Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Hier postet Ihr alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Diskutiert über Eure Enkelkinder, stellt Eure neuste Blumenzüchtung vor oder sagt uns mal die Meinung. Und hier sucht und findet man alles, was nirgendwo anders reinpasst :-)

Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon nunmachmal » Sa 02 Dez 2017 12:08

ST1100 hat geschrieben:
nunmachmal hat geschrieben:... und lässt die angetriebene Vorderachse in eine Art Mulde einrasten. Ähnlich einem Bremsenprüfstand. So werden Antrieb- und Lenkkräfte übertragen. Bei Gegenverkehr in engen Kanälen kann das rechte Teil des Ponton (Terrasse vor der Schiebetür) hochgeklappt werden.


Lenk- und Antriebskräfte übertragen???
Erklär mir das mal Peter?
Ein Wasserrad kann ich mir vorstellen, mit der Lenkung haperts :shock:

Das Top-Gear-Team hat ganz schön grosse Schwimmer gebraucht, ich erinner mich dunkel an die Sendung.
Aber es gibt auch ein Buch über nen Motorradfahrer, der mit seiner BMW auf See gegangen ist.

Am Ende der Straße.

Nun, wenn du am Lenkrad eine Lenkbewegung machst, kannst du das mit den Antriebsrollen, durch verdrehen dieser, übermitteln. Zusätzlich könnte eine der beiden Antriebsschrauben stehen. Ich gebe zu, nicht allzuviel Hirnschmalz in diesen Plan investiert zu haben, da das Wasser meinem Bruder gehört.

Gruß Nunmachmal
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon holger4x4 » Sa 02 Dez 2017 12:55

Da geht natürlich einiges an Energie durch reibung verloren. Man hat auch Reifenverschleiß auf dem Wasser :mrgreen:
Das mit der Lenkung ginge bei einem Hecktriebler einfacher, da könnte man die Vorderräder mit klemmen fest an das Ruder koppeln.
Und Obacht, man braucht dann auch einen Motorboot Führerschein!
Gruß, Holger

Bilder meiner alten Kabine hier, und die neuen Kabine --> hier
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon ST1100 » So 03 Dez 2017 12:01

Mal zwei Fragen an die Mehrzimmer-Ausbauer:

Ich plane ja drei Schiebetüren links und rechts am Schlafzimmer und zum Bad.
An der Fensterfront steht jeweils eine Alu-Rechteck-Säule gegenüber.

Welches System hat sich denn bei Euch im Wohnmobil bewährt?
Wie dicht sind diese Systeme?

Um eine dauerhaft möglichst torsionsfreie Box für den Dachaufbau zu bekommen,
möchte ich die Innenwände und Deckenträger wie bei meinem Airstream aus Aluminiumblechen und -Profilen nieten.
Hauptgrund ist natürlich die spannungsfreie Wärmeausdehnung bei Gesamtabmessungen von 9,10 x 4,5 Metern.

Hat das schon jemand probiert und dadurch Probleme mit Kondenswasser im Innenraum bekommen?

Danke - Gruß - Tommy
Zuletzt geändert von ST1100 am So 03 Dez 2017 13:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ST1100 » So 03 Dez 2017 12:17

Hier mal ein Bild, wie der Wohnaufbau von außen aussehen soll.
Meine Fenster werden aber nur zwei Meter hoch.

BILD

Aber ich warte noch auf den Kostenvoranschlag für die gebogenen Fenster :shock:
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Beitragvon ST1100 » Mo 04 Dez 2017 14:00

Ich hab gestern bei einer Spenglerei im Nachbardorf Ruderting entdeckt, dass es auch Alu-Stehfalz-Blechdächer gibt.
Die haben ein Referenzobjekt hier bei mir im Dorf auf ihrer Webseite.
Sogar ein Edelstahl-Stehfalz-Tonnendach gibt es hier am alten Bahnhof.

Aber das ist problematisch, wenn man Solarzellen montieren will.
Ideal wär ja eine dichte Dacheindeckung der planen Flächen aus Solarzellen ohne zusätzliche Dachhaut darunter.
Zuletzt geändert von ST1100 am Di 05 Dez 2017 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Di 05 Dez 2017 12:46

Hi Tommy,

zu den Konstruktionsdetails kann ich nichts sagen - aber auf jeden Fall finde ich die Grundrißidee supergut! Viel Raum zum Leben - und so viel freier Blick in die Natur - einfach genial!

