Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers

Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Urs » So 19 Nov 2017 03:17

Als ich die Bilder und Dein Beschrieb der Wasserverteiler anschaute, dachte ich als erstes: Das könnte funktionieren...theoretisch...irgendwo auf einem 3D-Modell...SCNR

Wieso kein Messing? Gestückelte Kupfer-Verteiler...ich persönlich hätte lieber etwas was vielleicht niht so schick aussieht, dafür aber dicht ist.

Aus meiner Zeit auf dem Bau weiss ich nur dass ich für Trinkwasser alle möglichen Metalle (und Kunststoffe, und Kombinationen davon) gesehen habe, aber nie Alu. Mal davon abgesehen ist Alu für Wasser in den üblichen Läden auch nicht erhältlich (im Gegensatz zu Luftanlagen)...Warum das so ist kann vielleicht unser gelernter Installateur sagen...würde mich auch Interessieren... Picco?
Zuletzt geändert von Urs am So 19 Nov 2017 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Picco » So 19 Nov 2017 10:23

Hoi zämä

Alu in Trinkwassersystemen gibts schon, aber nur mit Kunststoffumhüllung, also nicht Wasserführend!
Warum? Zumindest in der Schweiz ist das gar keine Frage, weil alles für Trinkwasserinstallationen vom Verband freigegeben sein muss... 8) :lol:
Vom Technischen her denk ich dass Alu vom nicht immer PH-neutralen Wasser angefressen werden würde und dass so auch Alu-Atome ins Trinkwasser kommen würden, was gesundheitlich bedenklich wäre.
Bei Metallen und auch einigen harten Kunststoffen sollte man bedenken dass irgendwo zurückgebliebenes Wasser bei Frost das Material sprengen kann, bei einem weichen Schlauch passiert da kaum was.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon holger4x4 » So 19 Nov 2017 10:26

Ich denke Alu im Trinkwasserbereich ist nicht so gut. Es wird ja viel diskutiert über Alu als Lebensmittelverpackung (Fertiggerichte, Alufolie..) und dass dort Alu rausgelöst wird und in den Körper gelangt. Wenn der PH Wert des Wassers leicht sauer ist, wird dort das gleiche passieren. Also warum nicht Messing? Das wird viel im Instalationsbereich verwendet, z.B. für Absperrventile. (opps, der Picco war schneller 8) )
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon wiru » So 19 Nov 2017 10:55

holger4x4 hat geschrieben:Nochmal kurz zurück zur Versicherungsdiskussion: Ich hab meine Kombi als Womo über Schwarz versichert unter der Angabe des Fahrzeugwertes(Kaufbeleg)+Kabine und Ausbaumaterial(Kaufbelege) und auf diesen Wert versichert. Die ggf. verlorene Ausbauarbeit wäre dann mein Risiko. Für mich auf jeden Fall ein gangbarer Weg.
So hab ichs auch gehandhabt (normale vollkasko über huk)
unser Womo: Sprinter 4x4 mit Ormocar-Kabine
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Urs » So 19 Nov 2017 17:58

Danke für die Erklärungen zum Alu im Trinkwasser. Ich bleibe bei Messing-Armaturen und Kunststoffschläuche.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon campo » Mo 20 Nov 2017 08:21

Urs hat geschrieben:
campo hat geschrieben:Urs hast du flexibel oder fest gemacht ?

Vorne flexibel, hinten fest, so wie hier beschrieben (anstatt Ventilfedern, Tellerfedern):
https://www.gmupfitter.com/files/media/ ... in_98b.pdf

und hier, mehr oder weniger wie auf Seite 27 beschrieben:
https://www.gmupfitter.com/files/media/ ... 093017.pdf

Ich muss aber gestehen dass ich nicht weiss wie sehr sich der Aufbau mit den Tellerfedern sich von Chevy-Rahmen wirklich weg bewegen kann. Bei extremen Verschränkungspassagen hab ich immer vergessen darauf zu achten oder gar Fotos zu machen :oops:


Hallo Urs
Jetzt habe ich es mal nachgelesen bei GM. Danle fur eure links !
Es steht mehr oder weniger geschrieben das die bei Allrad in Kombination mit unbeugbaren Aufbauten empfehlen
Vorne Spiralfeder (Valve springs) zu verwenden und Hinten fest.
Als Federweg geben die auf mindestens 25mm Öffnung am vorderen Bereich.

…Immer mit ein 19mm Hard Holzstuck dazwischen…wie in auch Europa vor 50 Jahren


Torsionally Rigid Bodies
Because of their solid construction, torsionally rigid bodies require a more flexible mounting.
Trunnion and spring-loaded body mountings provide optimum frame and body life.

