Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.

Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Sequoya » So 06 Aug 2017 15:37

Hallo,

also wie schon im Strombereich geschrieben und gewünscht, hier mal eine Vorstellung.

Meine Weinigkeit ist um die vierzig, meine Frau ebenso und wir wohnen im Norden der Republik. Wir sind schon immer viel gereist, kommen aus der Offroadecke und somit ist solches Reisen kein Neuland für uns.

Nun zu unserem Vorhaben:
Wir werden in absehbarer Zeit unser Haus veräußern und dafür soll ein kleiner MAN 6x6 TGS 33.540 bei uns einziehen. Unser Budget ist leider nicht unerschöpflich, deshalb müssen wir genau planen und werden unser Fahrzeug auch nicht von Unicat oder ähnlichen Firmen erwerben.
Wir planen, mit diesem Fahrzeug einige Jahre zu reisen. Weltweit
Die groben Skizzen und Wünsche sind fertig.
Was sind bisher unsere Ziele und Fakten:
Aufbau: Innenlänge 7100mm Innenbreite 2380mm Innenhöhe 2100mm
Das Fahrzeug soll "gasfrei" bleiben
Der Aufbau soll mit 60mm GFK sein und somit ordentlich isoliert
(Ich werde die Skizzen mal ablichten und einstellen)
Der Aufbau soll über eine Quadgarage verfügen
Strom: Dazu habe ich schon einige Fragen gestellt
Wir haben uns einen FischerPanda 5KW vorgestellt
Große Verbraucher:
Klimaanlage
Induktionskocher 2-flammig (oder alternativ 2 Dieselkochplatten)
Cinderella Verbrennungstoilette
Backofen/Mikrowelle
Waschmaschine (wird nur mit Landstrom genutzt)
Geschirrspüler (nein, keine Dekadenz, aber mit 7 Liter wasche ich niemals von Hand ab!

Wasserversorgung:
24V Hauswasserwerk mit 2 Pumpen
ca 1000l Frischwassertank im Innenraum unter der Sitzecke von 190x120x50
4-fach Filteranlage
Abwasser: 200l unter dem Fahrzeug

Warmwasser:
Eberspächer oder Webasto und ein 50l Pufferspeicher

Heizung:
S.o. und Konvektoren (hat jemand eine Ahnung, wie man ermittelt, wie viele Konvektoren man braucht und wo die hin müssen?) mit Fußbodenheizung

Solar:
Naja, was brauche ich, um oben genanntes zu versorgen? Meine große Baustelle!

Der Innenausbau wird von einer Behindertenwerkstatt gemacht, die Polster von einem aus meiner Familie.

Fenster habe ich die Firma PabstAirtec gefunden. Kosten 1/3 von KCT und ich glaube, nicht schlechter von der Qualität.


So, ich werde natürlich noch ergänzen....
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon pseudopolis » So 06 Aug 2017 17:13

Hey

also waschmaschine und geschirrspüler würde ich mir sparen. Wäsche wäscht sich durchaus genauso sauber mit der hand und das braucht echt nicht lange, schneller als die maschine. Wenn du da mal kein bock hast, kannst du auch überall auf der welt waschen lassen. Ausserdem das gewicht so einer waschmaschine durch die betongegengewichte, das ist doch unsinn das durch die gegend zu kutschieren. Dito geschirrspüler. Mit der hand abwaschen schaff ich locker mit 2-3L wasser (warmes wasser in einen abzuwaschenden topf/salatschussel und nachspülen mit dem brauseperlator) und auch das schneller als die maschine es schafft. Aber das hauptgegenargument ist der immense stromverbrauch solcher geräte (jeweils ca 2-3kw). Das selbe gilt für mikrowelle/induktionskocher/cinderellaklo (2kw!) und ähnliche verbraucher. Da musst du schon ordentlich batterien/solaranlage/generator/wechselrichter mit durch die gegend fahren, damit dir der strom nach ein paar tagen mieswetter nicht zur neige geht. Du machst dich also sehr von viel strom abhängig. Das kann durchaus in die hosen gehen. Ich würd mich lieber mal von den ganzen extremstromverbrauchern verabschieden und alternativ bauen. Überleg dir zb mal, ob du für den herd nicht doch lieber gas mit an bord nimmst und ne komposttoilette einbaust. Ausserdem brauchen die geräte ja auch platz, platz den man echt besser und gemütlicher anlegen kann, wenn man nur 15qm hat und auch noch ein quad unterbringen will.

