Basisfahrzeug Festaufbau

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Canoe
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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#31 Beitrag von Canoe » Do 12 Jul 2018 02:29

Ich habe die alte (2010) Transe 4x4 mit Ormocar Aufbau. Ormocar hat sowohl Rückwand als auch Teil des Daches heraus genommen und den Aufbau fest mit der Kabine verbunden. Ich bin mit dem Auto jetzt 125.000 km hauptsächlich Afrika und Lateinamerika gefahren und habe den Wagen wirklich nicht geschont. Es gibt keinerlei Risse im Aufbau oder an der Verbindung zum Fahrerhaus.
Gruß Stefan
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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#32 Beitrag von Rolf1 » Do 12 Jul 2018 08:34

Weitere mögliche schlechtwegetaugliche 4x4-Basis:

Renault-Nissan (/Opel) Master/NV400 mit Achleitner-Allrad. Wird so als Komplettpaket vertrieben, allerdings nicht auf dem kurzen Radstand.

Rolf1

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#33 Beitrag von alpöhi » Do 12 Jul 2018 17:07

Die Aussage von Stefan bestätigt mich in meiner Einschätzung, dass die Transe 4x4 eine gute Basis sein kann!

Es bleibt die Frage, wie ich das Heraustrennen der Rückwand "legalisieren" kann.
Meines Wissens ist es in der Schweiz nicht so, dass mit dem "Alpen-TÜV" Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden können.
Die wollen Freigaben sehen :oops:

Zitat Transit Special Vehicle Engineering
Falls Sie unbedingt eine 4x4 Variante mit Kofferaufbau bauen möchten, käme als Basisfahrzeug nur ein normales Fahrgestell mit Einzelkabine in Frage. Für einen Kastenwagen bieten wir ab Werk ein Camper-Paket an, ob dieses auch für ein Fahrgestell in Ihrem Markt erhältlich ist, müssten Sie bei Ihrem Ford Händler vor Ort anfragen.
Beim Fahrgestell wäre es zudem notwendig, die gesamte Rückwand des Fahrzeugs herauszuschneiden und entsprechend mit dem Kofferaufbau zu versteifen. Das Fahrzeug müsste anschließend neu homologiert werden und evtl. müssten hierfür auch einige Tests bzw. Bescheinigungen vorgelegt werden.
Den zeitlichen und finanziellen Aufwand würde ich als sehr groß einschätzen und die Verantwortung unterliegt hierbei dem Umbauer. Freigaben oder verbindliche Aussagen über das Design kann die Firma Ford Ihnen daher nicht geben. Zudem haben wir keinerlei Informationen oder Einfluss auf die Anforderungen der einzelnen Behörden.


Das macht die Sache für mich wohl eher schwierig und vor allem (zu) teuer! Eigentlich Schade, denn Preis/Leistung wären ideal und das Ding sieht doch leicht modifiziert recht gut aus! https://www.extremfahrzeuge.com/ford-transit-4x4.html

In den Aufbaurichtlinien von z.B. VW und MB lese ich konkrete Vorgaben zum Umbau Fahrerhaus-Rückwand und -Dach.
Gibt es da von Ford wirklich nix? Muss ich mich von meinen Transit-Umbauträumen verabschieden und auf ein anderes Modell wechseln?

Gruss Reto

ThomasFF
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#34 Beitrag von ThomasFF » Do 12 Jul 2018 22:12

Ich würd garnicht groß fragen, sondern die Rückwand drinlassen und nur eine schmale Tür reinschneiden und deren Rahmen durch ein 20x20 mm Vierkantrohr mit 3 mm Wandstärke kräftigen. Wenn das Fahrerhaus für den Platz hinter dem Steuer zu knapp sein sollte, kann man einen "Buckel" einbauen...also einen Streifen rausschneiden, der unten an der Lehnenhöhe anfängt und nach oben bis 8 oder 10 cm nach hinten ausgestellt wird, unten quer bleibts dran und wird nur gebogen.. Die rechts und links entstehenden Dreiecke werden durch 2 oder 3 mm Blechstreifen zugeschweißt, oben eine Querplatte. Die Rücklehne des Fahrersitzes verschwindet in der Aussparung, mit einer Schienenverlängerung gewinnt man 8 bis 10 cm mehr Platz. Das Ganze hab ich immer mit Teppichboden verkleidet.

