Neuer Koffer für den Mog

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers

Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon wohnmog » Mo 09 Okt 2017 01:38

Hallo zusammen,

nachdem ich die letzten Jahre immer wieder hier mal reinschaue, habe ich mich nun angemeldet. Grund hierfür ist der Bau einer neuen Kabine für einen Unimog.
Die alte Kabine habe ich selbst gebaut: 40mm Stahlrahmen, lackiert. Außen 1,5mm Alu geklebt, vollflächig 50mm Styrodur eingeklebt, innen 4mm Multiplex vollflächig verklebt. An den Möbelaufnahmen Gewindestutzen am Stahlrahmen angeschweißt und innen ein kl Kantholz aufgeschraubt, versenkte Schrauben wg Kältebrücke.
Fazit nach9 Jahren:
Stabil, keine Kältebrücken-aber:......
unten an der Kante löst sich die Farbe vom Stahlrahmen. Schwer zu sagen an was es liegt:entweder rostet das Eisen und es löst sich einfach der Lack samt Kleber oder infolge der unterschiedlichen Temperaturdehnungen reist der Kleber den Lack ab und es rostet erst dann...
Es muss ein neuer Koffer her!
Irgendwie habe ich eine Abneigung gegen GFK... Entweder ich kaufe die Sandwichplatten - dann am liebsten mit Holz innen und Außen? Alu? Doch GFK ? Edelstahl, falls es das gibt?
Oder ich baue wieder selbst!
Nur auf keinen Fall mehr mit einem Stahlrahmen.
Was würde denn gegen ein Edelstahlrahmen geschweißt und einer Beplankung aus 0,6-0,7mm Edelstahl sprechen? Ok, Edelstahl ist weniger elastisch, schwerer zu schweißen und ungeschickt zu lackieren. Aber die Steifigkeit sollte ich doch wieder über die vollflächige Verklebung Edelstahl-Styrodur- Holz bekommen? Kältebrücken vermeide ich mit z.b. 30 er Rahmen und 40mm Styrodur. Möbelaufnahme wie bisher über versenkte Gewindestäbe.
Ich würde versuchen Sonderformatplatten in Edelstahl zu bekommen, so dass ich an den Wänden nicht stoßen muss, Auf dem Dach wird es mir nicht gelingen, doch möchte ich hier ein großes Aufstelldach vorsehen- für 3 Personen ist ein Mog einfach zu klein...
Was für einen Selbstbau spricht, ist dass ich die Dreipunktlagerung teilweise in den Koffer integrieren kann. Die meiner Meinung nach extrem stabile Möbelaufnahme. die Möglichkeit eines großen Aufstelldaches, die geringere Aufbauhöhe. Der Preis.
Der letzte Koffer war vom Gewicht ok. Ob ich nun 0,6 m Edelstahl oder 1,5mm Alu nehme gibt sich nicht viel.
Gut, man braucht eine Menge Kleber.
Alu ist wahrscheinlich noch weniger elastisch und hat enorme Dehnungen.
Falls doch Sandwich gibt es ja Hersteller, die Multiplex im Angebot haben- von Edelstahl außen habe ich noch nicht gehört.
Gegen Alu außen spricht meiner Meinung die hohe Temp dehnung, wobei so ja viele fahren. Innen mag ich die Holz( lasiert) Optik.
Kann so ein Sebstbau in Edelstahl funktionieren? Was meint Ihr, übersehe ich da etwas grundsätzliches?
Grüße
Markus
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon gtom » Mo 09 Okt 2017 08:18

Hallo...

Gegen Edelstahl spricht erstmal nichts, weder die Schweißbarkeit noch die Lackierbarkeit, beides ist mit moderner Gerätschaft und Material problemlos möglich...

Warum hast du eine Aversion gegen GFK?

Gerade im Fahrzeugbau ist das ein Werkstoff der viele Vorteile aufweist, vor allem bekommst du ein sehr gutes Gewichts/Stabilitätsverhältnis, gute Isolierung und im Gesamtsystem sind alle Teile verfügbar (Ecken,Winkel usw)
Und im Innenbereich ist es problemlos Möglich auf das GFK eine dünne Holzlage aufzukleben falls dir die GFK Optik und Haptik nicht gefällt bzw. du kannst ja gleich Holz/Isolierung/GFK bestellen, ist ne gängige Kombination...

