Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Multivan
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#31 Beitrag von Multivan » Mi 20 Mär 2019 10:37

Gode_RE hat geschrieben:
Di 12 Mär 2019 10:40
...
Und ein höchst subjektiver Grund war, dass wir auch vom Orientierungsgefühl "in Fahrtrichtung" sitzen wollten. Aber das ist sehr subjektiv.

Nette Grüße
Gode
Genau DIESES "Orientierungsgefühl" hatte ich von Anfang an auch, und wie gesagt, die Klein-WoWä sind auch meist so aufgebaut...
Aus diesen und vorgenannten Gründen belasse ich es so - Sitzgruppe vorne! :D

Inzwischen habe ich wieder fleißig gelesen (was nicht unbedingt immer schlauer macht als vorher?!? :wink: ).

Außerdem habe ich letztes WE die Leisten für Zwischenlage Außen-/ Innenwand aus Douglasie zugeschnitten.
Ich hoffe dadurch auch einen etwas besseren "Gammelschutz" zu erreichen, als mit Fichtenleisten.
Diese werde ich dann von außen schrauben, sowie mit Körapur 666/90 kleben. Die Isolierplatten kann man damit ja auch
an die Siebdruckplatte kleben, wenn ich richtig gelesen habe?!?

Nachdem ich auch immer mal nach div. Kurbelstützen geschaut habe bin ich nun so weit die (4 Stk.) auch selber zu bauen,
da ich an denen die es so im Handel gibt auch immer was ändern wollen würde / müsste...
Also hab ich mir hierfür schon Zubehör (Trapezgewindestangen, Muttern,...) bestellt.

Laut meiner Frau kommt nun aber der Frühling - und zwar unausweichlich - und ich soll gewisse Tätigkeiten in unserem
kleinen + etwas größeren Garten ausführen, die nichts mit Wohnkabinen zu tun haben!?! :evil:
Ja wie soll ich denn da weiterkommen....

Gruß

Holger

ThomasFF
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Pos. der Sitzgruppe im Anhänger....

#32 Beitrag von ThomasFF » Mi 20 Mär 2019 12:54

Ich hatte beide Versionen, Sitzgruppe vorne und hinten, jeweils im fertig neu gekauften Tabbert Wohnwagen.

Das mit dem Wippen und Wackeln bei der Hecksitzgruppe war bei uns kein Thema, denn schlafen und sitzen im angespannten Hänger war bei uns nur ein Zustand bei den seltenen Außenübernachtungen. Da kamen wir erst spät in der Nacht an, stellten das Gespann ab und richteten es notfalls etwas gerade, was mit der Luftfederung des Zugwagens (Toyo Landcruiser J 12) leicht möglich war. Natürlich gabs Bewegungen, aber der schwere Zugwagen konnte da ganz gut gegenhalten und die wirksam begrenzen. Dann setzten wir uns kurz hin zum Abklingen nach der Fahrt, ne Flasche Bier und dann in die Horizontale.
Morgens gings ungefrühstückt los, dann frisches Brot in der nächsten Bäckerei oder, wenns ein Café war, haben wir auch gleich da gefrühstückt. Sonst bis zum nächsten Aussichtspunkt und dort Kaffee gekocht.
Position auf dem Camping war nicht problematisch, wir hatten nen Mover und rangierten den Wagen in die gewünschte Position und an Stellen meist im Randbereich, wo es nicht so eng war und es gute Aussicht gab....da stand er auch schonmal schräg auf der Parzelle. Wenn sowas nicht da war, dann sind wir weitergefahren. Wir mussten ja auch etwas an mögliche Belästigungen durch unsere zwei rel. große Hunde denken....die waren zwar fest angebunden an 6 m Leinen, aber wenn die auf Passanten bis zum Stopp zurannten und bellten, erschreckte sich mancher recht heftig.

