Kaffee kochen. EINE Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

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Kaffee kochen. EINE Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon restler » Di 27 Jun 2017 20:22

Hallo Kaffetrinker
Gerade denke ich darüber nach, wie viele Möglichkeiten es gibt, im Womo zu seinem Kaffee zu kommen. Und da gibt es erstaunlich viele Varianten.
Als Voraussetzung soll gelten, dass nur sehr selten Landstrom zur Verfügung steht.

Vielleicht könnt ihr etwas zu euren Gewohnheiten sagen. Nur einmal morgens Kaffee machen? Morgens Thermoskannen für den ganzen Tag abfüllen? Für jede Tasse Zwischenhalt und frisch machen? ...?

Und vor allem wie macht ihr ihn? Fest montierte Maschine? Extra Wechselrichter für Hightech Maschine installiert? Mini-12Volt Maschinchen in den Zigarettenanzünder stöpseln?

Ich bin nun auf die Perkolatoren gestoßen, die für mich auf den ersten Blick gewisse Reize haben.

Vielleicht könnt Ihr etwas zu eurer Art des Kaffee kochens und zu den Vor- und Nachteilen eurer jeweiligen Methode schreiben? Nimmt zu viel Platz weg, dauert zu lange, verursacht zu viel "Putzarbeit", ...

Ich würde mich über viele Beiträge freuen.
Und wenn jemand Erfahrung mit Perkolatoren hat, darauf bin ich besonders gespannt.
Übrigens, mit denen soll man auch Tee machen können :wink: .
Gruß Restler
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon Dr.Desmo » Di 27 Jun 2017 20:49

Tach Schatz,
Drückkanne und gut is ....... schau hier
Geht schnell, schmeckt, sieht gut aus ..... :D :D :D :D

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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon holger4x4 » Di 27 Jun 2017 20:54

Wir sind da ehr konservativ unterwegs. Es gibt ja Leute, die mit ihrer Senseo unterwegs den Kaffee machen, das geht auch bei mäßiger Batteriekapazität wenn man nicht zu viel davon trinkt.
Also, wir haben einen VA Wasser-Flötenkessel auf dem Gasherd. Gekocht wird frisch am Morgen und Nachmittags, nix Thermoskanne, das mag ich nicht.
Dann wird ganz klassisch von Hand gefiltert. Das macht wenig Umstand und Dreck und geht immer, solange das Gas nicht alle ist. Das hat auch den Vorteil, dass man gleichzeitig einen Tee aufbrühen kann, und der andere trinkt einen Kaffee.
Gruß, Holger

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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon wiru » Di 27 Jun 2017 22:53

Wir machen morgens auch nen Pott Wasser auf dem Gasherd warm und dann über Papierfilter aufgebrüht in die Thermoskanne...brauche morgens meine 2-3 Becher Kaffee... Nachmittags dann mit der neapolitano einen Espresso... 2 kleine Tässchen... Als Verbesserung während der Reise wollen wir noch eine große pump thermoskanne ins Fahrerhaus stellen...Damit immer genug Kaffee während der Fahrt da ist...Die wird morgens mit aufgebrüht...

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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon Berny » Di 27 Jun 2017 23:41

Hallo restler,

weder Espressomaschine noch https://www.youtube.com/watch?v=h9WkfXshycU
Wir giessen mit qualitativ besserem bzw. wohlschmeckendem Pulver auf, Wasser vom Gasherd. :D
Aus NRW grüsst Berny.
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon Picco » Mi 28 Jun 2017 06:45

Hoi zämä

Ist halt eine Geschmacksfrage...
Ich hatte immer eine Espressokanne dabei, aktuell nutze ich auch zuhause nebst der Nespressomaschine die hier:
2017-06-28 06.41.07.jpg
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon Varaderorist » Mi 28 Jun 2017 06:50

Moin,

wir haben's bisher auch wie Insa und Michael gehalten: Wasser auf Gasherd erhitzen und dann in die Presskanne.
Vorteil: Schmeckt gut. Nachteil: Reinigen der Presskanne etwas umständlich und spült immer einen Rest Kaffeemehl in den Abwassertank, das sich auf Dauer absetzen könnte.
Zuletzt haben wir es mal mit auflösbarem Kaffee probiert.
Vorteil: Einfach, praktisch, schnell. Nachteil: Ist geschmacklich nix für Kaffeegenießer.

Was es zukünftig im Atego wird, ist noch nicht entschieden, hat ja auch noch etwas Zeit. Strom haben wir dann auf jeden Fall genug.
Gruß vom Niederrhein
Michael
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon campo » Mi 28 Jun 2017 08:14

Meine Frau kann so bei einem längeren morgen an Bord mal bis zu 4 Tassen Trinken.
Selbst halte ich es bei 2.
Dabei drucke ich aber 2 mal pro Tasse damit es doppelte Menge und nicht mehr so stark wird.

1 Tasse Kaffee ?
Man kann es alles berechnen, aber der Jo-Jo vom Stromverbrauch macht das der 24V Amp Meter fast wie ein Blinklicht ausschlagt von 5 bis 52 A beim erstheizen und beim durchpressen.
Nach eine Tasse Kaffee ist im Schnitt 1% der Batterie Inhalt verschwunden, von 440Ah in 24V.
Umgerechnet wurde das in ein 12V System 8,8Ah pro Tasse Kaffee sein.

Beim Kaffee gehohren zusätzlich 3 Brötchen abbacken. (nach der ersten Kaffee, nicht gleich weil unser 3000er es nicht schafft mit beide Geräte zusammen)
Das geht dann in der kleinen Mikrowellen Kombi Herd. Modus Heißluft oder so was.
Eine Sache von mindestens 5 Minuten vorwärmen und 10 Minuten backen.
Stromverbrauch ist kommen und gehen zwischen 40 und 55A in 24V.
Messgenau Monitoren per Brötchen habe ich nicht getan. :D
Aber es liegt für 3 bis 4 Brötchen abbacken in dieser Aufstellung bei 30 bis 40 Ah in 12V

Das geht dann so mit die Bilder dazu.