Ciao, michi
Zuletzt geändert von pseudopolis am Mo 07 Aug 2017 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Canoe » So 06 Aug 2017 18:18

Das ist ja ein spannendes Projekt.
Wir sind jetzt seit 7 Jahren mit 2 Wohnmobilen jeweils etwa 6 Monate pro Jahr unterwegs. Bisher Europa, das südliche Afrika und Amerika von der Arktis bis gegenwärtig Uruguay.
Hier ein paar praktische Erfahrungen :
In Afrika ist man mit einem großen Fahrzeug eingeschränkt. In Ostafrika und in Botswana darf man mit über 3,5 t nur zu horrenden Preisen von über 200 US$ pro Tag in die Parks rein, Nebenwege in Parks sind auch im südl. Afrika für mehr als 3,5 t oft gesperrt. In ganz Afrika gilt, dass in den Gegenden mit viel Bewuchs auf Nebenstraßen oder bei Eingängen zu Lodges oder Campingplatzen Äste nur auf etwa 3 m Höhe ausgeschnitten sind und die Spurbreite von einspurigen Pisten den gängigen Landcruisern und Pick ups entspricht.
Auch in Lateinamerika sind Innenstädte häufig für LKW gesperrt. Straßen und vor allem Kurven sind häufig seeehr eng. Willst Du wirklich einen 3 Achser?
Wasser und Diesel sind überall problemlos zu bekommen (Ausnahme Bolivien, wo Diesel ungern an Ausländer verkauft wird). Die Mitnahme riesiger Vorräte ist überflüssig.
Dieselkocher funktionieren in großer Höhe nicht, Dieselheizung nur mit Modifikation an der Treibstoffversorgung. Du wirst auf einer langen Reise Deinen Dieselbrenner für Heizung und WW gelegentlich ausbauen und reinigen müssen, er sollte daher leicht zugänglich sein.
Es gibt in der 3. Welt gute Automechaniker, mit der Aufbautechnik kennt sich niemand aus. Halte die Technik so einfach, dass Du sie selbst reparieren kannst.
Reifen sind ein wichtiges Thema, da Du die garantiert ersetzen musst. Wähle eine gängige Größe. Michelin XZL sind im Ausland kaum erhältlich.
Schwefelfreien Diesel und Adblue gibt es inzwischen in vielen aber beiweitem nicht allen Ländern. LKW Motoren scheinen allerdings bezüglich Dieselqualität robuster zu sein, als die kleinen hochgezüchteten Transportermotoren.
In der 3. Welt gibt es überall Dienstleister, die sich freuen, für geringes Geld Deine Wäsche zu waschen. Wir haben nie eine Waschmaschine vermisst.
Du bist praktisch immer auf befestigten Straßen und Wegen unterwegs. Eine Traktionshilfe durch 4 angetriebene Räder war für uns gelegentlich hilfreich, ein hoch geländegängiges Fahrzeug nie nötig.
So weit ein paar Erfahrungen. Viel Spass bei der Reise, Gruß Stefan
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon campo » So 06 Aug 2017 23:00

Wilkommen im MAN club !
Ein paar vergleichbare Fahrzeugen in der 6x6 Oberklasse gibt es bereits. (Frank in BE und Nico in FR beide auf TGA) Pascal aus Schweitz baut jetzt sogar auf 8x8 (bei Unicat). Hier im Forum gab es ein wunderbaren Baubericht von MubePe.
Selbst stelle ich mir dabei immer die Frage was die Hintergrunde sind um vom klassischen 4x4 um zu steigen auf schwerlast 6x6 mit alle Nachteilen die ich dan sehe. Mit 6 m noch was kannst du auch unter 18 Tonnen bleiben.
Natürlich ist ein schweren und sehr langen 7,1m Aufbau da ein Argument aber gebe mal deine Argumente für ein 6x6 Radformel.

