Hallo Ping
Offensichtlich ist das Nieten ein Thema das polarisiert. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass das Nieten, wenn es korrekt angewendet wird, eine absolut sichere und im Bedarfsfall auch mit nicht allzu grossem Aufwand wieder lösbare Verbindung darstellt. Es ist eine gute Ergänzung zum Kleben oder Schweissen, es kommt aber immer auf die Anwendung an.
So wie ich das anhand des Bildes sehe, hat es ringsum einen etwa 3cm breiten Falz, auf den du das Blech legen kannst. Ich würde diesen mit Pur-Dichtungsmasse bestreichen, dann das Blech mit ein paar Imex-Bechernieten fixieren. (Imex ist eine Leichtmetallmischung die wenig korrosionsanfällig ist) So hältst du dir die Möglichkeit offen, im Bedarfsfall das Blech wieder zu entfernen. Ich denke nicht, dass ein paar 3.3 mm Löcher im Falz den Rahmen in irgendeiner Weise schwächt. Allerdings habe ich keine Ahnung, was der deutsche Tüv dazu sagt!
Klebst du das Blech rein, dann ist es drin für "ewig", d.h. du bringst es nur mit grösster Mühe wieder weg.
@ Wolfgang
Dann viel Spaß wenn die Schraube in der Nietmutter leicht korrodiert ist und du mit der Schraube die Nietmutter mitdrehst.
Nietmuttern sind bei dünneren Blechen, wenn man nicht mit einer Mutter dazukommt, eine sehr gute Alternative für eine wieder lösbare Verbindung. Dem Problem des Mitdrehens der Nietmutter kann mit eingefetteten Schrauben und dem richtigen Material recht gut entgegengewirkt werden.
Wenn von außen unbedingt genietet werden muss würde ich auf jeden Fall Becherblindnieten nehmen. Bei gewöhnlichen Nieten dringt Wasser ein wenn der Niet nicht abgedichtet wird. Die Wahl der Niete hängt vom zu nietenden Werkstück ab.
bin ich absolut einverstanden.
ferner hat ein weicher Niet und ein harter Nietstift (Beispiel: ALU / Stahl) den Nachteil, dass der Nietstift erst einige Zehntel Millimeter oberhalb der Niete abreist und man dann diesen fühlen kann.
Bin ich nicht einverstanden! Das passiert nur dann, wenn der Niet nicht die korrekte Länge hat oder das Loch zu gross gebohrt wurde.
Gruss Werner