Gedanken über Grundriss

Hier geht's um den Wohnbereich, egal ob Integrierter, Kastenwagen, Alkoven oder Sondermobil.
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Mythos
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Gedanken über Grundriss

#1 Beitrag von Mythos » Mo 18 Mai 2020 17:15

Hallo,

da ich mir gerade ja auch Gedanken über die Wahl eines Pickups als Basisfahrzeug mache, mache ich mir natürlich auch Gedanken über die Größe und den Grundriss einer Wohnkabine. Im Moment bin ich der Meinung, dass eine kleine hydraulische Wohnkabine am Besten zu uns passen würde, die Innenmaße wären LxBxH 2750x1790x1500mm, der Hub der Kabine dann zusätzlich 500mm. Hier der aktuell favorisierte Grundriss (Fahtrichtung Richtung Sitzecke), der sich sehr an der Kabine von Ein Lux auf Reisen orientiert, aber etwas länger ist, da eine Toilette eingebaut werden soll und das Auto wahrscheinlich ein Single Cab wird:
Grundriss 2d.jpg
Wasser
Es sollen ca. 95 Liter Wasser in der Sitzecke vorne in der Mitte plaziert werden (in einer eigenen Schüssel mit Abfluss). Eine Dusche benötigen wir im Inneren nicht, die kommt draussen hin (auf der Seite der Sitzecke). Auch wird es im WC kein Waschbecken geben, da kann das Waschbecken der Küchenzeile mitgenutzt werden. Abwasser über einen 20 Liter Weithalskanister unter dem Waschbecken.
Bei Warmwasser bin ich mir noch nicht sicher, entweder gar keins oder ein Elgena Boiler 6 Liter, der nur während der Fahrt an ist. Ist es da sinnvoller, den 230 Volt zu nehmen und den an den Inverter anzuschließen oder einfach den 12 Volt, der halt 3 mal so lange braucht?
Druckpumpe Shurflow
Wasserfilter Hohlfasermembranfilter von WM aquatec, direkt vor Amatur angeschlossen

Fenster, Stauklappen und Tür
Es soll 4 Fenster geben, Über der langen Seite der Sitzecke, über der Küchenzeile, über dem niedrigen Schrank am Heck und seitlich in der Toilette. Diese so groß, dass sie im heruntergefahrenen Zustand der Kabine vollständig abgedeckt werden. Bei den Fenstern bin ich mir nicht sicher, nach innen gelegte Seitz S4 oder Outbound.
Die Eingangstür soll zweigeteilt werden, der untere Teil vielleicht mit dem KCT Syslock abschließbar und öffnenbar, wenn die Kabine heruntergefahren ist und der obere Teil dann entsprechen nur zu öffnen, wenn die Kabine oben ist und mit Stangenschloss versehen. Staufächer von aussen bei dem vorderen Hochschrank und auf der anderen Seite zum Zugriff unter die Sitzbank. Klappe dann auch bei der Toilette, um den Eimer leeren zu können.

Elektrizität & Heizung
Auch vorne unter der Sitzbank, LiFePo4 Akkus, bei der Größe bin ich noch nicht sicher, ich würde mal mit einer 100 AH starten, um die ggf. zu verdoppeln. Geheizt wird wahrscheinlich mit einer Webasto Airtop 2000 STC Benzin, da das Basisfahrzeug sehr wahrscheinlich auch ein Benziner wird.
Geräte hatte ich jetzt gedacht:
- 300 oder 600 Watt Inverter (für Ladegeräte, etc., keine Großverbraucher, oder evt. Elgena Boiler)
- Kombigerät Votronic VBCS 45/30/350 als B2B Lader, Netz-Ladegerät und MPP Solarregler
- Kein festes Solarpanel, geladen wird über B2B während der Fahrt und ggf. wenn das nicht reicht über mobiles Solarpanel, das bei Bedarf mitgenommen und aufgestellt wird (daher auch das VBCS von Votronic)
- Webasto Airtop 2000 STC Benzin

Stauraum
Unter der langen Seite der Sitzecke dann Stauraum für Essen und der Hochschrank hinten für Klamotten.

WC
in dem gelben Bereich soll eine Trockentrenntoilette eingebaut werden, in einem abgeschlossenen, 1,5m (minus Decke) hohen Raum. Ich weiß, das ist nicht ideal, aber es soll nun mal eine Toilette in einem eigenen Raum geben. Klappe nach aussen und festeingebauter 40 Liter Urintank. Bei der Entlüftung der Toilette bin ich mir noch nicht sicher, wie ich das machen soll. Tendenziell würde ich gerne über das Dach entlüften, das ist halt nicht so einfach bei einem Hubdach. Vielleicht die letzten 75 flexibel mit einem Absaug-Spiralschlauch z.B.

