Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#181 Beitrag von Picco » Do 04 Jan 2018 14:14

Hoi Tommy

Ich habs auch mal abgeändert:
Tommy-Heizkonzept.jpg
Soll natürlich nur eine Schematische Skizze sein, die Höhen der Anschlüsse stimmen so nicht!
Und ich hab auch übersehen dass die Pumpe für die Bodenheizung am falschen Ort ist, die gehört zwischen das Ventil und die Bodenheizung.

Und zwar würde ich selbst bei diesem 'Gebäude' eine Aussentemperaturgeführte Vorlauftemperaturregullierung machen!
Und dazu einen Innenthermostaten im Wohnraum, wo er nicht von der Sonne angeschienen wird.
Einfach weils am Besten funktioniert!
Kostet auch etwas mehr und braucht einen Aussenfühler.
Das Bimetallventil war als Rücklaufhochhaltung der Dieselheizung gedacht, damit diese nicht versottet. Ob das nötig ist kann Dir nur der Hersteller sagen.

Und ja, zum Duschen würde der Vissmann-Speiche reichen, zum Baden nicht.
Die haben wohl denselben Fehler gemacht wie beinahe alle die mit Wellrohr als Wassererwärmer arbeiten: zu grosses Wellrohr!
Je kleiner umso grösser ist die Oberfläche, Forstner verwendet 40mm-Wellrohr, andere 76mm...Forstner bringt dadurch viel Leistung, andere...na ja...

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ST1100
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#182 Beitrag von ST1100 » Do 04 Jan 2018 18:36

mrmomba hat geschrieben:Ich habe es etwas abgeändert:
Lass die Dieselstandheizung doch dein Motorblock mit heizen und umwälzen und den idealerweise mit als Wärmespeicher zu nutzen. Da der Motor ja Tief im Rumpf ist hast du dadurch zwar auch etwas Verlust, aber vermutlich weniger als wie beim PKW.

Zusätzlich würde ich ein Bypass VOR dem Kühler setzen, damit im zweiten Step erstmal dein Wärmespeicher voll Aufgeheizt wird und dann die noch immer überschüssige Energie durch den Kühler verballert wird. Vielleicht Kühlen ja auch alle Verbraucher den Motor sogut (Fußbodenheizung die im Winter als Riesige Kühlfläche dient) dass der Kühler dann direkt umgangen wird.
Idealer wäre ein 'Schlauer' Bypass
Quasi: Wenn Motor aus => Niemals den Kühler ansteuern -> Wenn an und zu heiß -> Fließ durch den Motorkühler.
Hallo mrmomba,

die Dieselstandheizung soll nur das Speicherwasser (oder alternativ vielleicht direkt die Fußbodenheizung) beliefern.
Motorvorwärmung brauch ich keine.

Wie kann der Wasserkreislauf versotten, Picco? Beim Brennraum hab ich schon davon gehört.

Der Motor wird nur laufen, wenn ich umziehe. Vielleicht täglich, manchmal nur alle zwei Wochen.
Der Kühlerthermostat leitet das Kühlwasser sofort zurück in den Motor, bis die Betriebstemperatur erreicht ist.
Das ist Standard bei jedem Auto.

Bei mir fließt das warme Kühlwasser dann aber direkt vom Thermostat durch den Speicher und anschliessend immer durch den Kühler, der aber bei kühlem Rücklaufwasser wirkungslos bleibt.
Erst wenn das Wasser im Speicher warm ist, kommt das Kühlwasser ungekühlt in den Kühler und der Ventilator springt an.
Wenn der Motor aus ist, fördert die (motoreigene) Wasserpumpe auch kein Kühlwasser.

Dass die Höhe der Anschlüsse nix mit der Schemazeichnung zu tun hat, ist eh klar.
Aussentemperaturfühler und uhrzeitabhängige Thermostatsteuerung sind selbstverständlich.
Das hab ich zuhause im GB112 von Buderus auch so seit 20 Jahren, nur ohne Fußbodenheizung.

Das mit dem Bypass in der Fussbodenheizung läuft wohl so, dass dieser Mischer (gesteuert über Aussen- und Innentemperatur)
sich nur so viel warmes Wasser aus dem Speicher holt, wie er zum Erhalten der benötigten Vorlauftemperatur braucht?
Den Rest holt er sich direkt aus dem Rücklauf? Die Pumpe läuft dann im Vorlauf permanent?

Bei Forstner gibt es wohl keinen Systemspeicher mit mehr als einer Heizwendel.
Weitere Wärmequellen leiten die direkt ins Speicherwasser ein (Schema HKS1).
Damit könnte ich den Motorkühlkreislauf nur indirekt über einen externen Wärmetauscher mit einer weiteren Pumpe einbinden.

