Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohnung

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)
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campo
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#61 Beitrag von campo » Fr 18 Aug 2017 22:43

Gode_RE hat geschrieben:Lieber Wolfgang - interessant Dein Entwurf. Allerdings drängt sich mir die Frage auf - schwere Wassertanks plus schweres Quad hinten, teils hinter der Hinterachse? Bin da auf überschlagen gerechnet 2 to hinter der Achse gekommen... Oder habe ich mich da verguckt?
Bei ein 6x6 ist das kein Problem, 3 bis 5 T auf und hinterm Tandem :D
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Anton
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#62 Beitrag von Anton » Sa 19 Aug 2017 07:53

campo hat geschrieben:Schiebecassette muss ersetzt werden durch feste Toilette in ein so großes Luxus Fahrzeug.

Hallo

diese Schiebecassette schafft ungewöhnlich viel Platz in der Naßzelle / Dusche. Das gibt es auch bei größeren Luxusorientierteren Fahrzeugen als dem unseren.

Es muß nicht zum schieben sein, es kann auch an einer Schenkbaren Wand befestigt werden. Gibt es z.B. auch bei Niesmann & Bischoff.

Ohne großen Aufwand lässt sich so eine Naßzelle mit richtig viel Platz bauen. Zum Duschen schwenkst / schiebst du sie weg und danach holst du sie wieder hervor.

Es sei denn, man möchte Dusche und Toilette gleichzeitig benutzen. Macht das wer? Dann geb ich mich geschlagen! :wink:

Man kann natürlich auch das Fahrzeug größer bauen...

@Campo, Danke das Dir meine Version gefällt! Sie ist sicherlich noch nicht perfekt, aber so als Ansatz....

VG

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Balu
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Re: Philosophisches...na ja, ein wenig....

#63 Beitrag von Balu » Sa 19 Aug 2017 09:50

ThomasFF hat geschrieben:Wenn ich auf meine Reisevergangenheit zurückblicke,
...
Und jetzt fängt das mit der Philosophie wirklich an, in zwei Feldern, nämlich Umfang moderner Technik in den Fahrzeugen und Art der Reisegestaltung. Wobei das insofern zusammenhängt, dass expeditionsartige Reisen und Vermeidung von Campingplätzen automatisch mit der nötigen höheren Autarkie eine entsprechende technische Aufrüstung bedingen.

So haben wir uns eingerichtet...unser Weg... und wenn wir freistehen wollten, wo es schön war... 3 bis 4 Tage autark ging immer, wenn man auf hohen Stromverbrauch verzichtete und ne zweite Kassette für die Thetford an Bord hatte.....

Lifepo Batterien oder Verbrennungstoiletten hab ich dazu nie gebraucht....
Hallo Thomas,
mit deiner Philosophie sprichst du mir aus der Seele. Jeder soll das haben, was er zum mobilen Leben braucht. Und das ist je nach Reisegewohnheiten und Ansprüchen total unterschiedlich. Auch bei dir ging die Entwicklung vom T2 Bulli bis zum MB 1222 Lkw, dann der Schwenk zum Wohnwagen und jetzt letztendlich das Hotel. - Alles hat seine Zeit...

Aus diesem Grund denke ich, dass dein Blickwinkel durch lange Aufenthalte mit dem WoWa auf Campingplätzen nicht (mehr) unbedingt den Fokus auf Autarkie in Sachen Elektrik hat. Eine Nacht oder zwei unterwegs steht so 'ne olle Bleibatterie problemlos durch. Aber sie muss gepflegt werden. (Z. B. nur geladen am Ende der Reise lagern (Selbstentladung) etc.)
Den Ärger hat man mit LiFePo nicht. Da ist der Ladezustand mehr oder weniger egal. Wichtig ist, dass du unterwegs genug Strom drin hast für die geplante Standzeit. Ansonsten rundum sorglos. Klar ist sie erstmal in der Anschaffung teuer, aber das wird sich (hoffentlich) durch die höhere Zyklenfestigkeit amortisieren. Ich möchte sie jedenfalls nicht mehr missen. Ich glaube, dass die LiFePo einfach der würdige Nachfolger der altehrwürdigen Bleiakkus ist, wie LEDs die Glühlampen verdrängt haben.

