Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)
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wiru
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#91 Beitrag von wiru » So 17 Dez 2017 09:15

ST1100 hat geschrieben:Hallo Wiru - Irgendwas ist da bei Deinem Bild-Upload schiefgegangen !
Bild war zu gross...sorryBild
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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#92 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 18 Dez 2017 09:11

Hi Tommy,
ST1100 hat geschrieben:Bild
Ich glaube, Dein Plan kommt dem Optimum jeden Tag ein bißchen näher! Zumindest fällt mir momentan nix verbesserungsfähiges mehr ein ;-)
Allerdings hat die tiefergelegte Heckplattform einen Nachteil: Du hattest ja schon einmal vor, evtl. auch den Hänger - zumindest temporär - darauf abzustellen. Das wird mit dem Höhenversatz natürlich nicht unbedingt leichter...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Sorry, hab den Faden verloren...

#93 Beitrag von ThomasFF » Mo 18 Dez 2017 10:29

Welchen Faden? :wink: :lol: :lol: :lol:

(Manche Dinge muss man bis zum Ende durchstehen, wenn man sie selbst angefangen hat!) :oops:
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#94 Beitrag von ST1100 » Mo 18 Dez 2017 12:54

Ich fand das bisher eine sehr fruchtbare Diskussion, die doch einiges verändert hat.
Äußerlich wird sich jetzt vermutlich nicht mehr so viel tun.

Hier mal noch zwei kleine Ergänzungen.
Das Beiboot (die Zille) hätte auch längs steuerbords auf der Heckterrasse Platz.

Stand_Dezember_2017n.jpg
Stand_Dezember_2017o.jpg
Jetzt sollte ich mich mal um die Gewichte der Haustechnik kümmern und wo was am besten verbaut wird.
Aggregate wie Generator und Kompressor können ja auch im Rumpf unterm Carport untergebracht werden.
Genauso wie Sprit- und Öltank.

Ausserdem muss ich die Kostenkalkulation seriös angehen.

Gruß - Tommy[/color]

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#95 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Mo 18 Dez 2017 13:22

Hi Tommy,

bei der letzten Graphik mit dem Beiboot kommt mir ein ganz dummer Gedanke: das ist ja so flach, daß es unter den Carport gehängt werden könnte. Dann wäre die Heckterrasse komplett frei... Obwohl: es gibt ja auch auf anderen Flüssen als dem Rhein mal ordentliche Wellen, da würde ich eigentlich nichts so tief über das Wasser setzen wollen, also auch keine Heckterrasse mit Boot....

Lustiges durchkalkulieren - ich denke, die Vorplanung hat jetzt zu einem tragbaren Ergebnis geführt!
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#96 Beitrag von ST1100 » Mo 18 Dez 2017 18:44

Die Heckterrasse kann ich mit den Stahlseilen absenken, so dass ich mit der Zille auch drauf fahren kann.
Beim Katkurs beim Stickl am Gardasee haben sie einfach Kunstrasen auf den Slip aus Holz genagelt, damit man die Kats mit Schwung auf den "Strand" fahren kann.

Die Höhe der Befestigung am Heck (und die Tiefe und Breite) wird erst festgelegt, wenn das komplette Boot schwimmt und Fahrversuche absolviert wurden.

Ich hab auch erst überlegt, das Beiboot mitschwimmen zu lassen, aber das bringt keine Vorteile.

Der Mini Airstream wird wohl quer vor dem Moped stehen mit der Deichsel zum Heck.

Tommy

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#97 Beitrag von Mobilix » Mo 18 Dez 2017 22:19

Hallo Tommy,

mit viel Schmunzeln habe ich bisher mitgelesen. Es ist schon eine nette Traumidee, mit Hausboot, Cat und Cabrio durch die Welten zu ziehen... Rührt mich insbesonders, weil in meiner Garage eben auch ein MX5 unter dem aufgehängten Cat steht.

Zwei Dinge möchte ich einwerfen:
- Du weißt, dass die Türen vom MX ewig lang sind. Um sie öffnen und einsteigen zu können, brauchst Du seitlich (als schlanker Mensch, den ich mal unterstelle) ca. 30 cm Abstand.
- Als Skipper, der schon viele Schleusen- und andere Manöver gemacht hat, vor allem auch allein an Bord, macht mir Dein Konzept ohne äußeren Umlauf echt Magenschmerzen. Ich möchte da nicht schnell von vorn nach achtern mitten durch die Wohnungseinrichtung spurten möchten, um die Leinen abwechseln dichtholen oder fieren zu können. Und es gibt ja nicht immer nur Sonnenschein, sondern auch richtig Schietwetter mit Regen waagerecht... Du solltest Dir dazu ein kluges System von Festmacherleinen ausdenken, die Du vom Heck aus jeweils back- oder steuerbords bedienen kannst.

