Welches Fahrgestell?

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Gode_RE
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Welches Fahrgestell?

#1 Beitrag von Gode_RE » Fr 29 Jul 2016 12:50

Hallo allerseits,

derzeit kurven wir (4-köpfige Familie) mit einem hochwerigen Hightech-Selbstbauanhänger (Tiefkühlkkoffer) und Selbstbauzugfahrzeug (Iveco Kastenwagen) durch die Lande. Diese Kombination ist für unsere derzeitigen Belange ideal, fixiert uns aber wegen niedriger Bodenfreiheit, Länge (14m) und Gewicht (2 x 3, 5 to) ausschließlich auf glatte Straßen.

In 4 Jahren jedoch sind die Kinder aus dem Haus, auch ist dann der Iveco 15 Jahre alt und es stünde ohnehin die Erneuerung des Zugfahrzeuges an. Daher kommt hier die Überlegung auf, ob wir dann noch den riesigen Platz von 2 Fahrzeugen brauchen, wenn meine Frau und ich auf Reisrn gehen. Wir planen daher, die ja soeben erst fertiggestellte Wohnkabine vom Anhänger abzuschrauben und auf ein LKW- Fahrgestell zu setzen. Mit den Planungen (und Geldsparen) möchte ich schon jetzt anfangen, daher hier meine Anfrage an die erfahrenen Forenmitglieder:

Ihr suche ein Fahrgestell ...
1. einer möglichst großen Doppelkabine, um ggf. auch zu viert bequem reisen zu können
2. dass zumindest einigermaßen geländetauglich ist
3. Neufahrzeug, oder fast neu
4. für eine bereits existierende Kabine 590 x 230 x 230 cm, Kabinengewicht 2300 kg (incl. aller Beladung, incl. gefüllter Wassertanks)
5. das mit altem Kl.3 Führerschein zu fahren ist 7, 5 to zGG)

Gibt es da Erfahrungen, gerade was Wertigkeit, Reparierbarkeit und Zuverlässigkeit betrifft? Welche Marken und Baureihen kämen da in Frage?

LG
Gode

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Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Welches Fahrgestell?

#2 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Fr 29 Jul 2016 13:06

Uiii, Gode,

DoKa + Aufbau von fast 6m Länge? Da fällt mir ad hoc kein passendes Fahrzeug ein. Selbst der Mitsubishi Fuso Canter schafft nur Aufbaulängen bis 4,75m bei der DoKa: https://mitsubishi.kunzmann.de/tiny/Aufbaulaengen.pdf
Aber ich bin jetzt auch nicht so der Laster-Spezialist...

Gruß
Leerkabinen-Wolfgang
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mrmomba
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Re: Welches Fahrgestell?

#3 Beitrag von mrmomba » Fr 29 Jul 2016 13:19

Allrad in 7'5T, Doka 5M pritschenlänge wird sehr schwer...
...
Unser MAN 8.136 RW1 und der Einsatzgleiche Unimog haben nur 1,5T Zuladung und mit knapp 5T extrem Schwer!!!
Aber Allrad beim LKW ist meist schwerer als PKW.
Euro cargo, Isuzu N, Fuso Canter, ...
Der Renault RTM (oder wie der hieß) hat heftige Zuladung. Ist aber alt.

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JStefan
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Re: Welches Fahrgestell?

#4 Beitrag von JStefan » Fr 29 Jul 2016 13:52

Mach den großen Schein, dann wird die Auswahl deutlich reichhaltiger.

LG
Stefan


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Re: Welches Fahrgestell?

#5 Beitrag von mrmomba » Fr 29 Jul 2016 14:07

Alternative wäre ein Landrove / Landcruiser / Hilux als Pferdchen zu nehmen. Da hast du Leistung, Komfort und Allrad. Dein Anhänger bleibt unangetastet.
Amaroks gibts ja schon für 30k€ - aus meiner sicht eine stolze summe, aber evtl genau in deinem Rahmen.

ThomasFF
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Daimler.......

#6 Beitrag von ThomasFF » Fr 29 Jul 2016 14:25

Es gibt vom Vario eine Doka mit 5 m Pritschenlänge, das vergleichbare Auto mit einfachem Fahrerhaus hat 6 m.
Du findest die Maße auf http://www.mercedes-benz.de/content/med ... itsche.pdf
Da blätterst Du bis auf Seite 25 runter und findest alles, was du brauchst.