Von daher hat Sequoya wahrscheinlich nicht ganz unrecht mit der Behauptung, dass deine große Zeit jenseits von Campingplätzen mit geregelter Stromversorgung noch vor dem Durchbruch von LiFePo war...
Was ja in keinster Weise wertend oder ehrenrührig ist. :wink: :D

Gruß
Herby,
der deine unkonventionellen Ideen, die du zu verschiedenen Problemen beiträgst, immer sehr schätzt.
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#64 Beitrag von ThomasFF » Sa 19 Aug 2017 10:30

Lifpo hab ich tatsächlich bei den letzten beiden Ausbauten noch nicht im Focus gehabt, die ist mir intensiv erst hier in den Forumsbeiträgen zu diesem Thema nähergekommen. Beim Vivaro, dem "Leporello", war eine neue dicke Batterie von der Leistung her nicht erforderlich.....

Was mich bei der Lifpo stört, ist der Preis, damit kannst Du 10 Jahre lang jedes Jahr ne neue Starter aus dem Baumarkt kaufen....was bei meinem Umgang mit denen nie nötig war. Ich hab nie meine Starter austauschen müssen, denn vorher hatte ich wieder was neues und die alten Autos waren verkauft, da hatten die alten Starter schon 5 oder 6 Jahre drauf, ohne Probleme, weil gut gepflegt und niedrig belastet.

Die beiden, die ich während der Truck-Trial-Zeit in den Fahrerlagern eingesetzt habe (609 D und SZM 1222), waren für ne Woche locker autark, nur Frischwasser für die Dusche musste ich zwischendurch nachfassen, was aber kein Problem war. Auch Termine im Wochenabstand gingen gut, weil es zwischendurch genug Strecke gab, um die Akkus mit der Lima vollzumachen, also zum Beispiel In Montalieu zwischen Bourg-en-Bresse und Lyon nach einem Kaff bei Llerida, Höhe Barcelona, aber ca 100 km im Landesinneren.
Im LKW hatte ich 2 x 170 AH, genug für ein WE, wo wir 4 Tage zu dritt 2 mal am Tag duschen mussten (Kohlegrube in Südostungarn - Pecs). Das Zeug, was da runterkam, war so schwarz, das konnten wir noch nichtmal in der Toilette zum spülen gebrauchen....

Die Starter hingen übrigens im Winter an einer Daueraufladung, ähnlich der bei den Motorrädern üblichen, nur etwas stärker....

Im übrigen..... :oops: wegen Deines Kompliments :wink:
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Gode_RE
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#65 Beitrag von Gode_RE » Sa 19 Aug 2017 14:25

Wir verfolgen diese Lifepo-BatterieDiskussionen auch schon seit längerem durch alle Threads. Irgendwie finde ich mich da eher in der Argumentation von Thomas_FF wieder. Wir haben in unserem Aufbau 2 Victron-GEL-Batterien mit je 220 Ah vorgesehen, mit einer davon machen wir jetzt schon seit 2014 ausführliche Effizienzversuche. Ich habe das Gefühl, dass das die weitaus preiswertere Lösung ist, bei Burmeister kosten die um die 500 Euro, bei 5 Jahren Kapazitätsgarantie. Unsere ist nun seit 3 Jahren drin und bislang ist kein Kapazitätsverlust feststellbar. Wenn die nur 5 Jahre schafft, wären das 100 Euro Batteriekosten pro Jahr bei 220 Ah Kapazität. Bei doppelter Kapazität dann halt das Doppelte. Wir werden sehen, ob die darüber hinaus halten, laut Datenblatt sollten die das wohl 7-10 Jahre tun. Und die Pflege übernimmt unserer Solaranlage sowie Landstrom-Ladegerät, alles ebenfalls von Victron und aufeinander abgestimmt, zusammengeschaltet über den Victron-Batteriecomputer. Zumindest diese Technik bleibt bei Batteriewechsel erhalten und muss nicht jedesmal neu gekauft werden, wie z.B. die Controllerelektronik bei Lifepo-Batterien. Endgültige Erkenntnisse werden wir vermutlich aber alle erst in einigen Jahren haben, denn die Technologien sind ja noch ganz neu.