Die ganzen Maßnahmen würde ich überhaupt nicht anmelden sondern das Auto einfach so vorführen, als müsste das so sein.

Ich hab das in D praktisch bei 3 von meinen Womos gemacht und nie einen Einwand gehört. Die Leut sind einfach durch die Tür nach hinten gewandert und haben da dann die Gassachen angeschaut und die Kabelverlegung studiert. Ach ja, der FI - Schalter war wichtig und die Gasabnahme. Den Buckel, dessen Rückseite in einem Möbel versteckt war, haben sie noch nichtmal zur Kenntnis genommen.
Das alles war natürlich nie roh gelassen, sondern immer in feinem Finish und professionell lackiert und verkleidet, wie ich überhaupt im Mobil auf eine solide "bürgerliche" Optik Wert gelegt habe...also keine wilde oder gar "psychedelische" Dekoration. Langweilig zwar, aber dem TÜV hats gefallen......Was ich später dann noch zugefügt habe, ging keinen was an....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#35 Beitrag von nunmachmal » Do 12 Jul 2018 22:25

Den Transit gibt es meines Wissens auch ohne Rückwand ab Werk. Er hat dann eine spezielle B-Säule zum befestigen des Koffers. Leider war es mir nicht möglich die dazu passenden Gegenstücke als Privatmann zu bekommen. So gesehen auf der Düsseldorf. Dort habe ich gegenüber den Fiat gesehen und mich dann für den Ducato entschieden.

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Urs
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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#36 Beitrag von Urs » Do 12 Jul 2018 22:35

alpöhi hat geschrieben:Das Fahrzeug müsste anschließend neu homologiert werden und evtl. müssten hierfür auch einige Tests bzw. Bescheinigungen vorgelegt werden.
Hallo Reto,

Ich denke nicht dass Du das Fahrzeug neu Homologieren müsstest. So wie ich es verstanden hatte ist eine Homologation die Zulassung eines Fahrzeugtyps, Du lässt also ein Fahrzeug prüfen und darfst dann x baugleiche in Verkehr bringen, das kostet dann richtig Geld und ist für einen Privaten eigentlich uninteressant. Ich denke dass es bei Dir (wie bei mir damals) auf eine Einzelabnahme hinauslaufen würde, aber letztendlich ist das Wortklauberei und spielt auch keine Rolle wie man es nennt sondern nur welchen Aufwand man betreiben muss um das Auto auf die Strasse stellen zu dürfen.
Egal ob Homologation oder Eizelabnahme, um eines der Akkreditierten Prüfintitute würdest Du da wohl nicht herumkommen z.B. DTC in Biel (arbeiten eng mit der Berner Fahhochschule zusammen) oder FAKT in Widnau, evtl. auch EMPA in Dübendorf wobei letztere glaub keine ganzen Fahrzeuge prüft. Mal da anfragen...Hab ich damals für meinen auch gemacht, auch eine brauchbare Antwort bekommen welche Messungen und Tests ziemlich sicher auf mich zukommen würden, aber immer mit dem Vermerk dass die Zulassungsstelle schlussendliche entscheide was nötig sei.
Der DTC hat mir auch angeboten dies mit der MFK abzuklären, allerdings gegen Bezahlung da der dafür nötige Aufwand den Rahmen für eine kostenlose Beratung übersteige. Ist ja auch legitim, denn das ist schlussendlich eine private Firma welche eine Dienstleistung anbietet. Ich hab das dann selber in die Hand genommen und selber mit der MFK geklärt. Da war die Beratung zwar kostenlos, aber die Zeit die man für diese Abklärungen braucht und das Risiko dass man einfach etwas übersieht sollte man nicht unterschätzen, und wenn man den Aufwand mit einem Stundenlohn hochrechnet könnte man damit wohl auch die vorerst mal veranschlagten 5 Stunden der Prüfstelle etwa 10x bezahlen ;)
alpöhi hat geschrieben:Meines Wissens ist es in der Schweiz nicht so, dass mit dem "Alpen-TÜV" Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden können.
Die wollen Freigaben sehen :oops:
Meine Erfahrung ist dass die durchaus offen für solche Projekte sind. Nach all den Mails bin ich inzwischen schon fast per Du mit dem Technikscheff "meiner" MFK und hab da auch sehr viele Wertvolle Tips und nebst Gesetzestexten auch ab und zu mal, für Laien verständliche, bebilderte Anleitungen zu den diversen Themen bekommen. Das Problem bei uns in der Schweiz ist eher dass man von der MFK zu so einem Projekt selten eine klare Antwort "Ja geht" oder "Nein, geht nicht" bekommt. Man bekommt ziemlich genau Auskunft darüber welche rechtlichen Vorgaben eingehalten werden müssen und was nicht erlaubt ist...das dann zu interpretieren und zu evaluieren ob Deine mögliche Lösung die entsprechenden gesetzlichen Anforderungen genügt oder nicht ist allerdings nicht ganz ohne und es gibt etliche Stolperfallen. Aber verlieren kannst Du grundsätzlich nicht viel wenn Du mal bei der MFK anfragst.

