Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Hier stellt jeder sein Wohnmobil vor. Mit Bild und allen Schikanen.

Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon Urs » Mo 04 Dez 2017 23:12

KingWarin hat geschrieben:Mein Bruder hat derweil für mich die zusätzlichen Rückleuchten am Heck der Box montiert
Bild
LED-Leuchten mit e-Prüfzeichen

Hatte ziemlich genau die Leuchten auch dran. Nach einem Jahr im richtigen Einsatz haben sie in Norwegen den Geist aufgegeben. Eine Reihe nach der anderen hat sich verabschiedet. Obwohl voll vergossen war Feuchtigkeit am Glas vorne sichtbar, vermutlich den Kabeln entlang gelaufen. Weiss aber nicht wirklich was man dagegen unternehmen könnte, vielleicht Entwässerungsloch unten, Rest sauber mit Dauerelastischer Masse abdichten, Kabelverbindungen mit Kleber-Schrumpfschlauch abdichten...
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon mrmomba » Mo 04 Dez 2017 23:59

Es sieht gut aus, ich bin mal gespannt, wie die Einrichtung später wird.
Kommt da auch ein Boden rein?
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon KingWarin » Mi 06 Dez 2017 19:48

Ahoi,

@Urs: Auf dem Bild zwar noch nicht zu sehen, aber wir haben bei der Befestigung von außen an den Schrauben und am Kabel mit Sika 221 abgedichtet, außerdem ebenfalls mit dem Sika 221 außen (Oben und an den Seiten) eine Fuge um die Lampen gezogen, nach unten haben wir offen gelassen damit evtl doch eintretende Feuchte austreten kann.
Die Lampen haben bei ebay 40€ gekostet, das finde ich für LED mit Prüfzeichen vollkommen ok und die Optik gefällt mir auch noch.
Habe gerade vorhin für eine Bierinsel neue konventionelle Hella Rückleuchten (4 bzw. 5 Kammer) geholt, die Lagen beim gleichen Geld.
Ich versuch das jetzt mal und hoffe das beste. Vorallem hab ich ja den Vorteil das ich die Leuchten eigentlich garnicht brauche, da meine originalen Rückleuchten am Bus ja nicht verdeckt werden. Ich will einfach die Sichtbarkeit etwas erhöhen da die T3 Rückleuchten nicht die hellsten sind.

@mrmomba: Ein großteil der Fläche wird nachher vom Bett/Stauraum eingenommen, aber ich denke trotzdem darüber nach einen strapazierfähigen Teppich (z.B. Boxenstoff) rein zu legen, gibt auch ein bisschen ein schöneres Gefühl als das Pappelsperrholz.

Heute kann ich quasi keinen weiteren Fortschritt berichten, aber zumindest mal meine Gedankengänge weiter treiben.
Da ich ja auch ein wenig Strom verbrauchen werde ist der Plan zumindest noch eine weitere Batterie in den Aufbau zu packen und oben drauf 1-2 Solarpanele um das ganze auch ein wenig mit Nachschub zu versorgen.
Den ursprünglichen Plan wie ich das alles verschalten will weiß ich schon garnicht mehr, aber meinen aktuellen Plan will ich kurz skizzieren und auf diesem wege auch mal fragen ob ich da grobe Schnitzer drinne hab.

Die Kabine bekommt (schon alleine wegen der Rückleuchten) zur Versorgung einen 13pol Anhänger Stecker und an Grisu wird auch von 7-pol auf 13-pol Umgerüstet werden.
Da die 13-pol Buchse neben der Beleuchtung ja auch Dauerplus und eine Ladeleitung bereit stellt ist meine aktuelle Idee auf die Kabine die Solarpanele zu bauen, von da aus zu einem Laderegler mit zwei Ausgängen in die Kabine und direkt die Aufbaubatterie speisen und den zweiten Ausgang über die Dauerplusleitung zur Fahrzeugbatterie um diese zu Laden (natürlich mit entsprechenden Sicherungen dazwischen).
Damit würde dann die Aufbaubatterie und Fahrzeugbatterie durch die Solarpanele versorgt werden.
Zusätzlich wäre es natürlich schön auch den beim fahren durch die Lichtmaschien anfallenden Strom in die Kabine leiten zu können und die dortige Aufbaubatterie damit ebenfalls versorgen zu können.
Dies sollte dann über die normale Schaltung an der Ladeleitung der 13-pol Buchse (mit Trennrelais etc) passieren.
Ist das verständlich geschrieben?
Wenn ich das jetzt nicht falsch im Kopf habe müsste ich damit sogar noch eine Standardbelegung an der Buchse haben und nichts für meine Kabine spezielles womit ich am Fahrzeug bei anderen Anhängern probleme kriegen könnte.
Hab ich da einen Denkfehler? Passt das so?
Standardbelegung der 13 pol Buchse ist bei der Beleuchtung mit 1,5mm² Kabeln und die 4 Kabel für Dauerplus und Ladeleitung sind mit 2,5mm² ausgeführt. Ist das für die Versorgung der Fahrzeugbatterie aus der Solaranlage und andersrum der Aufbaubatterie aus der Lichtmaschine ausreichend?