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Balu
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#66 Beitrag von Balu » Sa 19 Aug 2017 19:14

Gode_RE hat geschrieben:Wir verfolgen diese Lifepo-BatterieDiskussionen auch schon seit längerem durch alle Threads. Irgendwie finde ich mich da eher in der Argumentation von Thomas_FF wieder. Wir haben in unserem Aufbau 2 Victron-GEL-Batterien mit je 220 Ah vorgesehen, ...
Bei euch "Großen" spielt ja Gewicht nicht unbedingt die große Rolle. Das andere Extrem ist wohl der Wolfgang, der im Wortsinne mit jedem Gramm knausert. Aber in der 3,5t-Klasse ist Gewicht prinzipiell ein Thema. Deine 220Ah-Batterie ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schwerer als meine 200Ah LiFePo. Und sie kann sinnvollerweise nur halb entleert werden ohne Schaden zu nehmen. das heißt unterm Strich in etwa doppelte Kapazität bei halbem Gewicht. Allein das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil der LiFePo bei den "Kleinen".

Aber wie du schon richtig sagst.:
Die Zukunft wird zeigen, wer letztendlich auf das richtige Pferd gesetzt hat.
Mein momentanes Zwischenfazit ist eindeutig pro LiFePo.
Kapazität wie ein "Großer" bei Gewicht wie ein "Kleiner". Das wäre mir inzwischen sogar einen deutlichen Mehrpreis gegenüber Blei wert. Vor dem Umstieg habe ich mir den Preis zunächst auch mit der höheren Zyklenfestigkeit schöngeredet. Inzwischen möchte ich die Vorteile der LiFePo im Alltag nicht mehr missen. Keine Kapazitätsprobleme im Stand und ein paar km gefahren, sind die Akkus wieder voll. Die nehmen an Strom was sie kriegen können bis sie randvoll sind

Gruß
Herby
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pseudopolis
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#67 Beitrag von pseudopolis » Sa 19 Aug 2017 22:08

Hi

zum thema quad noch was: als ich im frühjahr in tanger am hafen stand, war da ein monströses wohnmobil, das als anhänger einen twingo hintendran hatte. Vorderräder in der luft und irgendeine art kupplungsvorrichtung gebaut. Ich fands zwar sehr übertrieben, aber für dich könnte das durchaus ein ansatz sein.

Um mal auf die laufende diskussion aufzusetzeten, ich bin auch eher der spartanisch reisende und geniesse das auch so. Momentan lebe und reise ich dauerhaft in der postkutsche und das geht auch gut ohne den üblichen luxus, den ich in einer wohnung gewohnt war. Aber die bedürfnisse sind so unterschiedlich wie die reisevorlieben.

Bei dem monster, dass du da planst, würde mich am meisten stören, dass ich wegen der abmessungen viele schöne plätze (trotz allrad) gar nicht mehr anfahren kann, da der wagen einfach zu gross und zu schwer ist. An deiner stelle würde ich auf 6m wohnraum zusammenstreichen, die küche massiv verkeinern und das ganze auf 4x4 setzen. Spülmaschine raus, an das spülen mit der hand hast du dich im nu gewöhnt. Genauso, wie man sich in wenigen tagen von einen grossen auf einen kleinen TV umgewöhnt hat. Oder mit vielem anderem, von dem man sich nur einbildet, es wäre unverzichtbar. Ich schwöre es dir, im nu hast du dich ans spülen mit der hand gewöhnt. Waschmaschine ist evt noch einzusehen, aber auch da gibts platzsparende alternativen. Oder man lässt waschen. Den wenigen raum, den man in so einem gefährt hat für solche geräte zu verschenken find ich unsinnig. Da hab ich im zweifelsfalle lieber mehr platz um mich zu bewegen und das auto ansich beweglicher, indem es verkürzt und abgelastet wird. Das maximum und alles haben zu wollen, kann sich in der praxis durchaus als kontraproduktiv erweisen, wenn es dich letztlich beim reisen behindert. Und das ist doch im endeffekt um was es geht.

Ciao, michi

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Anton
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#68 Beitrag von Anton » So 20 Aug 2017 09:59

pseudopolis hat geschrieben: Um mal auf die laufende diskussion aufzusetzeten, ich bin auch eher der spartanisch reisende und geniesse das auch so. Momentan lebe und reise ich dauerhaft in der postkutsche und das geht auch gut ohne den üblichen luxus, den ich in einer wohnung gewohnt war.