When mounting a body of this type, SVMs should follow these guidelines:
• Use a hardwood spacer, with a minimum thickness of 19 mm (0.75 in.) between the body sill and frame side rail.
Make sure the spacer is chamfered 13 mm (0.5 in.) at the front end and tapered to meet the frame approximately 300 mm (11.8 in.)
from the front end of the spacer.
• Use a body guide (Figure 27), to restrict lateral movement of the body and relieve shear stress on mountains. Bolt or weld the
body guide to the body sill near front end of the body. It should extend below the body sill and contact the wear plate bolted to
the frame side rail.
• Use spring-loaded, angle-type mountings (Figures 26 & 27).
They may be bolted or welded to the body sill. However, Always use bolts to attach them to the frame side rail. Do not weld
directly on the frame side rail. Position mountings to allow a clearance of at least 6 mm (0.25 in.) between upper and lower
brackets. Use SAE Grade 8 or Class 10.9 metric bolts with PTN nuts. Spring-loaded mounting bolts also require PTN nuts. The
springs should be as short as practical, allowing preloading which will help prevent excessive “body roll” during operation,
and a minimum of 25 mm (1 in.) at the front of the body before becoming solid.
• Trunnion-type body mountings also provide flexibility and are acceptable substitutes for the spring-loaded type. (Figures 23 & 24)
(Ich glaube kier sind gedacht 3P und 4P Befestigungsweisen)
• Locate bolts (13 mm/0.5 in. minimum diameter) near the rear of the body sills. Before final attachment, make sure to allow
clearance of at least 1.5 mm (.06 in.) between upper and lower shear plates.

Upfit Body Mounting (cont'd)
Upfit Body Guide Plate and Spring Mount Figure 27
Shear Plate Attachments
Whenever possible, use existing holes to attach shear plates to the frame side rails. When additional holes are required, make
sure they are no larger than 20 mm (0.75 in.) in diameter. Drill holes at least 63.5 mm (2.5 in.) apart, in web area only (not in
top/bottom flanges).
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon campo » Mo 20 Nov 2017 08:33

Schön verbauen und Platz sparen gehen selten zusammen. Ich habe da relativ viel Technik reingedruckt.
Als Wasser Verteiler habe ich solche im Einsatz (links rot und blau Wasser und alles rechts ist Heizung Kühlmittel)
Dieses Modell ist bedeutend kleiner wie die ubliche Metall Verteiler.
Eine Trespa Abschirmplatte komt davor.

Bild

Bild
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Hartwig » Mo 20 Nov 2017 15:46

bei einem LKW hätte ich das auch so gelöst. Bei einem Pickup mit Kabine in meiner Größe, gewichtsmäßig leider nicht machbar. Da würde ich dann aber auch normale Haushaltswasserhähne verwenden usw., und den ganzen Campingfahrzeugschrott draußen lassen.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Urs » Mo 20 Nov 2017 23:46

campo hat geschrieben:…Immer mit ein 19mm Hard Holzstuck dazwischen…wie in auch Europa vor 50 Jahren

Genau! Und da wären wir auch schon beim Punkt als ich schrieb "mehr oder weniger wie auf Seite 27 beschrieben" ;) Anstatt der Hartholzeinlagen gibt es bei mir Kunststoff-Abstandhalter sodass der Zwischenrahmen nicht direkt auf dem Fahrzeugrahmen zu liegen kommt...eigentlich so wie die Original-Ladebrücke auch befestigt war, nur halt zusätzlich noch die Federn an den vorderen Befestigungen.
Zwischenrahmen.JPG
Zwischenrahmen Einlage



Hartwig hat geschrieben:bei einem LKW hätte ich das auch so gelöst. Bei einem Pickup mit Kabine in meiner Größe, gewichtsmäßig leider nicht machbar. Da würde ich dann aber auch normale Haushaltswasserhähne verwenden usw., und den ganzen Campingfahrzeugschrott draußen lassen.


Du meinst etwa so:
IMG_0077-2.jpg
Wasserhahn

IMG_0010-2.jpg
Warmwasserverteiler

IMG_0126-2.jpg
Kaltwasserverteiler

Meiner ist LKW genug dass ich dafür ein Plätzchen gefunden habe...ich fülle dann den Wassertank um 3 Liter weniger, dann hab ich das Mehrgewicht wieder raus ;) Dafür ärgere ich mich nicht über pissende Verteiler und Wasserhähne die man nicht anfassen darf da sie sonst kaputtgehen.
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon restler » Di 21 Nov 2017 02:28