Gruß
Sven
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon mrmomba » Mi 06 Dez 2017 20:14

Bei 2,5mm2 und den kurzen Wegen die der T3 in diesem Fall hat kannst du von ca. 20A Ladestrom ausgehen, die du durch die Leitung schicken kannst. Das reicht schon Mal.
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon Urs » Do 07 Dez 2017 02:33

Hoi Sven,

Bei den Leuchten hast Du ja das mögliche getan um frühzeitige Ausfälle zu verhindern. Ich hatte da nicht wirklich abgedichtet, im Irrglauben dass die ja vergossen und somit dicht sind. Auch meine Leuchten waren nicht so teuer, rein vom Preis wäre das verschmerzbar gewesen. Ist aber etwas blöd wenn man noch 2000km nach Hause fahren möchte und die Blinker sterben LED um LED...Für den Worst Case hatte ich schon den Plan geschmiedet die Standlichter als Blinker zu missbrauchen, rote Blinker sind bei uns in CH ja erlaubt ;)
Aber das Problem hast Du ja nicht, Im Notfall hast Du ja die Fahrzeugeigenen Leuchten noch.

Ich bin kein Fan von Laden über so kleine Leitungen, ohne Ladebooster schon gar nicht. Im Gegenteil, bei mir nuckelt ein Ladebooster bis 50A über 50mm2, ergibt bis zu echte 43A an der Batterie (und mein Setup ist von den Leitungslängen auch weit von Optimal)...aber das dürfte an der Vorgabe das ganze über die Anhängersteckdose laden zu können minimal vorbeizielen ;)

mrmomba hat geschrieben:Bei 2,5mm2 und den kurzen Wegen die der T3 in diesem Fall hat kannst du von ca. 20A Ladestrom ausgehen, die du durch die Leitung schicken kannst. Das reicht schon Mal.

Wie Lange sind die kurzen Wege insgesamt? Ich denke die 20A wirst Du über 2.5mm2 (ohne Tricks und Hilfsmittel wie Ladebooster usw.) nicht erreichen. Wenn du ein paar Angaben zu den effektiven Leitungslängen und eingesetzte Geräte machst kann man das eher berechnen/abschätzen. Nur damit Du mal eine Hausnummer hast einige kleine Berechnung mit einigen Annahmen:
Leitungslänge (hin und zurück), Spannung, Strom, Leitungsquerschnitt -> Spannungsabfall auf der Leitung
7m, 14.4V, 10A, 2.5mm2 -> ca 1V
7m, 14.4V, 15A, 2.5mm2 -> ca 1.5V
7m, 14.4V, 20A, 2.5mm2 -> ca 2V
Spätestens hier müsste klar sein dass die 20A nur erreicht werden können wenn die Spannung massiv angehoben wird. Kommt erschwerend hinzu dass darin noch keinerlei Wirkungsgrade, Übergangswiderstände usw. eingerechnet sind.

Noch ein paar weitere Berechnungen:
7m, 14.4V, 10A, 10mm2 -> ca 0.25V
7m, 14.4V, 20A, 10mm2 -> ca 0.5V
7m, 14.4V, 10A, 25mm2 -> ca 0.1V
7m, 14.4V, 20A, 25mm2 -> ca 0.2V
28m, 14.4, 50A, 50mm2 -> ca 1V (wobei die Leitungslänge durch den Ladebooster kompensiert wird, daher hab ich an der Batterie trotzdem eine saubere Ladekurve und bringe diese auch problemlos voll)

Fazit: Entweder Ladebooster, Leitungsquerschnitt vergrössern oder allenfalls Spannung mittels Sense-Leitung anheben (sofern das Ladegerät das kann, und das noch im geforderten Bereich) oder eben eine Kombination davon.