Bett und Sitzecke
Aus der Sitzecke kann mit zwei Brettern eine 2000x1300mm große Liegefläche gebaut werden und wichtig (!) es soll eine Matratze geben, die genau so groß ist. Daher hatte ich mir gedacht, die kann man an der langen Seite der Sitzfläche dann so arretieren, dass die Schlafmatratze dann auch als Sitz- und Anlehnpolster genutzt werden kann und in der Mitte halt geknickt wird. Arretiert z.B. durch Reißverschlüsse, die in einen Überzug genäht wurden. Auf der Stirnseite der Sitzecke dann einzelne Polster.
Das Tischgestell wird aus der Küchenseite herausgezogen und dann mit dem gleichen Teil wie beim Bettbau als Tischplatte zusammengebaut.

Küche
Gekocht werden soll mit einem Spirituskocher (Origo 3000 wenn möglich), Richtung Ausgang orientiert und neben dem Hochschrank dann das Waschbecken. Als Kühlschrank finde ich den National Luna NL 50 Twin Weekender super, aber vielleicht etwas zu groß. Der soll aus der Stirnseite der Küche herausziehbar sein.

Soweit die Eckdaten.
- Kein Gas
- Kurze Wege von Strom und Wasser
- Keine großen Stromverbraucher, außer Benzinheizung und ggf. Wasserboiler
- Gebaut auf möglichst leicht

Das wird mein erster selbstausgebauter Camper und ich würde gerne danach verfahren, weniger ist mehr. Deswegen erst mal kein Solar und wahrscheinlich kein Gas. Zielgewicht sollte eigentlich ausgebaut mit vollem Tank deutlich unter 1 Tonne sein, ist das realistisch?

Puh, ganz schön lang geworden, vielen Dank fürs lesen und Verbesserungsvorschläge, die hoffentlich kommen werden.

Viele Grüße,
Jens

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Re: Gedanken über Grundriss

#2 Beitrag von holger4x4 » Mo 18 Mai 2020 17:31

Ich denke das wird ganz schön eng innen, bei nur 1,8m Breite. Du wirst ja noch einen Schwenktisch haben, da hast du kaum noch Platz an die Küche zu kommen und da vernünftig zu kochen.
1,25m Bettbreite finde ich auch was wenig, 1,4m sollten das schon sein.
Sitzen auf dem Matratzenpolster ist auch nicht so doll, das ist dafür eigentlich zu weich. Als Rückenlehne ok.
Wenn das Bett gebaut ist, kannst du dich ja kaum noch bewegen in der Kabine.
Warum willst du nicht auf 2m Breite gehen?
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
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Re: Gedanken über Grundriss

#3 Beitrag von nunmachmal » Mo 18 Mai 2020 17:40

Hallo, hier meine Erfahrung zum Elgena 6 Liter Boiler mit 12 Voltanschluss. Der hat in meinem Transit fast 12 Jahre gut funktioniert. Man muss nur schauen das die Stecker im Gerät guten Kontakt haben. Sonst schmort es bereits außerhalb und das Gehäuse leidet.
Angeschlossen war er am Trennrelais, könnte aber mit einem Umschalter manuell eingeschaltet werden.
Wir haben ihn immer voll aufgeheizt, aber erst morgens geduscht. Die Restwärme hat fast immer gereicht. Nur wenn wir sehr früh Feierabend gemacht haben, hatte der Zweite Pech.
Später habe ich 80 Watt Solar nachgerüstet und mit dem Überschuss den Boiler geheizt. Damals manuell, heute macht das mein Solarregler automatisch.
Ja, im Neuen arbeitet wieder ein Elgena. Jetzt aber 20 Liter mit EE Anschluss.