Was ich mich auch frage:
Wenn das Speicherwasser durch die Schichtung unten schon kalt ist, oben aber noch warm, wie bekommt die Fußbodenheizung
bei Entnahme von unten dann Wasser, das noch warm genug ist für den Heizungsvorlauf?

Tommy

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#183 Beitrag von Picco » Do 04 Jan 2018 20:19

Hoi Tommy

Ja, das Dreiwegventil nimmt sich nur so viel Wasser aus dem Speicher wie benötigt wird um das Rücklaufwasser so weit zu erwärmen dass die benötigte Vorlauftemperatur für die Bodenheizung erreicht wird.
Die Pumpe der Bodenheizung läuft durch.
In diesem speziellen Fall würde ich einen Raumthermostaten aber die Pumpe abschalten lassen wenns innen zu warm wird.

Die richtige Höhe der Speicherstutzen ist matchentscheidend!
Der Vorlaufanschluss der Bodenheizung muss etwas über dem Rücklaufanschluss des Heizkessels bzw. der Dieselheizung sein. Über dem Anschluss der Bodenheizung muss genügend Speichervolumen übrig sein um das Warmwasser zu bereiten.

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#184 Beitrag von sieschonwieder » Sa 06 Jan 2018 20:22

Der hier hat jetzt einen Totalverlust.

https://www.op-online.de/offenbach/haus ... 01982.html

Der Gute wollte bevor das Hochwasser kam noch einen Liegeplatz im Hafen. Jetzt steht das Wasser noch ein Meter höher als auf dem Bild.

Plan mal lieber ausreichend Motorenstärke ein.

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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#185 Beitrag von ST1100 » So 07 Jan 2018 13:48

Das Boot war vermutlich ziemlich kopflastig und dazu ein Einrumpfboot.
Das Ding ist wohl wie ein Topf im Spülbecken bei 45° Neigung sofort vollgelaufen.
Auf dem Bild oben sieht man ca. 5 m Höhe über der Wasserlinie plus Tiefgang bei geschätzten 4 m Breite.

Kann auch schlimmer kommen, wenn das Verhältnis von Breite zu Höhe nicht paßt.

Mein Katamaran wird 20 einsfuffzig lange wasser- und luftdichte Rumpfsektionen bekommen und wird deutlich breiter als hoch werden.

Egal wie stark der Motor ist, 20 oder 500 PS, mehr als 9 Stundenkilometer sind bei einem Verdränger mit 15 Meter Länge nicht möglich (Rumpfgeschwindigkeit).
Wenn die Strömung schneller ist, darfst Du dich nicht rein wagen, es sei denn Du fährst flußabwärts.

Tommy

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#186 Beitrag von sieschonwieder » So 07 Jan 2018 18:08

Wenn an deinem Doppelrumpf, einer Leck geht? ..............................
Okay, bleibt einer oben.

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#187 Beitrag von Mobilix » So 07 Jan 2018 18:17

ST1100 hat geschrieben:Egal wie stark der Motor ist, 20 oder 500 PS, mehr als 9 Stundenkilometer sind bei einem Verdränger mit 15 Meter Länge nicht möglich ....
Wenn die Strömung schneller ist, darfst Du dich nicht rein wagen, es sei denn Du fährst flußabwärts.
Hi Tommy,
Du meinst sicher Knoten, nicht km/h, oder? Weil ein Boot mit 15 m LWL läuft schon so knapp 18 km/h oder nahe 10 Knoten.

Die Faustformel für die Rumpfgeschwindigkeit gilt übrigens für klassische Verdränger mit einem gewissen Längen-/Breitenverhältnis. Das trifft beim Cat nicht zu. Aufgrund der langen, schmalen Rümpfe ist der Wellenwiderstand deutlich geringer, somit sind höhere Rumpfgeschwindigkeiten zu erreichen. Ohne die genaueren Rumpfabmessungen zu kennen, dürfte bei Deinem Cat eine Geschwindigkeit oberhalb von 12 kn zu erwarten sein.
Solltest Du an einen Bootsbauer kommen, der Dir die Rümpfe individuell herstellt, wäre auch eine Stufe im achternen Teil der Rümpfe zu überlegen, die hier den Wellenwiderstand wirksam vermindern könnte. Bei den Renncats ist das ja Standard - keine Ahnung, ab welcher Geschwindigkeit das zum Tragen kommt.

