Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

Hier geht es um den Eigenbau einer Kabine oder eines Koffers
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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2221 Beitrag von Hartwig » Mi 04 Sep 2019 09:31

Achso, jetzt habbichs , danke. :lol:
Es handelt sich zum großen Teil um Perfektionismus, ganz klar. Und Schrauben muß bei mir immer sein, auch im Urlaub :wink: . Allerdings belanglose Dinge natürlich. Das Gesamtfuhrwerk muß immer und überall funktionieren. Das halte ich mit allen Fahrzeugen, Maschinen und Geräten so, die sich in meinem Besitz befinden :wink:

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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2222 Beitrag von Hartwig » Mi 04 Sep 2019 10:44

ich warte immer noch auf Infos bezüglich Versandkosten der sway bars.

Habe jetzt mal bei den Bremsen weiter gesucht.
Hat von euch jemand Erfahrungen bezüglich originale vs. gelochte Bremsscheiben? Mein spezielles "Problem" ist ja, daß ich nicht mit 200KMH über den Asphalt bügle, sondern mit 40Kmh eine Paßabfahrt in den Bergen fahre und kurz vor jeder Serpentine mit der heißen Bremse fast auf Null oder bis zum Stand abbremsen muß. Während der Paßabfahrt bremse ich natürlich immer wieder um langsam zu werden.

Bin am überlegen mir dieses set zu holen:

https://www.rockauto.com/en/moreinfo.ph ... 130&jsn=14

Meine Bedenken sind die Bremssättel, die sehen original aus, rot gepulvert, fertig.

WoMoG
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2223 Beitrag von WoMoG » Mi 04 Sep 2019 11:21

Hallo Hartwig,

vor dreisig Jahren Jahren habe ich mal versucht , die Bremsen an meinem CRX standfest
zu bekommen. Verschiedene original und Zubehörbremsscheiben, sowie sündteure
Bremsflüssigkeit aus dem Rennsport brachten kaum Verbesserung.
Erst ein Wechsel, von nur innenbelüftet auf zusätzlich gelocht und geschlitzt brachte
die Rennsemmel dauerhaft und vehement zum Verzögern. Die Beläge hab ich damals
immer in der Schweiz beschafft - da waren sie noch asbesthaltig. Zusammen mit der
Semislickbereifung ergaben sich nette Rundenzeiten, also damals, für einen Fronttriebler.

Gruß Arno

... hat jetzt ein Grinsen im Kopf ...
Einst mit Kleinst-SUV und Dachzelt , nun mit dem ProjeGt unterwegs

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syt
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2224 Beitrag von syt » Mi 04 Sep 2019 11:26

Schon einmal über eine Wirbelstrombremse nach gedacht ? Gerade bei Bergabfahrten ,ne geile Sache ! So werden die Bremsen nicht heiss, trotz guter Verzögerung ,und die Belege und Scheiben nutzen sich wenig bis gar nicht ab , so das du dann auch schon mal ohne fahren solltest ,damit sie blank bleiben .

Aber da zu müsste wohl die Kardanwelle angepasst werden ?

Es grüsst,der syt
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Urs
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2225 Beitrag von Urs » Mi 04 Sep 2019 11:53

Vor rund 25 Jahren hab ich auch mit gelochten und geschlitzten Scheiben herumexperimentiert. Würde ich mit dem heutigen Wissen nicht mehr machen. Da hatte ich auch schon Konstellationen erwischt wo die Beläge nach 20000 km durch waren. Oder aber Rennbeläge wo die Bremsen am Morgen zuerst drei oder viermal angeheizt werden mussten damit sie funktionierten. Ja die Verzögerung war wirklich gut und Temperatur war auch weniger ein Thema, allerdings bei einer etwas anderen Fahrweise als mit einem Womo. Ob die gelochten oder geschlitzten Scheiben bei langsamer Bergabfahrt noch einen merklichen Mehrwert bringen wäre die nächste Frage. Ich zweifle etwas.