Gruss
Urs
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon mrmomba » Do 07 Dez 2017 09:35

Bei meinem T3 habe ich vom Generator zur Steckdose - ordentlich verlegt - vielleicht ein Weg von 50cm. Da Motor hinten ;-)
Wenn ich hinter dem T3 stehe ist der Generator links. In etwa da wo der Ausgleichsbehälter steht ist die Lima

Bild

Beim Originalen Motor wird sie maximal auf der rechten Seite sitzen, dann sind es vielleicht 60CM :)
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon KingWarin » So 10 Dez 2017 19:41

Moin moin,

Bild
Grisu auf erhöhter Position...

Freitag war leider kein so toller Tag, geplant war nach der Arbeit zum TÜV zu fahren und mir wieder für zwei Jahre eine Plakette zu holen, wie man oben sehen kann ist das etwas anders gekommen.
Morgens zur Arbeit gefahren (40km über die Autonbahn), alles fein, Wagen läuft gut, zieht sauber und läuft rund. Beim einparken schon ein komisches Gefühl, leicht unruhiger Motorlauf, gefühlt etwas mehr Abgas zu sehen, war aber auch sehr kalt.
Nach der Arbeit wieder ins Auto, vorglühen, starten und ... läuft aber Gefühlt nur auf drei Zylindern, außerdem jede Menge weißer Rauch hinter mir... Nicht gut.
Kurzer Blick bei laufendem Motor in den Motorraum, auch da am Krümmer am ersten Zylinder nen haufen weißer Rauch.

Ölstand nochmals kontrolliert und hier passt was nicht. Also ADAC angerufen, dort heißt es nen Fahrer ist in 1-1,5h bei mir. Knapp eine Stunde später ruft der Fahrer mich an und fragt nochmal nach den Symptomen und sagt das selbe was bei mir schon die ganze Zeit im Hinterkopf schwirrt: "Das hört sich nach Zylinderkopfdichtung an... Ich würde vorschlagen ich spare Ihnen Zeit und schicke direkt einen Schlepper vorbei?" Passt mir gut rein da ich vom selben ausgehe und selbst wenns was anderes wäre kann der Gelbe Engel das auf die schnelle an der Straße sowieso nicht fixen.
Gesagt getan, er klärt den Transport zur Heimatadresse (~120km) ab und meldet sich wieder bei mir.

Resultat:
Grisu kommt in 7 - 10 Tagen per Sammeltransport zu mir (oder auch nicht) und ich bekomme für 7 Tage ein ADAC ClubMobil als Kostenfreien Leihwagen.
So konnte ich wenigstens um 18 Uhr (Feierabend um 14.30 Uhr) den Heimweg antreten.

Und das "oder auch nicht"? Die ADAC Zentrale besteht auf einem Sammeltransport und bei diesem ist die Überstellung ausschließlich zu einer Werkstatt möglich.
Jetzt muss ich eine Werkstatt suchen die möglichst nah am eigentlichen Ziel ist und zu der der Bus geliefert werden kann, obwohl die Werkstatt keine Reperatur durchführen soll... Morgen wird beim im Nachbarort angerufen und gefragt ob der Bus dort hin gebracht werden kann, ich hole ihn dann 1-2 Tage später da ab.
Vom ADAC kam heute eine SMS deren Inhalt ich noch nicht ganz verstehe, aber da muss ich morgen dann sowieso anrufen...