Der Unterschied ... und der war wesentlich... lag darin, dass unter dem schrägen Bugfester eine Platte über dem Gaskasten war, auf der man während längerer Aufenthalte alles ablegen konnte...also Lesestoff (bei uns 2 Ebookreaderes + ggf Zeitungen, Atlas, Reiseführer, Karten, den Laptopp, Getränke usw. usw....) Bei der Hecksitzgruppe endete der Wagen hinter der Rück- und Seitenlehne sofort mit den senkrechten Fenstern. Von der großzügingen Ablage im Vorgänger verwöhnt kamen wir in das Problem, wohin mit dem Kram.
Genial, wie ich nunmal bin....hihihi......hab ich mir die Tatsache zunutze gemacht, dass wir die sowieso zu schmale und enge Quersitzbank hinten nicht nutzen mussten und haben dort die Polster weggeräumt und vor der Rückenlehne ein gut durchdachtes und strukturiertes Regal hingebaut, wo die oben beschriebenen Gegenstände alle ihre eigenen Fächer bekamen. Genau so genial war der Zugang zum unter der Bank befindlichen Stauraum mit Halbklappe der Sitzfläche hoch und klappbar gemachter Vorderseite der Rückbank nach unten auf den Boden.
Wenn jemand näheres wissen möchte, bitte PN..... ich müsste dann mal schauen, ob und wo ich dazu noch Fotos habe....und den Rest rekonstruieren....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#33 Beitrag von Multivan » Sa 27 Apr 2019 16:21

Hallo Zusammen,
hier ein kleines Update meines Baufortschritts, verbunden mit ein paar Fragen...

Meine Bodenplatten-Konstruktion, aus 18 mm Siebdruckplatten im Aluprofilrahmen ist nun soweit fertig.
Ich muß nur noch die nächsten Tage von unten die 40 mm Styrodurplatten als Isolierung dagegen kleben.
Noch kann ich die Bodenplatte leicht händeln und dazu bequem umdrehen.
Der Meister im Baustoffhandel hat gemeint das die Verbindung Styrodur (XPS) - Siebdruck gar nicht so ohne
ist, und mir dafür so einen einkomponentigen Kartuschenkleber in die Hand gedrückt. (Hab ihn grade nicht da)
Den soll ich mäanderartig in dünner Spur auf die Isolierplatte auftragen und diese dann gut andrücken.
Frage dazu: Hier wurde dazu auch Körapur 666 empfohlen, korrekt?!? Läuft der mir evtl. davon? (Schwerkraft)
Ich werde die Bodenplatte zum isolieren wohl fast senkrecht hinstellen müssen!?

Das Dach:
Ich habe mir 4 Tafeln Alublech AlMg3 in t= 2 mm zuschneiden lassen, die ich mit jeweils 60 mm Überlappung
auf insges. 9 Sparren kleben und schrauben werde. 1,5 mm hätten sicherlich auch Dicke gereicht, aber in Gewicht & Preis gab sich das nicht viel, also in 2 mm bestellt... mächtig! :? :D
Da ich ein Flachdach vermeiden wollte habe ich später nach links und rechts eine Dachneigung von jeweils 7,5°

Die Außenwände:
Vorhin habe ich die ersten 9 mm Siebdruckplatten auf die Außenmaße geschnitten.
Wegen dem doch nicht unerheblichen, scheinbar kaum vermeidbaren Verzug der Platten war das
trotz großer Tischkreissäge gar nicht so ohne... :x
Frage dazu an die Holzbauer:
Wie habt ihr die Stöße bearbeitet? Spalt / Fuge / Fase??? Dann Spachteln??? Mit was??? :D
Ich möchte eine Douglasie-Leiste, 80 mm breit, jeweils 40 / 40 mm dahinter schrauben & leimen.

