Die Bank

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.
Message
Autor
Benutzeravatar
VWBusman
womobox-Guru
Beiträge: 3919
Registriert: So 16 Apr 2006 15:27
Wohnort: Nord-Schwarzwald

Re: Die Bank

#46 Beitrag von VWBusman » Di 30 Apr 2019 09:41

Hallo,

weißt Du was die Bank vor der Demontage tatsächlich gewogen hat???
Ich gehe mal davon aus das das Gewicht im Fahrzeugschein nicht so ganz reell ist!?

Ich habe bei meinem 609er ( fährt heute Anton ) damals nicht schlecht gestaunt als ich den Werkstattausbau draußen hatte wie das Fahrzeug geschwankt hat wenn man sich darin bewegt hat.
Mit Werkstattausbau hat es keinen Zucker gemacht. Auch hatte ich mit dem Womoausbau das Gefühl einer Leistungssteigerung gegenüber der Zustand mit Werkstattausbau.

Gruß Christopher
VW T5 Doka und Mercedes Vario 816 mit Holzkoffer

Benutzeravatar
Tny
Junior
Beiträge: 31
Registriert: Do 06 Sep 2018 17:55
Wohnort: Friedrichsdorf
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#47 Beitrag von Tny » Di 30 Apr 2019 12:04

Hy,
VWBusman hat geschrieben:
Di 30 Apr 2019 09:41
weißt Du was die Bank vor der Demontage tatsächlich gewogen hat???
Ich gehe mal davon aus das das Gewicht im Fahrzeugschein nicht so ganz reell ist!?

Ich habe bei meinem 609er ( fährt heute Anton ) damals nicht schlecht gestaunt als ich den Werkstattausbau draußen hatte wie das Fahrzeug geschwankt hat wenn man sich darin bewegt hat.
Mit Werkstattausbau hat es keinen Zucker gemacht. Auch hatte ich mit dem Womoausbau das Gefühl einer Leistungssteigerung gegenüber der Zustand mit Werkstattausbau.
Ich hatte ihn vor dem auseinander nehmen (Ausbau darf man ja nicht schreiben, das ist ja noch nicht) nicht auf der Waage. Aber laut Papieren hat er ein Leergewicht von 7075kg. Das kommt mir zu krumm vor, als das es nicht korrekt sein könnte. Aber ich bekomme als Info wieviel ich raus geholt habe, weil das will der Entsorger natürlich bezahlt bekommen. Und danach kann ich dann mit dem leeren Hobel auf die Waage fahren und dann weis ich mehr.

Und schwanken tut die Bank schon die ganze Zeit recht gut. Ich vermute, dass sie daher von Anfang an schon Stützen unten drunter hatte.
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

Benutzeravatar
Tny
Junior
Beiträge: 31
Registriert: Do 06 Sep 2018 17:55
Wohnort: Friedrichsdorf
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#48 Beitrag von Tny » Sa 25 Mai 2019 23:19

So jetzt war mal wieder 3 Wochen Ruhe um "Die Bank" da ich beruflich und mit meiner Vereinstätigkeit gut ausgelastet war, so dass ich mir nicht auch noch Zeit nehmen konnte um weiter zu schrauben. Auch wenn das gerade sehr schleppend voran geht, so geht es doch voran. Denn nachdem wir letztens einen Großteil der Innenausstattung bereits rausgerissen hatten, kam jetzt die saubere Demontage der Heizkörper dran. Sauber war ein kleines Problem, denn die Schläuche hatten nach 21 Jahren eine sehr innige Freundschaft mit den Metallstücken geschlossen. Nun ja, musste Kurzerhand die kleine Säbelsäge ran (eine der besten Anschaffungen bisher!) und damit wurden die Gummischläuche dann überzeugt sich zu trennen.

Dann stand auch noch die Demontage der ganzen Technik unter der Sitzbank ganz am Ende der Bank an. Dort war u.a. Elektronik für das Notstromaggregat, Kühlflüssigkeitsbehälter für selbiges und das Bordwerkzeug untergebracht. Und nun ja, auch das ging relativ zügig und am Mittwoch Abend war die Bank dann in einem Zustand wo ich sagen konnte "fast ganz leer" .. dummerweise war dann aber die Halle eben nicht mehr "fast ganz leer" also musste so langsam mal das, was ich ausgebaut habe, entsorgt werden. Das war also unter anderem für den heutigen Tag geplant...