Aber ansonsten - vielleicht melde ich mich mal für einen Blueprint Deines Wohnboots an, es hat schon was!

Gruß,
Mobilix

P.S. Das mit dem Hobicat sollte auch mal genauer durchdacht werden. Wenn Du es mit einem Kran zu Wasser lässt und dann schwimmt es längsseits, wie willst Du dann den Mast aufriggen? Weil das ist eigentlich für an Land gedacht. Ich könnte das bei meinem TopCat auf dem Wasser nicht durchführen - zumindest nicht, solange ich in dem Wasser nicht stehen kann. Ich lasse den Cat - wie Du ja wohl auch, immer nur aufgeriggt ins Wasser.
Eine Option könnte sein, dass Du den Cat auf der Heckplattform absetzt, dort aufriggst und dann die Plattform absenkst und den Hobie ins Wasser gleiten lässt.

Nun ja, Du wirst Lösungen finden müssen.

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Pelzerli
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#98 Beitrag von Pelzerli » Di 19 Dez 2017 07:57

Mobilix hat geschrieben:... - Als Skipper, der schon viele Schleusen- und andere Manöver gemacht hat, vor allem auch allein an Bord, macht mir Dein Konzept ohne äußeren Umlauf echt Magenschmerzen. Ich möchte da nicht schnell von vorn nach achtern mitten durch die Wohnungseinrichtung spurten möchten, um die Leinen abwechseln dichtholen oder fieren zu können. Und es gibt ja nicht immer nur Sonnenschein, sondern auch richtig Schietwetter mit Regen waagerecht... Du solltest Dir dazu ein kluges System von Festmacherleinen ausdenken, die Du vom Heck aus jeweils back- oder steuerbords bedienen kannst. ...
Mobilix - das war auch mein erster Gedanke. Bergauf schleusen wird mit mit dieser Fuhre nicht einfach werden. Bei seitlicher Strömung und/oder Seitenwind und ohne Hilfe vom Land her schier unmöglich. Der Anbinder muss ja jedesmal die Schleusen-Leiter hoch kraxeln. Wegen dem fehlenden Umlauf und dem Vordach kann er das aber nirgends.

Aber ich freue mich jetzt schon auf den Baubericht und den künftigen Stapellauf. :D

Gruss Pelzer
.
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#99 Beitrag von ST1100 » Di 19 Dez 2017 12:18

Hallo Mobilix - schön, daß meine Träume Dich zum Lächeln bringen.

Das Schöne ist, ich bin ein erfahrener Häuslebauer, Airstreambauer und Single und kann sowas durchziehen.
Und ich wohn ganz nah an der Donau und hab dort ein 800 m² Ufergrundstück :D

Und danke für den Hinweis mit den breiten Türen. Ich hatte bisher meist Viersitzer-Cabrios. Da ist das auch so.
Wenn ich vorwärts einparke, ist links aber genug Platz, da die Treppe auf den Carport normal hochgeklappt bleibt.

Analog zur ausklappbaren Frontterrasse sind seitlich am Wohnaufbau entlang auch zwei ausklappbare Umläufe geplant mit einem Edelstahlseil als Reling.
Deshalb ist die Breite des Wohnaufbaus auch auf 4,50 geschrumpft. Damit hab ich 50 cm breite Wege.

Zusätzlich bringt das Bug&Heckstrahlruder und die ausfahrbaren Abstandshalter mit Fendern auf der Backbordseite Manövriervorteile beim Schleusen.
Alles wird per Fernbedienung gesteuert. Ich bin in einer Baumaschinenfirma und unsere Liebherr-Kräne werden auch komplett per Funk bedient.
Das heisst, ich kann an Land die Leinen bedienen und trotzdem gleichzeitig das Boot steuern.

Den Mast am Hobie kann ich nur aufrichten, wenn der Kat mit dem Bug voran auf der Heckterrasse steht.
Auch dazu brauch ich eine Winde.