Gruß

Holger

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#34 Beitrag von Multivan » Di 25 Jun 2019 09:04

Sooo,
nun gibt´s von meiner Seite auch mal wieder was zu berichten:
Endlich passt mal wieder das wichtigste zusammen: Platz, Zeit, Material, und nicht zuletzt die Motivation!
Nachdem ich meine Bodenplatte mit 40 mm Styrodur gedämmt hatte, wurde die wieder auf dem Anhänger platziert.
Befestigt wird sie nun an vier der Bordwandaufnahmen, mittels M12x160 Maschinenschrauben, SW19 = die Schlüsselweite der Radschrauben,
daher betrachte ich auch mal das Thema Ladungsbefestigung mit „Bordwerkzeug“ als hoffentlich erledigt.
Das Spiel zw. Schraube und Aufnahme wird durch Teflonbuchsen reduziert. (Bilder folgen)
In Zwischenzeit habe ich mir ein paar solcher Fenster besorgt:

https://www.campingwagner.de/product_in ... tglas.html

deren Ausschnittsmaße abgenommen, und in meinen CAD-Plan übernommen.
Letzten Samstag, knapp 2 Monate später, bin ich die 30 km Entfernung zu meinem Bekannten in die Firma gefahren, wo meine 9 mm Siebdruckplatten seit längerer Zeit
auf die Weiterbearbeitung warten, mit dem Tagesziel heute alle Platten mit den nötigen Fenster- und Türausschnitten zu versehen.
Und weil die Kollegen dort mir schon beim Bau meines dazugehörigen Anhängers immer ungläubig beim werkeln zugeschaut hatten („…kauf dir doch einfach einen…“),
fand sich auch hier ein Arbeiter nach dem anderen ein, um an meinem Projekt „teilzuhaben“. So habe ich munter angerissen, geplaudert, überlegt, Plan mit Realität überprüft, geplaudert, und letztlich die Säge in die Hand genommen.
Ich war mit dem dritten von vier Fensterausschnitten fertig, da durchfuhr es mich wie ein Blitz: Hab ich jetzt etwa die Eckradien vergessen,
und tatsächlich alles rechtwinklig bis in die Ecken ausgeschnitten?!?!?! Ja, hab ich!!! Ich Vollhammel ich verreckter!!!
Deshalb hab ich da wohl irgendwo in der Ecke „R=75“ draufgeschrieben!?!?! Na der Tag war gelaufen, und ich hab wieder alles aufgeräumt,
und da ich keinen Anhänger dabei hatte nur die zwei Platten mit nach Hause genommen die gerade so ins Auto passen und die keine Ausschnitte haben…
Ich muß mal sehen ob ich die Teile komplett neu machen, oder die Radien nachträglich irgendwie „nachrüste“…
Dem Restsamstag, am Sonntag und gestern haben war ich dann wieder zuhause fleißig. Zunächst wurden die Platten „vorne und hinten unten“ an das Profil
verschraubt sowie mit Körapur verklebt, dann habe ich angefange die Sparren zu montieren und gestern abend kamen dann zwei der vier Alu-Dachplatten oben drauf.
Man merkt wie die Konstruktion Stück für Stück steifer wird, und ich bin sicher das wenn die Seitenteile dran sind, das eine richtig stabile Kiste wird…
Fortsetzung folgt…

Gruß

Holger
20190501_162412.jpg
Dämmung Boden
Dateianhänge
20190625_065207.jpg
Ansicht Sparren
20190625_065141.jpg
Ansicht v. vorne

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#35 Beitrag von Multivan » Fr 28 Jun 2019 07:05

Hallo nochmal,
hier noch mal ein paar Ergänzungen zu meinem derzeitigen Stand.
Gestern musste ich mit Erstaunen feststellen das meine erste Klebeverbindung Aludachblech-Sparren nicht gehalten hat. Beim lösen der Zwingen hob sich das Blech ohne jeden Kraftaufwand vom Kleber ab. Null Haftung. Auf der Holzseite hält der Kleber bombig. Hab ich irgendwo nen Systemfehler?! Ich war der Ansicht das Körapur 666/90 durchaus für solche Verbindungen geeignet ist?! Oder lags am Wetter? Es war ja sehr warm die letzten Tage. Ich hatte aber extra bis zum Nachmittag abgewartet, bis die Temperatur - auch die Materialien – die 25°C erreicht hatten. So bin ich eigentlich sicher das die darauffolgenden 16 – 18 Stunden auch keine höheren Temperaturen anlagen?! Danach aber sicherlich schon?! Kann das die Ursache sein? Am Alu sieht man nicht mal Rückstände. Ich hatte vorab alles mit Isopropanol gereinigt…. Hm?! Dabei war ich so begeistert von der Verarbeitbarkeit dieses Klebers…

