Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

Unten sind sie alle gleich: Fragen und Antworten zur Fahrzeugtechnik.
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#16 Beitrag von Krabbe » Mi 11 Mär 2020 14:57

Doch, gehört schon noch dazu, denke ich.
Denn ich behaupte einfach mal frech, dass viele auch aufgrund der niedrigen deutschen Bußgelder denken, bevor ich offiziell über 3,5 t fahre fahre ich lieber x % überladen und fahre auf dem Papier bis 3,5 t, um die Beschränkungen ab 3,5 t zu umgehen.
Viele Grüße
Krabbe
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#17 Beitrag von Krabbe » Mi 11 Mär 2020 15:03

dm hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 13:04
@ Krabbe: (Auch) in Österreich richtet sich die Frage Pickerl oder GO Box nach dem zulässigen Gesamtgewicht. Ein überladener 3,5 Tonner braucht daher keine GO-BOX !

siehe: https://www.asfinag.at/maut-vignette/vignette/
Auf der Homepage der Asfinag steht ja auch nur, dass die Vignettenpflicht für Fahrzeuge bis zum. Gesamtgewicht von 3,5 t gilt und nichts für den Fall überladener Fahrzeuge.
Das man für eine 3,5 Tonner auch legal keine GO Box bekommen kann ist klar, da würde man ja vorsätzlich überladen fahren.
Ich habe aber schon von einem Fall gehört (zugegeben nur aus 2. Hand, für mich aber vertrauenswürdig), dass jemand mit einem überladenen 3.5 t Wohnmobil wegen eines Mautverstoß geahndet wurde (trotz korrekt geklebter Vignette). Und das war wohl ziemlich teuer.

Aber eigentlich egal, ob Mautverstoß oder „nur“ überladen: Bei unseren südlichen Nachbarn ist so etwas deutlich teurer, als bei uns. Und man sollte gut überlegen, ob man so etwas riskiert.
Viele Grüße
Krabbe
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#18 Beitrag von Krabbe » Mi 11 Mär 2020 15:18

Anton hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 13:13
Multivan hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 12:50
Zuhause zurück haben sie den Autovermieter darauf angesprochen, und angemerkt das die Nutzlast wohl nicht so ganz zur Anzahl der Sitzplätze und Verwendungszweck passt.
Der Kommentar des Verleihers: "Das zul.GG ist Sache des Fahrzeugführers, Ende der Durchsage, und ja es gibt in A wohl recht häufig derartige Kontrollen."
Diese Aussage vom Vermieter ist natürlich ein Witz. Wo kommen wir denn hin...
Naja, das der Fahrzeugführer verpflichtet ist sich über die zulässige Zuladung zu informieren und diese einzuhalten ist nun mal so.
Und das in ein Fahrzeug deutlich mehr passt, als zulässig, ist auch völlig normal:
Die bei den Autovermietungen früher üblichen 7,5 t Koffer mit Ladebordwand hatten teilweise auch nur 1,5 t Zuladung, da passte je nach Ladegut aber auch deutlich mehr rein. Bei den jetzt üblichen 3,5 t Fahrzeugen sieht das nicht besser aus.
Viele große PKW (auch Kombis, SUVs) haben nur um die 400 kg Zuladung, sind aber für 5 Personen zugelassen. Mit 4 oder 5 Personen in den Urlaub bedeutet meist auch schon überladen.
Und das Ganze ist doch auch völlig normale Realität bei der Wohnmobilvermietung. Was glaubst Du, wie viele Mieter, insbesondere Familien, die sich ein großes 4-Personen-Wohnmobil mit großer Heckgarage und Fahrradträger hinten dran mieten, völlig überladen damit unterwegs sind und sich keinerlei Gedanken darüber machen, das das Fahrzeug vielleicht nur 400 kg Zuladung hat (die im Idealfall so sogar in den Papieren stehen).
Viele Grüße
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#19 Beitrag von Anton » Mi 11 Mär 2020 15:21

Krabbe hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 14:57
Doch, gehört schon noch dazu, denke ich.
Denn ich behaupte einfach mal frech, dass viele auch aufgrund der niedrigen deutschen Bußgelder denken, bevor ich offiziell über 3,5 t fahre fahre ich lieber x % überladen und fahre auf dem Papier bis 3,5 t, um die Beschränkungen ab 3,5 t zu umgehen.
Krabbe hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 14:57
Doch, gehört schon noch dazu, denke ich.
Denn ich behaupte einfach mal frech, dass viele auch aufgrund der niedrigen deutschen Bußgelder denken, bevor ich offiziell über 3,5 t fahre fahre ich lieber x % überladen und fahre auf dem Papier bis 3,5 t, um die Beschränkungen ab 3,5 t zu umgehen.
OK, also weiter!

