Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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jan der böse
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#61 Beitrag von jan der böse » So 26 Jul 2020 11:09

ich habe den verdacht, daß man bei der problematik birnen mit nussschokolade vergleicht.
bis 3,5 ist halt ein deutlich kleines fahrzeug, oder eben eins mit zu wenig zuladung. ok, muss man halt mit klarkommen.
klein, wendig, für jeden führerschein, um mal eben im urlaub ein dach über dem kopf zu haben. und sich in die reihe derer zu stellen, die das gleiche vorhaben.
über 3,5, sind ja keine 3,88 gemeint, sondern in der regel zwischen 5 und 7,5 tonnen. wenn nicht sogar mehr. sonst würde es ja keinen sinn machen.
meiner hat 6,5t und die maße 2,3m x7m x 3,6m. ich hab im moment noch 1,5 tonnen zuladung frei.
wir haben ein trennklo, natürlich in einem eigenen raum mit be und entlüftung, in dem ich nicht mit dem kopf an die decke und den knien an der tür scheuere. eine dusche brauche ich in einem fahrzeug nicht. und schon gar keine in der ich mich hinhocken oder auf den klodeckel setzen muss. wir haben eine freiluftdusche außen am fahrzeug.
wenn ich will, lade ich mir ein schweres motorrad mit meinem eigenen kran hinten auf den träger.
meine frau macht IM womo morgens yoga, (ja, auch den sonnengruß) während ich noch im alkofen rumlümmel.
in 3,5t-womos muss ich mit meinen 198cm beim hosenanziehen nach draußen gehen. auch beim sitzen stoße ich überall an, und die betten haben fast nie meine benötigten maße, oder müssen täglich erst aufwändig umgebaut werden.
in meinem womo sitze ich abends am kaminofen mit echtem feuer auf meinem sofa. rings um mich rum gibts echtolz.
trotzdem habe ich keinen 100l fäkalientank, 200l frischwasser und 100l grauwasser nur um autark zu stehen. denn selbst damit klappt das nur begrenzt bis die kapazität erreicht ist. das kann man ganz anders regeln.
beschränkungen kenne ich nicht.
maut? ich fahre in der regel da wo's keine gibt. landschaftlich schöne landstraßen haben auch im rest von europa in der regel keine maut. der urlaub fängt dann halt schon auf den ersten metern an.
durchfahrthöhe? dito. das sind in europa 0,001% der strecken. und was soll ich bitteschön auf überfüllten parplätzen mit höhenbegrenzung denn erleben?...will ich da wirklich auch noch stehen?
nein, ein fahrzeug mit den maßen und gewicht muss man lieben und das reisen damit erleben. man kommt damit selbstverständlich überall hin und durch, nur eben woanders. in der regel sogar viel angenehmer, weil man bestimmte gegenden einfach von vornherein meidet. die meisten länder sind groß genug für genug alternativen.
meiner ansicht nach ist ein womo von 3,5t und 6,5t miteinander überhaupt nicht zu vergleichen. auch und vor allem nicht die vor und nachteile, weil die sich im grunde gegenseitig ausschließen.
man sollte sich nicht die frage stellen, was für ein typ von wohnmobil man gerne hätte, oder besser ist, sondern wissen was du selbst (und auch deine mitfahrer) für ein typ bist. wenn man das beantworten kann, ist das die frage der tonnage und der ausstattung auch.
netten gruß,
jan

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#62 Beitrag von Varaderorist » So 26 Jul 2020 12:54

Hallo Jan,

ich stimme Dir mit unserem 8,6 Tonner (810 × 255 x 380 cm) ja weitgehend zu.

Aber wie ergibt sich bei Dir praktisch grenzenlose Autarkie mit weniger als 200 Liter Frisch- und weniger als 100 Liter Grauwasser?
Doch bestimmt nicht mit dem permanenten Stehen an Gewässern und Entsorgung des (egal wie ökologischen) Grauwassers in der Natur??

Liebe Grüße aus Schweden, wo Freistehen kaum zu umgehen ist.
Gruß vom Niederrhein
Michael

jan der böse
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#63 Beitrag von jan der böse » So 26 Jul 2020 15:54