Aber ich habe da noch ein paar Fragen bzw. Überlegungen: Du schreibst von einem Parkplatz hinten - d.h. hinter der Rückwand hast Du 1m für die Türen und dann noch 2m für den PKW, oder? Damit würde die Gesamtlänge Deines Böötchens etwa 12m? Wo kommt der Antrieb hin? In die Schwimmer wie bei Peter/Nunmachmal? Falls ja: wie weit hinten? So daß man vom Parkplatz dran kommt oder muß man evtl. durch den Badboden bzw. vor dem Bett an die Motoren kommen? Ich frage deshalb, weil ich das Gefühl habe, Dein Boot könnte sehr hecklastig werden. Die vorderen 5m der Bootslänge wiegen ja fast nichts, im Heck ist alles Schwere konzentriert, da macht das Boot am Ende Männchen... Die Batterien etc. weiter vorne zu platzieren könnte sich als sinnvoll darstellen.

Was die gewölbten Fenster vorne angeht: das sieht zwar extrem gut aus, man sieht aber möglicherweise nur etwas verzerrt hindurch. Und zahlt dann noch ein horrendes Geld dafür. Eine Scheibe im 45°-Winkel zur Seiten- und zur Frontwand wäre günstiger und zum Durchgucken verzerrungsfreier.

Zum Bad: ich habe uns im Haus gerade einen Traum verwirklicht: eine schöne große bodengleiche Dusche. Der ultimative Luxus im Bad! Bei Nichtbenutzung ein Teil des 'normalen' Badezimmers, bei Benutzung riesengroß. Wie wäre es mit soetwas und einem aufblasbaren Pool als Wanne für die wenigen male, wo Du die Möglichkeit zum Baden hast? Eine fest verbaute Wanne ist in meinen Augen viel toter Raum.
Hinsichtlich des Grundrisses widerspricht eine Verlagerung des Schlafbereiches nach hinten nicht der Zugänglichkeit zu dem Technikbereich in der Mitte des Bootes. Man kann ja das Bett hochklappen oder es gar auf Rollen stellen und aus dem Weg schieben. Und dann das Bad davor setzen ;-) Aus Gewichtsgründen würde ich dann den gesamten Bereich hinter den (um 2m in den vorderen Bereich verschobenen) Auszugsschränken deckenhoch als Technikbereich verwenden, z.B. die Batterieren, Pumpe etc. oberhalb der Wassertanks montieren. Der Schwerpunkt rutscht dann zwar etwas nach oben, aber auch nach vorne, und ich glaube, das wäre nicht verkehrt (s.o.)

Lustiges Weiterträumen und -grübeln!
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Beitragvon ST1100 » Di 05 Dez 2017 13:59

Danke für das Feedback Wolfgang :)

Das feste Boot wird 14,90 Meter lang.
Ich darf mit dem Sportbootführerschein zwar seit Mai jetzt 20 statt 15 Meter Länge fahren.
Kleinfahrzeug und Sportboot wurden auf 20 Meter angeglichen.
Auf dem Rhein gilt aber seltsamerweise immer noch die Obergrenze von 15 Metern.

Die Klappterrassenlösung hab ich deshalb von Peters Bruder geklaut.

Vorne 1,00 m festes Deck plus 1,00 m zusätzlich zum ausklappen.
Dann 9,10 m Wohnaufbau und dahinter 4,80 m Carport.
Am Heck dann noch mal 2,00 m Terrasse zum Runterklappen.
Die Bootsbreite ist 5,00 m. Der Wohnaufbau ist nur 4,50 m breit, um das Glas zu schützen.

Der Carport kann mit LKW-Plane rundum geschlossen werden und bietet Platz für nen Mazda MX-5 (1000 kg), die Goldwing (400 kg) und meinen Micro-Airstream (80 kg).
Die Auffahrtsrampe (2 x 2 m) aus Alu kann um zwei Meter verschoben werden, um wahlweise mit Auto oder Moped von Bord zu fahren.
Zwei solide ausfahrbare Abstandshalter an Bug und Heck sichern nen fixen Abstand zur Kaimauer zur Be- und Entladung.