Gruesse Campo
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Sequoya » So 06 Aug 2017 23:53

Da einige echtes Interesse an unseren Beweggründen haben, werde ich mich ein wenig genauer erklären.
Warum 6x6:
Zum einen Gewichtsverteilung
Hochgradig geländegängig ist in diesem Falle nur die logische Konsequenz aus dem Fahrgestell. Es ist eben das Bonbon, was wir dazu bekommen.
Warum 7 Meter:
Weil wir wirklich einige Jahre unterwegs sein wollen. Ich weiß, das einige Menschen die folgenden Argumente nicht nachvollziehen können. Ich bitte nur darum, sie zu akzeptieren. Wir haben einige Wohnwagen und Wohnmobiltouren hinter uns. Meine Frau und ich brauchen eine richtige Dusche. Für drei Wochen klappe ich mich auch zusammen, aber eben länger will ich das nicht. Klar duschen wir keine halbe Stunde, aber ich möchte eine gewisse Reserve haben. Dieses bekomme ich nur ab einer gewissen Größe.
Dann kommt ein weiterer Aspekt. Ich brauche im Innenraum eine richtige Tür. Ich liebe meine Frau, aber dennoch fliegen auch mal die Fetzen und da brauche ich eine Klinke, ein Türschloss und eben die Möglichkeit, die Tür zu knallen. Auch möchte ich mich vielleicht mal zurückziehen und es gibt hier einen Klassiker. Kennt diesen hier wer von euch?
Ich: Mäusgen, geh mal in Bett!
Sie: Ich bin nicht müde! Ich kraul dir den Rücken!
Wahrheit: SIE SCHLÄFT!
Eine Stunde später ist sie im Bett und naja,....
Also braucht es ein richtiges Bett.
Tja und ich brauche eine 4-Meter Küche. Jetzt haben wir hier auch nicht mehr Platz und ich verfluche unsere kleine Küche jetzt schon! Deshalb darf sie fürs tägliche Leben nicht kleiner werden.
Warum LKW?
Weil einfach Sprinter etc (s.o.) und diese Fahrgestelle einfach immer am Limit bewegt werden. Mir ist klar, das ich nicht überall rein komme, aber dafür ist das Quad mit.
MAN ist weltweit vertreten.
Reifen: es werden 14.00 Standardreifen
Die Komposttoilette: Wir haben viel nachgedacht und meine Frau geht nur auf Weltreise, wenn die Toilettengeschichte einfachst funktioniert. Mit Kassetten etc und eben mit Kompost darf ich nicht ankommen. Ich habe einfach noch keine bessere Idee. Mit der Cinderella brauche ich jedenfalls keinen Schwarzwassertank mehr.
EURO6:
Nun, DAS ist in der Tat ein riesiges Problem. Wir hätten gerne noch beim Euro5 zugeschlagen, aber so schnell haben wir kein Kapital locker machen können. Wir werden also diesen ganzen Filterkram rauswerfen und rausprogrammieren lassen und wenn es irgendwann zurück geht, wieder für teuer Geld einbauen lassen....
Große Vorräte:
Der Platz ist da und der Tank passt genau unter die Sitzecke. Es könnten auch 600l sein. Es passt einfach. Einen anderen Grund gibt es tatsächlich nicht.
Lediglich beim Dieseltank möchte ich ein wenig Reserve haben. Somit kommen zum Serientank (600l) ein zweiter und den bekommen wir gleich vom Werk mit 400l.
Thema Geschirrspüler:
Ich oute mich hier mal als dekadent faul. Ich WILL auch nicht spülen. Ich hoffe, ich bekomme dass mit dem Strom hin....
Waschmaschine:
Da denke ich die Tage noch einmal intensiv drüber nach.
Dieselkocher:
gibt es einen neuen mit Höhenfunktion.
Die Heizungen sollen insgesamt ja zuverlässig laufen. Wenn Gas, dann nur ALDE.

So, ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Canoe » Mo 07 Aug 2017 00:09

Noch ein paar Anmerkungen zu Eurem Plan ein Quad mitzunehmen. Das ist sicher bei einem so großen und unhandlichen Fahrzeug eine schicke Idee. Ihr müsst Euch nur im Klaren darüber sein, dass das bürokratischen Mehraufwand bedeutet. An jeden Grenzübergang müsst Ihr ein Fahrzeug aus dem einen Land ausführen und im anderen Land einführen und ein sog. Temporary Import Permit (TIP) beantragen. Häufig müsst Ihr zusätzlich noch eine lokale Fahrzeugversicherung abschließen. Wir haben bisher dafür jeweils zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden gebraucht. Das Quad ist ein eigenes Fahrzeug, also müsst Ihr den Prozess für 2 Fahrzeuge separat durchlaufen. In manchen Ländern werden dazu auch noch unterschiedliche Regeln für die Einfuhr für Quad und LKW gelten. So bekommt z.B. der LKW in Mexiko als Womo ein 10 jähriges TIP, das Quad nur 6 Monate. Von Reisenden mit "Beibooten" habe ich gehört, dass in manchen Ländern ein Tourist nur jewils 1 Fahrzeug einführen darf. Ihr solltet das für Eure Reiseziele prüfen und eventuell Quad und LKW auf verschiedene Halter zulassen.
Gruß Stefan
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Canoe » Mo 07 Aug 2017 00:23

Laut Webasto Website ist die Höhenkompensation beim Kocher nur bis 2200 m freigegeben. Eine Dieselheizung braucht eine manuelle Höhenkompensation entweder mit mehreren Pumpen je nach Höhe oder einer einstellbaren Kraftstoffzufuhr. Das hat jeder Reisende, der in die Anden fährt. Trotzdem habe ich noch keinen Reisenden getroffen, der auf einer mehrjährigen Reise nicht mindestens einmal seine Brennkammer gereinigt hat. Ist ja nicht schlimm, wenn die Heizung gut zugänglich ist. Einfach beim Entwurf dran denken.
Gruß Stefan
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon campo » Mo 07 Aug 2017 08:43

Hihi, Danke für dein Antwort !
Ich beobachte und folge seit mehrere Jahren vergleichbare Projekten und Reisenden. Mehrere davon.
Deine Argumentation über Türschloss und Schlafzimmer kann man nur akzeptieren und ist völlig gerechtfertigt . :D
Viele davon sind beendet worden nach 1 bis 3 Jahre. Pepamobil (Bruno und Renate) ist mit 12J sicher eine Ausnahme. So gut wie alle Langzeitreisenden kommen jede 6 Monate mal wieder zum Heimat.
Projekten werden früh oder spät abgebrochen. Also bau nur ein Verkauf bares Fahrzeug.


Was ist meine eigene kurze Analyse bei solche Fahrzeuge.

Reifen 14R20 wird ein Problem. Kannst du nicht sofort 385/65R22,5 nehmen anstatt nach 2 Jahre um zu bauen, wie alle.

Quad mitnehmen, wird nach eine Weile nicht mehr benutzt, ganz selten bleibt der Quad, verboten in CD und US. Einreise Administration und Versicherung sind so kompliziert das man sich günstiger ein PKW Vorort mieten kann.

Nur ihnen liegenden Wasser/Grau/Schwarz Wasser Tanks sind langlebendig. Frischwasser tanken ist nirgends ein Problem. Deshalb uninteressant ob es 600 oder 1000 Liter Wassertanks sind.