Hartwig hat geschrieben:bei einem LKW hätte ich das auch so gelöst. Bei einem Pickup mit Kabine in meiner Größe, gewichtsmäßig leider nicht machbar.
Hartwig, das schreibst du jetzt sicher, weil du es selbst glauben möchtest. Wenn ich an deine Heavy Metal Orgie zu Beginn denke, dann hättest du alleine bei deinem Hydraulikumfang, den Stützen und den Lagerböcken midestens 20 Messing-Verteilerblöcke einsparen können :wink: . Aber zugegeben, um diese "nicht optimierten" Umfänge hat dich so mancher beneidet (ich auch). Das war alles handwerklich so spitzenmäßig und sah soo solide aus und soo schön. Und das bleibt auch so. Aber "leider nicht machbar" glauben dir jetzt vermutlich nicht viele.
Gruß Restler
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Trinkwasser und Alu

Beitragvon ThomasFF » Di 21 Nov 2017 13:57

Aluminium in der Nahrung und in Getränken ist nachweislich für Alzheimererkrankungen verantwortlich. Als in einem Wasserwerk in England in Camelford viel zu hohe Aluminiumwerte im Wasser durch einen Fehler verursacht wurden, gabs in der Folge rund 50 Alzheimererkrankungen im Ort!!!!.

Näheres zu Alu und Alzheimer siehe https://www.zentrum-der-gesundheit.de/a ... er-ia.html

Ich selbst verwende keine Alufolie mehr zum Verpacken von Lebensmitteln...Alu wird bei mir nur am Auto geduldet...hihi...felgen, Motoren usw....

Gemeindewasserwerke verwenden oft Aluminiumsulfat zur Ausflockung beim Aufbereiten des Trinkwassers......bedenklich, man sollte sich informieren. Das geht auch mit Eisensulfat, wobei diese Chemikalie teurer ist.

Ich koche nicht mehr mit Wasser aus der Wasserleitung, sondern verwende Flaschenwasser mit Null Alu drin....nachgewiesen durch Untersuchungen.

Wo man leider nicht selbst kontrollieren kann, sind die Fertiggerichte.

Alu an sich ist toll, die Umweltschäden bei der Gewinnung, die in meinen Augen oft sehr gewissenlos zu Lasten der örtlichen Bevölkerung erfolgt, besonders wenn die indigen ist, die Aufbereitung für industriell Verwendung kostet unglaublich viel Energie, und die Auswirkung auf die Menschen ist bei weitem nicht erforscht, und wenn, wirds von den interessierten sorgfältig unter dem Deckel gehalten..... soweit meine Meinung.....
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Hartwig » Fr 24 Nov 2017 21:53

das Problem mit dem undichten Reimo-Wasserverteiler ist gelöst, diese Überwurfmuttern habe ich soweit geschmissen wie ich konnte und habe die Schläuche altmodisch mit Schlauchklemmen abgedichtet-alles dicht.
Auf den Billdern sieht man wo der Schlauch von der Überwurfmutter gegen die Tülle gedrückt wird. Das war auch dicht, aber das Wasser ist weiter dem Gewinde entlang nach oben ausgetreten (Pfeil)

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Über den Winter habe ich noch einiges an Kleinigkeiten zu machen, ich werde auch den Kaltwasserverteiler auf Schlauchschellen umrüsten.
Eigentlich stand ja nun einem Wochenende als Jahresabschluß in der Kabine nichts mehr entgegen, also Auto vom Standplatz geholt. Beim Schließen des Tores viel mir eine breite Wasserspur hinter dem Auto auf. Nach vorne gelaufen, keine Spur-örgs.
Unters Auto geschaut: Niagarafälle, der Motor verliert Kühlwasser. Das wars dann erneut mit dem Kurztrip.

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Ich habe mich zwar auf ein entspanntes WE gefreut, aber im Gegensatz zu letztem WE habe ich mich nicht geärgert, da der Kühlwasserverlust auf Pfusch bei einem Werkstattaufenthalt vor meiner Zeit zurück zu führen ist, ich weiß wo es her kommt. Auf alle Fälle werde ich einen Kühlwasserstandsensor nachrüsten, das ist sicher (Tips welcome). Der Motor ist 5 Minuten gelaufen und hat fast 4 Liter Kühlwasser rausgepumpt. Auf der Autobahn ist da schnell "der Ofen aus".