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Gedanken über Grundriss

#4 Beitrag von Mythos » Mo 18 Mai 2020 22:10

holger4x4 hat geschrieben:Du wirst ja noch einen Schwenktisch haben, da hast du kaum noch Platz an die Küche zu kommen und da vernünftig zu kochen.
Nein, kein Schwenktisch, sondern einen Ausziehtisch aus der Küchenzeile. Im Prinzip ist das Untergestell komplett in der Küchenzeile versenkbar und als Tischplatte dient eine der Platten, die einfach auf das ausgezogene Untergestell gelegt wird. Die Platte wird auch genutzt, um das Bett zu bauen und bei Nichtbenutzung wird sie hochkant an der Wand Toilette/Sitzecke geparkt . Also kann man entweder die Küche ganz nutzen und hat keinen Tisch oder man hat einen Tisch und kommt nur gut an die Kochplatten.
holger4x4 hat geschrieben:1,25m Bettbreite finde ich auch was wenig, 1,4m sollten das schon sein.
OK, das muss ich mal mit einem Rahmen in unserem Bett ausprobieren.
Sitzen auf dem Matratzenpolster ist auch nicht so doll, das ist dafür eigentlich zu weich. Als Rückenlehne ok.
Und wenn eine harte Matratze genommen wird? Wird das nicht in vielen Kabinen gemacht, wo man aus der Sitzecke ein Bett bauen kann? Da werden doch auch immer die Sitzpolster für das Bett zusammengestückelt, ich würde es halt nur gerne am Stück haben.
holger4x4 hat geschrieben:Wenn das Bett gebaut ist, kannst du dich ja kaum noch bewegen in der Kabine.
Das ist halt der Kompromiss bei einer solch kleinen Kabine. In die Toilette würde man mit aufgebautem Bett noch kommen. Wir haben aber bei unseren Reisen festgestellt, dass wir eigentlich immer zusammen ins Bett gehen und auch aufstehen, zur Not liest einer im Bett noch ein Buch. Von daher für uns kein KO Kriterium. Und mindestens bei gutem Wetter ist man ja eh eher draußen.
holger4x4 hat geschrieben:Warum willst du nicht auf 2m Breite gehen?
Bei 1,79m Innenbreite kommt noch zweimal Wand dazu (2x4 cm), 2 mal Spalt zwischen unter und Oberteil der Kabine (je 1 cm) und noch mal Deckelwand-Stärke (2x2,5cm), somit kommt man auf eine Außenbreite von 194 cm. Wenn das Basisauto ein US Pickup sein sollte z.B. Ford F-150, dann kann das sicher noch breiter gemacht werden, bei einem Toyota J79 als Basis (für den diese Planung auch gerade ist) habe ich mich etwas an die Breiten der Tourfactory Kabine gehalten, der Pickup ist ja generell nicht so breit.
Wobei wenn ich mit 2 Metern Außenbreite planen würde, könnte der Mittelgang 60cm breit nd das Bett 1,30 Meter breit werden. Vielleicht muss ich mir das ganze mal im Wohnzimmer nachmalen oder nachbauen.
nunmachmal hat geschrieben:hier meine Erfahrung zum Elgena 6 Liter Boiler mit 12 Voltanschluss. Der hat in meinem Transit fast 12 Jahre gut funktioniert.
Das hört sich doch gut an. War das der Kleinboiler KB 6 mit dem Plastikwasserbehälter oder der der Nautic Compact mit dem Edelstahl Wasserbehälter? Ich würde da wahrscheinlich bei unter einem kg Mehrgewicht zum Edelstahl tendieren.

Ich weiß, dass man immer Kompromisse eingehen muss, bei uns ist das der Kompromiss weniger Platz, dafür kleineres und wendigeres Auto (<3,5 t), mehr Geländegängigkeit und hoffentlich Containertauglichkeit (mindestens mit einem High Cube).

Grüße,
Jens

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Re: Gedanken über Grundriss

#5 Beitrag von holger4x4 » Mo 18 Mai 2020 22:45

Klar kann man auf Sitzpolstern schlafen. Aber das ist eine Frage der Ansprüche. Das ist dann nicht so bequem wie in einem richtigen Bett.
Wenn es für euch reicht, dann ist's ja ok.

Das mit dem Auszugstisch ist auch eine gute Lösung.
Du musst halt nur überlegen, wie kochst du bei Regenwetter vernünftig und kannst dann am Tisch essen? Hast du Platz zur Vorbereitung (Zwiebeln schneiden,...)
Gruß, Holger

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Re: Gedanken über Grundriss

#6 Beitrag von nunmachmal » Mo 18 Mai 2020 23:00

KB 6, wusste nicht daß es eine andere Version auch gibt.
Als Niederdruckboiler mit 1 Entnahmestelle.