Als Antrieb ist ein Aussenborder geplant mit 90 oder 100 PS.
Entweder ein normaler Honda oder ein Eigenbau mit dem Motor einer Honda Pan European.
Den krieg ich gebraucht für 1000 Euro und er ist unkaputtbar.
Wassergekühlt (geschlossener Kühlkreislauf) mit elektrischen Lüftern und niedrigem Verbrauch.
Er hat zwar keinen Rückwärtsgang, aber da muss man halt ne Schubumkehr um die Schraube bauen.
Oder gleich nen Verstellpropeller.
Jedenfalls soll der Motor frei zugänglich sein auf dem Achterdeck. Er zählt auch nicht zur Bootslänge.

Die runden Fenster sind nur geil !
Wenn eine Scheibe 3000 Euro kostet, lass ich das wohl sein.
Dann denk ich über drei schmale Scheiben an den Ecken nach im 22,5°-Winkel.
Aber ne normale Balkonschiebetür kostet auch schon 3000 Euro.

Zur Heck- oder Buglastigkeit kann ich noch nix sagen.
Aber die kann ich über die Lage der Benzintanks in den Rümpfen steuern.
Zusätzlich sind (im Sommerbetrieb) vier Ballasttanks in den Schwimmern geplant an den Bootsecken, um das Boot immer waagerecht zu trimmen.

Gruß - Tommy
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Di 05 Dez 2017 14:30

Ok, so langsam vervollständigt sich das Bild... Wenn ich Bootsfan wäre, könnte ich mich glatt in Deinen Plan verlieben! Aber ich fahre Böötchen nur zum Helfen - ist einfach nicht meine Welt.
Allerdings 90-100PS? Ob Du damit z.B. durch's Binger Loch (Rhein) kommst? 30PS haben jedenfalls nicht gereicht, um ein (kleines!) Schlauchboot mit Motorschaden mit einem Feuerwehr-Rettungsboot abschleppen zu können, dafür haben wir das größere Zodiack mit 60PS benötigt. Und auch mit beiden Booten zusammen hatten wir weniger Wasserwiderstand als Du mit dem insgesamt doch recht schweren Boot. :mrgreen:
Ich bin da immer ein Fan von Reserven - viel Leistung wirst Du vielleicht nur selten brauchen - aber sie kann den Unterschied ausmachen, ob Du in einen schönen Bereich kommst oder nicht...

Drei schmale Scheiben bedingen zwei zusätzliche Rahmenstege - optisch unschön und dämmtechnisch unpraktisch. Dann lieber eine einzelne Scheibe im 45°-Winkel. Wobei die natürlich vom Hinschauwert bei weitem nicht an die gerundete Scheibe heran kommt ;-)

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang


P.S.: habe auch den obigen Beitrag noch etwas ergänzt.
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Beitragvon ST1100 » Di 05 Dez 2017 21:05

Eigentlich bin ich ja kein Bootsfan - aber ich will am Wasser wohnen.
Ohne die Grundstückspreise dort zu bezahlen und mir bei der Planung und Baugenehmigung reinreden zu lassen. :mrgreen:
Und weiterziehen können :arrow:


Die zwei Werften, die bis jetzt Angebote geliefert haben, erlauben eine Motorisierung von maximal 100 PS.
Die Rumpfgeschwindigkeit des Katamarans als Verdränger soll angeblich bei ca. 9 kt liegen.
Da bringen 300 PS keinen einzigen Knoten mehr.
Wahrscheinlich reichen auf stehenden Gewässern sogar die 15 PS meines Yamaha-Reserve-Motors dafür.

Ich will ja weder Wildwasser bezwingen, noch dahinter Wasserski fahren.
Wenn der Rhein tatsächlich zu schnell fließt, muss ich mich halt ein Stück schleppen lassen.

Die Werft Kiebitzberg in Havelberg gibt 38 cm Tiefgang bei der maximal möglichen Zuladung von 9,2 t an.