Doch nun zum Positiven:
Auf alle Fälle habe ich das erste Mal in der Kabine geduscht >>>>>PERFEKT!!! Funzt alles so wie es sein soll.
Gut, zum Duschen laufen dann 4 leistungsstarke Tauch-Pumpen: Je 1 im Tank rechts und links und vor der Dusch-Mischerbatterie nochmals je 1 (warm+kalt). Damit hat man einen brauchbaren Wasserdruck und eine angenehme Wassermenge. Zum "normalen" Duschen reichen die Intankpumpen, zum Auspülen von Shampoo usw. brauchts aber schon die Zusatzpumpen.
Die Truma Combi ist prinzipiell ne feine Sache, aber die herstellerseitige Aufheitszeit auf 60°C im boost-Modus kann man locker verdoppeln. Auch die 10Liter Warmwasser reichen bei uns nur für eine Person, ich möchte duschen und nicht die Haut befeuchten ;-)

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Sei es drum das paßt alles soweit, die Abwasserleitungen sind auch alle dicht, Warum das Wasser aus der Spüle und dem Waschbecken so langsam abfliest (Schlauch 25mm), werde ich wohl auch noch irgendwann rausbekommen.
Als seeehr sinnvoll hat sich die Dachluke mit dem Ventilator herausgestellt. Dieser kann "saugen" und "drücken" . Diese sitzt bei mir direkt über dem Klo und entfernt sofort alle unangenehmen Gerüche. Ich habe die selbe Luke über der Dusche. Während dem Duschvorgang öffne ich beide und lasse den Lüfter "saugen". Zum Versuch habe ich bei einer unbeheitzten Kabine mit 5°C richtig warm geduscht. Dabei habe ich die Tür zum "Wohnraum" offen gelassen. Klar hats da drin gedampft wie im Dampfbad, durch den Lüfter ist aber nicht ein Wölckchen durch die Badtür Richtung Wohnraum gekommen-einwandfrei.

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Kommende Woche wird er winterfest gemacht. Demnächst werden Teile bestellt, für die Motorreparatur mal sehen vlt. kriegt er von mir auch ne "Spritze" auf 400PS :-)
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Hartwig » Sa 25 Nov 2017 21:03

Heute wurde das Winterlager gerichtet. Problem: bei kalten Nächten und Sonnenschein am folgenden Morgen hat man da drin eine Tropfsteinhöhle. Die Tropfspuren auf dem Auto und der Kabine bekommt man - warum auch immer - kaum noch weg. Deshalb habe ich oben eine Plane gespannt (etwa 2cm Gefälle auf die Breite). Drüber ist noch etwa 15cm Luft damit die Luft zirkulieren kann.
Das Wasser in der Kabine und den Tanks habe ich auch abgelassen. Kennt sich vlt. jemand mit der Truma Combi aus? Ich wollte die Wasserleitungen "rückwärts" mit Druckluft ausblasen. Also mit Druckluft in die Wasserhähne. Ging aber nicht, als ob irgendwo ein Rückschlagventil sitzen würde. Am Frostschutzventil habe ich das Wasser abgelassen. Ich denke da ist aber noch einiges Wasser in den Leitungen ??

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon syt » So 26 Nov 2017 23:21

Dieses Kondenswasser entsteht doch nur,wenn du mit deinem warmen Fahrzeug in der Halle stehst ,und die Tür schliesst ? Wenn du die Tür erst zu machst,wenn der Wagen abgekühlt ist,würde doch keine Feuchtigkeit entstehen ? Oder ? Entsteht bei kälte immer Feuchtigkeit ?

Es gibt doch für die Frischwasseranlage,ein Frostschutz ,den du in deinen Boiler pumpen kannst ? Es gibt auch Womo Fahrer,die füllen Alkohol zum letzten Rest Frischwasser :D und lassen es durch pumpen.
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Beitragvon Varaderorist » Mo 27 Nov 2017 08:40

syt hat geschrieben:Dieses Kondenswasser entsteht doch nur,wenn du mit deinem warmen Fahrzeug in der Halle stehst ,und die Tür schliesst ? Wenn du die Tür erst zu machst,wenn der Wagen abgekühlt ist,würde doch keine Feuchtigkeit entstehen ? Oder ? Entsteht bei kälte immer Feuchtigkeit ?

Moin Syt,

du hättest nur dann recht, wenn die Halle absolut luftdicht wäre......ist aber eigentlich nie der Fall.
Eine ungedämmte Stahlhalle heizt sich bei wenig Sonnenschein schon ganz ordentlich auf. Dadurch kann die wärmere Luft bei dem normalen Luftaustausch und gleicher relativer Luftfeuchte mehr Wasser aufnehmen.
Nachts kühlt sich diese Luft dann wieder stark ab und das überschüssige Wasser kondensiert an den kalten Blechwänden. Dann tropft's.
Habe den gleiche Effekt in einem Carport-Zelt auf meinem Grundstück. Ich habe dann so eine Art Doppeldach aus Viesstoff gebaut. Dadurch tropft es dort rein und kann tagsüber wieder verdunsten.
Gruß vom Niederrhein
Michael
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