und das mit den legalen 4 Watt.

Auch der Gerätemarkt ist nach wie vor da, zu mittlerweile sehr billigen Preisen. Für nen zweistelligen (!) Betrag kann man ein Wohnmobil mit einem modernen AM/FM-CB-Funkgerät nebst tauglicher Antenne ausrüsten. Nach wie vor ist der Kanal 19 FM der Anrufkanal auf Campingplätzen. Der frühere Truckerkanal 9 AM hingegen ist sehr ruhig geworden, seitdem viele Trucker lieber Handy mit nehmen, statt CB-Funk einbauen. Früher gehörte das zur Standardausrüstung von jedem LKW, noch vor 10 Jahren erst wurden Baustellen mit sog. "Schrei-Baken" auf Kanal 9 AM ausgerüstet. Damals wusste man noch nicht, dass es bald keine CB-funkenden Trucker mehr gibt.

Ich wünschte mir, dass die Camper untereinander wieder mehr auf Kanal 19 FM sind. Und damit man auch wirklich nur den Stellplatz empfängt, und nicht von weit entfernten Funkern ständig gestört wird, montiert man am besten eine kleine Antenne, und nicht eine hochleistungsfähige. Eventuell hat man die im Kofferraum liegen, um bei Konvoi-Fahrten oder unterwegs funken richtig Reichweite hat. Auf´m Platz würde das stören, denn wenn ständig die Rauschsperre aufgeht, ist man schnell genervt und schaltet aus. Wir haben auf Stellplätzen immer die Rauschsperre bis ganz hinten drin und sowieso nur kurze leistungsschwache Nahbereichsantennen. Das liegt bei uns aber daran, dass wir für große Reichweiten ja den Amateurfunk zur Verfügung haben.


Bild

Mit Papa funken!

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Mittlerweile ist Sohnemann (richtig) groß. Und hat auch die Amateurfunklizenz. Und nen eigenen Camper. Und ist hier auch im Forum. Also, hat doch funktioniert mit dem Amateurfunkvirus! ... *lach*

Nette Grüße
Gode

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Re: Funkamateure?

#6 Beitrag von ThomasFF » Sa 27 Apr 2019 08:08

CB-Funk: Da hatte ich vor etlichen zig Jahren ein langjährige und recht aktive Vergangenheit, für die ich auch einiges an Aufwand betrieben habe.

Dabei war ich nach einer Vorlaufzeit mit hiesigen Geräten wie Alan, Stabo und dergleichen bei Président Frankreich gelandet mit den umschaltbaren teils illegalen Kisten.
Bei denen interessierte mich beim Funk Auto zu Auto besonders SSB, weils es da kein Rauschen gab. Wenn ich mit meinem Kumpel zu den Veranstaltungen im Truck Trial unterwegs war, wo wir beide in der kleinen Prototypenklasse starteten, war eine solche Verbindung auf den langen Fahrten, die zwischen 800 km in der Deutschen Meisterschaft bis über 2000 km in der Europameisterschaft ( Startorte von Llerida in Spanien bis Christiansand in Schweden und bis Pecs in Ungarn an der kroatischen Grenze) gingen, wo wir teilweise über 20 Stunden reine Fahrzeit unterwegs waren. Wir fuhren ja mit 7,5 t Schleppfahrzeug + 10 T Tandemanhänger, also offiziell 80 km /h, durch die Gegend, das waren optisch Züge im Vollformat, konnten aber auch mit dem alten "Dreier" bis 18,25 t Zuggewícht gefahren werden. Da konnte mich meine Frau ablösen.
Wir fuhren als Kommunikation mit Lincoln oder George von Président außerhalb der 40 legalen Kanäle im SSB, allerdings mit kleiner Leistung von 1,5 bis 2 Watt, auf ebener Strecke mit quasi Sichtverbindung auch schonmal in D nur 0,5 Watt.... damit störten wir keinen und fielen auch bei BAPT nicht auf. Aber dabei betrieben wir den Aufwand mit Dual Band Geräten und Sprachsteuerung. Die Mikros waren im Auto eingebaut. Für CB Normalbetrieb zB auf dem Truckerkanal in F auf AM hatten wir zusätzliche Geräte laufen, die normal mit dem Handmikro bedient wurden. Da wir in Metallfahrerhäusern saßen, reichte das Gegengewicht aus.