Stimmt was Krabbe da sagt. Ich denke das ist nicht frech, sondern Realität. Es wird gern überladen gefahren. Gerade mit den neueren 3,5 to. Womos ist man ja schon fast ab Werk überladen bzw. hat nur eine Zuladung, die eigentlich Handgepäck heißen müsste. Da sind Überladungen fast nicht zu vermeiden. Ganz davon zu schweigen, das man damit permanent Überladen rumfährt.
Ob das, gerade bei leichten Fahrgestellen, gut für's Fahrzeug ist? :?

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#20 Beitrag von Anton » Mi 11 Mär 2020 15:26

Krabbe hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 15:18
Bei den jetzt üblichen 3,5 t Fahrzeugen sieht das nicht besser aus.
Viele große PKW (auch Kombis, SUVs) haben nur um die 400 kg Zuladung, sind aber für 5 Personen zugelassen. Mit 4 oder 5 Personen in den Urlaub bedeutet meist auch schon überladen.
Und das Ganze ist doch auch völlig normale Realität bei der Wohnmobilvermietung. Was glaubst Du, wie viele Mieter, insbesondere Familien, die sich ein großes 4-Personen-Wohnmobil mit großer Heckgarage und Fahrradträger hinten dran mieten, völlig überladen damit unterwegs sind und sich keinerlei Gedanken darüber machen, das das Fahrzeug vielleicht nur 400 kg Zuladung hat (die im Idealfall so sogar in den Papieren stehen).
Hallo

Da sind wir uns einig, genau das mein ich!

Rechnerisch passen 5 Personen in ein Auto mit 400 KG Zuladung. Eine Person wir normal mit 75 Kg angenommen = 375 Kg.

Dann hasste noch 25 Kg für Gepäck, da gibt es nix zu meckern. :mrgreen:

VG

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#21 Beitrag von Krabbe » Mi 11 Mär 2020 16:03

Genau.
Und nun komme ich mit meinen knapp über 75 kg Lebendgewicht und bringe die ganze Kalkulation zum kollabieren.

Wobei die 75 kg pro Person sich ja nach irgend einer Norm schon aus 68 kg Person plus 7 kg Kleidung und persönlichem Gepäck zusammensetzen.


Und wen ich die Gewichtsberechnungen in irgend welchen Reisemobilzeitschriften ansehe frage ich mich auch immer, ob denn die Redakteure selber daran glauben, was sie da schreiben.
ich habe letztes Jahr ja mal genau gewogen, was so alles im Krabbavan ständig mitfuhr. Ich kam mit Vorzeltplanen für die Markiese auf ca. 140 - 150 kg. (Campingstühle, Campingtisch, Grill u. Grillkohle, Besteck, Geschirr, Kochtöpfe u. Pfannen, Inhalt Badezimmerschrank, Werkzeug Starthilfekabel, Abschleppsein,1l Motoröl, 1 l Kühlflüssigkeit, ...). Aus dem Kopf weis ich jetzt garnicht mehr, ob die 2. Kühlbox da mit drin war.
Dazu dann für den Urlaub noch mal 25 - 30 kg Gepäck pro Person + Lebensmittel.
Da sind wir mit 2 Personen ganz schnell bei 300 kg.
Viele Grüße
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#22 Beitrag von dm » Mi 11 Mär 2020 16:03

Ich muss mal penetrant werden / sein:

Doch, es steht sowohl auf der Asfinag Seite als auch in den Ö-Gesetzen. Die Vignettenpflicht richt sich nach dem hzG (höchstzulässigem Gesamtgewicht).