PS: Sonderformate in Edelstahl sind nicht gerade günstig, soweit ich die Preise im Kopf habe kommen da, mit Transportkosten usw, schnell mal 80-100€/m² zusammen, dafür bekommst du fertige Sandwichplatten die sofort verbaut werden können und keiner weiteren Lackierung bedürfen...

Preisbeispiel für GFK: 2x GFK 1,5mm 25,00€/m² + 8,00€/m² Isolierung + 9,00€ Klebstoff /m² = 42,00€/m² in 40mm

lg Thomas
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon mrmomba » Mo 09 Okt 2017 09:18

Gegen Edelstahl spricht nichts, außer dass du alle Verschraubungen auch in hochwertige Stahle ausführen musst, da zumindest in der Schule den Feinwerkmechaniker vermittelt wird, wenn man normales Stahl verwendet ( Schrauben in ) Edelstahl (Gewinde) anfängt zu rosten - wenn ungeschützt.

Ist es der ernsthafte Wunsch nach einer neuen Kabine? Oder die Angst vor Rost die dir Sorge bereitet?

Sandwichplatten mit Blech außen (0,4mm - 0,9mm glaube ich) werden meist genutzt um Gebäude / Lagerhallen zu bauen. Gewicht war meines Wissens nach zwischen 12KG/m² und die 20KG/m²
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon Pelzerli » Mo 09 Okt 2017 10:31

wohnmog hat geschrieben:... Falls doch Sandwich gibt es ja Hersteller, die Multiplex im Angebot haben- von Edelstahl außen habe ich noch nicht gehört. ...

Ein Hersteller hier in meiner Nachbarschaft fertigt Sandwichplatten nach Kundenwunsch. Die verschiedenen Materialien sind "frei" wählbar. Er macht alles, sofern es bauphysiaklisch geht.
Andere Hersteller machen das auch...

Gruss Pelzer
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Was ist wirklich los am "Alten"?

Beitragvon ThomasFF » Mo 09 Okt 2017 11:58

Du schreibst:"....unten an der Kante löst sich die Farbe vom Stahlrahmen. Schwer zu sagen an was es liegt:entweder rostet das Eisen und es löst sich einfach der Lack samt Kleber oder infolge der unterschiedlichen Temperaturdehnungen reist der Kleber den Lack ab und es rostet erst dann... " und formulierst dann die Folgerung, dass "deswegen???" ein neuer Koffer hermüsse, nachdem du die physikalischen Eigenschaften eigentlich gelobt hast.
Also wegen abfallender Farbe auch mit Unterrostungen wirft man keinen Koffer weg, der sonst ok ist. Korrosion kann man bekämpfen und erfolgreich stoppen. Ein neuer Lackaufbau mit ner Superqualität wie PU oder Epoxy geht, oder gar was vorgehängtes oder Laminate zB aus CFK oder so wären möglich, kosten einige Euros, sind aber deutlich billiger als ne neue Kabine.

Also, lieber Markus, "Butter bei de Fisch....", was ist wirklich so kaputt oder in der ersten Bauversion nicht gut gelungen, so dass du eine neue aufsetzen willst?

Hast Du es an mehreren oder vielen Stellen mit elektrolytischer Korrosion zu tun, weil Du in der Kombination Alu und Stahl einen neuen "Landrover der ersten Generationen" geschaffen hast, ein Auto, was an gleichen Problemen krankte?

Oder leidest Du mehr oder weniger genussvoll an Neulust, weil Du in jahrelanger Praxis störende Details an Deiner alten Kabine gefunden hast, die Du in einer neuen ausmerzen willst? Hihi, dagegen wäre kein Kraut gewachsen....

Abgesehen davon scheinst Du ein "alter Metaller" zu sein...alles wird geschweißt, ist solide und kann notfalls als Lokomotive auf die Schienen.... :oops: :lol: :roll: :wink: :wink: .....