Zu den Prüfungen: Sei bitte darauf gefasst dass diese nicht ganz günstig sind. Ich hatte mal (beim DTC) angefaragt was es kosten würde mein Pickup abzulasten, und zuerst als Pkw mit 3.5 Tonnen zuzulassen und nach erfolgtem Aufbau dann auf 5 Tonnen aufzulasten (Ist ab Werk ein 5-T-Fahrzeug). Das war im 2011 oder 2012... die Preise dürften da nur in eine Richtung gegangen sein...und zwar tendenziell eher nicht nach unten. Die Antwort:

***********Zitat*************
Für die Auflastungsprüfungen des Silverados würden sich die Kosten auf ca. CHF 18'000.00 belaufen. Dies für:

Bremswirkungsmessungen
Festigkeitsanalyse
Fahrdynamik

Ob die Zulassungsstelle dann noch einen Nachweis über die Befestigung des Aufbaues verlangt wird sich zeigen
***********Zitat ende*************
Fairerweise wurden mir aber gleich 2 Firmen genannt welche womöglich eine Preiswertere Lösung anbieten könnten.

Ich hatte ja einen unscheinbaren Fackel mit Firmenstempel und Unterschrift dass die Anbindung den Herstellerrichtlinien xy entsprechen würde (sagt zwar nichts über Qualität der ausgeführten Arbeiten aus, aber das ist ein anderes Thema). Auf jeden Fall war das ein begehrter Fackel bei der Firma welche mir das Auto schlussendlich zugelassen hat. Aber wenn Ford Dir gar keine Aufbaurichtlinien geben will wird es schwierig darauf Bezug zu nehmen.

Aber wenn ich so drüber nachdenke...Ford gibt es ja auch in den USA, und da waren solche Unterlagen für Aufbauer zumindest von den 3 grossen Player GM, Ford und Dodge sehr ausführlich online verfügbar (Hab ja von meinem Chevy auch alles von dort heruntergeladen)...such mal nach Ford Boddybuilder oder Ford upfitter oder ähnlichem...vielleicht wirst Du dort eher fündig. Aber dann unbedingt mit MFK gegenchecken, und vielleicht nicht mit den Worten "Ich hab da in Amerika was gefunden..." sondern eher "Von Ford gibt es folgende Unterlagen, passt das wenn ich es so umsetze?" (ist ja nicht gelogen und man muss ja keine schlafenden Hunde wecken, denn Erfahrungen aus meinerseits und aus meinem Bekanntenkreis zeigen dass einige Prüfer auf das Wort Amerika instinktiv zuerst mal mit "nicht erlaubt" oder zumindest mit einer erheblichen Portion Skepsis reagieren ;) )

So, für Heute reicht das erstmal...