Mit dem Geschoß auf dem Buckel und den damit verbundenen Überhang musst Du Dir Gelände, wo Du den Allrad wirklich nötig hast, abschminken, die Böschungswinkel hinten versauen Dir da fast alles. Für den Rest an Traktion, die Du hin und wieder nötig haben könntest, reicht ein Sperrdifferential 100% hinten völlig aus, außerdem solltest Du auf etwas grobstolligere Bereifung achten und für nasse Wiesen auch einen Satz Ketten dabei haben. Als Nonplusultra hilft Dir zur Not auch eine Winde mit Drahtseil und Gurten raus, für Anhebeübungen gibt es den Hijack. Außerdem sind zwei lange dicke Planken nützlich, mit denen Du Senken, in denen Du hinten aufsetzt, entschärfen kannst.

Das mit der Doka würd ich mir auch noch überlegen, denn das Gefährt würde mit dem Überstand von einem Meter rund 9,20 m lang, der Schwenkbereich hinten würde rechtwinklige Kurven in Dörfern und Städten aus engen Nebenstraßen hin und wieder zum echten Abenteuer machen... davon kann ich selbst mit dem 5,60er Hänger im Schlepp gelegentlich ein Liedlein singen....hihi.

Mit einem geländetauglichen Zugmobil wärste wahrscheinlich besser bedient, damit kannst auch zu viert bequem fahren und Deine Geländegene wenigstens bei Ausflügen solo ausleben...... Ein höher gelegtes Fahrgestell unter dem Hänger würde einige weitere Ecken erreichbarer machen, vor allem, wenn Du über Luftfeder das Zugwagenheck deutlich absenken und damit den Hänger hinten anheben könntest... vor allem bei Fähren nicht verkehrt.
Gruß vom Thomas
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Re: Welches Fahrgestell?

#7 Beitrag von dreamteam » Fr 29 Jul 2016 18:25

Wenns Allrad mit Doka sein muss wird es bei dieser Kofferlänge ein Dreiachser sein müssen, ein MAN TGA (oder TGM oder welche Bezeichnung der schon trägt... ...siehe Mounty und Konsorten).
Wenn man die Doka weg lassen kann fällt mir nur der Iveco 110-16 bz. Magirus 168M11FAL ein. Das ist aber schon altes Eisen. Wahrscheinlich gibt es auch Nachfolgermodelle dessen.
Auf jeden Fall wird es für einen 6m Koffer nicht einfach ein 2-Achs Fahrgestell mit Allrad zu finden (mit Doka noch weniger) und die 7,5t werden nur ein Traum bleiben. Letzteres noch umso mehr weil es ein so langes Fahrgestell ist und dann haben diese meisst erst ab 12t zgG (was bedeuted das sie schon von Haus aus schwer ausgerüstet sind).
Wie siehts aus mit alles verkaufen und von Grund an nochmal neu anfangen? Denn hier ist die Rede von den grassesten hardcore Fahrzeugen... ...und die Frage ob man das wirklich braucht und letztlich auch nach Anschaffung auch im Unterhalt bezahlen kann.
Zum spielen im Sand ist das m.E. einfach zu gross, zu schwer. Dafür würde ich mir eher separat was kleineres bauen. Und um sich damit auf Strassen zu bewegen sehe ich nicht den Sinn... Ausser es soll ein paar Jahre auf die grosse Tour gehen...
LG,
Beni

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Re: Welches Fahrgestell?

#8 Beitrag von Leerkabinen-Wolfgang » Sa 30 Jul 2016 10:23

DoKa und 6m-Kabine ist also schwierig - Einzelkabine mit 6m Kabine möglicherweise machbar. Gibt es Fahrerhäuser, in denen man möglicherweise zu viert nebeneinander sitzen kann? Wenn ich in meinem schmalen T5 vorne zu dritt sitzen darf, dann müßte es doch in einem 40cm breiteren Fahrzeug auch möglich sein, zu viert zu sitzen. Dies stellt ja nicht den Normalfall dar und ist für die Einezlfälle des Bedarfs evtl. akzeptabel.
Ansonsten: eine Kabine mit 2.3t Maximalgewicht auf einem 7.5-Tonner unter zu bringen sollte eigentlich möglich sein - selbst mit Allrad noch...

Viele Grüße
Leerkabinen-Wolfgang
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Re: Welches Fahrgestell?