doch, im prinzip exakt so, nur halt mit etwas überlegung ;-)
die trenntoilette wird getrennt entsorgt. die dichte tüte mit dem trockenen, festen wird in einem unterflur-kasten gelagert und bei bedarf im restmüll entsorgt. zur not würde ich das ohne tüte auch vergraben. haben wir aber noch nicht gemacht. der urin entweder in einer ortskanalisation, oder definitiv in der natur. da das eher kleine mengen sind und gut verteilt werden, macht der das rein gar nichts. man kann der gesamten tierwelt ja auch nicht das pinkeln in die natur verbieten. im grauwasser ist nix, als ein paar tropfen absolut umwerltverträgliches bio-spüli. körperhygiene geschieht mit bio-olivenseife. wichtig ist, daß man alles nicht an einer stelle verklappt. das geht bei uns auch gar nicht, weil wir nichts in tanks sammeln. sondern in eimern unterm fahrzeug. damit kommt man gar nicht erst in die versuchung irgendwo größere mengen abzulassen. den urin mischt man am besten noch mit dem grauwasser, das entsalzt das ganze noch und ist damit sogar gut für die vegetation. das toilettenpaier verbrennen wir im ofen. in einem wasserschutzgebiet verbietet sich das freistehen mit einem 40 jahre alten diesel sowieso. autark heißt ja nicht wochenlang an einem ort zu stehen, sondern weitgehend unabhängig von cp's zu sein.
frischwasser bunkern wir in 10l kanistern. ich kann zur not bis zu 10 kanister einlagern. mehr wären möglich, aber waren bisher nie nötig. im gegenteil. auch wenn manche vieleicht der meinung sind, daß es umweltverträglicher wäre an einem cp zu entsorgen, nur weil es einfacher ist und man sich damit weniger gedanken machen muss...so wie wir das machen, belastet es die umwelt in keinem falle mehr. zumal viele plätze im süden mittlerweile entsorgungstechnisch veraltet oder an ihre grenzen gekommen sind,
und die hochmodernen in der regel eh nicht unsern style und kragenweite haben.
netten gruß,
jan

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#64 Beitrag von canislupus6633 » So 26 Jul 2020 16:14

Mit Wasser verdünnt ist Urin ein wunderbarer Dünger, somit sogar gut für die Umwelt.

In Schrebergärten werden mittlerweile auch gerne Trenntoilten genutzt und die Hinterlassenschaft werden dort vollständig im Garten verwendet.
Da ist das Grauwasser eher noch belastender für die Umwelt, weil es en Weng länger dauert, bis die Seife abgebaut ist.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#65 Beitrag von Anton » So 26 Jul 2020 16:44

jan der böse hat geschrieben:
So 26 Jul 2020 15:54
autark heißt ja nicht wochenlang an einem ort zu stehen, sondern weitgehend unabhängig von cp's zu sein.


frischwasser bunkern wir in 10l kanistern. ich kann zur not bis zu 10 kanister einlagern. mehr wären möglich, aber waren bisher nie nötig. im gegenteil.
Hallo

Jan, so seh ich das auch!

Auch wir haben in der Küche nur 2x 20 Liter Wasser und 20 Liter Grauwasser. Dazu ca 80 Liter in Tank für das Badezimmer. Mit entspechemd großen Grauwassertank.

Der Trick ist Sparsamkeit! Duschen für 2 Leute braucht ca. 8 Liter, mit den 40 Litern in der Küche kommen wir wenn wir wollen auch locker eine Woche aus wenn's sein muß! Das Wasser läuft nur auf Schalterbetätigung, und nicht permanent läuft wenn man den Kran / die Dusche aufdreht.

Mit den 80 Litern im Bad kommen wir auch locker zwei bis drei Wochen aus.

Autark sein heist auch für uns unabhänig von CP oder Stellplatz mit Strom. Das heist nicht das wir nicht mal einen Platz aufsuchen, aber es geht auch genau so gut mit einer einfachen Wiese als Stellplatz oder es reicht der Wanderparkplatz.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#66 Beitrag von jan der böse » So 26 Jul 2020 21:36

canislupus6633 hat geschrieben:
So 26 Jul 2020 16:14
Mit Wasser verdünnt ist Urin ein wunderbarer Dünger, somit sogar gut für die Umwelt.

In Schrebergärten werden mittlerweile auch gerne Trenntoilten genutzt und die Hinterlassenschaft werden dort vollständig im Garten verwendet.
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wir wohnen seit 18 jahren in einer art schrebergarten.
wir haben seit der zeit eine trenntoilette. die scheiße wird kompostiert das papier verbrannt, die pisse verdünnt an die planzen gegeben. das grauwasser ist mit kernseife gar kein problem für die umwelt.
waschmaschine haben wir in einer kleinstwohnung wo unsere legale base ist.
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#67 Beitrag von jan der böse » So 26 Jul 2020 22:34

aber noch mal zm thema.
ein kompaktes wohnmobil unter 3,5 tonnen kann nur ein kompromis in der raumaufteilung und der autarkie sein. wenn man sportgeräte wie ebikes, motorrad/roller, boote, surfbretter und anderes mit sich führt wird das mit 2 personen nur schwer funktionieren.
um ein paar campingutensilien für ein paar wochen auf dem campingplatz unter die markise zu stellen, wird's reichen. geschätzt über 90% der motorcamper nutzen ihren wagen ja auch nicht anders. für die passt das.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#68 Beitrag von canislupus6633 » Mo 27 Jul 2020 00:32

