Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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diekorks
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#46 Beitrag von diekorks » Fr 13 Mär 2020 17:44

Anton hat geschrieben:
diekorks hat geschrieben:
Do 12 Mär 2020 21:04
holger4x4 hat geschrieben:Wo wir viel rumfahren, sind eben die kleineren Orte. Und da sehe ich andauernd 3,5to Beschränkungen an denen wir fröhlich pfeifend vorbeifahren :wink:
...wir auch BildBild

Hallo ihr beiden,

ich gönn euch von ganzem Herzen eure Freiheit überall rum zu kurven wo < 3,5 to nicht rumkurven können! 8)

Es stellt sich aber wieder die Frage, wie viel ehrliche Zuladung bleibt z.B. bei einem Iveco Fahrgestell mit Aufbau wie Holger es anstrebt und wenn alles fertig ist und das Fahrzeug noch urlaubsmäßig beladen werden soll.

Sind da noch, wenigstens kleine, Reserven oder ist man schon am Limit?

Ehrlich und keine Milchmädchenrechnung mit 1/2 vollen Wassertanks und so...

VG

Anton
..ich habe noch knapp 1460kg Zuladung Bild

Also entweder
1. ich bin Womo und darf das
2. oder Anlieger auf dem Weg zum Camping oder sonst was,
3. oder ich hab mich verirrtBild Herr Wachtmeister.

Da ich meine Wege meist mit etwas Verstand wähle, fahr ich außer im Fall drei, auch nicht dort, wo ich mit 7,5t wirklich nicht hingehöre.


Gruß Ralf

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Anton
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#47 Beitrag von Anton » Sa 14 Mär 2020 06:28

diekorks hat geschrieben:
Fr 13 Mär 2020 17:44



..ich habe noch knapp 1460kg Zuladung Bild

Hallo

ich hab mal ein wenig geforscht! Man man man Ralf, jetzt hasse mich abba dabei gekricht! :wink:


diekorks hat geschrieben:
Fr 13 Mär 2020 17:44




Also entweder
1. ich bin Womo und darf das
2. oder Anlieger auf dem Weg zum Camping oder sonst was,
3. oder ich hab mich verirrtBild Herr Wachtmeister.

Da ich meine Wege meist mit etwas Verstand wähle, fahr ich außer im Fall drei, auch nicht dort, wo ich mit 7,5t wirklich nicht hingehöre.
Also ent oder weder, so machen wir das auch. Und fahren gut damit.

VG
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pseudopolis
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#48 Beitrag von pseudopolis » Sa 14 Mär 2020 10:01

Ahoi

um mal wieder auf das eigentliche thema zu kommen, ein großer vorteil eines leichten autos ist auch, daß es besser zu bergen ist, wenn man sich mal festgefahren hat. 3,5t sind mit ein paar starken helfern gut aus einer sandkuhle zu schieben, wenn man es nicht eh selbst herausschaufeln kann. Je größer, desto problematischer werden bergungsaktionen, und man fährt deshalb die ein oder andere strasse lieber nicht, obwohl es dort schön wäre. Das gewicht schränkt also, aus reiner vorsicht, den aktionstadius ein. Ausser es ist natürlich ein allradlaster.

Michi

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#49 Beitrag von holger4x4 » Sa 14 Mär 2020 12:26

.. und wenn du dich mit einem MAN KAT 8x8 festgefahren hast, dann hast du ein richtiges Problem :mrgreen:
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#50 Beitrag von Anton » Sa 14 Mär 2020 13:13

holger4x4 hat geschrieben:
Sa 14 Mär 2020 12:26
.. und wenn du dich mit einem MAN KAT 8x8 festgefahren hast, dann hast du ein richtiges Problem :mrgreen:

Hallo

mit einem KAT 4x4 auch! :shock:

Wir haben schon mal einen mit Klappspaten aus dem Moor ausgegraben. Allerdings mit 30 Mann.

OK, festfahren ist ein Argument, kommt aber doch recht selten vor wenn man das Fahrzeug bestimmungsgemäß nutzt. :wink:

VG

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#51 Beitrag von Albatross » So 15 Mär 2020 08:22

Wer gerne einsam (und "wild") in der Natur einen Übernachtungsplatz sucht (z.B. am Ufer eines Sees oder Fluss) ist mit einer schweren Karre schlecht beraten. Ich verbiege schon 4mm dicke nur 1m lange Sandbleche wenn ich mich festfahre. .. und je schwerer ein Auto ist, desto hässlicher die hinterlassene Spur in der Natur...
Gruß Albatross
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#52 Beitrag von ThomasR » Di 17 Mär 2020 07:33

Servus,

jetzt mag ich noch was grundsätzliches zum Thema anbringen: bei den meisten Beiträgen lest man immer von "Einschränkungen" die man unter 3,5t hat. Aber wenn man nicht alles in Massivholz baut, keine 200 Liter Wasser dabei hat, statt der Markise mal einen Sonnenschirm aufstellt, keine Satanlage, Klimaanlage, Kaffeemaschine,... dann verzichtet man auf Luxus, aber ob´s eine Einschränkung ist, bezweifel ich.

Ich seh´s am Bau: die Leute bauen Küche-Wohn-Essbereiche mit teilweise bis 70m²weil sie sich nicht einschränken wollen. Das ist für mich vergleichbar. Wo schränk ich mich in der Nutzung ein, wenn ich eine Küche und ein Wohnzimmer mit ca. 20m² hab?