Spülmaschine raus, an das spülen mit der hand hast du dich im nu gewöhnt. Genauso, wie man sich in wenigen tagen von einen grossen auf einen kleinen TV umgewöhnt hat. Oder mit vielem anderem, von dem man sich nur einbildet, es wäre unverzichtbar. Ich schwöre es dir, im nu hast du dich ans spülen mit der hand gewöhnt. Waschmaschine ist evt noch einzusehen, aber auch da gibts platzsparende alternativen. Oder man lässt waschen. Den wenigen raum, den man in so einem gefährt hat für solche geräte zu verschenken find ich unsinnig. Da hab ich im zweifelsfalle lieber mehr platz um mich zu bewegen und das auto ansich beweglicher, indem es verkürzt und abgelastet wird. Das maximum und alles haben zu wollen, kann sich in der praxis durchaus als kontraproduktiv erweisen, wenn es dich letztlich beim reisen behindert. Und das ist doch im endeffekt um was es geht.

Hallo

Respekt! :D

Ein Wohnmobildauerbewohner der so denkt wie ein als Gelegenheitsfahrer!

Es geht also doch!

Trotzdem möge Sequoyas Traum vom individuellen Mobil in Erfüllung gehen. Diese Forum kann nur Vorschläge machen, Entscheidungen muss jeder ganz allein treffen.

"...und so fand ich gute Freunde und fand ich guten Rat, doch je näher die Gefährten des so bitterer der Schluß, das ich das letzte Stück des Weges alleine gehen muß." (frei nach Reinhard Mey aus dem Lied wir " Wir sind allein")

Schönen Sonntag

Anton
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campo
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#69 Beitrag von campo » So 20 Aug 2017 10:06

pseudopolis hat geschrieben:…Bei dem monster, dass du da planst, würde mich am meisten stören, dass ich wegen der abmessungen viele schöne plätze (trotz allrad) gar nicht mehr anfahren kann, da der wagen einfach zu gross und zu schwer ist. An deiner stelle würde ich auf 6m wohnraum zusammenstreichen, die küche massiv verkeinern und das ganze auf 4x4 setzen. ..
Du (ich und viele anderen hier) denken zu Rationell und deswegen wurden wir reduzieren. Der eine von uns sogar bedeutend mehr wie der anderen, lese ich.
Aber wenn Sequoia Groß machen und zeigen will, in der Königsklasse von 6x6, werdest du mit Rationelle Argumenten nichts daran anderen können. Es ist auch nichts dagegen in sein Leben mal ein großes Projekt zu realisieren, da kann man ihm nur bewundern. Deswegen werde ich im Helfen bei der Entwicklung von seine Pläne und Ideen, nicht von meine.
Genau so kann man stellen das verschiedene andere Mini , Micro oder Pippi Projekte hier wahnsinnig toll sind. :D
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#70 Beitrag von Balu » So 20 Aug 2017 10:17

campo hat geschrieben:…oder Pippi Projekte hier wahnsinnig toll sind. :D
Meinst du damit den aktuellen Hype um die Trocken-Trenn-Toiletten? :lol: :lol: :lol:

Duck und wech
Herby

Zur evtl. Erläuterung für unseren Fremdsprachler (deutsch) Campo:
Pippi ist umgangssprachlich das was auf der Toilette "vorne" rauskommt. :idea: :wink:
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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#71 Beitrag von Sequoya » So 20 Aug 2017 14:55

pseudopolis hat geschrieben:Hi

Aber die bedürfnisse sind so unterschiedlich wie die reisevorlieben.

Bei dem monster, dass du da planst, würde mich am meisten stören, dass ich wegen der abmessungen viele schöne plätze (trotz allrad) gar nicht mehr anfahren kann, da der wagen einfach zu gross und zu schwer ist. An deiner stelle würde ich auf 6m wohnraum zusammenstreichen, die küche massiv verkeinern und das ganze auf 4x4 setzen.