Aber der moderne Werkstoff ist halt, wie schon Gtom, der aufgrund seiner tollen Bauten wirklich kompetent ist, schrieb, halt das GfK/PUR/ Innenschicht wahlweise auch aus Plaste, aus Multiplex oder klavierlackbeschichtetem Tropenholz, wenn Du es bezahlen kannst...hihi

Und es spricht nix dagegen, dass es nicht auch auf einem im Gelände gefahrenen Unimog gut hält.

Es gibt hier im Forum auch ein paar gute Autos, die mit nem Sandwich aus Siebdruck (modern: OPC) außen gebaut sind mit Aluprofilen an den Ecken.....
ich persönlich halt da nicht so furchtbar viel von nach Erfahrungen, die ich mit nem Wegstellkasten für Gartengeräte und mit PKW-Anhängern gemacht habe, denn auf Dauer geriet immer Nässe ins Hirnholz und ließ das trotz Schutzmaßnahmen aufquellen.....

Selbst bei Edelstahl kann es übrigens mit elektroytischer Korrosion Probleme geben, denn da gibt es auch unter gleicher Werkstoffnummer durchaus Legierungen, die sich untereinander "nicht mögen" (das hängt zB vom Kohlenstoff und Wasserstoffgehalt ab, die in jeder Charge etwas unterschiedlich sind - dagegen kann man nichts tun).
Es gibt da die in der "Yacht" vor vielen Jahren mal veröffentliche Story, von dem Werftmitarbeiter, der vom Boss die Erlaubnis bekam, aus den Abfallcontainern die Reste für sich verwerten zu dürfen, wenn er sie nicht nur an Händler weiterverkaufte. Der baute sich eine hübsches kleines Kajütsegelboot daraus und wunderte sich, dass es nach drei Jahren absoff, weil Nähte durchgerostet waren. Die Story ist bestätigt und echt! Warum, die Hintergründe hab ich im Beruf mal kennengelernt. Ich was als Haftpflichtversicherer in der Zentrale einer großen Versicherung unterwegs, das war zur Zeit der beginnenden modernen Produkthaftpflichtversicherung mit den zugesicherten Eigenschaften und ähnlichem.
Ein spezialisiertes Großunternehmen lieferte Edelstahl Tankcontainer für den Transport von Fruchtsaftkonzentrat aus Zitrusfrüchten, also ein hochsaures Produkt. Für die Herstellung jedes Tankcontainers - also zylindrischer Druckbehälter im Containergestell - wurden nur austhenitische Stähle aus einer Produktionscharge im Stahlwerk verwendet, also Plattenmaterial, Stahlprofile, Schrauben, Endstücke der Füllschläuche und Beschläge und - ganz wichtig - alle Schweißdrähte. Nur so konnte gewährleistet werden, dass es kein "Gefälle" im Material gab, wo die elektrolytische Korrosion angreifen konnte. Der Porschemotor mit Kühlaggregat wurde mit Klemmbeschlägen an das Containergestell geschraubt, wodurch es keinen direkten Kontakt zwischen dem und dem Containermaterial gab. Die zu versichernde Eigenschaft war die Korrosionsfreiheit, die nur mit dem erheblichen Aufwand bei der Materialzusammenstellung erkauft wurde. Es gab übrigens für jeden Container eine Kiste mit Reserve-Material, damit der bei mechanischen Schäden entsprechend repariert werden konnte.

Ich schreib das so ausführlich, damit Du siehst, dass es da ganz lustige Sachen gibt, an die man als Wohnmobilbauer nicht denkt. Mit GfK-Sandwich hast Du die Probleme nicht...daher ... es macht schon Sinn, was die Profis so machen...hihi.....
Und die Ständerbauweise mit Aluwandplatten auf Holzlatten... das wird in der Fläche geklebt und höchstens am Rand getackert. Da ist es meist trocken unter Abdeckungen und ehe Feuchtigkeit die Tackernadeln korrodieren läßt, ist das Auto schon insgesamt kurz vorm Schrott...
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!
ThomasFF
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon wohnmog » Mo 09 Okt 2017 13:15

So, Butter bei de Fisch

Danke erstmal für die Antworten!