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#37 Beitrag von alpöhi » Do 12 Jul 2018 22:48

nunmachmal hat geschrieben:Den Transit gibt es meines Wissens auch ohne Rückwand ab Werk. Er hat dann eine spezielle B-Säule zum befestigen des Koffers. Leider war es mir nicht möglich die dazu passenden Gegenstücke als Privatmann zu bekommen. So gesehen auf der Düsseldorf. Dort habe ich gegenüber den Fiat gesehen und mich dann für den Ducato entschieden.

Gruß Nunmachmal
Ja, es gibt ein Womo-Chassis ohne Rückwand und mit Dachausschnitt - leider NICHT mit 4x4.

Hallo Urs
Du machst mir Mut :-)
Gerade gestern habe ich Fakt und DTC angeschrieben, mal abwarten was da kommt.
Vielleicht haben meine MFK-Erfahrungen eher zu Vorurteilen geführt, ich werde nochmal seinen Anlauf nehmen.

Danke und Gruss Reto

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#38 Beitrag von Picco » Fr 13 Jul 2018 07:55

Hoi Reto

Auch meine Erfahrungen mit der MFK sind eher von positiver Natur!
Geh da hin und frag Dich zu einem Prüfer durch der Dein Projekt mit Dir bespricht!
Je sympatischer (und ich hab absichtlich nicht 'freundlicher' geschrieben) Du auftrittst umso grösser die Chancen dass Dir geholfen wird.
Aber den Vorschlag von ThomasFF würd ich definitiv nicht befolgen!
Vieleicht kann man das in Deutschland machen, in der Schweiz wird man damit kaum durchkommen und danach sein Auto entsorgen müssen!
Denn die Herren von der MFK kennen sich schon sehr gut aus mit den Autos und Vorschriften und die MFK ist, gemessen an den Zuständen der Autos die ich desöfteren in Deutschland sehe, deutlich penibler als der TÜV...

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#39 Beitrag von alpöhi » Sa 14 Jul 2018 14:09

DANKE!!!
Jetzt habe ich Antwort von den "offiziellen Stellen" erhalten:
geschätzte Kosten ca. 10'900.- für eine "Prüfung/Gutachten" :shock: :evil:

Da muss ich wohl einen anderen Weg finden, einen kooperativen MFK'ler oder eben doch ein anderes Fabrikat!?
Ford scheint es nicht nötig zu haben - die Aufbaurichtlinien von VW und MB helfen bei diesen Fragen effektiv weiter!

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#40 Beitrag von nunmachmal » So 22 Jul 2018 17:36

@alpöhi Rufe mal deine PM ab.

Ich habe dir vor geraumer Zeit einen Namen und Mailadresse zukommen lassen. Der Typ kann dir vielleicht helfen.

Gruß Nunmachmal

Nachtrag am 11.08. PM gelöscht da die Hilfe anscheinend nicht benötigt wird.
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#41 Beitrag von Ischi » Mo 27 Aug 2018 21:57

Hallo zusammen,

die Überlegungen gehen langsam weiter, nachdem wir gesehen haben wie klein so ein Baby ist :lol: Da passen locker viele von rein...Spaß bei Seite, wir haben nach einigem Überlegen, Gras über die Sache wachsen lassen, Schauen, gucken und nochmal überlegen, einen potentiellen Grundriss, welcher tatsächlich auf eine Pickup-Doka passen könnte (für 3 Mann und Hund, Person 4 als Option).