Ciao, michi
Wir sind wieder bei der Philosphie.
Ich würde gerne 2 Punkte, die in dieser Diskussion immer wieder aufgekommen sind, etwas tiefer erörtern.
Zum einen sagen doch viele, das ich mit einem 6x6 nicht überall hinkommen könnte. Warum nicht? Breite und Höhe bleiben identisch.
Ich möchte hier einmal Burkhard und Sabine Koch zitieren:
"Mit 20 Tonnen durch den Urwald, warum nicht.
Ein Freund von uns fährt mit einem 3achser MAN KAT, an diesen muss ich oft denken, wenn wir auf engen Pisten unterwegs sind und oft sage ich zu Sabine: “Mit einem KAT wollte ich hier jetzt nicht fahren müssen.”
Andere Freunde reisen mit einem Toyota Landcruiser und die sagen oft zu uns: “Mit eurem Deutz wäret ihr da nicht lang gekommen.” Ich lass die einfach reden und fahr dann doch da lang."
Bitte nehmt mir das nicht krumm. Ich möchte ja mit euch im Mai zusammensitzen können. Ich habe manchmal den Eindruck, das ein Besitzer eines 3 Meter Aufbau wenig Verständnis dafür hat, warum jemand anderes 4 Meter haben möchte, weil er ja damit auskommt. Meine Ansprüche habe ich erklärt und diese will ich nun mit eurer Hilfe möglichst sinnvoll unterbringen
Ich habe versucht, dem Argument des "Monsters" zu folgen. 7 Meter auf 6 Reifen verteilt, ist ein Monster. Reduziert auf 6 Meter jedoch nicht. Warum?
Also ich bin schon beide Fahrzeuge gefahren. MAN TGS 4x4 und MAN TGS 6x6. Ich mochte im Gelände den ruhigeren 6x6 wesentlich lieber. Dies ist wieder eine persönliche Einstellung. Einige Male hatte ich den Eindruck, das man ab 6x6 als abgehoben gilt.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Aufbau bei meiner Frau und mir von 6 Metern würde immer noch auf 6x6 fahren. Ich erkläre mich da auch gerne weiter.
-ruhigeres fahren
-größere Lastverteilung
-mehr Reserven und Sicherheit im Gelände


Der Standpunkt, warum ich mit einem 10 Meter LKW einen Standort nicht erreichen können soll, aber mit einem 5 Meter Fahrzeug, erschließt sich mir noch nicht wirklich. In diese Diskussion gehört dann ja auch wieder das Quad/Motorrad/Fahrräder/PKW auf Anhänger, welches mich vielleicht in das kleine Dörfchen trägt, wo mein 10 Meter Fahrzeug eben mit seinem Hintern rausragt.
Ich bin wirklich froh, mir eure Standpunkte anhören zu dürfen. Dieses Forum unterscheidet sich da zum Glück zu anderen, weil hier eine ordentliche Rede/Streitkultur vorherrscht.
Mir wäre der Globi von Peter Strub übrigens auch zu groß. (dennoch finde ich diesen LKW einfach nur GEIL! [sorry für den Ausdruck])

Zum Thema Lümmelsofa:
Wir haben heute noch mal Weißware begutachtet.
Was haltet ihr von der Idee?
BTW: Das Bild ist in einem 930m langen ARGOS 747 entstanden.
Dateianhänge
IMG-20170820-WA0002.jpg

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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#72 Beitrag von Sequoya » So 20 Aug 2017 15:11

campo hat geschrieben:
pseudopolis hat geschrieben:…Bei dem monster, dass du da planst, würde mich am meisten stören, dass ich wegen der abmessungen viele schöne plätze (trotz allrad) gar nicht mehr anfahren kann, da der wagen einfach zu gross und zu schwer ist. An deiner stelle würde ich auf 6m wohnraum zusammenstreichen, die küche massiv verkeinern und das ganze auf 4x4 setzen. ..
Du (ich und viele anderen hier) denken zu Rationell und deswegen wurden wir reduzieren. Der eine von uns sogar bedeutend mehr wie der anderen, lese ich.
Aber wenn Sequoia Groß machen und zeigen will, in der Königsklasse von 6x6, werdest du mit Rationelle Argumenten nichts daran anderen können. Es ist auch nichts dagegen in sein Leben mal ein großes Projekt zu realisieren, da kann man ihm nur bewundern. Deswegen werde ich im Helfen bei der Entwicklung von seine Pläne und Ideen, nicht von meine.
Genau so kann man stellen das verschiedene andere Mini , Micro oder Pippi Projekte hier wahnsinnig toll sind. :D
Campo,

ich möchte doch gar nichts zeigen. Wir sind weder reich (wir müssen uns richtig strecken für dieses Projekt) noch geht es mir um die Königsklasse. Gibt es diese überhaupt? Fast wäre ich selbst arauf reingefallen und hätte die 8x8 als solche betitelt.
Ich möchte gar nicht in die Königsklasse, sondern die Welt ERleben. Ich sehe auch, wie viel Mühe du und all die anderen sich geben, obwohl es nicht mal euer Projekt ist.
Allgemein:
Heute haben wir uns noch mal Weißware angesehen. Eine Dusche 67x62cm hat uns überhaupt nicht gefallen. 20x30cm mehr und ich fühle mich wohl. Ich wundere mich sowieso, wie diese Dinger zusammengebaut sind und dass diese Fahrzeuge sogar einige Jahre halten.
Zur Toilette habe ich auch neue Gedankenansätze.
Es soll bei der Verbrennungstoilette bleiben. Allerdings inspiriert durch viele von euch machen wir daraus eine Trenntoilette. Es kommt ein Einsatz für den Urin aus den TTT rein und führt eben diesen in den Grauwassertank mit ab. Somit verbrauche ich nur fürs Große Geschäft Energie.
So, mal sehen, was hier noch geschrieben wurde,....