Ich hole mal weiter aus:
Ein neuer Koffer muss her, denn wir reisen nun zu dritt und da passt die Raumaufteilung, bzw. das Platzangebot nicht mehr, Auch brauche ich einen größeren Durchgang da hier die 3. Person sitzt nd die nicht nur nach vorne schauen möchte.
Ein neuer Koffer muss her, weil der Stahlrahmen , 40 er U, lackiert umlaufend unter dem Alublech rostet. natürlich kann man die Aluplatten etwas anheben und versuchen den Rost zu entfernen- auch schon gemacht, doch kommt man nur sehr bescheiden bei, so dass es irgendwann weiter rostet- eine sinnvolle Lösung sehe ich hier nicht. Klar, Aluplatten umlaufend abtrennen, entrosten neu überkleben- Murks, aber geht natürlich. Mache ich viell auch, denn:
Ein neuer Koffer muss her, denn ich habe noch ein Fahrgestell hier stehen, das ich gerne aufbauen möchte und über kurz oder lang ins Ausland stellen möchte. Über Sinn oder Unsinn lässt sich bei einem Unimog eh nicht diskutieren
Aber so eine , gestückelte und zu kleine Kabine möchte ich nicht für ein paar Jahre ins Ausland stellen...und hey, zuhause braucht man ja auch ein Womo
Alufraß ala landy habe ich nat nicht, denn alles nur geklebt und nicht genietet.
Sonst istdie Konstruktion stabil und ok, abgesehen von den gestückten Platten im Dachbereich, da hatte ich mal Ärger. Blödsinniger Weise habe ich hierRiffelblech genommen und auf nur 40 mm gestoßen... würde ich heute nicht mehr so machen, aber seit ein paar Jahren jetzt wieder ok.
Wie schon erwähnt möchte ich die Lagerung in den Boden teilweise einlassen um Höhe zu sparen, hier funktioniert kein Sandwich. Am Dach soll das breite Aufstelldach montiert werden, da müsste ich so eine große Aussparung machen dass es meiner Meinung nicht stabil wird. Ich möchte nicht auf dem Sandwich schlafen, da ich sonst um Sandwich plus Hinterlüftung höher komme.
Gfk , da habe ich kein gutes Gefühl dabei, da ich mmer denke da gibts bei Kontakt eher mal ein Riss, bei Edelstahl eher ne Delle. Und ich schüttel immer nur den Kopf, wenn ich Leute mit sogenannten Expeditioinsmobilen sehe, die jeden Astchen ausweichen oder irgendwo deswegen nicht hin fahren.... da fehlt mir etwas die artgerechte Haltung..
Normale Sandwichpanelle verarbeite ich beruflich viel, hat aber beim Womo nichts zu suchen. Dass VA nicht VA ist weiß ich schon, doch auch hier wird ja nur geklebt..
Ok, da gibts doch so ein Sprichwort beim Häuslebau:
den 1. für den Feind, den 2. für den Freund und den 3. für sich selbst .
Den 1. hatte ich schon, war ein org Sankoffer etwas modifiziert...
den 2. hab ich noch...

Wo ich noch hadere:
warum baut so keiner? Und es gibtja viele unterschiedliche Lösungen ..
reisen mir die Schweißnähte im Pisteneinsatz?
funktioniert das mit den Klebern- ich denke schon, entfetten, schleifen, entfetten und primern.. oder?
80-100€ für den qm wäre natürlich ein Wort...
Grüße
Markus
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon gtom » Mo 09 Okt 2017 15:15

wohnmog hat geschrieben:So, Butter bei de Fisch
Wo ich noch hadere:
warum baut so keiner? Und es gibtja viele unterschiedliche Lösungen ..
reisen mir die Schweißnähte im Pisteneinsatz?
funktioniert das mit den Klebern- ich denke schon, entfetten, schleifen, entfetten und primern.. oder?
80-100€ für den qm wäre natürlich ein Wort...


Warum so keiner baut?