Im Prinzip eine etwa 2x2m Kabine mit 1,5m Alkoven, 3 Schlafen im Alkoven längs nebeneinander. Die Tür ist am Heck, auf der linken Seite der Kabine befindet sich eine komplette 2m lange Sitzbank, an der Stirnseite wird die Sitzbank weitergezogen (quasi ein L), dort ist dann auch das Klo mit untergebracht. Die komplette rechte Seite ist für Küche, Kühlbox, Schrank reserviert. So gibt es gung Sitzplätze, ein 4. könnte unten schlafen, es gibt einen 1,5m x 0,9m Gang.

Soweit die Überlegungen, die Frage die sich aufwirft: Wenn ich die Kabine als Festaufbau plane, wird das Fahrzeug dann sicherlich als Wohnmobil zugelassen?! Oder gibt es andere Optionen? Die Belechtung muss dann sicher an die Kabinenrückwand? Oder auch an den geplanten Fahrradträger am Heck?

Falls ich eine absetzbare Kabine plane, dann lasse ich beim TÜV nur die neue Flachpritzsche eintragen? Das Fahrzeug bleibt dann weiterhin ein LKW? In dem Fall kann ich die neue Beleuchtung am Ende der Prtitzsche anbringen, die Kabine steht dann einfach über? Oder kann man die Flachpritzsche an die Maße der Kabine anpassen (bisherige Pritzsche ist ja etwa 1,85x1,55m außen, könnte man die neue gleich auf 2x2m vergrößern)?

Danke für Eure Hilfe.
Grüße
Christian
-Ford Ranger Doka mit Absetzkabine

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#42 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Di 28 Aug 2018 10:50

Hi Christian,
Ischi hat geschrieben:Soweit die Überlegungen, die Frage die sich aufwirft: Wenn ich die Kabine als Festaufbau plane, wird das Fahrzeug dann sicherlich als Wohnmobil zugelassen?! Oder gibt es andere Optionen? Die Belechtung muss dann sicher an die Kabinenrückwand? Oder auch an den geplanten Fahrradträger am Heck?
Eine Zulassung als Wohnmobil ist dann sinnvoll, weil die Versicherung günstiger wird. Und wenn die Kabine (oder der Fahrradträger) mehr als 40cm (so meine ich,mich zu erinnern) über die Fahrzeugbeleuchtung hinausragt oder die Kabine die Sichtbarkeit der Fahrzeugbeleuchtung (15° von oben oder sowas) einschränkt, dann muß eine 'wiederholte Beleuchtung' angebracht werden.
Ischi hat geschrieben:Falls ich eine absetzbare Kabine plane, dann lasse ich beim TÜV nur die neue Flachpritzsche eintragen? Das Fahrzeug bleibt dann weiterhin ein LKW? In dem Fall kann ich die neue Beleuchtung am Ende der Prtitzsche anbringen, die Kabine steht dann einfach über? Oder kann man die Flachpritzsche an die Maße der Kabine anpassen (bisherige Pritzsche ist ja etwa 1,85x1,55m außen, könnte man die neue gleich auf 2x2m vergrößern)?
Happy Hobo läuft weiterhin als als 'LKW Plattform', in der Zusatzbeschreibung steht dann etwas über Rückwandausschnitt und Aufbau des Hilfsrahmens. Ich habe übrigens die Größe der Pritsche gegenüber Serie nicht geändert, denn so bleibt der Bus handlicher und ich kann ihn (mit den Serien-Ladebordwänden etc.) auch im Alltag weiter als Alleinfahrzeug nutzen. Im Kabinenboden habe ich dann einen weiteren Rahmen, der auf dem Hilfsrahmen aufliegt und seitlich je 10cm, nach hinten 60cm über steht.
An der Kabine befindet sich ein (momentan noch sehr häßlicher) Leuchtenträger, der an meine AHK angeschlossen ist.
Ach so, noch etwas zu dieser Kombination: Happy Hobo ist als LKW zugelassen (günstigste Kfz-Besteuerung) und als WoMo versichert (günstigste Versicherungsart).