Wäre in Deinem Fall nicht ein Retarder oder eine Motorbremse zum nachrüsten die bessere Alternative? Hab auch schon nach sowas für meinen gesucht aber die Nachrüstindustrie fokussiert sich auf Diesel, da habe ich beim Benziner schlechte Karten, aber bei mir passt es auch so. Bei deinem Heizölbrenner ;) sollte es doch was in diese Richtung geben, oder nicht?

Gruss
Urs
In der Theorie entspricht die Praxis der Theorie...

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Hartwig
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2226 Beitrag von Hartwig » Mi 04 Sep 2019 12:13

Arno, das glaube ich dir sofort, aber: wie auch Urs vermutet, bringen mir gelochte Scheiben wenig bis nix (keine Behauptung von mir, nur eine Vermutung). Ich fahre langsam :oops: .
Urs: Bremsbelagwechsel alle 20000Km bei dir in den Bergen. Wären bei mir vlt. 30000 oder noch mehr, also alle 2 Jahre. Das wäre für mich ok. Denn: beim Bremsenservice mache ich immer die Kolben gangbar und mache alles sauber und: bei weichen Belägen halten i.d.R die Scheiben länger. Mein Problem ist, daß mir der "Biß" fehlt an der Bremse mit dem aktuellen Gewicht. Ich vermute, daß ist nur mir größeren Sätteln/Belägen machbar, also mehr Reibfläche. Oder halt mit weicheren Belägen 8) .
Obiges setup wären mir die ca. 1400.-€ wert, aber die wollen mal wieder 500.-€ Versand :oops: :evil: :cry:

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2227 Beitrag von Hartwig » Mi 04 Sep 2019 12:26

Zum Retarder: in der Tat habe ich schon drüber nachgedacht (Staudruckbremse gibts auch zum nachrüsten), aber: da muß ich jetzt Ford wirklich mal loben: der 5R110W Automat in Zusammenspiel mit dem 6,0 Powerstroke bremst genial in Tow/Haul oder eben im entsprechenden Gang. Bergab fahre ich meistens in Stufe 3, wenns ganz steil ist auch in 2, in T/H schaltet er mir sonst vor jeder Kurve nochmal runter und läßt den Motor aufheulen. T/H nutze ich eher bergauf. Ich vermute das die Schaufeln, die im VTG lader verstellbar sind "zu" machen, und in Verbindung mit der geschlossener Wandlerkupplung das gute Bremsergebnis liefern. Aber steile Bergabfahrten benötigen eben gute Bremsen. Und im Alltagsbetrieb weiß ich nicht ob ich es schaffe die Räder zum Blockieren zu bringen. :roll:
Ich mache ja fast täglich Bremsen an Fahrzeugen, aber gefühlt sind die Bremsen bei dem Gewicht etwas überfordert. Wobei man da nen richtigen Brocken in Händen hält wenn man den Sattel abbaut, also Spielzeug ist das nicht. :!:
Man könnte auch mit dem Bremsdruck spielen, aber da braucht man dann richtig Zeit. Mein Bremsdruck wird ja nicht mit Vakkum wie meist üblich verstärkt, sondern mit einem Hydro boost System.

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2228 Beitrag von ThomasFF » Mi 04 Sep 2019 13:06

Lieber Hartwig, wundere Dich nicht, denn wer 2228 Beiträge! incl der Antworten in einem Thread erzeugt, in dem viel über Verbesserungen und Reparaturen am Auto geschrieben wurde werden, darf sich nicht wundern, wenn das Auto als nicht optimal wahrgenommen wird.

Wenn ich über meine gesamten Amerikaner schreiben müsste, wo ich bei denen über die normalen Inspektionen und die Verschleißsachen wie Reifen und Bremsenteile hinaus hätte eingreifen müssen, bekäme ich mit rund 15 Autos und einem Zeitraum von 17 jahren, in denen ein Ami im Fahrzeugbestand war, vielleicht 10 Seiten zustande. Dabei ginge es meist darum, das Auto nach Kauf in den Zustand meiner Vorstellung zu bringen bzw. Wartungsrückstände aufzuholen, außerdem um ein paar Besonderheiten bei den Oldtimern.