Gruß Nunmachmal
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Re: Gedanken über Grundriss

#7 Beitrag von Picco » Di 19 Mai 2020 11:23

Hoi zämä

Warum kein Alkoven?
Zumindest ein Teil des Bettes könnte da drin verschwinden...wenn Du dann noch die Originalpritsche durch eine Flachpritsche ersetzt hast Du wesentlich mehr Stauraum unten, was der Fahrdynamik zugute kommt.
Der Alkoven könnte ja mit Klapp- oder isolierten Stoffwänden ausgestattet sein damit die Containerhöhe eingehalten wird.
So sah mein letztes Projekt aus:
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Re: Gedanken über Grundriss

#8 Beitrag von Mythos » Di 19 Mai 2020 12:12

Picco hat geschrieben:Warum kein Alkoven?
Das ist einfach erklärt, wir mögen es nicht, mit nur ca. 60-80 cm über uns sargähnlich zu schlafen, deswegen wird unten in der Kabine geschlafen.

Und bei der Flachpritsche bin ich mir noch nicht so sicher, wie oft ich das Auto auch ohne Wohnkabine brauche, ist ja nur ein Zweitwagen. Plan ist auf jeden Fall die originale Pritsche runter zu nehmen und ein Festaufbau mit Zwischenrahmen und Radkästen bauen, damit ich die 20 oder so cm tiefer komme. Wie schon geschrieben solle das noch containertauglich werden. Kommt ein bisschen drauf an, ob ich das mit den 1,5m (gesetzt durch WC) Innenraumhöhe und Flachpritsche auch containertauglich bauen kann.

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Re: Gedanken über Grundriss

#9 Beitrag von Urs » Di 19 Mai 2020 12:40

Hallo,

Weiss jetz gerade nicht ob und wieviel ein 1500er US-PU schmaler als die 2500/3500er ist, denke aber das macht nicht soviel aus. Die grossen sind knapp über 2 Meter breit, ohne Spieghel. Ich hab den Koffer auf 2.09m breite gebaut. Hat sich für Europa bewährt und die 30cm mehr Platz sind Gold wert.

Anfangs war die Containertauglichkeit für mich auch wichtig. Ich hab aber dann doch darauf verzichtet da ich die Einschränkungen welche ich dadurch im täglichen Einsatz gehabt hätte, den Mehrwert für die 2 oder 3 mal Verschiffen nicht aufgewogen hätte. Wenn man ehrlich ist will man das Fahrzeug nicht allzuoft verschiffen...Ausnahmen bestätigen die Regel... :wink:
Auch grössere Fahrzeuge kann man verschiffen, z.B. als RoRo (Roll on Roll off). Meiner ist auch so über den Teich gekommen.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Re: Gedanken über Grundriss

#10 Beitrag von Mythos » Di 19 Mai 2020 12:54

Hallo,

ja, aber so gerne ich auch einen US PU hätte, scheue ich mich immer noch vor dem Aufwand, so einen Single Cab aus Kanada, US oder Mexiko nach Deutschland zu bekommen. Da machen es einem die üblichen Verdächtigen bei einem GRJ79 schon leichter und der ist halt nur 1,77m breit, ohne Spiegel.

Grüße,
Jens

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Re: Gedanken über Grundriss

#11 Beitrag von nunmachmal » Di 19 Mai 2020 14:02

Mythos hat geschrieben:
Di 19 Mai 2020 12:12
Picco hat geschrieben:Warum kein Alkoven?
Das ist einfach erklärt, wir mögen es nicht, mit nur ca. 60-80 cm über uns sargähnlich zu schlafen, deswegen wird unten in der Kabine geschlafen.

....
In einem anständigen Alkoven hast du überm guten Bett (das von der Prinzessin) 1,70m, Matratze zum Giebel. :mrgreen:
Meines ist deutlich flacher, ich schlafe in der vorderen Ecke.

Gruß Nunmachmal
Ich habe viel aus meinen Fehlern gelernt, ich glaube ich mache noch einen.

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Re: Gedanken über Grundriss

#12 Beitrag von Picco » Di 19 Mai 2020 15:10

Hoi Du Mythos (hmmm....klingt irgendwie speziell... :lol: :lol: :lol: )
Mythos hat geschrieben:
Di 19 Mai 2020 12:12
Das ist einfach erklärt, wir mögen es nicht, mit nur ca. 60-80 cm über uns sargähnlich zu schlafen, deswegen wird unten in der Kabine geschlafen.
Bei der gezeigten Variante hatte ich über der Matratze 1,25m, das Dach war auf dem Bild nur auf halber Höhe, da noch nicht fertig.
Es geht schon, wenn man will.
Aber jeder wie er will. :)