Wie es das Glück so will, liegt die Halle taktisch sehr Klug und durch freundliche Nachbarn kann man das Material sehr entspannt entsorgen. Und so kam um halb zwei der große Radlader an und hielt mir seine leere, nach Bank gierende Schaufel entgegen. Und wie das so ist mit der Gier, eine Schaufel reichte dem Radlader nicht und es mussten erstmal zwei werden. Es wären auch noch Drei geworden, aber das klappte dann aus ganz anderen Gründen nicht. Aber nach dem Wiegen des "Abraums" ergaben sich dann 800kg an Material die schonmal aus der Bank raus sind. Und mit der dritten Schaufel demnächst wird das nochmal mehr. Insgeheim hoffe ich, dass ich so 1.200 - 1.400kg an Material da raus hole und ich am Ende auf ein Leergewicht von 5.5t komme... Ob das alles so aufgeht, wie ich mir das Ausdenke wird dann die geeichte Wiegung der Bank in ein paar Wochen zeigen...

Aber die Müllentsorgung war heute nicht das einzige Thema was ich angehen wollte. Ich wollte auch Anfangen den Fußboden komplett raus zu holen. Denn ich habe festgestellt, dass dieser an einigen Stellen schonmal nass geworden war und aufgequollen ist. Ausserdem will ich sehen wie es unten drunter wirklich aussieht und das geht nur, wenn der Fußboden wirklich raus ist. ... Glaubt mir, ich hab mich mal umgeschaut wie man einen 7.5t am Besten auf Arbeitshöhe bekommt und nun ja entweder braucht man ne Grube (habsch net) oder man muss sich eine 4-Mast Hebebühne kaufen (so 10.000 - 15.000 Euro) oder man kauft sich so ein mobiles System aber da reden wir nicht weiter über den Preis ;-) ...

Aller Anfang ist schwer, insbesondere wenn man keinen Plan hat, wie das von unten alles aussieht. Aber es gab da ja ein 60er Loch oder so im Boden, wo man sehen konnte wie der Boden aufgebaut ist (21mm Siebdruckplatte) und dort konnte dann auch die kleine Säbelsäge mutig ihre Zähne ansetzen. Und so biss sie erst ein recht kleines Stück aus dem Fußboden, gerade groß genug um das Handy durchzustecken und mal ein Foto zu machen, aber danach traute sie sich mehr zu und holte gleich ein 40x40cm großes Stück heraus. Womit es sich auch schon wieder erledigt hatte, denn auf diesem Wege den Fußboden zu demontieren dauert Ewigkeiten ... aber ich fand heraus, dass der Fußboden an den Hilfsrahmen geschraubt ist - hätte ich mir auch selber denken können, aber war warm heute. Also mit allem Mut angefangen das Linoleum oder den Plastik oder was das ist abzureissen um die ersten Schrauben zu finden.

Die erste Schraube war schnell gefunden, war sauber, nicht verrostet und man konnte den Akku-Schrauber perfekt ansetzen. Doch was dann geschah ist UN-GLAUB-LICH (okay okay ich höre damit schon auf ;-) ) ... Der Akku-Schrauber war einfach viel zu schwach und blieb einfach stehen. Es bewegte sich gar nichts mehr, weder der Akku-Schrauber noch die Schraube. Und damit war der Tag heute eigentlich schon wieder gegessen, weil wenn ich die Schrauben nicht ordentlich raus bekomme, dauert es ja noch länger. Also jetzt erstmal überlegen, was ich da jetzt für passendes Werkzeug organisiere um die Schrauben raus zu holen ... auch die haben nach 21 Jahren eine sehr innige Beziehung mit dem Fahrzeug angefangen...

Ja und das war die Woche auch schon wieder. Hört sich nicht nach viel an, aber nach den 800kg Müll in den Radlader laden waren meine Arme heute ziemlich lang... Aber ein paar Bilder von dieser Woche habe ich euch noch beigefügt, denn ansonsten liest das hier ja niemand :D

Bild
Unter der Sitzbank am Ende der Bank war auch ein Staufach für das Bordwerkzeug. Mir persönlich gefällt, wie viel Bordwerkzeug dabei war, auch wenn es mal nass geworden und daher gerostet ist...

Bild
Hier war früher die Sitzbank mit der Technik für das Notstromaggregat und hinten bei den beiden dünnen Siebdruckplatten war das Fach für das Bordwerkzeug. Neben dem Beutel oben auch vorschriftsmäßig mit Lampe, Warndreieck, Wagenheber, Stangen für den Wagenheber und einem Keil gegen das Wegrollen des Fahrzeuges.