Anbei noch ein Foto von einer der vier Verbindungen Kabine – Anhänger, sowie von einer der vier Kurbelstützen, die jeweils an den Kabinenecken in die entsprechenden Aufnahmen gesteckt werden, und mit denen sich die Kabine dann vom Anhänger abheben – oder beim Stehen besser ausrichten lässt…

Gruß

Holger
20190627_185339.jpg
Schraubverbindung
20190627_212647.jpg
Kurbelstütze

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#36 Beitrag von mrmomba » Fr 28 Jun 2019 08:22

Moin,

ich hatte leider noch gar nicht geschrieben, wie cool ich dein Projekt finde und vor allem auch wie du das Dach baust. Ich kenne Körapur leider nicht!

Aber das Problem bei 2K Klebstoffen / Lacken / Spachtelmassen wenn man deutlich zu viel härter nimmt. Dann kann es passieren,
dass eine Haftung nicht mehr möglich ist oder in sich Selbst haftet ohne zu kleben. Holz ist sehr saugend - darum vermute ich, dass du da jetzt Anhaftungen hast und am Alu nicht.
Hast du dich am Verhältnis gehalten?

Ein 2. Problem ist, dass bei Kleber auch Schichtdicken eingehalten werden muss. z.B. bei Sika hast du eine Mindestdickenangabe um
Haft / Klebekraft und Scherkräfte optimal abzufangen. Mit Schraubzwingen ohne Unterlagen kommst du deutlich drunter :-)
Ich lege immer kleine Zahnstocher / Streichhölzer (ohne Köpfe) im Innenraum dazwischen, um die Dicke zu gewähren.
Je mehr FLäche du verklebst um so weniger merkt man "das Problem" mit der Schichtdicke. Problem, im Produktdatenblatt vom Hersteller finde ich kein Hinweis dazu..?

Ich würde es noch einmal Versuchen.

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#37 Beitrag von holger4x4 » Fr 28 Jun 2019 08:48

Das Alu an den Klebeflächen vorher etwas anschleifen hilft auch für mehr Haftung.
Ich hab bei mir ja innen Alu Winkel zur Möbelbefestigung mit Sika 252 auf das GFK geklebt. Die halten auch nur optimal, wenn die vorher angeschliffen werden. Gut, die sind eloxiert, aber bei normalem glatten Alu könnte das das gleiche Problem sein.
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die aktuellen Kabine --> hier
Bild

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#38 Beitrag von Multivan » Fr 28 Jun 2019 09:35

Bei den Verbindungen Siebdruck-Strangpressprofil hatte ich beide Seiten angeschliffen, u. a. weil ich meine mal gelesen zu haben das man Eloxalschichten dadurch etwas "aufreißen" soll.
Die Dachbleche habe ich jedoch nicht angeschliffen.
Das mit der Schichtdicke hab ich mir auch überlegt. Habe aber diesbez. nichts aus dem Datenblatt herauslesen können, und in meinem Fall dürfte das eigentlich auch nicht das Problem sein.
Ich habe die Zwingen nicht voll angeknallt. Und die Fläche die auf den (unbehandelten) Holz-Stirnflächen nun zu sehen ist, dürfte mind. 1 mm stark sein?!
Außerdem werden meines Wissens Holz-Holz Verleimungen mit PUR-Leim doch auch zusammengepresst, oder hat mir da mein Schreinerkumpel Mist erzählt...?!? :(
Ans Mischungsverhältnis habe ich mich eigentlich auch peinlichst genau gehalten.
Ich werde übers Wochenende nochmal einen Klebeversuch machen....
Falls es dann noch Zweifel gibt muß ich weitersehen. Haftet Sika 252 gut auf Holz? Da wo jetzt auf dem Holz die bereits ausgehärtete PUR-Schicht drauf ist, habe ich für Sika 252 ja auf alle
Fälle schon mal ne gute Unterlage... :D