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Re: Gedanken über Grundriss

#13 Beitrag von Mythos » Di 19 Mai 2020 17:42

nunmachmal hat geschrieben:In einem anständigen Alkoven hast du überm guten Bett (das von der Prinzessin) 1,70m, Matratze zum Giebel. :mrgreen:
Meines ist deutlich flacher, ich schlafe in der vorderen Ecke.
Ja nee, is klar. Dann ist ja der ganze Aufbau ausgefahren in etwa 3,2 Meter hoch. Muss ich mir noch nen Kronleuchter für kaufen. Ein anständiger Alkoven auf einem Pickup wiegt halt nun auch noch mal einiges, und das bei insgesamt 1400 bis 1500 kg Zuladung.
Wie immer ist alles ein Kompromiss. Aber wenn ich suche, so finde zumindest ich keinen Pickup mit Alkoven, der deutlich über 1 Meter hoch ist.
Picco hat geschrieben:Hoi Du Mythos (hmmm....klingt irgendwie speziell... :lol: :lol: :lol: )
Ist noch hängengeblieben aus der jugendlichen Starcraft-Spielezeit :) Deswegen unterschreibe ich ja immer mit
Viele Grüße,
Jens
So kennt man auch meinen Namen und kann ihn benutzen. :mrgreen:
Picco hat geschrieben:Bei der gezeigten Variante hatte ich über der Matratze 1,25m, das Dach war auf dem Bild nur auf halber Höhe, da noch nicht fertig.
Jetzt habe ich mir den Baubericht zu deiner gezeigten Kabine einmal komplett durchgelesen, und echt schade, wie das gelaufen ist. Ist halt von der Herstellung viel komplexer als eine oben offene und eine unten offene Schachtel, die ineinander gestülpt werden.

Viele Grüße,
Jens

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Re: Gedanken über Grundriss

#14 Beitrag von mrmomba » Di 19 Mai 2020 20:14

Falls es dir hilft:

Meine 74iger Eriba Triton hat bei den folgenden Abmessungen:
Gesamtbreite 200 cm
Höhe 217 cm
Aufbaulänge 390 cm
Ein zGG von 800KG.
Wenn man jetzt noch 90KG Wasser, 150AH Batterie, und 45KG Abwasser + das Tankgewicht dazurechnet ist man etwas über der Tonne ...
Aufbau ist selbsttragendes Metallskelett mit rudimentärer Dämmung ( bei mir 2,5cm) jedoch mit Wärmebrücken.
Ein Schuhschachtel-Hubdach kann ebensoviel Ärger machen, wie die Konstruktion von Picco. Die Schweißnähte - da leg ich mich jetzt aus dem Fenster - wurden denke ich mit WIG ohne Material-Zugabe durchgeführt. Vielleicht auch noch etwas unsauber gekantet das da Spannung drauf ist.

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Re: Gedanken über Grundriss

#15 Beitrag von Urs » Di 19 Mai 2020 23:38

Mythos hat geschrieben:
Di 19 Mai 2020 12:54
ja, aber so gerne ich auch einen US PU hätte, scheue ich mich immer noch vor dem Aufwand, so einen Single Cab aus Kanada, US oder Mexiko nach Deutschland zu bekommen. Da machen es einem die üblichen Verdächtigen bei einem GRJ79 schon leichter und der ist halt nur 1,77m breit, ohne Spiegel.
Das kommt mir nur allzu bekannt vor. Genau in dem Dilemma war ich auch mal und kann daher Deine Gedankengänge nur zu gut nachvollziehen. Die Erkenntniss dass es immer ein Kompromiss sein wird ist dabei schon sehr gut. Jetzt musst Du nur den für Dich am bessten passenden Kompromiss finden. Die Entscheidung was es wird kannst schlussendlich nur Du treffen.
Mythos hat geschrieben:
Di 19 Mai 2020 17:42
Jetzt habe ich mir den Baubericht zu deiner gezeigten Kabine einmal komplett durchgelesen, und echt schade, wie das gelaufen ist. Ist halt von der Herstellung viel komplexer als eine oben offene und eine unten offene Schachtel, die ineinander gestülpt werden.
Ich hab noch nie eine Schuhschachtel gebaut, aber ich denke dass die auch nicht unbedingt so trivial zu bauen ist. Ich denke da an verkanten weil die (Hydraulik-)Zylinder nicht gleichmässig ausfahren, Spaltmasse, Witterungseinflüsse...aber vielleicht ist es auch einfacher als ich mir das vorstelle.

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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