An Land mach ich das bisher alleine mit nem Spibaum als Hilfskonstruktion. Da hab ich aber auch mehr Platz.
Den drehbaren Mastfuß in die Teflonpfanne auf dem Vorderbeam zu kriegen, ist alleine aber sehr schwierig.
Da muss ich mir noch nen Hilfsbeschlag bauen. Auf der Heckplattform ist dann ja auch viel weniger Platz.
Der Vorteil ist der hohe Zugpunkt oben am Carport und dass ich die Bugspitzen des Kats befestigen könnte.

Wenn ich in nem Segelrevier liege, bleibt der Kat sowieso aufgeriggt auf der Heckplattform liegen.
Im kommenden Sommer muss ich mir eh noch ne Aufrichthilfe konstruieren, da ich den gekenterten HC 16 einhand nicht aufstellen kann.
Immerhin hat er ne Mastboje gegen Durchkentern.

Hast Du ne AHK am Mazda oder wie bringst Du Deinen Topcat ans Wasser?
AHK geht ja nur leider nur beim NA, wenn ich richtig informiert bin.
Ich hab aktuell nen Ford Focus CC, wegen der AHK und des 320 Nm Dieselmotors. :D

Aber ich würde mich gerne verkleinern. Bin ja jetzt Single.
Neben dem NA steht noch der Mitsubishi CZC zur Wahl.
Oder ich verzichte auf die AHK, sobald ich das Hausboot hab und kauf mir dann nen NC mit Blechklappdach.
Der gefällt mir eigentlich besser und seit meinem Copen mag ich keine Stoffdächer mehr.

Gruß - Tommy

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Varaderorist
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#100 Beitrag von Varaderorist » Di 19 Dez 2017 13:23

ST1100 hat geschrieben:
Und ich wohn ganz nah an der Donau und hab dort ein 800 m² Ufergrundstück :D
/color]


Hallo Tommy,

ist auf dem Ufergrundstück denn auch ein Parkplatz, damit ich Dich dann mal mit dem Atego in der Bauphase besuchen kann? Bis dahin bin ich hoffentlich fertig mit dem Kleinen......
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Mobilix
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#101 Beitrag von Mobilix » Di 19 Dez 2017 17:00

ST1100 hat geschrieben:
Zusätzlich bringt das Bug&Heckstrahlruder und die ausfahrbaren Abstandshalter mit Fendern auf der Backbordseite Manövriervorteile beim Schleusen.
Alles wird per Fernbedienung gesteuert. Ich bin in einer Baumaschinenfirma und unsere Liebherr-Kräne werden auch komplett per Funk bedient.
Das heisst, ich kann an Land die Leinen bedienen und trotzdem gleichzeitig das Boot steuern.
Ähem - so langsam klingt das Projekt ein wenig nach 007: spielst Du hier den Q? :mrgreen: Wenn ich es richtig deute, hast Du achtern zwischen den Rümpfen einen voll drehbaren Aussenborder (ferngesteuert natürlich). Und vorn müsste ein entsprechend kleineres Pendant als Bugstrahlruder fungieren, wahrscheinlich ein Elektroantrieb. Der muss aber auch per Servo absenkbar und aufholbar sein. Wohin verschwindet der im nichtbenutzten Zustand?
Auch die ausfahrbaren Abstandshalter können keine Strohhalme sein. Sie müssen nicht nur auf Stoß belastbar sein, sondern auch ordentlich seitliche Scherkräfte auffangen können. Stell dir das mal vor bei ordentlichem Wind, schräg von hinten, und Dein Hausboot hat einen CW-Wert wie ein Scheunentor! Das kommt einem voll aufgeriggtem Segel gleich.
Diese Technik wird ganz sicher ordentlich schwer werden müssen. Davon verstehe ich zwar nichts, aber filigran wird das ganz sicher nicht. Wenn Du von Deinen Baumaschinen ausgehst, da hast Du da ja überall massive Ankerpunkte für variable Dinge. Aber bedenke, Du hast aufs Minimalste runtergerechete Alurümpfe, in die letzlich die ganzen Lasten eingeleitet werden müssen. Da wäre der Ansatz "weniger ist mehr!" meine Empfehlung.