Edelstahl hat ein recht unvernünftiges Verhältnis von Gewicht, Stabilität usw, benötigt andere Arbeitsweisen (z.b. Verarbeitung nur mir eisenfreien Werkzeugen...)
Edelstahl in einer vernünftigen Fahrzeugbau- Qualität und mit entsprechenden Materialeigenschaften ist sehr teuer...

Ob die Schweißnähte reissen kann dir keiner sagen, erstens wissen wir nicht wie deine Auflagerung ist, zweitens kennen wir die Piste nicht und drittens wissen wir nicht in welcher Qualität, mit welchen Materialien das aufgebaut wird.
(Wenn alle Angaben vorhanden wären könnte man z.b. den Aufbau durchaus mit entsprechender Software berechnen...)

Was das GFK vs Edelstahl betrifft:

Beide Materialien geben bei einer Belastung X nach, Wenn du mit 50km/h gegen einen Baum fährst dürfte es nachrangig sein ob dein Aufbau GFK oder VA ist... Ich persönlich finde GFK da sogar angenehmer, es splittert soweit wie deine "Knautschzone" beansprucht wird... Vlt reißt auch eine Klebverbindung aber das GFK lässt sich, auch Partiell wieder einwandfrei instandsetzen... Selbst ein Loch oder dergleichen lässt sich mit Baumarkt- Mitteln (Glasfasermatten und Harz) wieder einwandfrei und ohne technische Nachteile instandsetzen (Reparatur ist in sich homogen!)

Vermutlich dürfte bei einem Schaden am VA- Aufbau der ganze Rahmen verzogen sein, das Blech wellig oder gar Kanten drin haben... Bei einer großformatigen Platte bist du dann gezwungen die ganze Platte auszutauschen...

Und warum sollte Sandwich bei einer eingelassenen Lagerung nicht funktionieren? Auch im Sandwich kann man Problemlos Stahl/Edelstahl oder Alu bzw. Holz oder PUR-Hartmaterial (Linirec) einbauen... ist alles machbar und im Falle von PUR Hartkernen sogar Materialgleich im Verarbeitungsprozess...

lg Thomas
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Schweißnähte in Edelstahl

Beitragvon ThomasFF » Di 10 Okt 2017 11:11

In meinem LKW-Womo (DB 1222 auf 7,5 t abgelastet) hatte ich einen 450 l Frischwassertank von einem Metallbauer herstellen lassen. Der war ungefähr 60 cm hoch und stand im Doppelboden, von wo er in einen Bettkasten hochragte. Material war 2 mm Blech Werkstoffnummer 1.4404 oder so (V4A). Schwallbleche waren vorhanden.

Bei der ersten Fahrt mit voller Wasserfüllung riss eine der senkrechten Schweißnähte auf und über 300 l Wasser ergossen sich in den Doppelboden, aufgefallen nachts in Berchem/Lux beim Tanken.

Ich bin dann reumütig zum Plastiktank zurückgekehrt und hab mir einen von Amalric Plastik aus 10 mm PE, schwarz durchgefärbt, bauen lassen, mit allen Anschlüssen, absolut toll und zuverlässig....OHNE SCHWALLWÄNDE bei fast 500 l Inhalt.

Soweit mein etwas gestörtes Verhältnis zu rostfreiem Stahl im privat gebauten Wohnmobil.
Gruß vom Thomas
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Re: Neuer Koffer für den Mog

Beitragvon wohnmog » Di 10 Okt 2017 12:30

Hm,

seit 9 Jahren( 70 tkm) einen 400 l Edelstahltank im Mog, mit einer riesen Reinigungsöffnung und Schwallwänden- sonst schaukelt sich der Mog zu Tode- nie Probleme gehabt. Glück oder Können von meinem Schweißer?
Wobei ich jetzt als rel Laie sagen muss, dass ein Tank einfacher ist als eine Tragkonstruktion....
Grüße
Markus
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Großes Loch....

Beitragvon ThomasFF » Di 10 Okt 2017 17:24

Die große Reinigungsöffnung brauchste schon, um die letzten Nähte nach aufsetzen des Deckels von innen zu brünieren, sonst kommst da nicht dran.....
Gruß vom Thomas
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