Bild
Hier haben wir echte Kapazitäten in Ihrem Fach :D

Bild
Bild
So sehen 800kg Bank in der Schaufel eines Radladers aus. Also nur falls ihr sowas noch nie gesehen habt ;-)


Bild
Und zu guter letzt wieder ein kleines Ratespiel... Als ich die Bank neu hatte, wollte ich schauen was noch funktioniert und was nicht. Also schloss ich an die CEE Buchse aussen am Auto ein entsprechendes Kabel an, steckte es in die Steckdose und nichts passierte ... also kein Strom im Fahrzeug. Bei meinen Unterbodenerforschungen heute konnte ich dann die andere Seite der CEE Dose sehen ... Also Spezialisten vor, wieso kam da wohl kein Strom an :D
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

Benutzeravatar
Gode_RE
womobox-Halbgott
Beiträge: 771
Registriert: Sa 11 Mai 2013 17:28
Wohnort: Recklinghausen

Re: Die Bank

#49 Beitrag von Gode_RE » So 26 Mai 2019 10:05

Tny hat geschrieben:
Sa 25 Mai 2019 23:19
Also Spezialisten vor, wieso kam da wohl kein Strom an :D
Du hast keinen Euro eingeworfen?

Benutzeravatar
Tny
Junior
Beiträge: 31
Registriert: Do 06 Sep 2018 17:55
Wohnort: Friedrichsdorf
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#50 Beitrag von Tny » So 26 Mai 2019 10:22

Gode_RE hat geschrieben: Du hast keinen Euro eingeworfen?
Ne ich hab die Kreditkarte versucht, war dann wohl mein Fehler Bild
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

Benutzeravatar
Gode_RE
womobox-Halbgott
Beiträge: 771
Registriert: Sa 11 Mai 2013 17:28
Wohnort: Recklinghausen

Re: Die Bank

#51 Beitrag von Gode_RE » So 26 Mai 2019 12:36

Tny hat geschrieben:
So 26 Mai 2019 10:22
Ne ich hab die Kreditkarte versucht, war dann wohl mein Fehler Bild
Da hättest Du aber selber drauf kommen können! Ohne Strom geht doch der Kreditkartenleser nicht...

Multivan
Experte
Beiträge: 112
Registriert: Mo 27 Mär 2017 13:31

Re: Die Bank

#52 Beitrag von Multivan » So 26 Mai 2019 21:17

Hallo,
Bilder sind zwar immer schön, aber auch sonst liest sich dein Bericht durch die Bank immer gut!! :D
Wirklich sehr kurzweilig!

Gruß
Holger

Benutzeravatar
sieschonwieder
Experte
Beiträge: 155
Registriert: Fr 27 Feb 2015 18:23
Wohnort: Ffm

Re: Die Bank

#53 Beitrag von sieschonwieder » Mo 27 Mai 2019 21:30

Diese roten Feuchtgebietsecken kommen mir bekannt vor. Läuft wenigstens der Pischer Fanta stromerzeugend?


gruß Ralf.

Benutzeravatar
Tny
Junior
Beiträge: 31
Registriert: Do 06 Sep 2018 17:55
Wohnort: Friedrichsdorf
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#54 Beitrag von Tny » Mo 27 Mai 2019 21:32

sieschonwieder hat geschrieben:
Mo 27 Mai 2019 21:30
Diese roten Feuchtgebietsecken kommen mir bekannt vor. Läuft wenigstens der Pischer Fanta stromerzeugend?
Der WAS? :D
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

Benutzeravatar
sieschonwieder
Experte
Beiträge: 155
Registriert: Fr 27 Feb 2015 18:23
Wohnort: Ffm

Re: Die Bank

#55 Beitrag von sieschonwieder » Di 28 Mai 2019 18:30

Du hast doch ein Stromaggregat an Bord. Beliebt waren damals "Fischer Panda" Notströmer.
Meißt ein billiger Asynchrönchen (deshalb die Kondensatoren). Da muss es noch eine Schütz geben, welches bei Landstrom (CEE), den Notstömer verriegelt. Weil fehlt, bzw. wenig Möglichkeit bestand an Landstrom zu kommen, wurde das Kabel gecuttet.

Benutzeravatar
Tny
Junior
Beiträge: 31
Registriert: Do 06 Sep 2018 17:55
Wohnort: Friedrichsdorf
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#56 Beitrag von Tny » Di 11 Jun 2019 21:58

So heute kam ich mal wieder kurz zur Bank, nachdem ich am Sonntag/Montag ein Werkzeugteil nicht gefunden hatte, was ich jedoch gebraucht hätte. Also heute kurz im Baumarkt neu gekauft, weil ich ja endlich vorwärts kommen will...