jan der böse hat geschrieben:
So 26 Jul 2020 21:36
wir wohnen seit 18 jahren in einer art schrebergarten.
wir haben seit der zeit eine trenntoilette. die scheiße wird kompostiert das papier verbrannt, die pisse verdünnt an die planzen gegeben. das grauwasser ist mit kernseife gar kein problem für die umwelt.
waschmaschine haben wir in einer kleinstwohnung wo unsere legale base ist.
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Nichts anderes sage ich ja auch, nur dass die Seife halt en Weng länger brauch, bis das sie abgebaut ist.

Selbst die Waschmaschine könnte man ökologisch betreiben, sofern man eher weniger weiße Kleidung hat und das Wasser relativ weich ist.
Waschnüsse, welche aber importiert werden müssen oder aus Rosskastanien das Waschmittel herstellen.
Wer richtige Seife selbst machen will, der kann sich ja auch mit Pottasche, Ölen und viel Zeit seine Kernseife selbst herstellen.

Das war aber jetzt genug Offtopic.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#69 Beitrag von Krabbe » Mo 27 Jul 2020 10:13

jan der böse hat geschrieben:
So 26 Jul 2020 22:34
ein kompaktes wohnmobil unter 3,5 tonnen kann nur ein kompromis in der raumaufteilung und der autarkie sein.
Grundsätzlich ist jedes Reisemobil immer ein Kompromiss.
Im Idealfall der, der den Bedürfnissen des Nutzers am nächsten kommt.

Mit zunehmendem zulässigen Gesamtgewicht und ggf. damit einhergehender Größe nimmt zwar im Regelfall die Zuladungskapazität zu. Damit gehen aber andere Einschränkungen einher. Und darum ging es ja eigentlich in diesem Thread.
Viele Grüße
Krabbe
(Sachkundiger für Campinggasanlagen)

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#70 Beitrag von Balu » Mo 27 Jul 2020 14:20

jan der böse hat geschrieben:
So 26 Jul 2020 11:09
maut? ich fahre in der regel da wo's keine gibt. landschaftlich schöne landstraßen haben auch im rest von europa in der regel keine maut. der urlaub fängt dann halt schon auf den ersten metern an.
durchfahrthöhe? dito. das sind in europa 0,001% der strecken. und was soll ich bitteschön auf überfüllten parplätzen mit höhenbegrenzung denn erleben?...will ich da wirklich auch noch stehen?
Hallo Jan,
was du über deinen Reisestil schreibst, möchte ich nicht von der Größe des Fahrzeuges machen. Es gibt sicher genug Dickschiffe, die auf Mautstrecken möglichst schnell ihr Urlaubsziel erreichen wollen/müssen. Zeit ist oft ein limitierender Faktor.
Auf der anderen Seite schätze ich genau den von dir beschrieben Reisestil sehr und praktiziere ihn mit meinem kleinen 3,5ter.
Was das Raumbedürfnis anbelangt, muss jeder seine Bedürfnisse anaylisieren und entsprechend bauen/kaufen. Mir ist es z. B. wichtiger, auch in der Stadt auf einen PKW-Platz parken zu können, als im "Wohnzimmer" Walzer tanzen zu können. :wink: Ein Freund von mir verlachte mich gerne dafür. Aber das kehrte sich ganz schnell um, als sein großer Wohnwagen vor den Toren einer Stadt geklaut wurde, während meine Schnecke auf einem PKW-Parkplatz in Citynähe unversehrt blieb.

Das ist ja das Schöne, dass jeder letztendlich nach seinen Vorstellungen Reisen kann. :D
Probier's mal mit Gemütlichkeit

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#71 Beitrag von jan der böse » Di 28 Jul 2020 09:21