Vielleicht noch einfacher als bekennender Single: Hol Dir doch Miss Moneypenny an Bord! 8) Das spart Dir viel Technik und kostet nur ein verführerisches Lächeln... (odr' so!?). :lol:

Übrigens: ein MX5 mit Anhängerkupplung - das ist ein NoGo! Genauso wie ein Hardtop! Willst Du im Winter bei Schietwetter mit dem Cabrio im Naßschnee driften gehen? Ganz sicher wirst Du es bei eitel Sonnenschein bewegen. Und dann müsstest Du das Hardtop umständlich abnehmen und auch noch irgendwo auf Deinem Hausboot unterbringen? Eher nicht. Wenn Du noch keinen hast, dann organisier Dir einen MX5 NC, Sondermodell Niseko, damit kannst Du durch den Sommer schweben.
Nehme ich meinen Cat an den Haken, dann zieht vorne ein Subaru Forrester, in früheren Jahren ein T3-Syncro. Der MX5 ist nur zum Angucken und Streicheln da (und gelegentlich etwas driften, wenn keiner guckt.. :oops: ).

Gruß,
Mobililx

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#102 Beitrag von ST1100 » Di 19 Dez 2017 19:08

Also erstmal die Offtopics:

@Michael - ein Parkplatz ist 15 Meter oberhalb des Grundstücks am Waldrand und Du bist herzlich willkommen mit Deinem Mopedtransporter :D

@Mobilix - ich geb nix auf NoGos - ich fahr Cabrio mit AHK, Blechklappdach, 540 l Kofferraum und Diesel, weil ich das geil find,
keinen Subaru Kombi zu brauchen und immer offen fahren zu können, auch mit dem Kat hintendran an den Gardasee.
Oder mit meinen Töchtern offen von Usedom bis Amsterdam mit dem 690 kg Eriba Touring hintendran.

DSC_6351a.jpg
Porsche 928 und MB SL 500 waren als tolle Zugwagen auch mit AHK ab Werk lieferbar
und mein Moped (mit 167 Nm, wie der Mazda NC !) hat auch eine, weil mir wurscht ist, was andere davon halten.
Leider wiegt der SL 500 (R129) 1800 kg, aber 400 Nm aus acht V-Zylindern sind auch ein gewichtiges Wort.
Mal sehen, was meine Gewichtsberechnung ergibt :mrgreen:
Aber eine Option bleibt es.

Ein SL 500 ist kaum teurer als ein schöner NC und wenn ich auf die AHK verzichte,
kann es sogar ein R230 werden, dann brauch ich auch keinen Platz für ein Hardtop (genau wie beim NC).

Moneypenny ist keine Option - 33 Jahre reichen !

Tommy[/color]
Zuletzt geändert von ST1100 am Di 19 Dez 2017 21:26, insgesamt 4-mal geändert.

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#103 Beitrag von ST1100 » Di 19 Dez 2017 20:09

So - jetzt Mobilix' Sachfragen:

Das Teil heißt Jet-Thruster (klick mich) und ist eine elektrische Hochdruckpumpe mit Magnetventilen und vier 60mm-Auslässen.
Q sitzt in Holland und verkauft das für 7000 Euro an Millionäre.
Gesteuert wird über eine einfache Fernbedienung.

Ein Eigenbau sollte aber nicht mal ein Drittel kosten. Antrieb über Batterie wie beim Original.
Aber ich brauch nicht für jedes System an Bord eine eigene Batterie.

Die Abstandshalter werden nicht am Kai vertäut, sondern stützen nur.
Ich brauch sie für gleichbleibenden Abstand zum Kai beim Beladen des Carports.
Zur Kaimauer hin bekommen sie Rollen wie Bootstrailer oder Fähren und zwei fette Alurohre ineinander können die Kräfte leicht wegstecken.
Das äussere wird im Rahmen verschraubt, das innere kann bis zu 2 Meter ausgefahren werden. Im Grunde sind das nur zwei verlängerte Fender an Bug und Heck.

Die Rümpfe müssen eigentlich nur tragen, genau wie bei einem Schlauchboot.
Die Kräfte nimmt der geschweisste Rahmen auf und verteilt sie.
Baumaschinen sind ja leider aus Stahl und Leichtbau ist kontraproduktiv, wenn das Gerät standfest sein soll.
Deshalb adaptiere ich nur die Idee mit der Fernsteuerung.