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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#73 Beitrag von Gode_RE » So 20 Aug 2017 15:23

Lieber Sequoyer ... worum geht es Dir? Um Tipps und Hinweise, oder um Freiheit Deiner Gedanken? Du hast hier Dein Projekt vorgestellt, und kommst nun zu dem Gedanken, dass allein schon die Gedanke daran und dahinter für einige hier ne Nummer zu groß zu sein scheint. Das kann passieren, aber das macht die Antworten nicht weniger wertvoll. So wie es auch den Wert und die Richtigkeit Deiner Gedanken nicht in Frage stellt, nur weil nicht alle da mit gehen (können). Wenn Du jedoch um Zustimmung, Abstimmung oder Konsens aller hier Mitdiskutierenden kämpfst, kann es sein, dass es Dich über Gebühr entmutigt...

Was ich damit sagen will: Du hast eine Idee vorgestellt und um Input gebeten. Den hast Du gekriegt. Nicht alles davon hat Dir geschmeckt. Das ist wie mit nem kalten Buffet, nicht alles davon schmeckt einem. Was hält Dich davon ab, Dir das davon zu nehmen, was Dir schmeckt, und den Rest lässt Du liegen? Hast Du die Freiheit, Dir aus den erhaltenen Antworten dass zu nehmen, was Dich weiterbringt, und alles andere der Freiheit der Antwortenden zu überlassen, was und wie weit sie sich (für sich) als passend vorstellen können?

Und ja - es kann sein, dass Du Menschen begegnen wirst, die über die Größe Deines Projekts den Kopf schütteln werden. Das ist dann nur Ausdruck dessen, dass diese nicht in ihren Gedankenhorizont passt. Das ist deren gedankliche Grenze halt. Dafür kannst Du nix, und die auch nicht. Mit denen kannst Du in Ruhe zusammensitzen. Wenn die mit Dir nicht zusammensitzen können, mag es sein, dass Dich das traurig stimmt, aber das ist dann deren kaltes Buffet. Sollten wir uns mal auf nem Fernreisemobil treffen, werde ich gerne mit Dir zusammen sitzen und nen Fläschchen Wein trinken....

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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#74 Beitrag von Sequoya » So 20 Aug 2017 15:53

@Gode:
Ich habe meine Worte eben noch mal überflogen. Du hast recht, sie klingen an der einen. oder anderen Stelle "eingeschnappt".
Erst mal freue ich mich darauf, viele von euch nächsten Mai persönlich kennen lernen zu dürfen.
Nein, dieser Thread ist ein wenig weg gekommen von unserem Projekt, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Wir sind hier an einer sehr schönen Stelle. Nämlich um Ansichten und Einstellungen. Ich finde diese superspannend und genau deshalb hinterfrage ich. Ich bin nicht eingeschnappt. Ich versuche eure Positionen zu sehen und schaue, ob ich mich in dem einen, oder anderen Argument wiederfinde.
Gerade die Diskussion bzgl. Größe bietet mir sehr viel Input und ich möchte diese sehr gerne laufen lassen und mir anhören, wie eben andere dazu stehen. Auch das Thema Minimalismus ist sehr spannend und die Beweggründe dahinter noch viel mehr.
Ich nehme sehr viel von dem auf, was ihr vorschlagt. Siehe
Bett
Sitzecke

Bist du denn beim Forumstreffen im Mai dabei?

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Re: Grundrißplanung Kabine 710*238*200/210cm zur Dauerbewohn

#75 Beitrag von paul stettiner » So 20 Aug 2017 17:34

Ich darf hier mal den Forumskollegen Anton (unbekannterweise) zitieren: "Wir brauchen dringend ein paar Verrückte - seht euch doch mal um, wo uns die Vernüftigen hingebracht haben!"

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