Viel Diesel Kapazität ist gut wegen finanziellen aber arbeiten mit mehrere Dieseltanks ist dann wieder uninteressant auf Grund der unbrauchbaren reservestand. Low sulphur 5ppm tanken ist nur in mitten SA und Afrika ein Problem. Schau dir die Weltkarte mal an von 2013 und die von 2017. Bis Ihr in 2J unterwegs seit geht es überall mit €6. Der Standard Ad Blue tank auf TGS ist leider viel zu klein. Frost ist ein Problem mit Ad Blue. Die erste Weltreisenden mit €5EEV und €6 ohne Anpassungen sind bereits unterwegs.

TGS geht genauso wie TGM mehrmals kaputt. Kenne die Liste von alle bekannte defekten an der heutigen/deine TGS. Alle Ersatzteile mitnehmen ist Wahnsinn also besser eine gute Logistik und Kommunikation aufbauen als alles mitnehmen.

Stromgenerator ist nie zuverlässig, extrem teuer an Reparatur, wird immer viel zu Groß dimensioniert. Eine Lösung mit ein dummer kleinen Benziner Honda von 3kVA reicht mal, spart sofort 10.000 € und viel Ärger.

Induktionskochfeld mit 2 reicht bei normal Küche. Nix Tupperware Diesel Kochfeld für langreisenden ! Herd auf Gas oder Mikrowellen Kombi ist eigene Entscheidung.

2V Zellen oder Lithium ist hier die Frage. Zuverlässigkeit, Redundanz, Investition und wichtiger Frostproblematik sind zu beachten bei der Entscheidung.
230V Kühlschrank oder 24V ist Glaubenskrieg. Selbst bin ich pro 24V Kuhlschrank.

Immer 2 Diesel Heizungen, nie mit eine ! Keine Fußbodenheizung wegen Vereinfachung und kein Bedarf.

Stand Klima brauchst du aber auf Strom Generator kannst du vergessen.

TTT gibt’s hier viel Erfahrung hier aber es fehlen hier heute die groß Kapazität und die nötige Anpassungen für langzeitreisenden.

Usw…

Gruesse Campo
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon campo » Mo 07 Aug 2017 09:22

Ah ja
es ist besser um ein MAN 6x6 TGS 33.540 mit 7m zu bauen der Fahrbereit 19 Tonnen wiegt.
Die meiste 6x6 Beispielen sind aber so gewaltig uberdimmenzioniert das die an 22 bis 24 Tonnen kommen !

Das bringt kein einzigen Vorteil nur Nachteile beim (Off road) Fahren.
Also mache stark genug aber leichtbau.
Sei kritisch und gebe der Aufbauhersteller nicht die Freiheit selbst zu entscheiden.
Aufbauhersteller werden meistens pro kg bezahlt :D
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Sequoya » Mo 07 Aug 2017 11:08

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Hallo ihr alle,

danke für die vielen neuen Denkansätze. Ich möchte dazu gerne noch einiges hören:
@Campo

Reifen:
Wieso rätst du von den 14.00 ab? Diese sind meines Wissens nach die Standardgröße auf allen Baustellenfahrzeugen weltweit. Deine favorisierte Größe ist nach meinen Recherchen wiederum nur schwer zu bekommen.

Gewicht:
Ich bringe nur das ins Auto, was ich aufgezählt habe. Der Innenausbau wird von einer Behindertenwerkstatt ausgeführt.

Verkaufbares Fahrzeug:
Was meinst du damit? Ich plane es so, das es für zwei gut reicht. Als Reserve können Kind und Freundin aber auch mit. Deshalb z.B. Sitzecke 190x120. Das Bad wird ordentlich nutzbar sein und z.B. wird das Bett ein Längsteinbau. Somit muss niemand über den anderen krabbeln.

Quad:
Woher stammt die Information, das man ein Quad nicht nach Canada und in die USA bekommt?