#9 Beitrag von dreamteam » Sa 30 Jul 2016 18:46

Hier mal einer der leichteren Allrad Fahrzeuge:

http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai ... geNumber=2

Leergewicht mit Pritsche 6,7t. Dessen Radstand ist allerdings noch nicht lang genug...
LG,
Beni

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Zitat: "Dessen Radstand ist allerdings noch nicht lang genug

#10 Beitrag von ThomasFF » Sa 30 Jul 2016 19:47

Kein Wunder, denn Geländegängigkeit ist auch ne Frage des Radstandes bzw der Länge.

Was für den 6-m-Koffer als Allrad Platz hat, geht in die 4 - Achsergröße, wobei zB der Tatra 813/5 mit der Ladefläche gerade mal den LAK der NVA aufnimmt und der ist um 4 m lang. Ein 8x8 MAN Kat mit verlängertem Fahrgestell sollte gerade reichen für 6 m, aber da hat man noch keine Doka. Alles über 15 t.

Ich könnte KRAS Raketentransporter 9K52 Luna M oder 9K714 Oka empfehlen, die wären lang genug und damit käme man zwar zur Not durch das hohe Venn, aber nicht über die Straße mit weit über 3 m Breite....und Vmax 50 bei über 100 bis 200 l Verbrauch pro Stunde sind auch nicht die Bringer...hihi....

Vernunft hört da auf, wo es über mein Geschreibsel "Daimler" von weiter oben hinausgeht (29.7., 14:25).... bitte auch immer an den 7,5 t -Führerschein denken....
Gruß vom Thomas
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Re: Welches Fahrgestell?

#11 Beitrag von So-minded » Di 11 Okt 2016 11:01

Wir sind selbst auf die suchen nach ein guten basis Fahrzeug für unsere plane. Dar wir gerne im LKW wohnen willen und auf reisen auch freunde und bekannte mit nehmen wollen werde ein Doka auch praktisch.. nach Nutzung der such Funktion auf diese beitrage gestossen..

Letzte tagen hab ich mir ein MAN mit doka gefunden auf mobile, leider auch nicht gunstig. nach weitere suchen auf Google hab ich mir die website von Unikat angesehen. Die hatte Nahmilch ein MAN LE 14.280 CC leider mehr dan 7.5t.. aber unter 12t http://www.unicat.net/en/info/MD60-MANLE14280CC-sh.php

http://www.unicat.net/img/GMD60-MANLE14280Doka-560.jpg

Edit durch Mod Picco: Es dürfen nur eigene Bilder per 'img'-Befehl eingefügt werden, alle anderen Bilder als Link ('url'-Befehl) einfügen, danke!

ThomasFF
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UND? Bist Du in Deinen......

#12 Beitrag von ThomasFF » Di 11 Okt 2016 12:13

...Überlegungen bereits weitergekommen? Es würde mich interessieren, ob und wie weit Dich dabei der Rat der Forumsfreunde (natürlich nicht mein zweites Posting, das nicht so ganz ernst gemeint war) gebracht hat.

Auf jeden Fall ist der Gedanke richtig, Deine absolut wunderbare Kabine auf dem Hänger zu bewahren, denn das ist von der Technik und der Bewohnbarkeit ein unschlagbares Highlight.

Nach ein wenig weiterem Nachdenken bin ich tendenziell zum Schluß gekommen, dass die günstigste Lösung darin liegt, das Fahrgestell unter der Kabine umzubauen, also mit größeren Reifen um mindestens 10 cm höher zu legen, und einen guten Zugwagen zu finden, der den Hänger auch im leichten und mittlerem Gelände gut ziehen kann. Grobes oder gar Hardcore - Gelände gehen allein schon von der schieren Größe und wegen des langen Überhangs hinten nicht. So Leistungen wie bei den australischen Gallboys... schau Dir dazu mal die You-Tube Filme dieser Offroad-Anhänger an.... wirst Du mit deiner Kabine eher nicht erreichen können.

Übrigens: hinten hoch mit dem Hänger. Ich hatte bei meinen Wohnwägen zwischen Kupplungsmechanik und Deichselholmen zwei seitwärts auf die Seite gelegte U-Stahlprofile eingeschraubt mit 16 mm Bolzen und selbstsichernden Muttern, Wandstärke 5 mm, damit kam der Hänger an der Kupplung etwas runter und um den gleichen Beitrag hinten hoch. Dabei spreche ich in meinem Fall über 40 mm Höhengewinn... unauffällig und keinem TÜV ist das je aufgefallen. Scheint wenig, aber hat geholfen. Zusammen mit den 8 cm Absenkung (nur Rangiertempo) über die hintere Luftfederung kam ich ohne Aufsetzen auf die meisten Fähren ohne Probleme, nur bei einer ganz kleinen Elbfähre hats mal kurz gerappelt.