Im Rest der Zeit hätte ich nur zu berichten gehabt, dass die Autos sich käferhaft verhielten.... läuft und läuft......
Gruß vom Thomas
PS: Wo ein Trial Truck noch fährt, kann man schon nicht mehr laufen!

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2229 Beitrag von Picco » Mi 04 Sep 2019 13:52

Hoi zämä

Ich staune immer wieder über die Verschleisszahlen die ich lese!
Ich habe auf den letzten rund 750'000km zwar sechs gebrauchte Autos gefahren wobei bei keinem die Bremmsbeläge beim Kauf neu waren.
Trotzdem musste ich bei keinem je die Bremsbeläge wechseln!
Lediglich die Bremmsflüssigkeit wurde alle zwei Jahre gewechselt...
OK, ich lebe 'nur' in den Voralpen, fahre aber immer wieder viele Passtrassen.
Da waren Autos zwischen 1100kg und 2100kg dabei.
Bergab muss man doch wirklich nur direkt vor engen Kurven bremsen...oder wie fahrt Ihr denn bergab?

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2230 Beitrag von syt » Mi 04 Sep 2019 15:52

Picco hat geschrieben:
Mi 04 Sep 2019 13:52
Hoi zämä

Ich staune immer wieder über die Verschleisszahlen die ich lese!
Ich habe auf den letzten rund 750'000km zwar sechs gebrauchte Autos gefahren wobei bei keinem die Bremmsbeläge beim Kauf neu waren.
Trotzdem musste ich bei keinem je die Bremsbeläge wechseln!
Lediglich die Bremmsflüssigkeit wurde alle zwei Jahre gewechselt...
OK, ich lebe 'nur' in den Voralpen, fahre aber immer wieder viele Passtrassen.
Da waren Autos zwischen 1100kg und 2100kg dabei.
Bergab muss man doch wirklich nur direkt vor engen Kurven bremsen...oder wie fahrt Ihr denn bergab?
Moin,man kann halt auch auf verschleiss fahren ! Also ohne über den Motor/Getriebe ab zu bremsen ! :roll:

Ich bremse auch zu wenig,auf dem falchen Land hier .
Meine Bremsscheiben haben Einrostungen, :shock: also Krater von zu wenig bremsen ! Ist auch nicht gut ! Ich müsste das Fahrzeug mehr über die Fussbremse bremsen,damit die Bremsscheiben mehr abgenutzt werden . :oops: Sonst kann ,oder muss ich bald die Bremsscheiben wechseln,ohne das sie wirklich abgenutzt sind :(
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Varaderorist
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2231 Beitrag von Varaderorist » Mi 04 Sep 2019 17:56

Hallo syt,

geht mir mit meinem Atego genauso: Einrostungen in den Bremsscheiben. Fahre einfach zuviel Autobahn, weil meine Frau noch arbeiten muß und dadurch die Zeit zum Langsamreisen fehlt.
Gruß vom Niederrhein
Michael

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2232 Beitrag von ThomasFF » Mi 04 Sep 2019 21:45

Wennde mich meinst, lieber Claudio, mit den Autos hatte ich nur dann Bremsverschleiß, wenn ich viele lange Touren mit den Wohnwägen zwischen 1700 und 2000 kg gefahren hatte... da waren Jahre mit 5000 km dabei. Meinem Landcruiser hab ich deswegen auf 142000 km in 9 Jahren 3 Sätze neue Scheiben und Beläge verpasst und beim letzten Mal die Radbremszylinder überholen lassen... vorsichtshalber...

Mit den anderen Autos ergab sich das eher per Zufall....zB nach Gebrauchtkauf über 60000 km gefahren und beim Nachsehen auf einer Seite stärkeren Verschleiß entdeckt, dann wurden Scheiben und Beläge getauscht und die Bremszylinder nachgesehen.

Bei den Oldtimern gehörte die komplette Bremsenüberholung nach Kauf zur Standardroutine.... beim Cadillac war die 34 Jahre alte Werksbefüllunng noch drin.....hihi......Siedepunkt knapp unter 80° (Sollwert bei etwa 125 Grad)....der hat auch komplett neue Leitungen bekommen.