An meinem vorherigen Kastenwagen DB 609 D hatte ich am heck einen kurzen Mast etwa vom unteren Karosserierand bis auf Dachhöhe, das war ne ehemalige Baustützr aus Stahl, also was Solides und gut am Auto festgemacht. Darauf setzte ich - im Stand natürlich - eine Lambda 7/8 antenne mit 8 Radialen - ein fast 7 m langer Plastikspargel. Denn konnte ich mit einem Zwischenstück auch noch 2 m höher setzen.
Damit konnte ich auf guten Standorten fröhlich und bei guten Konditonen (aufziehendes Hoch oder besser) auch sehr weit funken... Rekord war von der Bretagne aus die Elfenbeinküste, davon hatte ich auch eine QSL-Karte. Von da aus waren Gespräche mit Reisenden an der nordafrikanischen Mittelmeerküste oder auch ein bisschen weiter im Inneren, in der Wüste, kein Problem.
Auf Spitzenleistungen mit Brennern habe ich nie Wert gelegt.....die Lincoln konnte zwar 16 Watt, aber ich bin meist mit 4 bis 6 Watt hingekommen.

Zu Hause in der Eifel saß ich auf der Südseite eines Bergs, dessen Spitze zwischen mir und zB Aachen lag. Hatte den Vorteil, dass ich von dem Müll, der in der Stadt häufig das Funken vergällte, abgeschirmt war. Die Lage erlaubte mir Gespräche mit Stationen bis Düsseldorf Oberbilk, nördlich davon ging nix, da war mein Eifelberg dazwischen. Wenn ich das wollte, musste ich mich in mein Auto setzen und nach oben fahren...waren nur 3 km, da gab es einen Parkplatz, wo Aachen noch eben abgeschirmt war, aber sonst konnte ich nach Norden weit funken, denn ich sass auf 550 m Höhe dort....
Von zu Hause ging aber Köln, Leverkusen, Solingen, und die Höhenlagen in Remscheid... wo ich Kontakt zu einer Gruppe Italiener bekam, die fast alle in der Gastronomie tätig waren. Die habe ich ein paarmal auch besucht und war zu einer Hochzeit eingeladen... das war ein richtig freundschatliches Verhältnis...
Denen hab ich auch ein paarmal Geräte aus Frankreich mitgebracht, denn wenn ich dort im Süden war bzw dort durchfuhr, habe ich Président in Balaruc-les-Bains besucht. Zweimal hab ich Funkfreunde mit der Spezial - Funkantenne versorgt, die es nur bei denen gab und die auf dem Plastikdach der ersten Renault - Espace - Modelle funktionierte.
Tja, seit der Aufgabe des Sports habe ich zwar noch ein bisschen rumgefunkt, aber die Runden starben aus und etwa um 2004 hab ichs drangegeben und bis auf die dicke Antenne auf dem Dach, die auch mein Nachfolger in dem Haus nicht abgebaut hat (die Stare freuen sich über die Sitzplätze), alles abgebaut und verkauft.
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Funkamateure?

#7 Beitrag von Gode_RE » Sa 27 Apr 2019 13:37

Tja, Thomas ... heutzutage geht das alles wieder! Zum einen, weil mittlerweile SSB legal ist, ebenso 4 Watt Sendeleistung, und zum anderen, weil die Kanäle wieder gähnend leer sind. Wie in alten Pionierzeiten. Wenn ich keine Amateurfunklizenz hätte und ne Wüstentour planen würde, würde ich mir ein legales CB-Funkgerät und ne Drahtantenne mit langem GFK-Steckmast in die Dachbox legen, damit wäre der globale Funkverkehr mit hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt. Dann bräuchte ich nix an Geräten mitführen, wegen denen ich in hype-Staaten gleich exekutiert würde und könnte doch große Entfernungen überbrücken. Die Aufstellart (Steilstrahler, Flachstrahler) bestimmt über die Reichweite. Und während der Fahrt ne DV kurz oder lang (je nach Dachfreiheit) sorgt für Verbindung im Konvoi.