Meine Empfehlung geht in Richtung Toyota Landcruiser, da würde ich den J 12 bzw den älteren J 15 mit der 3 liter -Maschine vorziehen, es sei denn, Du willst dir den J 20 leisten, der das natürlich alles optimaler kann.

Der Vorteil dieser Autos ist, dass sie mit vollen Sperren, Untersetzung, Bergabbremse usw alle Features haben, um im Gelände weit zu kommen, wenn die richtigen Reifen drauf sind. ein weiteres Plus: Diese Fahrzeuge sind echt gute Straßenautos. Die Originalreifen drauf und Du hast ein perfektes und bequemes Alltagsauto (es sei denn, Du hast ein maximal getuntes offroad-Fahrwerk drunter, siehe nächster Abschnitt).

Wenn Du richtig Geld ausgeben willst, steht die Firma Nestle http://offroad-nestle.de/de/offroad-4x4/offroad-nestle/ bereit, Dir alle Wünsche bei Fahrwerk und Leistung zu erfüllen, wobei sie wahrscheinlich auch beim Hängerfahrwerk helfen könnten. Ein Gespann mit gleichen Reifen vorn und hinten würde Deinen Anforderungen an die Optik entgegenkommen...ich hatte den Eindruck, dass Dir das neben der ausgefeilten Technik wichtig war.
Gruß vom Thomas
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Re: Welches Fahrgestell?

#13 Beitrag von Gode_RE » Mi 12 Okt 2016 00:25

"Weitergekommen" im Sinne von "schlauer geworden" durch die Hilfe der Antworten hier bin ich schon, aber eine Entscheidung habe ich noch nicht getroffen. Steht ja auch noch nicht unbedingt an das Projekt sind ja nur Zukunftsperspektiven. Im Moment ziehen wir mit unserem Gespann erst mal ziemlich durch die Gegend und erfreuen uns an jedem weiteren Stand der Fertigstellung.

Die Idee mit dem Höherlegen auf ein Offroadfähiges Anhängerfahrgestell kam hier auch schon, da gilt es erst mal zu klären, was rechtlich machbar ist. Der Anhänger hat nun seine max. Gewichtsklasse erreicht, da geht nix mehr. So eine Erhöhung würde ihn gewichtsmässig über 3,5 to bringen. Ich muss mal herausfinden, ob ich mit meinem alten Kl.3 Führerschein Anhänger über 3, 5 to ziehen darf, meine das aber in Erinnerung zu haben.

Dann braucht das Gespann dafür sicher ne Zugösen-Kupplung, und nen Zugfahrzeug, dass damit 4 - 5 to ziehen darf (und im Gelände auch kann). Und da die Kabine dann noch nen Stück höher kommt, sollte das Zugfahrzeug auch nicht niedriger werden, wegen der Windlast auf dem Anhänger. Spannend, welche Zugfahrzeuge dann in Frage kämen. Vielleicht nen Iveco Daily 4x4 als Doka oder Kasten?

Weiss auch noch nicht, wie dann für ein Gespann, wo beide Fahrzeuge über 3, 5 to und unter 7, 5 to sind, die gesetzlichen Regelungen zu Höchstgeschwindigkeit, Sonntagsfahrverbot und LKW-Überholverbit sind, und Thema "Maut" in Deutschland.

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Das zul. Gesamtgewicht von....

#14 Beitrag von ThomasFF » Mi 12 Okt 2016 05:47

...3,5 thatte ich bei meiner Denkübung jetzt nicht mehr auf dem Plan, ich bin von 2 bis 2,5 t ausgegangen. Damit ist ein PKW als Zugwagen nicht geeignet, wenn man von 2 oder 3 Exoten mal absieht. Über 3,5 t sieht es noch mehr nach LKW nahe an den 7.5 t als Vorspann aus.
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Re: Welches Fahrgestell?

#15 Beitrag von wiru » Do 13 Okt 2016 19:35

Sonntagsfahrverbot gilt für alle LKW mit Anhänger, egal wie schwer! Hatte ich beim 2.8t Pickup mit 750kg Motorad-Anhänger! Kommt also drauf an, ob das Zugfahrzeug als LKW eingetragen ist. Bei deinem Gespann den ich aber eher an Jonsons Feuerwehr-zugfahrzeug mit Riesen-Anhänger...das ist sowieso ein LKW...

Gruß, Willi
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