Mein SMAX hat noch die erste Ausstattung, das Auto ist zwar schon gut 11 Jahre alt, Stand aber erst 62000 km (Kauf vor 2 jahren bei 41500 km.... roch noch neu!!). Der TÜV war das letzte mal sehr zufrieden. Bremsen- und Reifenverschleiß ist bei mir kein besonderes Thema.
Ich fahre den 2. Satz Reifen, weil ich bei 54000 km auf Ganzjahresreifen mit einem besonders leisen Profil umgerüstet habe. Die beiden Reifensätze Sommer/Winter hatten an die 10 Jahre drauf, da hab ich sie trotz noch ausreichendem Profil ausrangiert. Das Auto läuft immerhin über 200 km/h und nachts auf Heimfahrten, die zwischen 80 und 200 km weit sein können, bin ich flott unterwegs..... Stalldunst ....
Gruß vom Thomas
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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2233 Beitrag von Hartwig » Do 05 Sep 2019 20:48

hier noch ein paar Bilder vom Süden Irlands und Ende der Reise. Also, ich war das 2. Mal in Irland und mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Insgesamt wurden in 4,5 Wochen fast 6000KM unter die Räder genommen (Incl. Anreise ca. 900KM nach Cherburg und Heimreise 1350KM ab Roscoff durch Frankreich). Das nächste Mal werde ich ausschließlich den Norden Irlands bereisen und: Nordirland. Peter, unsere Urlaubsbekanntschaft aus Nordirland hat uns echt tolle Tips gegeben wo man stehen kann und die Touristen nicht sind. Seine Tips waren wirklich Gold wert.
Aber nächstes Jahr gönne ich mir breitere Straßen, wahrscheinlich gehts nach Nordschweden, mal sehen. Das Klima war für mich optimal mit 13-20°C, leider die letzten 1,5Wochen viel Regen und extrem starker Wind, in Deutschland würden wir Sturm dazu sagen.
Ursprünglich wollten wir ja noch 3 Tage in Frankreich verbringen. Wir sind mit der Fähre vormittags bei 30°C in Roscoff angekommen und über die "Dörfer" heimwärts gezuppelt. Als das Thermometer mittags dann aber 36°C zeigte, entschied ich direkt heim zu fahren. Hitze kann ich nicht ab. So wurde die Heimfahrt dann 1350KM lang, für die wir dann 17 Stunden benötigten. (Paris war dieses mal eine Katastrophe, jeder Franzose war an dem Sonntag scheinbar auf der Straße.) Für mich war es extrem anstrengend zu fahren in Irland. Außenkante Spiegel hat der F350 2,78m, Breite der Außenkante Reifen ist 2,48m. Somit lief jeweils der äußere Zwilling permanent auf diesen "Stahlpilzen" die im Abstand von etwa 5-7m in der Fahrbahnmitte und außen im Boden eingelassen waren. Das Blop Blopp Blopp Blopp war also den ganzen Tag wahrzunehmen. Der "Feind" waren eigentlich die Transits, die hatten die Spiegel auf gleicher Höhe. PKWs passen unten durch, LKWs oben drüber mit den Spiegeln. Problem sind da drüben auch die Reisebusse. Die haben neuerdings nicht nur die Spiegel oben, sondern auch unten, genau auf meiner Höhe. Um die Cliffs of Moher herum war das eine Katastrophe. Dutzende Großbusse spucken da täglich hunderte Touristen aus. Dementsprechend Busverkehr herrscht da. Die Straßen dort und vor allem das ständige Bremsen und anfahren gehen halt voll aufs Material, das sollte einem bewußt sein. Viele LKW und Transporter haben übrigens Edelstahl- oder Alubleche vor den Spiegeln, als eine Art Rüstung bei "Feindkontakt". Ich hatte ja einen Satz Spiegel einkalkuliert und auch schon hierliegen. Man sieht ihnen aber nur die Sträucher an, die permanent daran vorbei streiften, aber sonst alles tutti :-) Der einzige Macken am linken Spiegel stammt von einem Radfahrer, das ist aber keine Geschichte für hier. Zahlreiche Kratzer in der Kabine deuten von nun an auf diesen Urlaub hin. Unterm Strich wars ein toller Urlaub, jederzeit wieder.