Bei meinem Boot kommt es eher darauf an, die Kräfte richtig einzuleiten und zu verteilen, so wie bei einem Motorradrahmen oder bei einem Kran.
Der Rahmen der Gold Wing ist auch aus Alu, kämpft mit 600 kg zulässigem Gesamtgewicht, max. 235 kg Anhängelast, 120 PS, 167 Nm und 200 km/h.
Trotzdem wiegt die Karre vollgetankt nur 400 kg.

Ich bin ein paar Jahre Segelflugzeug geflogen, am liebsten mit der K8.
Eine einfache Stahlrohrgitterkonstruktion von 1957 mit 15 Metern Sperrholz-Spannweite bei 190 kg Gewicht.
Das Ding ist für Lastvielfache von +4 zugelassen. Das heisst, für eine Belastung von 760 kg in extremen Flugzuständen.
Bootsbauer sind leider eher traditionell. Das hamma scho immer so gemacht, statt warum nicht mal anders.
Von so einer Gitterkonstruktion kann man viel lernen.

Das Hausboot hat im schlimmsten Fall 50 qm Segelfläche.
Das ist das dreifache wie Dein Topcat, aber bei geschätzten 6 bis 8 Tonnen Wasserverdrängung.
Aber ich teste das nächsten Herbst mal live eine Woche mit einem Bunbo.

Tommy



edit womobox-MOD: Bild des Jet-Thrusters aus Urheberrechtsgründen durch Link auf das Original ersetzt

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#104 Beitrag von ST1100 » Di 19 Dez 2017 21:44

Und noch zwei upgedatete Ansichten zum Feierabend :D
Stand_2017_12_17.jpg
Stand_2017_12_18.jpg
Tommy[/color]

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#105 Beitrag von Mobilix » Di 19 Dez 2017 21:46

Ich sehe, Tommy, Du bist bestens vorbereitet.

Dieses System nach dem Jetstream-Prinzip zum manövrieren des Bootes sieht fein aus und ist auf den ersten Blick auch sparsam zu installieren. Ich würde mir die Effizienz aber gern mal am lebenden Objekt anschauen. Immerhin hast Du einen Katamaran, dessen beide Rümpfe Du damit quer versetzen willst. Und Du hast oben drauf eine sehr große Windwiderstandsfläche. Da muss der Wasserstrahl recht kräftig sein, um in Kürze eine seitliche Bewegung einzuleiten bzw. abzustoppen. Kannst Du die beteiligten Kräfte berechnen?
Ich würde vorab mit einem drehbar zwischen den Rümpfen angebrachten Elektroantrieb vom Angelboot experimentieren, quasi als Bugstrahlruderersatz. Wenn Du das System nur zum Anlegen benötigst, kannst Du mit einiger Erfahrung in Kombination von Heckantrieb und Bugstrahlruder jedes Manöver kontrollieren. Wenn Du dagegen Dein Boot unvertäut stabil an einer Anlegestelle halten willst, dann hast Du mit dem Jetstream Vorteile.

Die Abstandshalter sollen wohl ein Rechteckprofil haben und brauchen eine gewisse Höhe. Verursacht diese eine Höherlegung der gesamten Konstruktion oder hast Du vor, in den Rümpfen eine Aussparung frei zu lassen?
Bedenke auch, dass die Rollen am Ende, wo sie auf die Kaimauer treffen, eigentlich sowohl auf und ab-Bewegungen (Wellen, Schwell vorbeifahrender Schiffe) als auch seitliche Vor- und Rückbewegungen (Wind, Strömung) auffangen müssen. Wie das gehen soll, kann ich mir nicht vorstellen. Auch sind viele Uferböschunge an Seen ja nicht senkrecht, sondern irgendwie schräg oder flach, da helfen diese Abstandshalter eher nicht.
Dein Ziel ist ja eine stabile Situation der Rampe für die Fahrzeuge zu erreichen. Hast Du schon mal durchgedacht, diese Rampe mit Querversteifungen starr herzustellen und drehbar auf der Heckplattform zu befestigen? Dann kann das Boot ruhig etwas schwoien, wenn ein Fahrzeug drauf steht, wird es dabei nicht instabil.

Spannendes Projekt mit vielen Aspekten.

Zu den Cabrios schweige ich mal lieber, das ist meist eine mehr oder minder starke Obsession. Bei mir halt der 970 kg leichte Niseko mit 160 PS..., ein wahres Ärgernis für jeden Mopedfahrer auf Alpenpässen :D

Gruß,
Mobililx

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