Waterbus in Polen max. 10 t Zuladung mit den kleineren Rümpfen bei 3 t Eigengewicht
oder 15 t Zuladung bei den voluminöseren Rümpfen mit ca. 4 t Eigengewicht.

Von Orka-Pontonboote warte ich noch auf das Angebot.


Neben dem Hauptantrieb ist noch eine Jetpumpe mit vier Auslässen als Bug/Heckstrahlruder geplant.
Über Ventile ansteuerbar, billiger und strömungsgünstiger als vier unter Wasser quer eingebaute Elektrostrahlruder.
Die könnte man sogar als Rückwärtsgang nutzen mit zwei zusätzlichen Frontauslässen.
In Kombination mit PKW-Abstandspiepsern die ideale Schleusenhilfe.

Die auf der Rampenseite elektrisch ausfahrbaren Abstandshalter könnten beim Einhand-Schleusen auch hilfreich sein.


Einen Vorteil bei meinem Grundriss sehe ich in der Gewichtsersparnis durch wenige Innenwände.
Und der Technikbereich liegt ziemlich zentral auf den 15 Metern Gesamtlänge.

Das Glas der Außenwände wiegt 20 kg pro m² als 4mm-Zweischeibenglas oder 30 kg als Dreischeibenglas.
Das heißt, bei ca. 44 m² Glasfassade komm ich auf 880 kg bzw. 1.320 kg für diese drei Seiten der Aussenhaut.

Bei der Zweischeibenvariante für nur 2.400 Euro (55 €/m²) bei planen Scheiben.
Plus Schiebetüraufschlag in der Front und evtl. Zaha-Hadid-Penthouse-Ecken-Kopieraufschlag.
Zwei seitliche Schiebetüren (200x200) im Wohnbereich stehen auch auf dem Wunschzettel.

Die gebogenen Scheiben könnte auch der Aquarienbauer Schuran in Plexiglas anfertigen.
Ich glaub aber nicht, dass das wesentlich billiger wird.


Die komplette Elektroinstallation erfolgt in frei zugänglichen Kanälen am Boden oder unter der Decke, damit man jederzeit dran kommt.
Auch Gas, Wasser und Abwasser wird nirgendwo in Wänden versteckt. Das liegt ja eh alles zentral im Wohnaufbau mit extrem kurzen Leitungen.

Nächsten September miete ich mir mal ein BunBo, um zu testen, ob das überhaupt das richtige für mich ist.
Ich glaub, ich hab noch nicht erwähnt, dass das mittelfristig mein Hauptwohnsitz werden soll.

Tommy
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon Leerkabinen-Wolfgang » Mi 06 Dez 2017 10:01

Hi Tommy,

ST1100 hat geschrieben:[color=#0000FF]Eigentlich bin ich ja kein Bootsfan - aber ich will am Wasser wohnen.
Ohne die Grundstückspreise dort zu bezahlen...

Hast Du Dich einmal informiert, welche Liegegebühren Du zahlen mußt? Ich denke da insbesondere an die Plätze, wo Du auch eine gute Wasserversorgung für die Badewanne hast... Ok, Du wirst vermutlich nicht an der Rheinpromenade von Köln oder im Hafen von Mainz liegen wollen, vielleicht sind die Gebühren auf kleineren Flüssen günstiger.

Und klar, an die Möglichkeit, sich durch Starkströmungsgebiete notfalls schleppen lassen zu können, habe ich überhaupt nicht gedacht. Für 'normale' Gewässer reichen die 90PS sicher, denn Dich treibt ja keiner...

Technik mittig wäre ja im Normalfall nicht verkehrt, aber Du hast ja 1,5t auf den letzten 3m Länge, vorne auf den ersten 3m aber so gut wie nix als Gegengewicht, selbst wenn Du 500l Sprit im vordersten Teil der Pontons unterbringen würdest. Deshalb wäre es nicht verkehrt, die Technik etwas aus der Mitte nach vorne zu verlagern, oder?

Schönes Projekt - nach wie vor!
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon mrmomba » Mi 06 Dez 2017 11:01

hey tommy,
darf ich mal was anmerken?