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2234 Beitrag von Hartwig » Fr 06 Sep 2019 11:25

Beim durchsehen der Bilder ist mir noch was eingefallen was ich vergessen hatte zu erwähnen.
Auf den Bildern sieht das ja immer nach Kaiserwetter aus. Es herrscht aber immer Wind an der Küste. Ich habe hier mal an diesem Autostrand das "Lüftchen" daß da vom Meer kommt versucht "einzufangen" (ab 0:50 habe ich von drinnen gefilmt)


https://www.youtube.com/watch?v=ehUBo3J ... e=youtu.be


Nach 4 Wochen kann das durchaus mal nerven. Ich hatte Grillkohle für etwa 4-5Tage mit eingepackt. Wir haben es gerade mal geschafft 3x zu grillen (son of Hibachi) im gesamten Urlaub, und das auch nur dank meines Windschutzes, eine Markise ist dort selbstredend auch nur Ballast.

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Mit dem Gasgrill (Safari Chef 2) war das Ergebnis auch nicht besser.

>>> wir hatten auch Sturm, und das nicht nach Deutscher, sondern nach Irischer Auffassung. Da war mir aber nicht zum Filmen zu mute, ich lauschte nachts der Naturgewalt wie sie am Fahrzeug zerrte und versuchte ein Fenster oder eine Dachluke zu erfassen. Bei dem Knacken überall war natürlich an Schlaf nicht zu denken.
Oben genannter Autostrand war eine Empfehlung von unserer Urlaubsbekanntschaft, der da - wie sich mittlerweile herausstellte - mit einem Mietwomo war. Was ich nicht dachte: der Sand prasselt bei dem leichten Wind unaufhörlich gegen das Fahrzeug, es wird quasi sandgestrahlt, daher entschied ich mich gegen eine Übernachtung dort, den Mietwomofahrern ist das natürlich egal,logo. Der Sand war unter den Wischerblättern unter sämtlichen Dichtungen, Die Schachtabdeckungen der Seitenfensterscheiben am Truck waren voll mit dem pulverisierten Sand. Auch hier hat er "Federn lassen müßen". Seither sind tiefe senkrechte Kratzer in den Seitenscheiben. Hatte ich aber alles erst bemerkt als ich die Fenster mal putzte. Das Rauf-und-runter der Seitenscheiben hat diese sauber "bearbeitet" :-/

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Re: Eigenbaukabine auf Ford 350 aufwärts

#2235 Beitrag von Hartwig » Fr 06 Sep 2019 20:15

Bei den cliffs of moher kann man mittlerweile offiziell im Auto auf dem riesigen Parkplatz gegenüber übernachten. Wenn ich es im dunkeln richtig gedeutet habe, ist dort sogar ein WC-Container.
Es sind ja nicht nur die verstopften Cliffs an sich die überlaufen sind, sondern man muß ja hin und wieder weiter. Das empfand ich extrem lästig, die Heerscharen von Reisebussen. Im Umkreis von 50KM um die cliffs habe ich min. 3x so viele Reisebusse passiert, als die restlichen 3700Km durch Irland und Nordirland.

Hier kurzes Video von den Cliffs of Moher(ca. 21.30-22.00Uhr

https://www.youtube.com/watch?v=rWKaB9f ... e=youtu.be

Mein Insider-Tip: die cliffs am besten den Bustouristen überlassen. Genauso gewaltig und beeindruckend ist Loop Head. Das riesige Areal verschluckt die 50 Touristen die sich da aufhalten. Gefühlt ist man allein und kann dort über den Sinn des Lebens und sonstiges nachdenken. Wir waren etwa 2-3 Stunden dort, man kann aber auch etwas wandern und fast den ganzen Tag dort die Natur bestaunen.

https://www.youtube.com/watch?v=duylttZ ... e=youtu.be

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