Ich glaube ich hatte hier auch noch nicht vom Fußbodendesaster berichtet.... Da der an verschiedenen Stellen nass geworden ist muss er raus, dann komm ich auch gut an den Rahmen darunter um diesen wieder schön zu machen. Aber das war nicht das eigentliche Desaster, denn das Ging erst los als ich versuchte die Schrauben rauszudrehen. Ich erwähnte ja schon, dass der Akku Schrauber einfach stehen blieb und sich nicht bewegte. Daraufhin wurde ein Gerät mit etwas mehr "wumms" angeheuert und das machte auch was es sollte.

Das imprägnierte den Schrauben aber genau so wenig. Die wollen einfach nicht raus, egal ob mit großer oder kleiner Gewalt. Also wurde überlegt, was man tun kann um die Schrauben zu überzeugen loszulassen. Da waren ja noch die Flex die da so rumlagen, also wurde beschlossen die Schrauben von oben zu zerschneiden um sie klein zu bekommen. Naja was soll ich sagen, trotz Atemschutz und Schutzbrille war das ein Unterfangen was mir absolut nicht zusagte ... es qualmte wie bei einem Großbrand und das ging einfach durch alle Poren. Also musste noch eine andere Lösung her...

Also heute ein Versuch mit einer Lochsäge gestartet, d.h. einfach den Zentrierbohrer der Lochsäge direkt neben die Schraube und einmal nach unten gebohrt und siehe da, plötzlich löste sich alles wie es sollte. Also nicht die Schraube aber das Brett und die Schraube kann dann mit der Flex entsorgt werden... Werde ich die Tage - auch wenn ich noch nicht weis wann, weil der Samstag schon wieder mit einer Veranstaltung belegt ist - versuchen überall zu machen. Dann gehen die Platten raus und ich kann mich an den nächsten Akt machen ...

Der Unterboden...
Ich weis ja, dass der Unterboden aktuell nicht gerade im besten Zustand ist. Also zumindest teile des Hilfsrahmens nicht, wo dummerweise Wasser von oben hinein gelaufen ist. Das muss ausgebessert und dann mit Rostschutz behandelt werden. Und da brauche ich jetzt eure Hilfe, denn jetzt bin ich so ein bisschen an meinen Wissensgrenzen und das Internet treibt einen in alle Richtungen ...

Gegeben ist der Rost unten auf den Bildern (absichtlich in Originalgröße). Diesen habe ich testweise mit ner 40 Korn Schleifscheibe bereinigt und jetzt sind noch die schwarzen Rostflecken vorhanden. Wie behandele ich das jetzt alles richtig, damit der Rost mich möglichst lange verschont?

Bild
Bild
Die Bank ... Mercedes Benz 814, Bj 1998, ehemalige mobile Bankfiliale

Benutzeravatar
mrmomba
womobox-Guru
Beiträge: 2762
Registriert: Do 21 Feb 2013 12:10
Kontaktdaten:

Re: Die Bank

#57 Beitrag von mrmomba » Di 11 Jun 2019 22:17

Eigentlich ist Rost immer nur dann am besten behandelt, wenn man es mechanisch entfernt, Sprich Schrubbbürste und Winkellschleifer und 3x Spaß.
Aber ich kann verstehen, dass du ggf. die Nase (im wahrsten Sinne des Wortes) voll hast - dann kannst du die kleinen Rostnester mit der Chemiekeule behandeln.
Es gibt zu einem sog. Rostumwandler, das ist zum Teil eine zähflüssige Masse - mit unter auf Basis von Phosphorsäure.
Einige kann man drauf lassen, andere muss man vorsichtig runter wischen.
Dann kannst du auch Phosphorsäure direkt nutzen, das mach ich auf ebenen Flächen des öfteren, es greift das Metall nur minimal an, aber der Rost wird Schwarz und reagiert ebenfalls mit dem Zeugs. Es ist chemisch gesehen, eine neues Material. Phosphorsäure hat halt nur den unschönen Nachteil, es ist wie Wasser! Fließt überall hin und beim Auftragen mit dem Pinsel trage ich zumindest immer ein Gesichtsschutz, Brille und Atemschutzmaske (Weil halbes Gesicht bedeckt) - damit kleine Spritzer mich nicht erwischen.... Nach 12std. Einwirkzeit mit Wasser abwaschen.
Und zum dritten gibt es Kombinationslacke - Brunox z.B. - die sowohl Rostumwandler, Grundierung und Erstlack sind.Habe ich auch schon verarbeitet, es ist super leicht zu verarbeiten - aber ich traue der Haltbarkeit irgendwie nicht. Hab es im Innenraum verwendet.
, denke das ist ok.

Persönlich bevorzuge ich die mechanische Säuberung, und dann Phosphorsäure, dann mit - gewohnten Lackaufbau.

Antworten