Gruß
Holger

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#39 Beitrag von ThomasFF » Fr 28 Jun 2019 10:48

Muss man nicht bei Alu und Kleber mit einem Haftvermittler arbeiten? Ich meine mich zu erinnern, dass ich bei einem früheren Projekt sowas habe auftragen müssen auf das Alublech......
Das war allerdings bei ner Bootsbau-Geschichte....Alu-Kajütdach auf Multiplex.... anpressen dann mit einigen Sandsäcken....

Aber kommt wohl auf den Kleber und vielleicht auch auf die Alueigenschaften (Qualität?) an....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#40 Beitrag von mrmomba » Fr 28 Jun 2019 22:56

Wie das bei PUR Holzleim ist weiß ich nicht, ABER: der altertümliche Holzleim muss auf jeden Fall mit Druck angepresst werden. Ich hab es auch schon bei PUR Holzleim mit einer dickeren Schicht versucht, dauert ewig bis es aushärtet. Angepresst war es schneller Verleimt. An einer Stelle konnte ich es aber auch mit etwas Müh wieder gut abreißen.

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#41 Beitrag von Multivan » Di 23 Jul 2019 08:02

Ragnhild hat jetzt Füße! :D

Hallo zusammen,
nachdem ich gestern Abend bis es dunkel wurde wieder etwas an der Box weitergebastelt habe, konnte ich es mir nicht verkneifen sie nach Beendigung meiner Arbeiten
endlich mal vollständig vom Hänger anzuheben.
Die 4 Kurbelstützen werden an den Ecken jeweils 100 mm in eine Aufnahme gesteckt, und die Kiste dann einigermaßen gleichmäßig angehoben. (Immer jeweils 25 mm pro Ecke).
Das funktioniert einwandfrei und ohne größeren Kraftaufwand.
Wie ich befürchtet hatte kann man die Kiste aufgebockt so aber in Längsrichtung um ein paar cm hin- und her wackeln, da die Aufnahmen natürlich etwas Spiel haben.
Mal sehen, ob ich gleich noch je einen weiteren Fixierpunkt ein Stück weiter oben anbringe, und die Kurbelstützen entsprechend verlängere.
Andererseits habe ich eigentlich gar nicht vor die Box ohne Anhänger zu „bewohnen“.
Im Normalfall brauche ich die Stützen nur falls ich den Anhänger anderweitig benötige, oder aber nur zum fixieren / ausrichten der Box am Stellplatz.
Ich werde die nächsten Tage mal ein wenig testen…

Für die Außenhaut fehlen mir nun nur noch die Seitenteile vorne-unten-links und rechts, die ich diese Woche noch zuschneiden und herkarren muß.
Dann mache ich innen mit den Verstärkungsleisten aus Douglasie weiter. Für Fenster, Tür, und die Anschlagpunkte für die U-Sitzgruppe, Trobolo-Toilette, Küchenblock,…usw.

Ich habe überlegt ob ich den Vinylboden evtl. vorher noch reinlege, bevor ich die Seiten zu mache?!
Die Verlegung wäre im Moment noch wunderbar viel von außen möglich, ohne viel auf den Knieen rumzukrabbeln.
Hat jemand eine Idee mit was ich am besten Vinyl(Klick)Boden auf Siebdruckplatte verklebe?
Bisher lese ich bei Bodenklebern immer das einer der Haftpartner saugfähig sein muß?!