Und nun?
Motortausch war geplant, aber erst wenns wieder wärmer ist, wird nun wohl früher passieren müssen... Motorenhändler ist schon angefragt, Rückmeldung steht aus.
Der Leihwagen vom ADAC ist ein Opel Zafira und ich hab noch nie so ein unübersichtliches Auto gefahren, die "A-Säule" ist ca 50cm breit, an einer Kreuzung abbiegen ist mehr so ein Glücksspiel, sehen tut man nichts. Motorhaube sieht man nur wenn man neben dem Auto steht und dazu schluckt er ca 8l Super. Absolut nicht mein Fahrzeug, aber als Rettungsboot jetzt erstmal ok.
Den Berg zum Haus bin ich heute nach dem Schneefall, obwohl schon geräumt, nur Rückwärts hoch gekommen, Vorwärts absolut keine Chance.
Freitag abend direkt noch einen Freund gefragt ob der nen Wagen für mich hat oder etwas wüsste...
Nen Mercedes 320 T wäre verfügbar, ist aber eine andere Preisklasse als ich mich vorstelle.
Und sonst? Golf 3 Variant, 90PS TDI mit TÜV bis April steht bei nem anderen bekannten ein paar Orte weiter und der Preis passt auch.
Also Samstag kurz hin fahren, anschauen, kurze Probefahrt, alles passt, morgen wird er auf mich angemeldet.
Bild
Feuerrot und läuft sauber

Nun gut, ist wenigstens die Mobilität gesichert. Morgen den Anlieferungsort für Grisu finden und den Golf anmelden und dann abwarten das Grisu ankommt und ein neuer Motor auf dem Hof steht.

Natürlich geht es solange trotzdem mit der Kabine weiter.
So habe ich gestern direkt erstmal die vorletzte Platte der Innenverkleidung angebracht, die anderen Fugen außen dicht gemacht und die Ecken angeklebt
Bild
vier der sechs Edelstahl-Ecken haben gestern ihren Bestimmungsort gefunden

Nachdem ja schon eine Dachhaube hier bereit liegt ging es gestern abend an der Baustelle weiter...

Bild
Messen, Kleben, Messen, Anzeichnen,...

Nochmal messen, Gedanken machen, wieder messen, Stichsäge auspacken...

Bild
und plötzlich ist ein Loch in der Decke

Karton aufmachen...
Bild
und Dachhaube testweise einsetzen

In den Tür-Rohbau habe ich auch noch XPS eingeklebt und die Pappelsperrholz-Innenverkleidung direkt mit verklebt, davon hab ich aber kein Bild gemacht.
Nachdem die letzte Kartusche Kleber leer ist und noch kein Nachschub eingetroffen ist (Paket war für Samstag angekündigt, kommt aber wohl erst morgen) ist das auch alles was dieses Wochenende noch passiert ist.

So und nun nochmal zum Strom.
Ganz so kurz wie von MrMomba angegeben werden die Leitungen nicht. Lichtmaschine sitzt beim Diesel Beifahrerseitig, genau wie die Batterie. Von dort bis zur Anhängerdose sind es grob geschätzt 80cm, von der Dose bis zur Verteilung in die Kabine ca 100cm, runden wir das auf sind wir bei gesamt 2 Meter, Hin und Zurück also maximal 4 Meter.
Wenn die Batterie in der Kabine nicht an der hinteren Kante (bei der Verteilung im Innenraum) sein soll würden auf die Gesamtlänge nochmal ca 2 Meter drauf kommen (Batterie wäre dann über und nicht hinter der Hinterachse).
Eingesetzte Geräte kann ich noch nichts zu sagen, in der Richtung hab ich noch nichts besorgt (und auch noch nicht großartig geschaut), auch hier bin ich für Tipps offen, die große Recherche steht noch aus, folgt aber auch noch.

So, das wars jetzt dann auch für heute, ich bin ziemlich platt.

Schönen Abend noch.

Gruß
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon holger4x4 » So 10 Dez 2017 20:25

So 'nen Mist, das passiert natürlich immer wenn man es nicht brauchen kann! Dann viel Erfolg bei der Suche nach dem passenden Motor.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
Bild
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon sieschonwieder » So 10 Dez 2017 22:26

Denn neuen Moddor bringt doch der Golfzombi :mrgreen:
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon KingWarin » So 10 Dez 2017 22:59

sieschonwieder hat geschrieben:Denn neuen Moddor bringt doch der Golfzombi :mrgreen:


Ne ne, TDI kommt nicht in Frage.
Nicht wegen der Elektronik, die ist normal auch recht unkompliziert.
Aber der TDI (selbst der kleine mit 90PS) hat zuviel Drehmoment, selbst wenn man das Syncro-Getriebe verlängert und verstärkt macht es das TDI-Drehmoment nicht Dauerhaft mit.