Also in meinen Augen kann man ein "normales" 2 Personen Urlaubs-Wohnmobil ohne Einschränkungen mit 3,5t bauen, da bracht´s keine Diskussion. Wenn die die Nutzung vom Womo anders ausschaut, also Dauerbetrieb, Motorräder dabei,... dann ist´s was anderes. Aber pauschal schrerer Bauen, weil man´s kann, macht für mich keinen Sinn.

Schönen Gruß,
Tom

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#53 Beitrag von canislupus6633 » Do 19 Mär 2020 04:50

Pro für >3,5to, man kann es besser als autarkes Vollzeit-Womo ausbauen.
Gerade wenn man kein festen Wohnsitz mehr hat.
Bei <3,5to ist man zu sehr von außen abhängig. Sich mal für 4 Wochen in die Pampa stellen ist da nicht drin, außer man hat noch einen Anhänger mit Vorräten dabei.
Selbst mit <7,5to kann das schon eng werden, wenn man auf ein militärisches Allrad-Fahrgestell setzt, dessen Ersatzteilversorgung selbst bei den ..... gewährleistet ist bzw. die Kiste auch mit minderwertigem Diesel klarkommt.

Der MAN Kat1 8x8 hat da noch ein weiteres Problem. Eigentlich ist er nur mit Sondergenehmigung auf den Straßen fahrbar, da er einen Wendekreis von ø>24m hat.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#54 Beitrag von holger4x4 » Do 19 Mär 2020 08:40

Da bin ich mit dabei, einen Dauerwohnsitz unter 3,5to ist nur was für Minimalisten und/oder Singles.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#55 Beitrag von canislupus6633 » Do 19 Mär 2020 12:55

Sorry, das mein Ausdruck als rassistisch eingestuft wurde, es war nicht rassistisch gemeint.
Ersetzen wir in einfach mit "selbst am Arsch der Welt" bzw. tief in Afrika können sie noch die alten Kisten reparieren, wozu die deutschen Spezialisten mich mehr in der Lage sind.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#56 Beitrag von nunmachmal » Do 19 Mär 2020 13:42

holger4x4 hat geschrieben:
Do 19 Mär 2020 08:40
Da bin ich mit dabei, einen Dauerwohnsitz unter 3,5to ist nur was für Minimalisten und/oder Singles.
Wir sind zu Zweit mit 3,5to unterwegs. Es fehlt an nichts
U.a. sind 2 Kühlboxen, 2 Heizungen, ein 6+5kg Waschtrockner und ein 2,8kw Generator an Bord. Stehen gerade in Portugal, wo gerade der Notstand ausgerufen würde, und testen wie lange wir autark stehen können.
Es gilt seit Mitternacht ein Fahrverbot. Fahrten zum Einkaufen und Ver- und Entsorgen sind eh erlaubt.
Man hat immer eine Grenze, egal ob 3,5to oder 7,5to. Die 12to gibt es seit der Mautumstellung nicht mehr.
Nun geht es dann um die Achszahl.
Ich denke jeder hat für seine Entscheidung die passenden Argumente.

Gruß Nunmachmal, 37.513716,-8.443008
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#57 Beitrag von cappadax » Do 16 Jul 2020 15:21

Wenn (in D!) als Womo zugelassen spielt die Größe oder Gewicht bei der Versicherung keine Rolle, die ist immer pauschal gleich!

Bei der Höhe ist aber evtl. die Grenze von 3,20 m zu beachten! Da endet bei den meisten Schutzbrief-Versicherungen die Leistungspflicht!

Peter

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#58 Beitrag von Surfy » Mo 20 Jul 2020 21:07

diekorks hat geschrieben:
Di 10 Mär 2020 21:07

Das ist das Hobby der Ösis von der Asfin, mittlerweile wirst du in Österreich auf verschiedenen Strecken sogar während der Fahrt gewogen.
Wie kann den so eine Messung vorgenommen werden? Selbst mit Waage im Boden, müsste man die jeweilige Achslast auch noch dem Fahrzeug zuordnen?

Surfy
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#59 Beitrag von Urs » Mo 20 Jul 2020 21:46

Technisch ist dass gar kein Problem und wird bereits in mehreren Ländern, nicht nur Ö, eingesetzt. Neu ist allenfalls dass Ö die Technik auch zum wiegen von Womos nutzt (keine Ahnung ob das wirklich so ist) denn normalerweise sind die Waagen wohl eher für die Sattelschlepper gedacht.

Auch schweizer Firmen liefern solche Systeme

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#60 Beitrag von visual » Mo 20 Jul 2020 21:53

Surfy hat geschrieben:
diekorks hat geschrieben:
Di 10 Mär 2020 21:07

Das ist das Hobby der Ösis von der Asfin, mittlerweile wirst du in Österreich auf verschiedenen Strecken sogar während der Fahrt gewogen.
Wie kann den so eine Messung vorgenommen werden? Selbst mit Waage im Boden, müsste man die jeweilige Achslast auch noch dem Fahrzeug zuordnen?

Surfy
Das ist ja über den Achsabstand oder optisch auch nicht wirklich ein Problem.

Oder beides, über den Achsabstand kann man festmachen ob es ein oder mehrere Fahrzeuge sind (theoretisch könnte man sogar noch die Geschwindigkeit mit erfassen) und wenn zu schwer gibt's nen Foto oder die Info an den nächsten Streifenwagen

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