Zitat:TTT gibt’s hier viel Erfahrung hier aber es fehlen hier heute die groß Kapazität und die nötige Anpassungen für langzeitreisenden.
Sei mir nicht böse, ich habe diesen Satz jetzt 20 mal gelesen, aber ich verstehe nicht, was du damit sagen möchtest.

Allgemeines Generator:
Jetzt bin ich genau an dem Punkt, der sich durch alle Foren zieht. Einige sagen, ein Generator wird immer zu groß gewählt. Andere hingegen sagen, ein Generator reicht nicht, um eben ein Induktionsfeld zu betreiben.
Ich würde gerne dazu etwas mehr erfahren.

Heizung:
Zur Fußbodenheizung. Ja, sie ist überflüssig wie ein Kropf. Hier jedoch habe ich mich schon ein wenig versteift. Wir lieben unsere Fußbodenheizung aufgrund ihrer angenehmen Wärmeentfaltung. Ich denke auf jeden Fall noch darüber nach, denke aber dass sich hier mein Dickkopf durchsetzen wird. Die FBH wird ja letzten Endes ebenerdig verlegt und bietet so auch keine Anfälligkeit für Defekte.
Warum wird zu zwei Heizungen geraten? Die großen Heizungen von 5kw bis 10kw werden doch ebenfalls weltweit eingesetzt. Von der Arktis, bis zu den Versorgungs-LKW in den Alpen und anderen Gebirgen.

Allgemeines noch mal:
Wir haben einen Schrank für die gesamte Elektrik geplant. Größe: 120 breit 210 hoch und 60 tief.

Defekte am Fahrzeug:
Mir ist klar, das auch ein LKW kaputt gehen kann. Ich denke aber schon, das ein LKW, der privat genutzt wird, einfach aufgrund von Materialstärken z.B. ein wenig mehr aushält.

Pläne:
Ich versuche mal, unsere Pläne anzuhängen.
Dateianhänge
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Zuletzt geändert von Sequoya am Mo 07 Aug 2017 11:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Pelzerli » Mo 07 Aug 2017 11:21

Sequoya hat geschrieben:... Wir haben einen Schrank für die gesamte Elektrik geplant. Größe: 120 breit 210 hoch und 60 tief. ...

Wenn du einen MAN TGS 35.440 8x8 nähmst, hätte du auch Platz für einen begehbaren Elektroschrank! :mrgreen:

liebe Grüsse vom Muger
.
http://dermuger.blogspot.com
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon Sequoya » Mo 07 Aug 2017 12:12

Pelzerli hat geschrieben:
Sequoya hat geschrieben:... Wir haben einen Schrank für die gesamte Elektrik geplant. Größe: 120 breit 210 hoch und 60 tief. ...

Wenn du einen MAN TGS 35.440 8x8 nähmst, hätte du auch Platz für einen begehbaren Elektroschrank! :mrgreen:

liebe Grüsse vom Muger
.

Dass ist leider ein Irrglaube! Die zweite Achse nimmt Platz ohne ende weg! Preislich macht es nämlich kaum einen Unterschied!
Ist ja nicht so, das ich nicht mit dem Geanken gespielt habe! :lol:
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon mrmomba » Mo 07 Aug 2017 12:26

Der Campo (Oder Canoe - ich vertu mich immer) ist einer, der da Campt, wo andere sterben ;-)

Ausfall einer Heizung bedeutet quasi tot.

Ebenfalls ist der liebe Campo kein deutscher Muttersprachler, daher verzeih ihm bitte die kleinen Fehler :-)

Er wollte mit dem folgenden Satz sagen:
Zitat:TTT gibt’s hier viel Erfahrung hier aber es fehlen hier heute die groß Kapazität und die nötige Anpassungen für langzeitreisenden.