Also ... CB-Funk ist keineswegs tot, sondern nur viel billiger und legaler, als früher. Verstehe daher gar nicht, dass es bei Campern so wenig genutzt wird.

LG Gode

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Re: Funkamateure?

#8 Beitrag von ThomasFF » Di 30 Apr 2019 11:00

...zumal es ja die kleine Handquetschen im 70 cm Bereich gibt, die man bei etwas Geschick mit nem Anschluss für eine Außenantenne soweit pimpen kann, dass es für ne gute Kommunikation zwischen zwei oder mehr Fahrzeugen im Konvoi reicht.

Hab ich mir erzählen lassen... die Zeit, wo wir in einer Gruppe, deren harter Kern aus einem 2 CV - Clübchen entstanden war, wochenends in der Eifel oder so unterwegs waren, ist längst vorbei, weil es viele von denen beruflich in ganz andere Gegenden verschlagen hat. Also eigene Erfahrungen mit solchen Geräten liegen bei mir nicht vor.

Irgendwo im Keller fliegen vielleicht noch so CB - Kinderhandys mit Kanal 19 bei 0,5 Watt rum, die wir zu Ansagen beim Rangieren mit den großen Wohnwägen verwendet hatten. Die mussten nach dem Anbau des ersten Movers auch in Pension gehen ....hihi... Kann aber auch sein, dass die beim Umzug in den Norden verloren gegangen sind.
Gruß vom Thomas
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Re: Funkamateure?

#9 Beitrag von Tny » Mi 12 Jun 2019 08:07

Moin,
Gode_RE hat geschrieben:
Sa 30 Mär 2019 21:58
Man sieht kaum mehr Womos mit Rufzeichen dran. Daher würde mich mal interessieren, ob es hier unter den womobox-Mitgliedern noch lizensierte Funkamateure gibt, ob Ihr noch in dem Hobby aktiv seid und ob Ihr auch Afu-Technik eingebaut habt in Eurem Mobil.
ich denke outen muss ich mich nicht, da du mich schon "erkannt" haben dürftest aber der Vollständigkeit halber hab ich auch ein Call und bin in dem Hobby auch durchaus noch aktiv ;-)

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Re: Funkamateure?

#10 Beitrag von Gode_RE » Mi 12 Jun 2019 09:16

Tny hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 08:07
ich denke outen muss ich mich nicht, da du mich schon "erkannt" haben dürftest aber der Vollständigkeit halber hab ich auch ein Call und bin in dem Hobby auch durchaus noch aktiv ;-)
vy 73 de DL7TNY
Hallo Olly,

ne, "erkannt" noch nicht, weil so viel afu-technisches haste noch nicht geschrieben ...*lach*

Aber ich freue mich um so mehr, und hoffe dass bei Deiner Bank dann demnächst auch die Antennen sprießen (Dachfläche ist ja genug) und ein Rufzeichen hinten dran klebt. Gibt´s bei Deinen Mitfahrer(innen) noch weitere Rufzeichen, so wie bei uns in der family? Und hast Du Dir schon Gedanken gemacht, was Du an Funkkrams reinbaust?

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Re: Funkamateure?

#11 Beitrag von Tny » Mi 12 Jun 2019 09:26

Moin,
Gode_RE hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 09:16
ne, "erkannt" noch nicht, weil so viel afu-technisches haste noch nicht geschrieben ...*lach*
Naja so weit ist die Bank ja auch noch nicht. Da wird es noch ne Weile dauern, bis ich mir dazu mehr als unverbindliche Gedanken machen kann.
Gode_RE hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 09:16
Aber ich freue mich um so mehr, und hoffe dass bei Deiner Bank dann demnächst auch die Antennen sprießen (Dachfläche ist ja genug) und ein Rufzeichen hinten dran klebt. Gibt´s bei Deinen Mitfahrer(innen) noch weitere Rufzeichen, so wie bei uns in der family? Und hast Du Dir schon Gedanken gemacht, was Du an Funkkrams reinbaust?
Ob Antennen auf dem Dach spriessen ist noch gar nicht so sicher. APRS und 2m/70cm FM kommt vmtl. auf das Führerhaus aber hinter das GFK, also dahin wo aktuell schon die beiden Mobilfunkantennen sind. D.h. von aussen her gar nicht sichtbar, was ja gerade bei APRS auch seine Vorteile haben kann ;-)