Edit: Das wichtige an der Formulierung ist das : "höchstzulässige" vor dem Wort Gesamtgewicht.


--dm--
Zuletzt geändert von dm am Mi 11 Mär 2020 16:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#23 Beitrag von Anton » Mi 11 Mär 2020 16:21

dm hat geschrieben:
Mi 11 Mär 2020 16:03
Ich muss mal penetrant werden / sein:

Doch, es steht sowohl auf der Asfinag Seite als auch in den Ö-Gesetzen. Die Vignettenpflicht richt sich nach dem hzG (höchstzulässigem Gesamtgewicht).

Das hat mit penetrant nichts zu tun, Ist ja alles richtig dm. Wir, zumindest ich, haben / habe es verstanden. :)

Bei einem eingetragenen ZGG bis 3,5 gilt die normale Vignette, ob überladen oder nicht.

Über 3,5 to eingetragenen ZGG brauchen wir eine GoBox, ob überladen oder nicht.

Richtig?


VG

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#24 Beitrag von dm » Mi 11 Mär 2020 16:25

Kurz und knapp:
JA !

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#25 Beitrag von Multivan » Mi 11 Mär 2020 20:12

diekorks hat geschrieben:
Di 10 Mär 2020 21:07
In vielen EU Ländern (u.a. Frankreich) gelten die Beschränkungen für >3,5t nicht für Womo Zulassungen.
….
DIESE Information finde ich ganz interessant, und war mir so nicht geläufig!?!
Wo gilt das denn noch?

Gruß
Holger

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#26 Beitrag von holger4x4 » Mi 11 Mär 2020 20:31

.. und woher weiß man das? Es steht meist nur das runder 3,5to Verbotsschild, ggf mit dem Zusatz "Anlieger frei". Womo frei hab ich noch nie gesehen.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#27 Beitrag von mog421 » Mi 11 Mär 2020 20:59

Hallo Holger,

hier steht was, ob die die Gesetze richtig zitieren weiß ich nicht.

https://frankreich-mobil-erleben.de/Ver ... eber-3,5t/
Gruß Axel

Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur, ab sofort, auf der Rückseite dieses Beitrages!

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#28 Beitrag von holger4x4 » Mi 11 Mär 2020 21:24

Ok, danke für den Link!
Meistens steht da aber doch das normale 3,5to Schild, also keine Durchfahrt für Wohnmobile!
Gruß, Holger

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#29 Beitrag von Urs » Mi 11 Mär 2020 21:45

Bin ja gerade in Frankreich unterwegs und ich handhabe das so dass wenn mich ein Ort mit unmengen an 3.5t, Womo-Fahrverbotstafeln oder Parkverbotstafeln begrüsst dann ist mein Womo und somit auch ich da wohl nicht willkommen. Also fahre ich weiter, kaufe dort ein, gehe dort Essen und lasse allgemein mein Geld dort wo ich und mein Womo willkommen sind. Bisher hat das sehr gut funktioniert und es hat noch ein Paar Orte welche ich noch nicht gesehen hab ;)

Zur Situation in der Schweiz:
Beim Wiegen bei Kontrollen wird eine Messunsicherheit von glaub 3% abgezogen danach kostet es wie folgt (Preise in CHF, könnt ihr ca 10% abziehen um den Euro-Preis zu bekommen) :

Zulässiges Gesammtgewicht überschritten
-Bis 100kg 100.-, egal ob über oder unter 3500kg zGG
-Über 100kg aber nicht mehr als 5% vom zGG, (bei über 3500kg, nicht mehr als 1000kg darüber) bis 3500kg 200.-, über 3500 kg 250.-

Achslasten überschritten:
Mehr als 2% aber nicht mehr als 5%, 40.-
Mehr als 5%, 100.-

Werden sowohl die Achslasten als auch das zGG überschritten zahlt man für beides!
Überschreitet man die Werte aus dem Bussenkatalog bekommt man eine Anzeige. Dann ist man mit Schreibgebühren usw, ich schätze mal, *ab* 500.- (vermutlich eher ab 750.-) plus je nach dem einer Administrativmassnahme (Bilett abgeben, Fahrverbot... z. B.) dabei.