das ist ja was ich meine. die frage ist nicht, was ist besser, sondern was bin ich für ein typ. und wie nutze ich mein fahrzeug.
ich habe zb kein problem mit meinem trümmer in italienische bergdörfer zu fahren oder in eine kilometer lange 3m breite irische landstraße. natürlich links und rechts mit heckenbewuchs... .die dann am ende natürlich 2m eng wird... andere kriegen da die krise. und der urlaub ist schnell voll im eimer. für mich ist das "etwentscher"
ich bin fast 2 meter und krieg rücken, wenn ich in einem vw t3- westfalia länger als 3 tage übernachten muss... ich hatte 2 davon...;-). schlimmer sind aber die tage. und das kochen ist auch nicht grad gemütlich. dann kann ich auch gleich mit nem zelt verreisen. darin kann ich mich auch nicht lange aufhalten.
selbst im sprinter konnte ich nicht stehen. aber damals war ich jung, und es war mir egal. heute ist das etwas anders...
auch das parkplatzproblem in innenstädten ist ein typ-problem und nicht eins des fahrzeugs. platz ist mehr als genug, man muss ihn halt finden, und zur not ein paar schritte tun, oder das fahrrad nutzen.
ich würde mein fahrzeug auch nicht nach einer dubiosen krimimnalstatistik aussuchen. das kann alles zufall sein. ist es in der regel auch;-) manche suchen sich gefühlt sogar die urlaubsländer danach aus. bestohlen wurde ich bereits in fast ganz europa. ausgerechnet in polen allerdings noch nicht :D was sagt einem das? man hat so seine vorstellungen, aber mit der realität stimmen sie oft nicht überein. das gilt mmn. auch für fahrzeuge.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#72 Beitrag von clubby » Di 28 Jul 2020 10:45

Hallo Zusammen,
ich möchte Antons Liste der Vor- und Nachteile ergänzen:
*Doppelbereifung auf der Hinterachse
- >3,5t zGg üblich, mit Ausnahmen in beiden Fällen
- kein reifendruckvermindern möglich um Auflagefläche zu erhöhen
- Tunnelgebühr nahe Barcelona war für Doppelbereifung ca. 3 x so teuer wie für Singlebereifung
*Übersetzung
- >3,5t oft kürzer übersetzt
= Vorteil im Gebirge
= Nachteil im Flachland, Spritverbrauch höher, lauter
*Fahrwerksreserven im Gelände
- Faustwert 70%; also 5t Fahrgestell mit 3,5t tatsächlichen Gewicht ins Gelände.

Mein Fazit: alles hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist dass man losfährt.

Gruß,
clubby

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#73 Beitrag von Anton » Di 28 Jul 2020 12:21

clubby hat geschrieben:
Di 28 Jul 2020 10:45
Hallo Zusammen,
ich möchte Antons Liste der Vor- und Nachteile ergänzen:
*Doppelbereifung auf der Hinterachse
- >3,5t zGg üblich, mit Ausnahmen in beiden Fällen
- kein reifendruckvermindern möglich um Auflagefläche zu erhöhen
- Tunnelgebühr nahe Barcelona war für Doppelbereifung ca. 3 x so teuer wie für Singlebereifung
*Übersetzung
- >3,5t oft kürzer übersetzt
= Vorteil im Gebirge
= Nachteil im Flachland, Spritverbrauch höher, lauter
*Fahrwerksreserven im Gelände
- Faustwert 70%; also 5t Fahrgestell mit 3,5t tatsächlichen Gewicht ins Gelände.

Mein Fazit: alles hat Vor- und Nachteile. Wichtig ist dass man losfährt.
Hallo

ja, stimmt wohl alles. Ist ja auch eine Frage wo man hin möchte. Mir wird nicht passieren das der Tunnel bei Barcelona teurer wird. Einfach weil ich da nicht hin fahre.

5 t Fahrgestell mit 3,5 t Gewicht ist nicht nur im Gelände besser und mit Reserven verbunden.

Aber das beste kommt zum Schluß:

Wichtig ist das man losfährt! :D

Wenn man denn weg kommt. :?

Alles Gute aus dem Wald

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#74 Beitrag von sieschonwieder » Mi 29 Jul 2020 12:42

Es gibt weder Vor noch Nachteile.

Für jeden Lebensabschnitt und finanzielles Leistungsvermögen gibts eine passende Fahrzeugart.
Entweder man kauft sie von der Stange oder man baut sich das zurecht was man möchte.

80% meiner Umbaugedanken hab ich verworfen und es war gut so. 45% meiner Kabine sind freier Raum. Alles flexibel nix verbaut.
Platz zum Sitzen mit den Campingstühlen. Kinderbett kann da stehen , zwei Motorräder. oder mal schnell eine Küche abholen.

gruß Ralf

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#75 Beitrag von jan der böse » Do 30 Jul 2020 08:49

ein sehr wichtiges argument wurde schon angedeutet.
ein bis und über der grenze beladenes fahrzeug ist, mal abgesehen von den kosten wenn man erwischt wird, in grenzbereichen immer ein problem. auf losem/weichem untergrund aber auch in brenzlichen situationen.
ein 6 tonner mit 1,5 t reseve und maximal 90km/h ist besser zu händeln als ein sprinter bei 160km/h und 300kg überladung.
ich würde frech behaupten, daß 90% der 3,5t wohnmobile reisefertig viel zu viel gewicht an board haben.

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