Gruß

Holger
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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#42 Beitrag von Multivan » Mi 04 Sep 2019 11:47

Hallo Zusammen!
Nachdem in den letzten Wochen dann doch ein wenig was passiert ist, wollte ich Euch die neuesten Fortschritte nicht vorenthalten:

Anfang August war die letzte Siebdruckplatte montiert, alle Öffnungen ausgeschnitten, und im Innenbereich allen Leisten angebracht, die ich zum späteren Ausbau für die Inneneinrichtung, Fenster, Ofenwandfutter,… benötige.

Nun ging es daran die Fugen, sonstige Übergänge, und gefühlt 3,5 Trillionen Schraubensenkungen zu verspachteln und zu verschleifen.

Und gleich vorweg, sollte es für mich ein nächstes Leben geben, und sollte mich dann meine Grundschullehrerin wieder nach meinen beruflichen Plänen fragen: Ich werde abermals eher zu „Feuerwehrmann“, Baggerfahrer“ oder „Fußballprofi“ hintendieren, wohingegen „Spachtler und Schleifer“ sicher weit abgeschlagen bis gar nicht vorkommen wird…. :D

Kurzum, ich hatte schnell beschlossen das ich die manchmal gut 0,5 mm Stärkenunterschiede zw. den Platten sowie mach andere Unebenheit NICHT ausspachtle und verschleife, sondern nur lackierfähig ausfülle.
Unter anderem war ein Grund dafür das ich derzeit die Halle meines Bekannten maximal Sonntags benutzen kann, und es dort zumeist noch heißer und staubiger war als im Freien bei mir vor der Haustür!?!
Dazu hatte ich genau jetzt ein paar Tage wirklich Zeit, und hab aus dem Grund etwas „die Nerven verloren“ und bei eigentlich nicht idealen Bedingungen gespachtelt, geschliffen, und letzte Woche lackiert.
Die Topfzeiten waren schon grenzwertig, die Spachtelmasse schmierte wie blöd, und der Epoxy-Primer als Grundierung stockte bei meinen ersten Tests quasi schon direkt an der Schaumrolle.
Fa. Behncke, wo ich Primer und Lack dank eines guten Tipps hier aus dem Forum gekauft hatte, weist auch explizit darauf hin, das die Verarbeitung bei hohen Temperaturen ungünstig ist. So habe ich meine Malerarbeiten auf morgens ab 6 Uhr, und abends ab 19 Uhr organisiert, was letztlich auch ganz gut ging. Ich habe jeweils einen 2K-Epoxy-Primer und 2K-PU-Lack, in RAL 6013 „schilfgrün“ verwendet, und konnte schnell feststellen das das was wirklich Hochwertiges ist! Wenn man ein wenig Übung hat lässt sich beides auch prima verarbeiten.
Die 5 Fenster, drei Lüftungsöffnungen und die Türe waren dann schnell montiert.
Immer wenn ich noch Kleber verfügbar habe kommen noch Kantenwinkel und Airline-Schienen hinzu. Auch die beiden „Vogelhäuschenlöcher“ vorne und hinten am First, die zur Be-/Entlüftung meiner Dachkonstruktion dienen sollen, werden in Kürze verblendet.

Die Wohnwagen-Eingangstür, die ich irgendwann mal bei Ibäh erstanden hatte, ist schon ein ganz schön windiger „Verschlag“! Hier werde ich wohl noch etwas herummodifizieren müssen….

Jetzt kann ich mich aber endlich „in Ruhe“ an den Innenausbau machen, und bin nicht mehr so wetterabhängig wie vorher! :D

Gruß

Holger
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Spachtelarbeiten
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vorsicht frisch gestrichen!
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von rechts vorne
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von links hinten

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#43 Beitrag von Varaderorist » Mi 04 Sep 2019 17:47

Sieht doch (zumindest auf den Fotos) richtig gut aus..... :D
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: Projektname „Ragnhild“, Absetzkabine auf Anhänger Teil 2

#44 Beitrag von mog421 » Mi 04 Sep 2019 22:58

Hallo Holger,

sieht ja schon richtig nach Kabine aus. 8)
Gruß Axel

Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur, ab sofort, auf der Rückseite dieses Beitrages!

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