Grundsätzlich aber eine Frage: warum Pickup-DoKa und nicht Transporter-DoKa? Bei einem 'normalen' Pickup liegt die Hinterachse sehr nahe an der Fahrerhausrückwand, was das Fahrzeug mit Kabine sehr hecklastig werden läßt - bei Kurvenfahrten oder Seitenwind ziemlich unangenehm. Bei meiner T5 DoKa habe ich eine deutlich längere Kabine und dennoch eine bessere Gewichtsverteilung, weil alle ernsthaften Gewichte wie Wasser, Batterie und Gas vor oder auf der Hinterachse liegen, der Bereich hinter der Hinterachse enthält eigentlich fast nur Luft (Sitzecke). So habe ich auch noch genügend Reserven, um einen Fahrradträger zu montieren.... Und eine Kabine von 206*183cm würde noch auf die durch die Ladebordwände begrenzte Pritsche passen, ohne Ladebordwände wären etwa 210*190cm Grundfläche möglich!

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
die nächsten Festivitäten in http://www.Bodenheim.de:
03.- 05. Mai 2019: Leerkabinen-Treffen
erstes Juni-WE (31.05.-03.06.2019): Weinfest
vierter Sept.-Samstag (28.09.19): Weinprobe in den Weinbergen
*Stellplätze vorhanden! Bei Fragen eMail/PN an mich*

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#43 Beitrag von Ischi » Di 28 Aug 2018 21:03

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für deinen Input, das klingt alles gut und logisch.

Und ja, du hast absolut Recht, was die Vorteile des VW-Transporters betrifft, gerade in Bezug auf Last-Verteilung, Fahrzeuglänge und Hinterachse. Aber, darum ging es hier ja auch am Anfang, als Allrad und Bodenfreiheit ist mir das Ding einfach zu teuer. Gebraucht gibt es kaum etwas ordentliches, neu sind mindestens 35k€ fällig, plus Höherlegung, plus Auflastung (etwa 5k€, um das beim Bus beides zu bekommen. Da ist ein Pickup einfach deutlich günstiger und out of the box "fertig" (okay, Auflasten, aber das ist beim Ranger einfach billiger).

Den Ranger haben wir und neue Kabine und Auto usw, das ist mir einfach zu teuer. Ich denke, eine 2-2,1m lange Kabine, ohne Bad und tausend Hochschränke, minimaler Technik usw. ist auch tausendmal besser als die üblichen 2,2m bis 2,4m langen und schweren Kabinen ala Bimobil und Tischer.

PS: Von der Preispolitik von VW mal ganz abgesehen...ich mein zweiter Schlüssel und H7-Licht kosten Aufpreis, spinnen die?

Grüße
Christian
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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#44 Beitrag von Urs » Mi 29 Aug 2018 01:36

Ischi hat geschrieben: PS: Von der Preispolitik von VW mal ganz abgesehen...ich mein zweiter Schlüssel und H7-Licht kosten Aufpreis, spinnen die?
Jetzt aber nicht im Ernst? Was gibt es dann wenn man den H7-Aufpreis nicht zahlen will? 2 Kerzen?
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Basisfahrzeug Festaufbau

#45 Beitrag von Ischi » Mi 29 Aug 2018 19:46

Urs hat geschrieben:
Ischi hat geschrieben: PS: Von der Preispolitik von VW mal ganz abgesehen...ich mein zweiter Schlüssel und H7-Licht kosten Aufpreis, spinnen die?
Jetzt aber nicht im Ernst? Was gibt es dann wenn man den H7-Aufpreis nicht zahlen will? 2 Kerzen?
Die T6 Transporter Modelle haben serienmäßig H4 Licht...also ja, 2 Kerzen :shock:
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