Bisher hat in Grisu ein AAZ (1,9L TD mit 75PS) seinen Dienst verrichtet und genau der soll es jetzt auch wieder werden.

Gruß
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon mrmomba » So 10 Dez 2017 23:04

Ich überlege gerade ob der 1z nicht den identischen Rumpf hat. Der AAZ ist ja auch kein Vorkammer Diesel mehr.
Ich habe leider keine technischen Zeichnungen, kann aber passen...
Nachtrag: Andere Position es KW-Sensors

Wieviel NM hat denn der AAZ? der 1Z muss um die 200Nm liegen.
Mein Bulli - NICHT Syncro - fährt seit 1986 um den dreh mit 220NM bei 3000umin auf dem 5Gang GetriebbeKB: ABN
Natürlich weiß ich nicht wie der Syncro darauf reagiert hinsichtlich sperren und Verteilergetrieben etc.
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon Picco » Mo 11 Dez 2017 21:34

Hoi Sven

KingWarin hat geschrieben:Aber der TDI (selbst der kleine mit 90PS) hat zuviel Drehmoment, selbst wenn man das Syncro-Getriebe verlängert und verstärkt macht es das TDI-Drehmoment nicht Dauerhaft mit.

Wie wärs mit Chip-Tuning?
Halt nach unten statt nach oben... 8) :lol:
Da müsste doch ein schön gleichmässiges Drehmoment machbar sein, denk ich mir ohne es wirklich zu wissen...
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon KingWarin » Mo 11 Dez 2017 21:58

mrmomba hat geschrieben:Ich überlege gerade ob der 1z nicht den identischen Rumpf hat. Der AAZ ist ja auch kein Vorkammer Diesel mehr.
Ich habe leider keine technischen Zeichnungen, kann aber passen...
Nachtrag: Andere Position es KW-Sensors

Wieviel NM hat denn der AAZ? der 1Z muss um die 200Nm liegen.
Mein Bulli - NICHT Syncro - fährt seit 1986 um den dreh mit 220NM bei 3000umin auf dem 5Gang GetriebbeKB: ABN
Natürlich weiß ich nicht wie der Syncro darauf reagiert hinsichtlich sperren und Verteilergetrieben etc.


Moin moin,

der gleiche Rumpf ja, ist der VW 827 Block, den Teilen sich so ziemlich alle älteren VW 4 Zylinder (CS, KY, JX, AAZ, 1Y, 1Z, AFN, AHU, 2E,...), die Köpfe sind aber unterschiedlich.
Der AAZ ist technisch näher am JX als am 1Z und ist tatsächlich auch noch ein Vorkammerdiesel.
Drehmomentechnisch reden wir hier von (idealwerte!) 138NM beim JX (1.6L TD, 69PS), 150NM beim AAZ (1.9L TD, 75PS) und 200NM beim 1Z (1.9L TDI, 90PS).

Ob die Syncro und 2WD Getriebe sich was schenken beim Drehmoment das sie vertragen weiß ich nicht, ein Wert der mir immer gesagt wurde war "bis 180NM", was definitiv stabiler ist sind die guten alten Wandlerautomatikgetriebe, aber die gabs nur am WBX und passen somit nicht an den 827er Block (und haben kein Allrad^^).

Ich gehe davon aus das die Getriebe vorallem das früh anliegende Drehmoment (beim Turbodiesel ja schon recht früh recht viel) nicht mögen und daher die großen Benziner wo das etwas später kommt besser vertragen.

Die Möglichkeit durch Änderung des Steuergeräts das Drehmoment zu begrenzen gibt es tatsächlich, das ist dann vielleicht zum Schluss die notlösung, wobei ich momentan eher dazu tendiere einen alten Golf zu kaufen (kriegt man für ungefähr 400€) und den Motor dann vom Instandsetzer überholen zu lassen.
Der AAZ ist im Bus einfach ein sehr harmonischer Motor.

Morgen früh meldet mein Bruder den Golf an, dann kann ich morgen abend den Zafira abstellen und statt dessen wieder durch die gegend Dieseln...