Magst du bitte wieder in schwarz schreiben?
Das blau ist ganz schön stressig ;-)
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon ST1100 » Mi 06 Dez 2017 13:22

Hallo Wolfgang,

Du hast natürlich Recht mit den 1,5 t am Heck.
Die Batterien wären zum Beispiel auch gut zugänglich unter der Frontveranda unterzubringen.

Andererseits, wenn das Auto an Land steht, will ich immer noch waagerecht kochen können.
Aber dann kann ich hinten ja ne Tonne Wasser reinpumpen oder 500 Liter von vorne nach hinten.
Mit den Ballasttanks hab ich auch immer genug Badewasser dabei.

Liegegebühren mit 18 Metern Länge sind extrem unterschiedlich, aber ich brauch ja im Gegensatz zu einem Wohnschiff
keinen permanenten Liegeplatz, der normalerweise z.B. in Berlin 200 - 300 Euro pro Monat kostet.
Ich muss nur ab und zu Wasser bunkern und tanken und ne Gasflasche tauschen und kann an vielen Stellen frei ankern bzw. anlegen.

Hier im Motoryachtclub Passau kostet ein Wasserliegeplatz über 9 Meter Länge 360 Euro im Jahr plus 125 Euro Mitgliedsbeitrag.
Gastlieger zahlen pro Jahr 120 Euro pro Meter, das sind bei 18 Metern Länge 180 Euro pro Monat.

Heute kam das Angebot von Orka Steganlagen
Laut denen reichen 25 PS als Antrieb.
Aber wenn ich bei starkem Wind unterwegs bin, muss ich ja nicht nur gegen den Wasserwiderstand kämpfen.

90 bis 100 PS sollten aber locker reichen, auch wenn ich mal im Sommer gegen den Wind von McPomm nach Dänemark fahren sollte,
oder im Étang de Thau mit seinen starken Winden an der französischen Mittelmeerküste überwintere.

@mrmomba - ich wechsel mal auf ein dunkleres Blau - mit blau behalte ich leichter den Überblick, was im Fred alles von mir ist.

Tommy
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon Pelzerli » Mi 06 Dez 2017 15:03

ST1100 hat geschrieben:... im Étang de Thau mit seinen starken Winden an der französischen Mittelmeerküste überwintere. ...

Aber dann sollte dein Wohnboot nicht viel mehr als 3 Meter hoch werden, denn sonst wird das nix mit den französischen Kanälen!

Gruss Pelzer
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Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon ST1100 » Mi 06 Dez 2017 21:04

@Pelzer: Das Freycinet-Maß war noch 3,50 m Brückenhöhe.
Durch Wasserstandserhöhungen sollen real aber nur noch 3,20 m über Wasserlinie überall in Frankreich fahrbar sein.

Deshalb werden meine Fenster auch nur noch 2 Meter hoch.
Unbeladen liegt die Plattform laut Werft Kiebitzberg 88 cm über dem Wasser. Mit 9 Tonnen belastet wären es nur noch 63 cm.
Ich geh mal von 80 cm Freibord aus plus 2 Metern für die Fenster. Dann bleiben noch 40 cm für Dach und Bodenplatte.

Die polnischen Rümpfe haben auf den Bildern sehr viel Platz für Isolation unter der Bodenplatte.
30 cm sollten demnach realistisch über den Fenstern für das Dach bleiben.
Ein Alu-Blechdach ist dünn und braucht nur ein geringes Gefälle.

Der Carport auf Stützen bekommt ein nicht isoliertes, aber wasserdichtes Flachdach und nur 1,80 lichte Höhe.
Denn ich bin unter 1,70. Damit könnte man ihn auch als Dachterrasse nutzen.

Tommy
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Re: Leerkabinen auf dem Wasser - Hausboot

Beitragvon Pelzerli » Mi 06 Dez 2017 21:31

ST1100 hat geschrieben:@Pelzer: Das Freycinet-Maß war noch 3,50 m Brückenhöhe.
Durch Wasserstandserhöhungen sollen real aber nur noch 3,20 m über Wasserlinie überall in Frankreich fahrbar sein. ...

So ist es. Mit 3,20 m kommst überall grad noch durch.

Gruss Pelzer
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