Ich will mich nächste Woche in FN mal mit Total Mast Solutions unterhalten, was Sie mir bzgl. Mast an der Bank empfehlen. Geplant ist hinten durchaus einen Mast, hydraulisch oder pneumatisch ist eigentlich egal die Bank hat ja beides an dem ich dann wenn ich unterwegs bin eine meiner HyEndFed aufhängen kann. Dazu soll es auch die passenden Durchführungen hinten geben und im Innenraum natürlich auch der notwendige Platz zum Sitzen ;-)

Geräte schau mer mal. Vermutlich für den Fahrerberich ein TM-D700 wie ich es auch im PKW habe (wenn ich noch eines bekomme) und für KW dann hinten rein mein IC-7300. Aber wie gesagt, fest geplant ist da noch nichts, so weit bin ich da einfach noch nicht.

Und zu der Frage mit den Rufzeichen am Heck ... Glaubst du ich habe neben dem Hobby, der Bank und meinem Job noch Zeit für ein Privatleben? :D Ausserdem hat die Bank ja auch nur einen Sitzplatz vorne :D
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Re: Funkamateure?

#12 Beitrag von Gode_RE » Mi 12 Jun 2019 09:51

Ähm ... aber Du planst schon noch weitere Sitzplätze ein? Oder wirst Du tatsächlich allein reisen?

Ich habe einen 10m Kurbelmast von der BW vorne zwischen Fahrerhaus und Wohnaufbau. Gerade baue ich an einem Kippgelenk für die Mastspitze, um dort meine ATAS und ne 2/70-Antenne zu montieren. Und ich suche noch (mittlerweile ziemlich verzweifelt) nach einer Ratsche für 14mm Vierkant als Kurbelersatz. Scheint auf dem Markt nicht zu kriegen zu sein.

Zur HAM fahre ich vermutlich nicht, im Moment stehen hier alle Anzeichen eher auf "Allrad" in Bad Kissingen (am gleichen Wochenende).

LG Gode

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Re: Funkamateure?

#13 Beitrag von Tny » Mi 12 Jun 2019 11:15

Gode_RE hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 09:51
Ähm ... aber Du planst schon noch weitere Sitzplätze ein? Oder wirst Du tatsächlich allein reisen?
Nein. Vorne sollen ganz normal mindestens 2 vernünftige Schwingsitze rein. Das ist auch eine der "externen" Anforderungen, denn meine Frau Mutter hat sich schon eine verbindliche Reservierung für das Fahrzeug geben lassen (sie will damit nach Wacken fahren!). Die meiste Zeit wird die Bank alleine oder zu zweit genutzt werden, denn sie ist ja primär dafür da um auf Events zu fahren oder mal spontan einfach übers Wochenende raus.
Gode_RE hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 09:51
Ich habe einen 10m Kurbelmast von der BW vorne zwischen Fahrerhaus und Wohnaufbau. Gerade baue ich an einem Kippgelenk für die Mastspitze, um dort meine ATAS und ne 2/70-Antenne zu montieren. Und ich suche noch (mittlerweile ziemlich verzweifelt) nach einer Ratsche für 14mm Vierkant als Kurbelersatz. Scheint auf dem Markt nicht zu kriegen zu sein.
Ja da hast du natürlich Platz, die Bank ist ja vollintegriert daher habe ich nur am Heck Platz. Und selbst da bin ich mir ob der Tragfähigkeit der Rückwand noch nicht ganz sicher. Denn ein Fahrradlift muss da ja auch noch dran ;-)
Gode_RE hat geschrieben:
Mi 12 Jun 2019 09:51
Zur HAM fahre ich vermutlich nicht, im Moment stehen hier alle Anzeichen eher auf "Allrad" in Bad Kissingen (am gleichen Wochenende).
Naja die Frage stellt sich für mich nicht. Mit dem Amt kommt ein Stand und der soll bitte nach meinen Vorstellungen sein und nicht "wie immer". ;-)
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

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