Gruß
Sven
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Re: Grisu: '89er T3 Syncro Doka

Beitragvon sieschonwieder » Mo 11 Dez 2017 22:58

Der 1Z hat bei 1600 1/min (und höhere Last) fiese Resonanzschwingungen welche die recht dünne Getriebewelle oder die Kupplung zerlegt. Es gibt aber recht viele, welche mit einem 1Z im T3 zurechtkommen. Stichwort Mtdi (Mechanischer Direkteinspritzer)
AAZ oder Landroverpumpe auf 1Z
Der Block vom 1Z und AAZ ist dito, bis auf die Peilstabbohrung.

Der T3 Vorkammermotor hat halt wegen der Schrägstellung keine Hydros. Deshalb passt nix Kopftechnisches aus den PKws.
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TDI im T3...

Beitragvon itchy » Mi 13 Dez 2017 06:47

Hallo Sven,

erstmal vielen Dank für den Bericht, ich folge gespannt!

Ich habe einen 1Z im T3 Syncro. Damit ging es bereits ca. 50.000km von München nach Kapstadt, ca. 3.1 Tonnen, 100PS.
Teilweise extreme Hitze, Kälte in der Höhe, Wasserdurchfahrten - das Ding hatte wenig zu lachen.
Ich würde es wieder machen, obwohl es auch Probleme gab.

Warum:
1) Leistung: zwei Bekannte unterwegs (1x Syncro JX, 1 Mitsu L300 4x4) mit ähnlichem Gewicht haben immer wieder ausgegraben wo ich Dank ein kleines bisschen mehr "Rumms" noch durchgekommen bin.
2) Thermische Standfestigkeit: am Pass, im Sand, immer wieder hatten die beiden anderen Busse Zwangspause wegen kochendem Kühler. Hatte ich nie.
3) Verbrauch: über die gesamte Reise kam ich mit ca. 9L aus. JX: 12-13, Mitsu: 13-15. Ich habe gegenüber dem JX etwa 1500L Diesel gespart. Die erneute Überholung des Getriebes (s.u.) war billiger. Ok, ich hätte mir gerne den Ausbau erspart, aber die Kupplung war ohnehin durch...
4) Bequemlichkeit: keine Gedenkminute, Schlüssel schräg anschauen und das Ding läuft. Als der Anlasser kaputt war reichte eine Bordsteinkante - beim Runterrollen lief das Ding an.

Aber:
Vor der Abreise hatte ich das Getriebe (beim Dorfschmied :roll: ) überholen lassen. Nach der Reise hatte ich ein leises Singen auf der Autobahn, die Kupplung war eh Fratze, also lag es wieder auf der Werkbank - diesmal beim Profi. Als der das Öl abließ hat er daran geschnuppert und mich vorwurfsvoll angeschaut. Insgesamt waren die Schäden überschaubar, Einiges wurde vorsorglich getauscht. Der Profi empfahl mir ein Zweimassenschwungrad und gemäßigte Fahrweise :roll: . Jetzt hat mein Motor unter 90PS und erlebt (derzeit?) keine Gewaltorgien. Meine Erwartung an das aktuelle Setup liegt bei weit über 50.000km. Allerdings habe ich zweifel, ob es überhaupt noch soviele werden...das Ding genießt derzeit eine sehr ruhige Phase :)

Kontra: der TDI ist ruppiger und damit auch lauter und die H-Zulassung ist schwierig bis unmöglich - letzteres trifft den AAZ aber genauso (wenn man ihn einträgt).

Zur Belastung des Getriebes: ein aufgeblasener JX oder AAZ steht einem 1Z in Leistung kaum nach. Allerdings gibt der Wirbelkammermotor sein Drehmoment gemäßigter ab.
Der 1Z hat keinen Schußkanal sondern knallt direkt auf den Kolben. Mein Profi meinte, die Drehmomentspitzen des DI ärgern das Getriebe.
Das Zweimassen-Schwungrad soll hier etwas Ablinderung schaffen. Ich hoffe, ich werde nie berichten, ob es geholfen hat :)

Zum AAZ: netter Motor, aber Hitzkopf. Wenn ich einen bauen würde, dann 1Z Block mit AAZ Kolben und Kopf versehen. Dazu die Pleuellager vom AFN. Zusatzölkühler dran und neuen Kühler rein. Fährt ein Freund von mir - er tankt mehr und meidet Berge, ist aber zufrieden :D

VG,
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