Die TTTs sind hier auf dem Vormarsch, es gibt aber noch kein Bericht von einem Weltenbummler mit EXTREM viel Kapazität für lange Standzeiten.
Aber angeblich schafft man mit einem TTT in Porta Potti größe schon doppelt solange Standzeiten wie eben mit dem PP. Man braucht wohl nur ein SOG


Fußbodenheizung oder doppelter Boden mit Warmlufteinblasung? :D
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon nunmachmal » Mo 07 Aug 2017 12:32

Sequoya hat geschrieben:....
Allgemeines Generator:
Jetzt bin ich genau an dem Punkt, der sich durch alle Foren zieht. Einige sagen, ein Generator wird immer zu groß gewählt. Andere hingegen sagen, ein Generator reicht nicht, um eben ein Induktionsfeld zu betreiben.
Ich würde gerne dazu etwas mehr erfahren.

Heizung:
Zur Fußbodenheizung. Ja, sie ist überflüssig wie ein Kropf. Hier jedoch habe ich mich schon ein wenig versteift. Wir lieben unsere Fußbodenheizung aufgrund ihrer angenehmen Wärmeentfaltung. Ich denke auf jeden Fall noch darüber nach, denke aber dass sich hier mein Dickkopf durchsetzen wird. Die FBH wird ja letzten Endes ebenerdig verlegt und bietet so auch keine Anfälligkeit für Defekte.
Warum wird zu zwei Heizungen geraten? Die großen Heizungen von 5kw bis 10kw werden doch ebenfalls weltweit eingesetzt. Von der Arktis, bis zu den Versorgungs-LKW in den Alpen und anderen Gebirgen.

.....


In Sache Generator habe ich mich schlau gemacht und viel darüber gelesen. Alles Theorie, ich plane noch.
Das Problem an der Sache ist das Kochfeld. Viele wählen ein Induktionskocher oder moderne Kochplatten. Beim Induktionskocher ist der Anschluß- und Anlaufstrom recht hoch. Daher bin ich auf die alten 7-Takt-Kochplatten zurück gegangen. Diese haben je nach Kochstufen-Einstellung einen festen Wert und bringen das Aggregat nicht zum sägen wie eine thermisch gesteuerte Kochplatte. Ich plane ausschließlich mit dem Aggregat zu kochen. Mein Kocher ist ein 2-Plattenkocher mit 1500/1000 Watt. Das Aggregat leistet als Dauerlast 2600 Watt. Natürlich wird bei vorhandenem Landstrom dieser genutzt, wird bei uns aber selten vorkommen. Das Aggregat reicht zum betreiben der anderen Verbraucher, da kein anderes Gerät mehr braucht. Natürlich kann ich wenn die Waschmaschine läuft nicht kochen oder mit dem Boiler warmes Wasser machen. Alles zu seiner Zeit.
Die Kleinverbraucher wie Licht und Kühlboxen gehen über 12 Volt. Da ich zumindest einmal am Tage etwas koche, wird auch über das Aggregat die Batterie geladen. Somit muß nur der tägliche Bedarf gespeichert werden. Hält das System klein und preisgünstig.

(Fußboden-)Heizung mache ich über 2kw-Luftheizung, deren Warmluftverteilung durch den flachen Zwischenboden erfolgt. Fußbodenkälte ist ekelhaft.

Ich habe beim planen ein Handicap, Zul.ges.Gewicht 3,5to.

Gruß Nunmachmal, der gasfrei ist und bleibt.
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Re: Vorstellung von mir/uns und unserem Vorhaben

Beitragvon nunmachmal » Mo 07 Aug 2017 12:38

Ach ja, die Papiereinlagen deiner geplanten Toilette macht den Toilettengang zu etwas besonderem. Bei dem Preis geht man auf den Thron und hat eine gepflegte Sitzung. Sollte dich unterwegs Montezumas-Rache ereilen, mußt du einen Kleinkredit aufnehmen, oder ohne die Tüte dein Geschäft verrichten. Dann ist allerdings putzen angesagt. Oder hat sich an der Technik etwas geändert.
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