Ja die Bussen sind hoch, aber meines Erachtens wird niemand gezwungen überladen rumzufahren. Die Spielregeln sind in dem Bereich recht klar. Wer sich nicht daran hällt muss halt die Konsequenzen tragen. Verärgert darf man anschliessend sein, aber nur auf sich selber denn jeder ist für sein Handeln selber verantwortlich. Da nützt es dann auch nichts mit "ja aber der Vermieter... oder der Verkäufer... oder xy hätte doch..." zu kommen...

3.5t Beschränkungen gibt es bei uns verhältnissmässig wenige. Und die welche es gibt sollte man auch beachten... Die haben meistens schon einen tieferen Sinn, zumindest die die ich kenne. Im Normalfall gelten Gewichtsbeschränkungen bei uns für alle Fahrzeuge. Wenn nicht ist das normalerweise recht klar signalisiert. Verwirrung könnte Schild mit einem Bus oder ein Lkw darunter stiften, dann gilt es eben nur für Busse und Güterverkehr, nicht aber für Womos, gibt es aber recht selten.

Fahrverbotstafeln für Lkw (=Güterverkehr) und Busse gelten allgemein nicht für Womos. Aber auch hier Hirn einschalten, es kann sein dass damit nur der Schwerverkehr aus einer Siedlung gehalten werden soll, es kann aber durchaus auch einen tieferen Sinn haben und die Strecke ist nicht für grössere Fahrzeuge geeignet.

Und zum Schluss: Bei uns steht auch nicht hinter jedem Baum jemand von der Trachtengruppe in Blau, aber Kontrollen finden durchaus statt. Das kann auch gerne mal zu Ferienbeginn eine Grosskontrolle mit Schwerpunkt, aber nicht begrenzt auf Womos sein...Aber auch bei uns wird nicht alles so heiss gegessen wie es gekocht wird und wo kein Kläger auch kein Richter.

In dem Sinn, geniesst die Ferien und lasst euch nicht erwischen.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Bis 3,5 To vs größer als 3,5 To

#30 Beitrag von wiru » Do 12 Mär 2020 09:51

Krabbe hat geschrieben:Genau.
Und nun komme ich mit meinen knapp über 75 kg Lebendgewicht und bringe die ganze Kalkulation zum kollabieren.

Wobei die 75 kg pro Person sich ja nach irgend einer Norm schon aus 68 kg Person plus 7 kg Kleidung und persönlichem Gepäck zusammensetzen.


Und wen ich die Gewichtsberechnungen in irgend welchen Reisemobilzeitschriften ansehe frage ich mich auch immer, ob denn die Redakteure selber daran glauben, was sie da schreiben.
ich habe letztes Jahr ja mal genau gewogen, was so alles im Krabbavan ständig mitfuhr. Ich kam mit Vorzeltplanen für die Markiese auf ca. 140 - 150 kg. (Campingstühle, Campingtisch, Grill u. Grillkohle, Besteck, Geschirr, Kochtöpfe u. Pfannen, Inhalt Badezimmerschrank, Werkzeug Starthilfekabel, Abschleppsein,1l Motoröl, 1 l Kühlflüssigkeit, ...). Aus dem Kopf weis ich jetzt garnicht mehr, ob die 2. Kühlbox da mit drin war.
Dazu dann für den Urlaub noch mal 25 - 30 kg Gepäck pro Person + Lebensmittel.
Da sind wir mit 2 Personen ganz schnell bei 300 kg.
Nee: das Leergewicht berechnet sich aus angenommenen 75kg Fahrer (plus Fahrzeug, Diesel, Wasser etc). Dem zul. GG ist es völlig egal, womit das Fahrzeug beladen wird. Bei der Berechnung von eintragungsfähigen Sitzplätzen werden dann wieder 75kg plus 25kg Gepäck pro Passagier herangezogen. Also wenn dein völlig leeres Fahrzeug mit 3,5t zulGG 4 eingetragene Sitzplätze hat, braucht es mindestens 300kg Zuladung (der Fahrer ist ja schon im Leergewicht dabei). Das sagt aber nix darüber aus, ob es überladen ist. Leergewicht /Zuladung : fiktive/theoretische Werte, Gesamtgewicht : echter, gemessener aktueller Wert.
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