Übrigens ist es schon bedeutsam, eine stärkeren Motor zu haben, wenn man gegen eine starke Strömung halten muss. Zwischen 15 und 40 PS sind ein gewaltiger Unterschied bei der Manövrierbarkeit im Strom.
Gruß,
Mobilix

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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#188 Beitrag von ST1100 » So 07 Jan 2018 22:36

Ja sorry - 9 Knoten! Das ist die offizielle Angabe der Bootsbauer bzw. Werften.

Mein Hobie fährt auch deutlich schneller mit 5 Meter Länge, aber ist halt eigentlich kein Verdränger, eher ne Klinge, die durchs Wasser schneidet.

Renn-Motorkats sind ja reine Gleiter, die eigentlich nur Schraube und Ruder ins Wasser halten, bei 8 bis 12 Tonnen Gewicht bringt ne Stufe gar nix.
Und 100 PS sind schon ein Wort für 15 Meter, mit 40 fang ich nicht an, gegen den Wind zu fahren.

Ich liebäugel mit einer Reise nach Düsseldorf am 20. Januar, da sind die ganzen Professionellen da :D
Wird aber anstrengend mit dem Flixbus :?

Tommy

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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#189 Beitrag von ST1100 » Mo 08 Jan 2018 12:30

sieschonwieder hat geschrieben:Wenn an deinem Doppelrumpf, einer Leck geht? ............Okay, bleibt einer oben.
Wenn eine der 10 Luftkammern eines Einzelrumpfes leck geht, hab ich auf dieser Seite immer noch 90 % Auftrieb !
Auf der anderen Seite immer noch 100 %.

Die Nutzlast wird mit halber Eintauchtiefe angegeben, das heisst, bei 10 Tonnen Nutzlast geht das Boot erst bei 20 Tonnen Belastung unter.

Bei einem normalen Hausboot, bei dem der Rumpf als Wohnraum mit genutzt wird, sind halt auch immer Öffnungen da, wo Wasser eindringen kann.
Auch ein Grund, warum ich keinen Motor im Rumpf haben will.

Tommy

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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#190 Beitrag von ST1100 » So 14 Jan 2018 22:56

Hallo mal wieder,

der Immobiliengutachter für unseren Hausverkauf hat mein virtuelles Budget mal eben um 20.000 gekürzt :shock:
Bevor die Bude nicht real verkauft und bezahlt ist, investier ich jetzt nur noch 2 x 19 Euro in Flixbustickets und 15 in ne Eintrittskarte zur Boot in D'dorf.

Gruß - Tommy

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#191 Beitrag von ollebus » Di 16 Jan 2018 06:33

Mein Tipp : Verkaufe das Haus selbst!
Mache schöne Bilder, aussagefähige Texte, füge gleich Grundriss deinem Exposé bei.
Eine Bekannte Maklerin hat uns einen Preis von 80 TEUR weniger empfohlen, wie wir es letztlich haben verkaufen können.
Immoscout - Anzeige und los geht's!

Gruß Olle


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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#192 Beitrag von Rolf1 » Di 16 Jan 2018 09:22

Ja, genau, selbst verkaufen ist echt besser und man spart die ganzen Kosten für den Makler, der i.d.R. sich sowieso kaum kümmert und nichts anderes tut als die Hütte zu inserieren...leicht verdientes Geld - das kann man selbst auch.

Besser noch: https://www.ohne-makler.net/

Hier kann man auswählen, auf welchen Plattformen man inserieren will und gibt die Daten dennoch nur 1x ein - und so hat erreicht man noch viel mehr Interessenten. Klappt echt super, kann ich wirklich empfehlen!

Rolf1

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#193 Beitrag von Mobilix » Di 16 Jan 2018 15:09

ST1100 hat geschrieben:
...investier ich jetzt nur noch 2 x 19 Euro in Flixbustickets und 15 in ne Eintrittskarte zur Boot in D'dorf.
Gruß - Tommy
Wenn Du die Gelegenheit hast, erkundige Dich dort mal, was für eine Dimensionierung Du als Schiffsschraube brauchst, damit die 100 PS auch in Vortrieb verwandelt werden...

Gruß,
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#194 Beitrag von ST1100 » Di 16 Jan 2018 16:48

Danke Mobilix - das hatte ich auch vor :)

Das Angebot für die zwei gebogenen Isolierglasscheiben vorne ist gerade gekommen: 7.176 € für beide Isolierglasscheiben ab Wien :?

Tommy

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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

#195 Beitrag von nunmachmal » Di 16 Jan 2018 18:34

Ja, das kennen wir auch. War bei den gebogenen Trapetzblechen und bei der ganz zu öffnenden (3,20m) Terrassentüre vorne auch so. Es gibt schöne Sachen, aber wer soll die bezahlen.
Aber denke doch über eine gerade Scheibe in 45°Winkel nach....

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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