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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon KingWarin » Mi 28 Jun 2017 09:25

Moin moin,

ich wusste nicht das die Teile Perkolatoren heißen, fahre aber seit Jahren einen davon durch die Gegend.

Vorteile: Einfacher Aufbau an dem nicht viel Kaputt gehen kann, kann Kaffee und Tee (und ohne Einsatz auch heißes Wasser und Suppen), falls Sichtfenster (z.B. durchsichtiger (Teil im) Deckel) vorhanden kann man die Stärke des Kaffee gut regulieren

Nachteile: Bei billigen Schließt der Deckel nicht so richtig ab, mehr als eine Kanne am morgen kochen macht keinen Spaß da der Einsatz zwischendurch entnommen und der Kaffeesatz entfernt werden muss (was im heißen Zustand keinen Spaß macht), bei meiner ist es so das ich nicht bis zur "Max"-Linie Wasser einfüllen darf da sie sonst immer überkocht (meine war aber auch sehr billig), ist zuviel Pulver drinne kocht es auch schnell mal über, man hat eigentlich immer etwas Kaffeepulver im fertigen Kaffee drin (ich kann damit leben)

Einen besseren Perkolator als meinen aktuellen würde ich wohl auch wieder kaufen da das Prinzip einfach ist, bei der Benutzung außer dem Kaffeeesatz kein Müll entsteht und die Teile recht robust sind.

Als gute Alternative empfinde ich aber auch eine Bialetti (steht zuhause, für Espresso unterwegs geht nichts drüber find ich), einen Filterhalter (für schnell große Mengen) oder im Zweifelsfall "Türkisch" wenn einen der Kaffeesatz in der Tasse nicht stört (aus dem Kaffeesatz könnte man auch direkt die Zukunft, also die Reiseroute für den nächsten Tag, lesen :twisted: )

Gruß
Sven
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon GooSe_1977 » Mi 28 Jun 2017 12:19

Bialetti ( bzw. das Edelstahl Model von Ikea ) für den normalen Kaffee am morgen. Für Nachmittags wenn ich genug Lust habe eine Bellman CX25 - nur der MIlchschaum klappt noch nicht so ganz.

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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon LutzT » Mi 28 Jun 2017 16:07

Hallo zusammen,
morgens meistens einen Instant-Milchkaffee (schmeckt ganz OK und Pulver in heisses Wasser einrühren überfordert auch noch nicht).
Ansonsten haben wir eine Bialetti am Start.
Gruß
Lutz
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon pickupjupp » Mi 28 Jun 2017 18:50

Jeden morgen bevor meine Frau aufsteht auf Gas ein Liter Wasser kochen und mit einem Schöfplöffel (schwallbrühen) auf den Kaffeefilter in die Thermoskanne füllen. Reicht zum fürs erste und zweite Frühstück ! :D
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Re: Kaffee kochen. Ein Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon Mobilix » Mi 28 Jun 2017 23:15

pickupjupp hat geschrieben:Schöfplöffel


PickupJupp: YMMD! :D :shock: :D :D
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Re: Kaffee kochen. EINE Tasse Aufguss oder Espressomaschine?

Beitragvon jan_b » So 02 Jul 2017 11:03

Interessantes Thema 8)

Wir schliessen uns den Vorgängern an -
Wasser wird bei uns im Flötenkessel auf dem Gasherd gekocht, frisch gemahlener Kaffee kommt aus der Kaffeemühle und die schwarze Droge aus dem Plunger ("Kaffeebereiter"):
Bild

Damit geht's auch ohne Landstrom morgens um 6:00 am Parkplatz/Seeufer/Waldrand..

Das mit dem Kaffeesatz entsorgen ist dabei halt immer das Thema - entweder kommt der Dünger bei nächster Gelegenheit in den Biomüll, alternativ kommt gelegentlich auch so ein Ding mit Papierfilter zum Einsatz:
Bild

der Filter samt Inhalt kann dann einfach (in einer alten Plastiktüte versiegelt) im Womo-Mülleimer mitgenommen werden.

Grüsse,
Jan
MB 609D (Bj. 1987 / 120T km / 5.6t / 11qm) +++ Immer noch am Ausbauen: Ausbaufotos (und ältere Rückbau-Fotos)
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Maschine mit Pads oder so? Nä!

Beitragvon ThomasFF » So 02 Jul 2017 13:59

Zu groß, zu kompliziert (Reinigung!) und zu teuer.......

Wir haben für den CP eine einfache Kaffeemaschine mit Filter, meist unter 20 € in einem französischen Supermarkt erstanden, dir Billigste unter 9 €....
Bei den Freistehgelegenheiten benutzen wir deren Kanne und Filter und kochen das Wasser auf dem Gaskocher....

Mit ner guten Kaffeesorte...die wir grade in F für die ganze Reise auf Vorrat mitnehmen (die Röstart in F ist nicht unseres....), und je nach Wasser auch ein Prischen Salz im Kaffeewasser kommen wir geschmacklich gut hin. Ach ja, überwiegend wurde mit Flaschenwasser zubereitet...Contrex oder Vichy still oder sowas....

Tipp: Beim Anmieten von Ferienwohnungen, Hütten oder feststehenden Wowas dran denken: Neben der heimischen Sorte Filter aus Plastik und Filtertüten mitnehmen, wenn Ihr den gewohnt guten Kaffee haben wollt, denn normal gibts da nur Neskaffee....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!
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